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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1900-01-01 · 1 (1900) · p. Seite 40

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1900
Issue
1 (1900)
Date
1900-01-01
Page
Seite 40 (sequence 40)
Language
German
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40 77 (א). Gegen Zauberei: schreibe in ein Amulet oder sprich aus die Engelnamen מצפיאל פצפציח. 78. (S. § 86). 79 (.קעד). Oder: Kafsa’el steht auf der 4. Wölbung und ist bestellt über die Erdfrucht und über 100000 Engel. Er ist gut gegen Zauberei, dass kein Mensch einem schaden kann. Und so ist gut, ein Amulet zu schreiben. 80 (יא). Für eine Frau ״vor ein7 benemerin״. Nimm glattes Papier und schreibe darauf: Ihr Dienstengel, Engel des höchsten Gottes, des Königs der Grosskönige, beschirmet diese Wöchnerin N. N., sie und ihr Kind, das sie geboren haben möge in einem glückliehen Zeichen, im Namen ’Abiriron 'Awiron 7Agla’ ,Agila’ Rota — 7Anas. So schreibe auf das blanke Papier und nimm das Papier und befestige es am Fenster. — v. 11. e. — 81 (צז). Zu erfahren, wer die Benehmerin des Kindes ist, hebe man sofort, sobald man das Haus betreten hat, zwei Finger, Zeigefinger und Daumen in die Höhe und sage siebenmal 3Urfel in einem Atemzuge, nicht weniger und nicht mehr, und es verwandelt sich die Hexe (?), welche hinter der Thür, und sie kann nicht von der Stelle. 82!צג). Zum Schutz vor Behexung schreibe man die Engel MacjfieT Pacpacjah auf ein Amulet, oder man spreche sie aus, um den Zauber zu lösen. der Trauung־ zertreteneu Glases, da über den Bräutigam Macht hat, wer einen solchen Splitter mitnimmt■, oder man trägt zum Schutz Goldmünzen oder Goldschmuck. In Polen werden dem Bräutigam alle Knoten, die sich an seinen Kleidern befinden, gelockert. — Vgl. St. Ps. 37. SZ 33 u. i. Allg. Soldan 200. In Polen wird gegen den bösen Blick, bes. bei Kindern, die Habhdalakerze angezündet, dem Kinde vor den offenen Mund gehalten u. so ausgelöscht, dass der Rauch hineingeht. Besonders schönen Kindern wird (z. B. in Posen) Brot mit Salz in die Tasche gelegt. Daselbst wird auch ein Stück von dem Gewände dessen, den mau im Verdacht hat■, den Zauber ausgeübt zu haben, oder wenn man solches nicht erlangen kann, ein Span von der Schwelle der Synagoge (vgl. unt. § 138). die er doch bestimmt einmal überschritten hat, auf glühende Kohlen gelegt u. der Rauch dem Kinde ins Gesicht geblasen. [J. Tarlau, Hamb.]. 80) Ruta graveolens? (—Raute gegen bösen Zauber). Benemerin: M. 1858 S. 98. SZ 27 (B soll man im Gotteshaus ausrufen). Mitt. II. S. 72. Anas: M. 1880 S. 562f. (s. unt. § 201 Anm.). 82) Pesaeh. 110b: ein Spruch zum Schutz gegen Hexen, von einer Hexenoberin empfohlen (Brecher 201). SZ empfiehlt: ein Hasen- oder Hundeherz bei sich zu tragen oder: ein in der Sonne getrocknetes rechtes W01f3auge in einem Leder- oder Tuchbeutel zu tragen oder; רדגעזין neunmal beim Aufstehen auf die Ferse.

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