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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 76

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1898
Issue
2 (1898)
Date
1898-01-01
Page
Seite 76 (sequence 77)
Language
German
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76 Erz. II, 79. 2) Vgl. Schern hag. Eine andere Sage von R. Simon: Hirschs Jeschurun II, Frkf. a. M. 1856, S. 117 (abweichend vom Seder ha-doroth). 8) Ueber Elias Zauberspiegel s. Jahrb. f. jüd. Geseh. I, 117 f. Vgl. Roskoff I, 349 u. ״Schneewittchen“. Die japanischen Zauberspiegel zeigen, wenn starkes Licht darauf fällt, Gravirungen auf der Rückseite. Ueber Erdspiegel s. Horst, Dämonomagie I, 276 f. 4) 0. aus sein qebher auf dem heth chcijjim. — Wunder an Grabsteinen: oben N. 7 Anm. 7. Frankl, Nach Jerusalem I, 210 berichtet über zwei sagenumwobene Grabsteine in Konstantinopel. (Vgl. Gr. II, 80: ״Mit diesem Stein [imWasichenwald] hat es die wunderbare Bewandtniss, dass man ihn zwar aufheben, und mit der Hand in die Höhle reichen, niemals aber den Stein ganz von der Stelle wegbringen kann/‘) — Eine Sehenswürdigkeit des Friedhofes zu Hannover ist ein Grabstein, von einem Baume durchwachsen. 5) 0. schabbothgoje. 6) 0. a.pfior, vgl. Berliner, Juden i. Rom II, 2 S. 190. 7) 0. schächzabel, vgl. Tristan 2219 n. sonst. — Salomo als Schachspieler: H. 1, 41. 8) Der Erkennungsszene I M. 45, 1 nachgebildet. Zu Stück 28. 1) Maa. 211. Vgl. H. II, 17. Ueber Jechiels Kontroverse vor Ludwig IX s. Grätz VII, 96. Diese u. andere Sagen haben die Juden wohl aus Frankreich mitgebracht (vgl. das. 100 Anm. 8). — Aehnlich erzählt S. VII, 367 vom Meharschal: Er hatte einst in einer Winternacht beim Studium keine frische Kerze anzuzünden. Da reichte wunderbarer Weise das Stümpfchen die ganze lange Nacht. Vgl. Gr. I, 1: Die drei Bergleute im Kuttenberg. ״Also geschah es, dass ihr Licht 7 Jahr brennte.“ Die Beziehung auf das Chanukkawunder (Sabb. 21, vgl. Ta‘anit 24) liegt nahe, vgl. Gri. III, 191 n. 103. 2) 0. poricim. 3) 0. martel? 4) als frommer Jude. 5) Aehnliches wird von Maimonides erzählt. Zu ,,Der Wind“. 1) Vgl. Perles 119. ״Glaube, Liebe u. Hoffnung“ auch bei Meisel, Dibre Chakhamim 1844. Zu ,,Deutsch-Hallel“. 1) So betiteln wir das erste einer Anzahl alter jüdischer Lieder aus Süddeutschland, welche Herr Rabb. Dr. Eschelbacher, Bruchsal in einer alten jüdisch-deutschen Niederschrift uns einzusenden die Güte hatte. Obwohl deutlich zweierlei Hand zu unterscheiden ist, darf man wohl ein Original darin sehen. Am Schluss heisst es (in deutscher Schrift): Namen des Ertichters Löw Abraham Reis. — Unser ״Deutsch-Hallel“ ist eine Art Paraphrase einiger Hauptstellen des bekannten Hallelgebetes (Ps. 118 u. a.), mit anderen Schriftversen durchflochten. — Die Schreibung des Hebräischen folgt im allgem. der süddeutschen Aussprache. Das ou bezeichnet einen Mittellaut zwischen 0 und au, woraus sich auch die Reime erklären. Strophe I u. II: 2) 0. 3) sanft und nicht laut. 4) gelobt sei Er! 5) in der Höhe. 6) Anfang eines Liedes, dessen Melodie Jak. Heilpern, dinim weseder gegen Ende (s. oben S. 66) erwähnt. 7) Ungefähre Uebersetzung des vorigen Verses. Strophe Hin. IV: 1) Die bekannte Schilderung des Biederweibes, welche Schiller in seiner ״Glocke“ benützt hat: ״Ihre Hand bricht Brod dem Armen, u. ihre Hände streckt sie dem Dürftigen“ Prov. 31,20. 2) milde Gaben. 3) 0. ihre. 4) König Salomo, er ruhe in Friede! Strophe V u. VI: 1) mit Andacht. 2) Leben und Friede. 3) dann erfüllt sich das Wort Ps. 128: Dein Weib ist wie ein blühender Weinstock. 4) 0. nimmt. 5) Gottbehüte! 6) [statt 5)!] die bekannten drei Hauptpflichten der jüdischen Hausfrau (s. Mischn. Sabb. II, 6). 7) 0. werd. 8) Gunst. 10) (hinter: jomim) lange. 11) erfüllt Prov. 31,10. Ein Biederweib, wer findet es? Strophe VII ü. VIII: 1) 0. der. 2) Schmerzen der Niederkunft. 3) hier wohl wie oft: bankerott machen. 4) vgl. 3. 5) I M. 3,16. Die Frauen reimten hierauf: ״Und ich thu’ es

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