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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 69

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1898
Issue
2 (1898)
Date
1898-01-01
Page
Seite 69 (sequence 70)
Language
German
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69 Gesell, u. Lit. 1898 S. 112, 117, 123), im deutschen Märchen (hei Gri. III, 19, 114, n. 17 und 120) und in Konrads von Würzburg־ trojan. Krieg 10651 (vgl. Gri. III, 185). 11) o. des Bannes. S. oben S. 26: ״König Liwjatan.“ 12) Chanina, der (oben S. 26 ״Der Wasserkönig“) als Schwiegersohn Jehudas des Frommen bezeichnet wird, scheint, nach seinen Abenteuern zu schliessen, mit Chanina ben Chftkhinaj (’Abot III, 4), mit Chammja dem Frommen (s. Sehern hag.) oder mit dem Wundermann Choni [Onias] (Ta‘1 mit, 19,23) oder seinem Enkel identisch zu sein, der auch mCaggel (Kreisemacher, mathematicus, Hexenmeister) genannt wird (Vgl, Ehrmann S. 19, Löw 337 f.) I. Chanina auch (s. S. 26 ״Der Wasserkönig) Name einer Frau (so auch Genendel). Zu Stück 5. 1) Maa. 178. H. II, 46. Vgl. IV M. 17,23; ״Die drei grünen Zweige“ bei Gri III, 251 und die Tannhäusersage. Das Neuausschlagen eines Bäumchens als Wahrzeichen der Erlösung auch bei Grimm ]Mythologie 929. — Lieber Vorzeichen vgl. Komp. I, 296, wo der Hammer des Schulklopfers, ähnlich wie in Brentanos Gesch. vom braven Kasperl das Schwert des Nachrichters, von selbst zu schwingen anfängt, wenn der Rabbiner sterben soll, vgl U 1898 S. 32. Das ״Jahreverkaufen“ in derselben Saue ״Nicht sterben können‘1 ist eine noch heut in Galizien übliche Unsitte. 2) Lieber diese fast mythische gewordene Figur vgl. Grätz Gesch. VI, Cassel Lehrbuch 370 und Güdemann Erziehungsw. Von seiner Mutter erzählt M N 8, was sonst von der Mutter Rasehis berichtet wird, dass sie in Gefahr, überritten zu werden, sich ängstlich an die Mauer gedrückt und dass diese nachgegeben habe. 3) o. [anstatt] ihm theschubho zu setzen (eine Busse aufzuerlegen). 4) o. kapporo 5) wie im Tannhäuser drei. Zu Stück 6. 1) M N 22. Vgl. Keller, Fastnachtspiele, Stuttg. 1853 III 1489, l‘>23. — Bei Gr. I, 133 warnt ein fahrender Schüler eine Mutter vor dem ״Wechselbalg4‘. Auch die magyarische Volksdichtung hat eine solche stehende Figur im Garabonzias Biak. ״Gewöhnlich ist der Begriff von Zauberei und Wetterbeschwörung damit verbunden“ (Komp. VII, 132). 2) o. fardiger. 3) Das Rad ist im Buddhismus Sinnbild der Herrschaft wie der Religion (R P I 437). Damit hängt wohl ursprünglich die Bedeutung des Glücksrades zusammen. Gr. 1, 2^6 ״Das Glücksrad“ erzählt hiervon: Zwölf Landsknechte kommen traurig aus dem ditmarser Kriege. Unterwegs begegnen sie einem Grauröcklein, das ihnen die Kunst, reich zu werden, beizubringen verheisst. (Dieses ״Grauröcklein“ oder der ״Graumantel“ oder das ״graue“ oder ״rote Männchen“ [Gri. III, 210 ff. 407. Schw. 244| ist sonst der getreue Eckhart, der guten Rat erteilt; der ״Grünrock“ hingegen ist der Teufel [Gri. III, 190|. S. hingegen U 1898 S. 130 ) ״Man heisst es das Glücksrad, das steht mir zu Gebot und wen ich darauf bringe, der lernt wahrsagen den Leuten und graben den Schatz aus der Erde; doch nicht anders vermag ich euch darauf zu setzen, als mit dem Beding, dass ich!Macht und Gewalt habe, einen aus eurem Haufen mit mir wegzuführen . , .“ Als die nun ordnungsmässig aufgesessen, packte der Meister das Rad mit den Klauen, die er beides an Händen und Füssen hatte, und hub zu drehen an bis es umgedreht war, zwölf Stunden nacheinander und alle Stunden einmal. ״Als sie nun zwölf Stunden ausgehalten hatten, rückte der Glücksmeister einen feinen jungen Menschen vom Rade, der eines Bürgermeisters Sohn aus Meissen war und führte ihn mitten durch dfe Feuerflamme mit sich hin.“ Die anderen ״waren aber nach wie vor arm.“ Vgl. das alt f ranz. Adamsspiel (Waekernagel, das Glücksrad in Haupts Zeitsehr. f. deutsches Alterthum VI, Leip. 1848, 134 fl). Deutsche Schüler im Dienst eines fränkischen Königs sind hier die auf das Glücksrad gesetzten und mit ihm abgeführten Menschen. (״Und banntest die Teufel in ein seltsam Glas,“ vgl. oben S. 28. Mischte rhakhamim, Prag 1590, 10b: Das gilgal [Rad, ferner die bekannte Stätte des Götzendienstes.'; is sich oft umkehren, der arm wert reich un der reich arm weren. Vgl.

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