Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1898
- Issue
- 2 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 68 (sequence 69)
- Language
- German
- Belongs to
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68 Herzogs Julius S. 89G, ferner Pröeble, G. A. Bürger, Leipz. 1856 S. 115 ff. (über ״Bürgers Lenore und die ihr verwandten Stoffe in der europäischen und russischen Volksdichtung'־‘ schrieb J. Sozonovic [Warschau 189S] in russischer Sprache), Percy 1 eliquies 167—168, Fürsts Orient II, 1864 S. 687 u. Benf. I, 489. Gri. III, 245 ff', erwähnt auch unser Märchen. 2) o. ,jocec 3) o. mein feiner. 4) o. er hängt allemal die gMullo (Grösse, Ansehen) an sich. 5) o. Adouni Melekh. 6) o. du dein jo‘ec Kunz men mvkhabbed bist. 7) o. den grössten choMiom (Weisen). 8) vgl. Sirach 1,3. 9) o. eppes. 10) o. gute schaub', vgl. Perles 4. 11) o. böses. 12) o. mizrach. 13) o. ma'aribh. 14) H.: Selik. Zu Stück 2. 1) MN 14. Aehnliche Drachengeschichten bei Schw. 80 (Schw. 29,92 bespricht die Sage von Perseus und St. Georg, an den ein Siegel bei Lew, Siegel und Gemmen, Bresl. 1869, Taf. III und das Schiffszeichen der Thebaner erinnert) u. Benf. I, 752 f. Die Wundergläubigkeit der Wormser persiffirt die Anekdote: das Wormser nes (Wunder). Ein Mann will goumel benschen (für Rettung aus Gefahr danken, vgl. Perles 129), weil seiner Frau eines seiner Hemden von der Wäscheleine heruntergefallen. Welchen Schaden hätte er also nehmen können, wenn er darin gesteckt hätte! Vgl. Mitt. 68 n. 4. 2) o. Ma'ase warum die stadt Worms heisst. 3) o. war gekommen zu fliehen. 4) o. lintwurm aus der midbar (Wüste). 5) o. alls was er hot gekrogen, hot er chorubh (zu schänden) gemacht. 6) o. bvhemouth ein geschlunden. Zu Stück 3. 1) Maa. 222. H. I, 14 f. Aehnl. Bodl. 3925 f. Vgl. Sirach 23, 9. B. meci'a 49. Choschen mischpat 87. Grätz VII, 97 u. sonst. 2) o. wurde getafs^nt (gefangen). 3) Vgl. Gudrun 1054. 1165. 4) Vgl. Gudrun 444. Gri. III, 17. 5) Schätze, die unter Bäumen vergraben liegen: Gri. III, 351. Schlangen unter Bäumen: B P I, 539. Zu Stück 4. 1; Maa. 132. Von der Danbarkeit der Tiere spricht auch das Märchen (bei Gri. III, 191): Die treuen Tiere. Dass die Tiere den Menschen durch ihre Treue beschämen, ist eine buddhistische Anschauung (B P I, 208). Maa. 19״ erzählt von Samuel dem Frommen: Er fuhr einst zu Wasser. Da hörte er ein furchtbares Gebrüll. Als er diesem nachging, fand er einen Löwen, den ein ״Fandel“ verfolgte. ״Das schiesst mit eitel feuer aus seinem maul, damit verbrennt es die anderen Tier', wo es sie antreftt.“ Doch vor dem Frommen flieht das Untier, und der Löwe wurde so zutraulich, dass er Samuel auf seinem Rücken zum Schilf zurücktrug und am liebsten mit ihm gefahren wäre. Ganz ähnlich berichtet die Sage von Heinrich dem Löwen (Gr. II, 243), von Andronikos u. a. 2) o. Mark. 3) Vgl. ״Der Froschkönig‘‘ bei Gri. 4) In der Ragnar Lodbroksage sowie in ihrem persischen Gegenstück (Benf. I, 565) wird ein Lindwurm in einem Ei bezw. einem Apfel gefunden, aufbewahrt und immer grösser, sodass er sein Lager verlassen muss und eine geräumigere Stätte einnimmt Vgl. die Fütterung des verwunschenen Prinzen bei B P II, 144. — Ungeheure Frösche auch : 13 ,1.1־. Der weissagende Frosch: Maass, d. deutsche!Märchen S. 10. 5) Vgl. Ez. 3, 1 f. Daher das früher beliebte Verfahren, den Abcschützen das hebräische Alphabet auf Zucker einzugeben (Roqeach n. 296 bei Grätz VII, 93). 6) Erinnert an die Lohengrinsage. 7) o. ‘Alilat. Doch wohl ohne Beziehung auf das Arabische. Ueber Lilith und ihre Kinder vgl Al. Kohuts ״Angelologie*' 87. 8) Ueber die Beziehungen zum Haar der Berenice vgl. imtnermanns ״Tristan und Isolde“ (Die .Schwalben). Bei Gri. III, 58 sind es drei goldene Haare vom Kopfe des Teufels, welche die Königstochter von ihrem Freier fördert. 9) Raben als redende, besonders als Schicksalsvögel oft in deutschen Sagen: Gri. III, 19. Vgl. 117. 10) Diesem Wasser des Lebens oder Paradieses- oder Himmelswasser begegnen wir bereits in der Alexandersage (vgl. Wünsches ״Alexanders Zug nach dem Lebensquell“ im Jahrb. f. jüd.