Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1898
- Issue
- 1 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 58)
- Language
- German
- Belongs to
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45 auf Mittwoch: gut für Korn, Wein und Früchte; auf Donnerstag: für alle drei nicht gut und nicht schlecht; auf Freitag: gut für die Ernte, aber schlecht für die Menschen, es sterben viele unter zwanzig Jahren; auf Samstag: schlechte Getreide-und Weinernte, ein Unglücksjahr für Mensch und Tier. Besonders viele Greise sterben, und Brand und Schwindsucht wüten im Lande. 3. Uder is kön Bruder. B. 4. Wajjakhel und Pekude Gehn’ zusammen auf die S‘ude. Behar und Bechuckausse — Giebt es noch Schnee und Schlausse M. 5. Im Ibburiahr sind strenge Winter und sterben viele Leute. H. 6. Wenn die Chasidim wandern, regnet’s1). 7. Wenn die Gäns hören die Megille, Soll man sie jagen aus der Khille. 8. Der Schwat halt sein Prat (seine Besonderheit, nämlich die Kälte). M 9. Oder (Adar) mit Katzengeschnoder. H. 10. Sefer Pamim ur‘ aschlm (in einem Machzor Ritus Rom, Ende des 15. Jahrhunderts, im Besitz (des Herrn Dr. H. B. Levy): Wenn's im Nisan gewittert, giebt’s viel Wein und Getreide; wenn ein Erdbeben stattfindet, giebt’s Krieg. Im Ijar: Gewitter: Feigen und alle Süssigkeiten, — Erdbeben: Friede unter den Menschen; Siwan: G.: allgemeine Unfruchtbarkeit, — E : desgl. Tammus: G.: Die grossen Fürsten werden heimgesucht, E.: Hitze und Hungersnot; Abh: G.: ein grosser Mann stirbt, — E.: Hungersnot in den sieben Ländern; EluI: G.: ein grosses Heil kommt in die Welt, — E.: Krankheiten und Sterben unter den Menschen; Tischri: G.: nichts Gutes, — E.: weise und fromme Männer sterben; — 1) G. I 176. 2) Grünb.-489,