Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1898
- Issue
- 1 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 37 (sequence 50)
- Language
- German
- Belongs to
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37 46. Choss’n [Kalle] soll’st De d’rinwer’n! (Wenn man ein neues Kleid zum ersten Mal trägt). 47. E Mezieh! 48. ״Wer mir Gutt’s ginnt (gönnt)! 49. Schach! (Still!) 50 Un weiter poter [=hab’ ich nichts anzuführen]. 51. Uwah [Ausdruck voller Befriedigung]. P. 52. Nischt geschtogen un nischt geflogen!1) 53. ״Osser“, sagt Schiller. 54. Span daran!2). 55. Du wirst keine Osterklöse mehr bei mir essen. [Wie ״Dein letztes Brot ist gebacken“.] O. S. 56. 20 Johr sollen Sie mer leben! Pol. 57. Ich bin 50 Johr alt ״bis 120 Johr“. Pol. 58. Host De nischt gewidschelt? Pol. 59. Haisst a Unchappenesch! 60. Upgehüt soll men wer’n vin Sch’cheinem rü‘em. 61. Host De weinig, nader noch! 62. Wer s'is schein ün ech bin klig! 63. Kimm och aran zi fuhren. 64. Mit Eizes bin ich verseh’n. 65. A scheine reine Gepure! 66. Ma’dech Ma’dech Mikolschk’n Mikolschk’n?! 67. Gott zivor in sie denü’ch! 68. Schloimasel3), wü geihst De? 69. Is es Dän, wus chappst De? Is es nischt Dän, wü’s chappst De? 70. a) Föle Fisch gegessen in äs der Schtu’dt getrieben, b) Faule Fisch un Klepp dazu4). י) Vgl. T. 346. *) Ehrmann, Aus Paläst u Bab. 286. *) Schlemihl (nicht wie T. 194). Schlimisalnik (U. II 196), fern. Schlümisalnize (U. II 66 u s >. vgl. iv. Mos. 14,9 סך צלם und Brau v«, 21:אין לו צל. Die Bezugnahme auf Num. 7, 36, weil dieser Tag nicht ein Sabbat sein könne (vgl. Schl, vun Sunntik bei T.), erscheint wenig stichhaltig. Bis in die Neuzeit hinein war Schlumiel als Eigenname gebräuchlich (vgl. unten ״Sagen“ 17), also damals wohl noch ohne jenen Beigeschmack. Vgl. auch T. 419. Schlamasarnik=:unbeholfen. Pol. Schlimm—Mesalnize=Schlampe. Wa. *) Vgl. T. 195. Wa ״Makes*‘.