Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1898
- Issue
- 1 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 29 (sequence 42)
- Language
- German
- Belongs to
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29 66. Vin k€n Chaserschwänz’l kenn men k6n Strämel machen. 67. En Rock af der Wand is ken Schand. 68. En Stecken hot zwe Ecken. 69. Der Tochter sogt men, ün die Schnier ment men1). 70. Er struft die Tochter in mänt die Schnier. (Pol) 71. Jeder Urem hot e Doren. 72. A bissei is genig in a Ssach is wenig. 73. Toire is de beste (kä) S’choire2). 74. A Mädel un a Bocher is a Handtich. 75a. Wenn zwei Dalleisim tanzen geihn, Wer warft ein? O. S. 75b. Wenn zwei Messim tanzen, Wer bezahlt die Musik? H. 75c. Wer bezahlt die Lezanim?8) 76. Vor Dalles isst man Weissbrot. (Kiss.) 77. Wer sich schämt zu essen und zu oren, Ist hier und dort (in dieser u. jener Olem) verloren4). Kassel. 78. Dem Gannew brennt das Fell [der Hut]. 79. Wer Butter aufm Kopf hat, darf nicht in die Sonne geh’n. H. 80. Wenn der Row aufsteht, springt der Hund aul’n Stuhl5). H. 81. Bä an klen Kind ligt die Newie äl der Zing. 82. Alte spei’n ün Jinge kei’n. 83. Durch Plätten und Gesinde gibt man aus Kinder. Pos. 84. Mit der Tochter geht man ’ne Stufe runter, Mit dem Sohn ’ne Stufe rauf. H. 85. Das Kind ist gestorben, die Gevatterschaft ist aus. O. S.'!) 86. Besser vin die Mamme a Patsch, wie vin a andern a Kusch. Pol. 87. Iss dich satt, bevor du Kinder kriegst.7) 88. As men trinkt Awdule, wachst der Bört. ') Vgl. U. VII 85 (spaniol.). *) Vgl. U. VTI. 49. 8) T. 293 *) Vgl. U. VII 49. T. 301. 5; U. IL196. «) Vgl. T. 230. 1) Je 173ft'.