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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1898-01-01 · 1 (1898) · p. Seite 27

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1898
Issue
1 (1898)
Date
1898-01-01
Page
Seite 27 (sequence 40)
Language
German
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27 16. Jeder hot sän Päckel ze trügen. 16. Alle ureme Lät hob’n gitte Lewuwes. 17. A me fregt a Schale, is treife.1) 18. As zwö Genuwem kriegen sech, kimmt die Geneiwe aro£s2). 19. Wus het der Blinde ze wänen, wenn er kennt seh’n! 20. As me schlügt sech, küscht me sech nischt. 21. A me redt vin Malech, Kimmt der Gallech. 22. Mit wus äner handelt, Schleppt sech ehm nu ch. 23. As de Bür’t brennt, is de Morde (Schnauze) heiss. 24. A me kriegt sech mit dem Chasen, Springt me nischt Kedüsche. 25. As es is einem bescheert a Schlemasel, Kimmt es in Bett arän. 26. Alle Simunem geien inter, Nor Simen Dalles bläbt. 27. A Gebrühter blüst of Kalten3). 28. Jedes Teppel hot sä Starz’l4). 29. Jenem zi l’haches, sech a G’düches. 30. A so lang schlüft der Poer mit de Pa’rte üf en Kischen, Bis se hob’n ön Gewissen. 31. Wer s’hot in sech, losst vin sech. 32. A Gast of a Wäl6) seht of a Mal. 33. Wer will Ga’we träben, Müss Weitek läden. 34. As man hat Meies, Hat man Deies. (O. S.) 35. Mit den Mee’es kumme die Gee’es.6) 36. Zu viel Kowed is eine halbe Schand. (H.)7). 37. Wer zu gut ist, ist halb schlecht. (H.) (Poln.: Co zawiele, to nie zdrowo.) ') Vgl U. VII 49. *) Vgl. U. III 46. •) Das «) Vgl. T. 237. 3) U II. 131. T. 228. ») T. 224. T) Vgl. T 286.

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