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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1898-01-01 · 1 (1898) · p. Seite 26

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1898
Issue
1 (1898)
Date
1898-01-01
Page
Seite 26 (sequence 39)
Language
German
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26 8. Spottverse. 1. A jeder Schmul is a Naar1). 2. As se heisst Händel, Känn ich essen aus ihren Pfändei. O. S. u. Pol. 3. Moischele, Koischele! Dauner Diedel! Fifzig Grazer kost a Fiedel, Zwanzig Grazer kost a Bass, Moische werd zuhlen drei Rhänisch’ Knass. Br. 4. Dawid’l mit ,n Strohhitt’l. 5• Sprichwörte r.2) ״. . . . um zu verstehen Spruch und Spottvers.“ Spr. I, 6. 1. A Wäb wie a Hös un a Mann wie a Mös is noch nischt gläch. 2. Das Ponim is ein Mosser. H. 3. An vier Dingen erkennt man den Juden: Die Uhr geht nicht richtig, Er kann keinen Namen Und kein Datum behalten, Er raucht kalt. H. 4. Wer kann schräben a Gräs, Känn ach läsen a Gräs. 5. Mule Gräsen3). Pol. 6. Der rechte Dalles kommt nicht von Gott4). 7. Alle Juden haben einen Sechei5) 8. Wenn die Maus satt ist, ist das Mehl bitter. O. S.") 9. Von Tille wächst der Hi . . .re nicht7). 10. A jiddische Kischke (= Wurst, poln.) käm’ me nischt schätzen. Pol. 11. Ame kickt, wö me soll nischt (d. h. auf obscöne Dinge), werd me heiserek (heiser8). Pol. 12. A soi, wie me is zi sieben, is me zi siebezig. Pol. 13. A me schmiert güt, — steiht me güt. Pol. 14. Chasonim sind Naronim). *) U VII 14. Vgl. Sef. chass.: gegen Namen wie Juda, Samuel. 2) Vgl. Bleek-Welihausen, Einl. in d. A. T.*) S. 616. ®) Vgl. T. 37. ף Je 173 fit *) daselbst. ״•) Vgl. U III 45. *) Das. «) Vgl. Brü VII S 20.

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