Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- Heft 51 (22.12.1933)
- Date
- 1933-12-22
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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.» ■ , ■■ J i ' *" N D«V ji s c fre Atbftiter. Seite 3 nach (einem SöndeMbbck umzusehen: pinid die .Tjatfor:- liaTideti auf;,MarÄm''- itfifdj 'Juäeleti loszulassen', wiedeil einmal ein bestelltes „Attentat" a Ia van der Lübbe besorgt werden kainn. Und1 „sollte es auch' lehlgeWeft'' — es wäre ein Signal und Proflog für eine? neue blutige Pogrom welle, Jüdische Arbeitspolitik in Deutsch kind Von S. Rudel (Berlin) In den Tagen der Gründung des jüdischen Arbeitsamtes in Wien scheint uns der folgende Artikel des Genossen Rudel von größtem Interesse zu sein. Die* Redaktion. Bei aller Kritik, die jetzt von berufener und unberufener Seite*, vielleicht auch manchmal berechtigt, gegen die jüdischen Organisationen in Deutschland wegen ihres1 Versagens der gegenwärtigen Situation gegenüber erhoben wird, darf man doch nicht übersehen, daß dtej Aufgabe, der man plötzlich gegenüberstand, eine so ungeheure und so schwer zu bewältigende) ist, däß jetzt schon von einem Versagen nicht ohne weiters gesprochen werden kann. Gemessen an dem ungeheuren Zusammenbruch1, den das deutsche Judentum erlebt hat, muß man doch1 feststellen, daß die positiven Kräfte sich außerordentlich1 rasch1 zusammengefunden haben und mit allen Energien versuchen, der allgemeinen Vierzweiflung, die weite Kreise des jüdischen Bürgertums erfaßt hat, entgegenzutreten, um Maßnahmen für eine vernünftige; Ueberleitung der aus ihrer Existenz und ihren Berufen verdrängten' Menschen .zu trefefn. Schon in den ersten Apriltagen hat die ad hoc geschaffene Zentralstelle für jüdische Wirtschaftshilfe; begonnen, die Fragen der beruflichen Umstellung einer praktischen Bearbeitung zuzuführen. Einen ungefähren Ueberblick über das Ausmaß der zu bewältigenden Aufgabe; erhält man durch' den Entwurf zu einem Plan, den die1 Zentralstelle für jüdische Wirtschaftshilfe bereits im Juni d. J. dein zuständigen jüdischen Körperschaften vorgelegt hat. Man ist hierbei davon Ausgegangen, daß es sich zunächst im Rahhtetoi eines derartigen Planes sowohl um die Erfassung def schulentlassenen Jugendlichen der Altersgruppen 15.—19 Jahre als auch, um die Angehörigen deir Altersgruppen über 20 Jähre, die bereits im Berufsleben oder vor Beendigung ihrer Ausbildung stehen, handelt. Auf Grund der Altersgliederung der jüdischen Bevölkerung Deutschlands ist damit gerechnet worden., däß jährlich ungefähr 10.000 junge Menschen ins; beirifsfähige' Alter kommeni und sich für eine Berufswahl entscheiden müssen. Man nahm an, daß, auch jetzt, noch ungefähr 40 Prozent dieser jungen Menschen,; ftlsöy, ^ungefähr,,,4000 Jugen<Uidh!e!,, ■ ihre Berufswahl und' . Ausbildung ohne Inanspruchnahme; gemeftmütziger jüdischer Stellenn vornehmen werden. Es ist dabei zu beachten, daß der Prozentsatz dieser Jugendlichen für Berlin, wo fast 80 Prozent der. ins be^ulsfähige Alter kom-_________ menden Jugendlichen bereits: bisher die Berufsberatung lallch durch' ihre Zuversicht und Entschlossenheit nieue liehen und geistigen) Positionen so sehr geschädigte deutsche Judentum in den nächsten Jahren zu erfüllen hat.; Bei Beginn der Re^isienmg dieses Planes zeigt es sich aber auch, wie wichtig jene1 Arbeit war, die mehr als ein Jahrzehnt lang, von der jüdischen Oeffentlichkeit fast unbeachtet, von einem kleinen Kreis geleistet wurde, um eine Veränderung der Berufsstruktur des1 deutschen Judentums in die Wege zu leiten. Wenn auch die bisherigen Erfahrungen der jüdischen Berufsberatung aus ihrer Tätigkeit für Jugendliche für »eine Arbeit mit Erwachsenen nicht ohne weiteres ausreichten, so boten sie doch so viele Ansatzpunkte, daß die' Durchführnng der notwendigen Maßnahmen sofort einsetzein konnte. Bis erwies sich1, daß jene Gemeinden, die schon früher die Forderung der Zeit verstanden und für ihre schulentlassene Jugend Berufsberatungsstellen eingerichtet hatten, den neuen Aufgaben in der Berufsberatungsstellen eingerichtet hatten, den neuen Aufgaben in der Berufsberatung Erwachsener viel schneller entsprechen konnten als jene, die trotz aller Forderung und Propaganda einer derartigen Tätigkeit im Rahmen ihrer Gemeinde kein Verständnis1 entgegenbrachten. So kommt es, däß von einer nennenswerten Tätigkeit auf dem Gebiete1 der Beratung für die aus ihrem Beruf Verdrängten nur dort gesprochen werden kann, wo bereits früher entsprechende Ansätze vorhanden waren. Zwar fehlt es noch an einer Uebersicht über Zahl und Art der Mäßnahmen, die bisher bei den verschiedenen Gemeinden auf diesem Gebiete in Angriff genommen wurden; so viel kann jedoch schon übersehen werden, daß in sehr vielen Gemeinden der Wille zu emsthafter Arbeit und das Verständnis für deren Notwendigkeit vorhanden ist. Wenn wir als Beispiel hierfür die Leistungen der Abteilung Berufsumschichtung der Wirtsch'aftsstellel der Jüdischen Gemeinde, Berlin, heranziehen, so sehen wir, wieviel doch in einer verhältnismäßig -kurzen Zeit geleistet werden kann. " In der Zeit April bis August d. J. haben bei der Abteilung Berufsumschichtung der Jüdischen Gemeinde 1731 Männer und 1025 Fräuen mit dem Wunsche', sich' beruflich umzustellen, vorgesprochen. Däß der Anteil der Frauen, die beruflich positiv beraten werden konnten, größer ist, ergibt sich zunächst daraus, daßl die Möglichkeiten einer beruflichen Umstellung für Frauen nicht nur wesentlich größer, sondern auch! billiger sind und weniger Zeit erfordern als die! für Männer. Denn aus der Tätigkeit der Frauen im täglichen Leiben ergeben sich1 in der Regel viele Ansatzpunkte für handwerkliche Arbeit, das Finden eines neuen Berufes erfolgt leichter, und der Uebergäng zur praktischen Durchführung ist mit geringeren Hemmungen und geringeren Kosten verbunden als bei den Männern. Ueberhaupt muß bei dieser Gelegenheit festgekeilt1 i'werdenj"'^■dai^:.:Tdiö*.»Krauenf-iaich*>in.^dieser? Zeit, v@t, mentlich dort, wo es sich därum' handelt, ihr Leben den Zeitverhälinisseii; lentsprechend " emzurichten, außerordentlich bewährt haben. Nicht nur, daß sie} wendiger und anpassungsfähiger waren als die Männeir, sie haben der jüdischen Gemeinde in Anspruch1 genommen haben, kiemer ist als in cjej Prq)qnz. Di§|g is£ zunij Teil darauf zj^i^sa^hx^ däßj dü^e.- jüdischen Be^s|)eratungsstellen in der Provinz noch nicht in1 dem Umfange ausgebaut sind, wie dies bereits jn Berlin der FäU ist. Je b'ess'er die. Berufsheratu^ ausgebaut werden, desto größer wird #ie, Zähl der Jugendlichen sein, die ihre Hilfe in Anspruch nehmen können. Von den 6000 Jugendlichen1, die: die jüdischen Berufsberatungsstellen aufsuchein werden, dürfte sich die Ausbildung der Hälfte ohne Inanspru^nahmö öffentlicher Mittel durchfuhren lassen; Mngögen1 müssen für die andere Hälfte, also für ungefähr 3000 junge Manschen, öffentliche Mittel bereitgestellt werden, und zwar ging man1 davon ans, daß 15000 Jugendliche in Berlin und 1500 im Reich1 betreut werden müssen. Bei dieser Gruppe der zu Betreuenden muß unbedingt-darauf geachtet werden, daßl es sich hier nicht um Berufsumschichtung, sondern um erstmalige Berufsentscheidung und Auffindung der Ausbil-. dungsmöglichkeiten handelt. Es ist daherin diesen Fällen mit einer systematischen, mindestens dreijährigen Lehrzeit zu rechnen, wobei noch nicht gesagt werden kann, ob die Unterbringung in EinzeHehrstell'en wird erfolgen können, öder ob dort, wo Einzelausbildung sich nicht ermöglichen läßt, Vorsorge für kollektive, also sehulmäßige Ausbildung durch Errichtung eigener Lehrwerkstätten getroffen werden muß. Wesentlich schwieriger als bei den schulentlassenen. Jugendlichen ist däs Problem jener jungen Menschen, die bereits einen Beruf hätten und in diesem nicht mehr tätig sein können. Hier handelt es sich um Berufsumschichtung, für die auf Grund der bisherigen Erfahrungen zunächst mindestens 5000 Menschen in Frage kommen. Es wurde angenommen, daß ungefähr 3000. davon nur der Beratung bei der Berufswahl, bedürfen, während sie die Kosten der Ausbildung selbst tragen können. Für die restlichen 2000 müssen je'docb öffentliche Mittel bereitgestellt werden. Die Ums'chichtungsmöglichkeiten erstrek- ^en sich äuf sämtliche. Berufe: des Handwerkes und der Landwirtschaft. ' Die Ausbildungsdauer eines „Umschichtlers" muß sowohl für Handwerk als auch für Landwirtb# d^P, Männern mit niinde^tens einem Jahjj. angesetzt werden. In diös/en Fällen wird es wohl nur selten möglich sein, Einseilehrstellen zu finden; man wird daher gezwungen sein, in größerem Maße eigene Ausbildungsstellen zu schaffen. Dieser Versuch feines Planes, der als Mindestprogramm anzusehen ist, gibt einen Begriff von dem außerordentlichen Umfang der Arbeit, die: das' in seinen Wirtschaft- Grundlagen für die Existenz' ihretr Familien gelegt und häufig ihre männlich'en Angehörigen, die in Gefahr waren, der Verzweiflung änheim zu fallen, aufgerichtet und ihnen neuen Mut .zum Lebenskampf gegeben. i Was das Lebensalter der Berufsumzuschichtenden anbelangt, so sind; die Männer* der Altersgruppen von 20—30 riisaföön und tief sachlichen MögiichMle^t als der freiwilligen Berufswahl ist. ßtwas anders liegen die Verhälthisse bei den Frauen, bei denen mehr von den Gegebenheiten des Ärbeitsmaxktes ia Bcjrlin ausgegangen werden konnte. Wichtig ist auch die Frage der Dauer der Ausbildung. Es ist festzustellen, däß bei den Männern in den meisten Fällen die Dauer der Ausbildung eine Zeit von über 6 Monaten erfordert, während bei der überwiegenden Zahl der Frauen 3—6 Monate notwendig sind, was teils durch die gewählten Berufe, teils durch' die bereits vorhandenen Kenntnisse, die bei den Frauen in weit größerem "Maße als bei den Mähnern festgestellt werden konnten, bedingt ist. Allgemein muß gesagt werden, daß bei den meisten Männern mit einer Ausbildungsdauer von einem Jahr zu rechnen ist, und zwar deshalb, weil sie fast keinerlei Vorkenntnisse für den neuen Beruf mitbringen, sich körperlich' schwer anpassen und die von ihnen zumeist gewählten Berufe eine Mindestzeit von einem Jahr für die Ausbildung erfordern. , Mit den Mäßnahmen für die Betufsumschichtung stehen auch die Stenographie- und Sprachenkurse in Zusammenhang, die vom Jüdischen Arbeitsnachweis eingerichtet sind und zirka 250 Teilnehmer umfassen, deren berufliche Qualitäten und Vörmittlungsfähigkeit durch diese Schulung gehöben werden konnte. Vom Sinn der Mqkkabäerfeier Von Dr. Franz Klö'bler. Das Fest, das in! diesen Tagten vom jüdischen Volke IgefeSert wird1, hat, wie kaum ein1 zweites im Laufe der letzten! Jahrzehnte einen1 tiefgehenden Bedeutungswandel erfahren. Als Fest der lichter, dien Erinnerung an! die göttliche Qnia'dle, die bei den [Neuweihe des tilurch den' Zeus^KiuTt entweihten Tempelheiligtums sidh offenbart hat, ist es tüis allen ans der Kindheit vertraut. Sein' milder heller Zäu'ber hat förmlich1 wie ein! zarter Vorhang das heroische Drama' verdeckt, dem 'das schöne Fest seihe Entstehung) verdankt. Äls jedoch in den neunlziijger jähren d'es vorigen Ja'hrhunlderts dfe Renaislsian'ddbieiwegiüng durch) das jüdische Volk brauste, erfuhr diasi seit Jahrhunderten gefeierte ChamÄähfest eine denkwürdige Metamorphose: der zarte Vorh'anlg wunde förmlich weggerissen und1 auf der Bühne der Geschichte erschienen die gigantischen' Gestalten! der Hasmonäler, allen voran der Henos Jiu'd'a Mäkka'rJ, unter dessen! rijam.mers'Ch'lägeni die Fremdherrschaft der, Syrer zu- BlaTn'men'brach. Die heldenhafte Erhebung! J'u'das er-^ Söhlen! der jüdischen Generation um1 die Wende des Jahrhunderts als höchstes Vorbild Ulnid *S'ymboFei$enen Strebens wach1 kraftvoller Verjüngung. Die stille hejmliiche Feier 'dies G^derikens wiaii'dfdlie sich zum' strahlenden iMakikab'äerfest. Es war 'die Zeit, da1 jüdische Studenten- und Srjiortvere|rie den! N'ämen; ier JVla'kkabäer als liWre, Bezeichnung 'wlä'hjlten. Mäkkabi war zäun Sinnbild einer Meutert erstarkten jüdischen; |ugend' geworden. 'Seither Jüait der «W^tkfrSeßi die Erd** ers.chiu^4 Was, sich während1 seiner Dauer, wa§ sich,1 iri sdneri; Folge ereignete nnjdi gar w'as wir 'Ijn; "dteri letz^n| Monjaten erlebt fuin'd! rnitei'lebit hab'enj, h'at 'dteni üs,tp,r. Jahren im Umsehichtungsprozeß viel stärker vertreten sind juchten1 ^i^eroingen) l^ri die J%!P<!ab^erzeit emten; als dm Altßm£rpnT>T)en über'-30 Jahre. Wöhinereeren die AIm\t*tw*Z Q^im Wnrtt nnM-rYioioinU+o^ Ä^fiioiii^^' >ViJ äls die Altersgruppen übebr 30 Jahre. WöMngegen die AI tersverteilung bei den Fräuen zeigt, daß alle Altersgruppen ziemlich gleichmäßig vertreten! sind, jal däßi die über 35jährigen sogar besonders stark in Erscheinung treten. Trotz der oben gebrachten Zahlen über die beruflich! neu einordneten' Männer, die] das 30. Lebensjahr überschritten haben, muß doch! gesagt werden, daßl eine berufliche TJmsc^ichftung der Männer über 30 Jaihre; slehr schwer ,st. Zwischen 30 und 40 Jahren kann im Einzelfall noch der Versuch einer Umstellung gemacht werden;bei den über 40jährigen ist jedoch kaum' Aussicht auf Erfolg vorhanden. Hier werden es nur ganz Vereinzelte sein, die sich dem tiefgreifenden Umstellungsprozeß, den der Berufswechsel mit sich' bringt, mit Erfolg unterziehen können. Bei den Frauen hingögen kann a,ucb! bis zumi 50. Lebensjahr eine berufliche; Umstellung mit. Aussicht auf Erfolg versucht werden. Nun zur Frage der fr^heien Berufe der Umzuschichtenden. Hier ist klar zu sähen, daß die Abwanderung aus den kaufmännischen Berufen besonders1 stark ist, bei den Männern beträgt sie fast 63 Prozent. Bei den Frauen fällt es auf, daß die Gruppe der** Kontoristinnen besonders stark mit zirka 40 Prozent vertreten1 ist. Dies1 ist die Folge eines Vorurteiles, das1 von der jüdischen Berufsberatung; seit Jahren bekämpft wurde. Trotz aller Warnungen, und Hinweise konnten die jüdischen Mädchen nicht davon abgebracht werden, dein Be^uf der Kontoristin; vorzuziehen, sie wenden nun heute in; viel stärkerem Umfange verdrängt, als. z. B. die Verkäuferinnen, die mit nur 17 Prozent vertreten sind, wobei allerdings nicht übersehen werden dari, daß hier diö. Entwicklung noch! nicht abgeschlossen ist; denn die' nächsten Wochen und Monate werden, wie schon jetzt mit ziemlicher Sicherheit gesagt werden kann, a^uch eine; sehr starke Eliminierung der jüdis^hejL Verkäu|erJ^; bringen. Welche Berufe: werden nun neu gewählt? Hier zeigt sich zunächsyt die besonders erfreuliche Erscheinung, daß zirka 60 Prozent der Männer sich für diel Landwirtschaft und Gärtnerei, also für jene! Berufe entschieden haben, in denen die Juden bisher nur in sehr geringer Zahl vertreten waren. Die; anderen Berufe der Männer sind ziemlich gleichmäßig verteilt, was; mehr eine Folge der Orgaipeuen Stoi von1 lunge^l^tei: Aktuaität fliehen. E?( ijs!t als, ob wieder, ein1 V'prhjanlgj risse, ajisj o$ di'e Bühne den G^öhlch'te sich y^.'nfi'uiejm. mtäi^yjftä uri's Wähler» rückte. Wir 'bKcltien1 tiefer; kn dien1 örujnfd der Zeite^1 m$ werden der wesienhäffen! Yei^.nl4feclh|aft gjewa^ jene fepaje, ^po.che mit der!uj^js|?d^! 'v^rbiödet^ Wieder M eine, Zielt h'odhster/ N.ot ^^^ochjei, wieder geht es iwm Sein oder Nidh'tsiein; jüdfei^hler. Art jMsCher Werte, lutnid wieder ist die Efctsch^rd'ung über fun'ser Schic^I in luns se^' giifeäi, siie es; in d'^ Tagen;des* Anitioefrius Epirjhajnies >30ar,, ai'si — nach! D.ubnows Wiort — 'das jvidjsehb ^artyriiuim! seinen Anfaing wahtn;. Es,'ifet nicht so, sfe?h[ri dasi'äußere, glanzvolle Bild Sdtes giewial;tig|en Giesdhjeh|en^, mit 'dem! wir iqns v^ttuiridfen; füjhlfen', 9e|rii, Inin^rer, Qeh^Tt':: kÜe, 'uwgeheure arische vs^f ge»släg|ö, p^r^e dieserj eisten; A/lärtyrer;un!d; hfeldieinih^i^ni, Ch'assi'däjey^ die vöxt lunbeugsianier ^tsch'lossenhseitt. Jerusallern', di(e( Stadt 'des entwdth'ten Tempels, irnd die großlen; St'ä'dtq lyerheßiep, um in; 'der Wüslie, iln 'dteW Höhta nno!l S'Berlgsch^clillien dlije Erhebung d'es Volkes vorzube^ i reiten. Dei^tlich werden wir uns in1 'diesen Tasten] IW^ßt: -diesie Kraftquelle Wat die Tat des Priesters Matta,th'iäs, 'u!n!d sehier. Sohne empior'betrieben.' Ih!rf Werk —!dte Wunder der Befreiung Juidääs von der syrischten' Gewaltherrschaft tnx'd idaldiurdh1 die Rettung) % 'efes Judentums vor dem: UnljergSang — gelang1, weH ' ijir Wille ebenso stark wie; lautet;, weil er von der tiefieri' Reläjgiosität der PriophJeten gespeist war, vbni Idem Glauben! an die Un^über^ilrtdt'chfeit sittiicheij Kraft. Atemäls erleben! wlir derart einem Bjedeutu'ngs-'. fwlan'der des zweitausend Jah'ra alten, Festes. Wurdet es ejjnsj; ps einiem Feste from'mer Erin'neruWg; zw t^p^^h!ßD^0 Fe|er' „ Jju^ejiti umgiestaJH,4 'wiir^dl füf n'ns 2um Feste ^lbstbesannuflg1: Inneren Erhiebutiig. Die Lichter der heurigen Chä^ (niüfkahabende strahlen in einje tiefe Finsternis häia'ein* laiber wir begrüßiönj sie als das segensreiche Sin'nbil'di ider ewlglem Fla'mme, die den Gang des jüdischen! Volkes ÖurCh die Geschichte beschirmt,