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Der Jüdische Arbeiter · 1933-12-22 · Heft 51 (22.12.1933) · page 2

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
10 (1933)
Issue
Heft 51 (22.12.1933)
Date
1933-12-22
Page
– (sequence 2)
Language
German
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<\ft> -&S*HCi , i? v, $eite~2. ■:*fÄ*T Der j»diliii^^fi»«iter j ... .^.s..-,^». a . 22. Dezemöef 1938 Konferenz Bett Gurions und Chaltti Weiz- AMMt» d# #d«chen Kol^ll^ tllÄStef' ™ T ■ - -:V3 vS *. ', -i flCj&ll'Avi v. Es wifd> hieriV. Bekannt, daß anfähgsl Dez^öiB^ unmittelbar nach seiner? Ankunft in Lfötidon^ (^ejröss©7;tton Gurion zd&mmen'.-xjlit Chaim Weifcmancl Wichtige Konterenz, mit dem feolonialministeii'' hatte. r -< Wie: aus London gemeldet mtÄ> ist diese Konferenz äußerordentlich wichtig. Sie währte mehr als drei Stunden, und wurden ,hiebei von den Vertretern der zionistischen Organisation in aller OffeÄ»i die; ^wichtigsten Probleme unserer Palästinaarbeit aufgerollt. Wenn auch die Fragen der letzten Einwanderungsbeschränkungen und Touristenverfolgungen die wichtigste Rolle bei diesen Beratungen gespielt haben, berührten! Weizmann und Ben Gurion auch andere Probleme undi sie bemühten sich, diel Palästinaprobleme in umfassendster. Weise zu behandeln. Es wurden nicht nur die Alltagsfragen erörtert, sondern auch die Möglichkeiten einer großzügigen jüdischen Kolonisation in Palästina. ¥5T Palästinafragen vor dem englischen Parlament 'v ' Oberst Wedgwood interpellierte den englischen Kolqnialminister, ob es wahr s,ei, daß djö Palästinaregie,^ungj die Absiqli^ ' hane^ die /£ahl dejr. jüdischen Aerzte, die inj Palästina/ ztjr Praxis zugelassen werden, zu begrenzen) üiicf ob "jljg Englische Regierung diesem' Plan ihre Zustimn\'ung gegeben nab'e. <' Per" i^Jqjiiälminister beantwortete die Frqge, däßj ihm eineqT^rart^gg Ihfp^atipji' vbn''f(er,' Pd^sti^are^eKULgi nic^it ^ugegangm" ^ei, Ein anderer Äbgepr<in'eiter fragt, wie viele ynternehn^ungen in Palästina der ^pbernahme des Mandates! neu "gegründet würäen,, wie vieje da-yon arabisch und) jüdisch seien, "und pj>'4je jüdische^ Unterne.h'mur^gen auch1 a^a^ische ^bei^ea:« beSöJiaftige^. t)er. ^q^^iatn^niister. antwortete^ qTaß er qle.m Ojb.erkomrnissär um Mitteilung de^ bereif$näen D(atenV ersucht fiajje, na£h' Eü^ange(n derselben "Vierde er. dieselben, dem rlaüse vorlegen. Ein, Abgeordneter. wjU den Zuwachs an; Orangenpflanzungeii erfahren und wjrd auf diel einzuholenden! Infqrin'atipnen verströste-t. .Schließlich fragt ein Abgeordneter, wie sich die palästinensische Auslp&iseit 1922 entwickelthab£ .Der tjfr lonÄiinister antfl$rl:'ö£ daß die entsprechenden Ariern Jür das -|ähr 1922 1,330.1 Yl Pfund, im Jahre 193C 2,381.491 Pfund; betragen haben/ ••. Aiitlzionistische Strömung in England Die „nationale Liga" in London hat eine große arttizionistische Versammlung veranstaltet, in der Reden gegen die jüdische Aufbautätigkeit gehalten wurden. Die 45 Millionen Pfund, führte ^eiiiRetfher: aus, die von den Juden, investiert wurden, haben den Arabern keinen Nutzen . gebracht. Die Juden hätten die Auswirkungen aller Berichte der verschiedenen TJntersuChungskommissionen verhindert und seien niemals' dem englischen Volke dankbar gewesen. Die Verfolgungen im „Nationalheim" gehen weiter Jerusalem. Die Behauptung der offiziösen Kreise', daß sich die Ausweisungen nur gegen die Einwanderer aus den östlichen Ländern und; : gegen die Araber richten, wird durch die Tatsache widerlegt, daß auch' jüdische Kapitalisten den Befehl erhalten, das Land zu verlassen. Ein Jude aus Kanada, namens Leonard Wolinsky, aus Ottawa, hat die amtliche Aufforderung Erhalten, das Land gleich zu verlassen, wenn er die zwangsweise Deportation! vermeiden will. Sein Gesuch um Verlängerung der Frist auf ein Jahr wurde ohne Begründung abgewiesen. Die juristischen Berater der Agency stehen auf dem Standpunkt, daß die Kapitalisten, denen man die Aufenthaltsbewilligung verweigert hat, das. Recht haben, beim Hochkommissar' Einspruch1 zu erheben. Es wird darauf hingewiesen, daß jene Personen, die begründete Aussicht haben, sich einzugliedern und Geld im Lande investier^ bezw. Geschäfte im Auslände liquidiert haben, durch' die neueste Ausweisungspraxis den größten Schaden erleiden. Eine größere Zahl von Personen hat die Absicht, gegen das Einwanp!erangsamt gerichtliche Schritte; zu unternehmen. Der Leiter des Wanderungsamtes der Agency, Dr. Grünbaum, ha( in Angelegeniheit der Touristenausweis!ungen| .beim Q^erk^mmissar vorgesprochen. Für die Situation ist ein Urteil bfe^öhtaiend1, das nDas ^duidascsl Jet! Jeiitf» Jafsw *iJgtra T»r.i ^mwgmf Die Juden Im Dritten Reich. „Was ist der' Unterschied zwischen Nienschen' ripd Juden?'? " Schu^ufsaitz-Ttiter^a. ^u^sch^nd }933- „Dßis jüdische Vpljk ist ein Teuf $ l^s v, ftl k. Es ist e&i Vvftk yori y e r b r e q h e r ii upd MJörid« r h. DWlim' l'iäuß* das jüdische*" Volk' t\ . n«: Iii \. x, i , ■} t s, ,-t ü'i '\ . v >~ i ai^sgeTottet wende^ uriter der Soirae!" < * " '„ösriraiit^^Gleiwitz (Östwerderr Naziblatt). , Vi ,. . ...J^.A. \,. f. •. ... % Eniichtlu^gi detg, ^it^Rögilrries verfiel 'nöJhte?ui ^^ü'^n,'c^- ^ieh!rihle)it djpr. sec|i!sti^dÖ-( tja^i^'d" ijüd^ni' 'fe JD-autseh^dt pai^chäl'' als" •!B^rtihLr^»y!Äc4ife^tjl^ *'AL**^U&&:>A> ■ unA Arn 1. ip(r| 1933 sefetöni $e Wlp;- Qpß^^i^cheix durch d^d >Yf^Iw^%3Ä'<fe J^äÄ Ä^.tte d^* W$i ganz 9lf$ziel'l; 'da^^: &! ^qsi^, iV^iua^d^. S£ aus diärn1 Ziet d^r, Naz| 'H^b^f ü'hir^iiii fe, x^lufen ^te'ötijaitlic felis' d^n' dei^schj^aj!|üdön, tajucii s^tfcjpi^ts ^eäni Äh'lj-ge^aGM, spj spH'teai lu^id slpiPeapy 4^ w^pr^fJ^nJ, ^chp.c^ifeinl -öite dfe lan^tiern^ •Qe^l'talHitft V^^ijuägel'ni, 'J^ylb fii'^d; „^bfeor^ splte döni Jüden ggjga^bgr 'im Djrittein Mühl, ii^ch wj? vor au* (%i T^esbrd|njuig iMierij als. „v^c^flä, GrWÄ^ iyfe W$mm Wat mt! Oriind bi$hen lejdbr nur n^ehr 0^ weniger, dfekl^fteri pjip^feöhbs, d^s'd.i^ field^n'tatelnj döri feitt^ii; „m$lffi "Au^an^sä hje^prräefen^ ^ch' däz^ a^^äfini! Tnlü's^öri', diie) Tie^pr^ielie et^^s. dr^ud|rr^tmiei^ — u;rn; Jh]r ."^iqrfcl (fen V ic r n ü c h11 u irrjg d ie r m ä t e r 3 e 1 f ie in! Ex i s t e n %- 1>äs|s te Ju;djein in Deutschland aju$ dem: '^galen iwfege' des: kalten Poroms 'um so bb'ii!eyÄ^er'''i(nc^ ^]t^|^i|^d.^nie^^iirch^zii^ibzNein;.s<>;' ' ' T* jjjm ^usainmenn'artg rrjHder offenen. W;end^ Hjtl^rs 'zur ^orrn.alis^eruinig uin^i Sijdh^ut^g' tneöes der< 'd^i^cf^n'!fräVia'%ir§ch^ftl lujnÖ' der Pi^ofiföpielg^Ä %/.Wi^^^ier^te@'y<k p^iejd(hbfsru;^ iujnß ZjjiÄlguispr^m^ sjovlfel (äw dikkÄoh'erii yertf^^tigi '^'^fe|u@en" ^grjpe'' ^h^^z^eiÄ teti,' w^i^t|gerj" ^ji'äiig^ ist d^ni i^öhW^m'dies sc^jn ^^Sp^tsp'h'rern^^ zui ^hlb^ri'/'zju: „regejh'' imr^ 3^^]t^ilit)( ^orrnal^ örian^eri'' 2u%&]$f$.. iJrnsQ tnig§i jlgiäb; sJ^'Ä yk y^W dfe ib'n'illt(a riM^ltt>'<;ro'Alnlolri'' tvmlt^-r>'r\Vi''n'fA'c> " H-thn'A ö/-4rjn^1w^1llWUl/Til»li-J^» , ., jab/iuij)d das wa'hre, im" jeicl^'H2^H^''^. r^sj<^e 'Q'esl^ s^nes ^ej^mliEk ie^pÄn!^,*''^ Nof^!^!dppt,. iülbter- ''eim.V'eJ^I y^üg^h-. fi^i dfe ^Ver* mejd^l?i zuweWni^e 0^^%^' u^d Ön^iFrfe- faits^öbfe daJi §s Trlglqapin dier Nazi- Diktatur nicht ,im geringsten Ernst ist mit der stets1 versproch!eriön: Bekäim'pifuii^: dies; klap^itafetischiein, „Un- 'Sia!a^es;v'' feäv'^'se%&>;-ü^t^^üldkükilg,S/efc •arbbifen'djenl 'rx'Ia^se, 'dein S;6life des/ r^rj^entum dbr ' Bän^ 'tuliq!'''Boi^sejri^h|ei^ 'der!i^'~T]ümtnßpfaiz ru'cfc: -'slcrits'ldsesö %iiväter' Beriicher]u!n(gl! äst" "(Feder: basj i Pröigii^Tn:" dieai" 'NSÖ'AP),' 9^i2i' 'claßi sie, im Gegen-!tel;- vorb^i^ififes %id ^ui^dh|e^hf Ini deto ft^st %in lliiu^^h^n^^^' Ä^S^Kleiiu^|i.'. pesr Systems 'de^ /,,^n!i^h^e^%^us!''.' dM Th^s^ön, Kiiüipjrj; uswi. ger stellt sbil cier Masse der'tiei^p^njöny a^mm T'?.irf^1 @e^^'^l5jer v^r^söcht .T^er^iglr^".'* t>k':"'". Pas Hitier-Regiim'e rnußi- ^ul Ä W l! n Wu ni g^s m a - n'öi Y^rin.! igrelfen. So ge^hl^niaiöi.'^ö Web^ni der mit stets zy,n.'ellmein.dfeii Ve^'dh^ujnJg^^"[^'tr^b^nejrjf d^emaigo^ i^ischten, ^larJßstein;hetze- ,^n,d; Ver|p]glu|ng, mit derdfe ^Iwngite ħsa bfechafti^t wierto1 ÄJi ülblear, d|ej sjft Eriwferjl^losjgldeiiit, ücihiiraju'b iu^iid ^toerutolg. verg!?ss1e!n( 'soll *ctei.' -Wieb 'te'gjeolr^tÄ Wlildier^tänldes, Werri( mjam'?tt ^difefetätil -M'^ßiiÄhWielnlgfeg^ Ä ö^ppipmisöb; Soh'wäen.ierein. gräft 4r.' gle!g@a! die* yiielnjetn ' jü|diis;cii!en{ MiÄtändler, ^^d^lfer/^^ tünjdl APÖenÖ^ rilgfe derfr^eo. Bjerufe. Im> Kauple giegön! diese; Schiefe tön. 'körjin'ein, diölrfeii' wud' sota däjei KqnjkurrenzT uin,dj!Qejitunigsiji!e!b|e des a'ulr^p^tsdh^nj, in^geleitieteii, arlb sirJhlein KÖnib!ü!rgiei^ums ^^k/futo^g^^^efm'tni: laftiisi^lb^nL'l 'A'chv ■wie n^Mi MWs sich' in -der ' .Wielt, wönw main niach1 voJl'?(ogte;ii1|er Gleidhisch'altijjriig den: miÄlÜebigien, vielt leMit erlolgreächeren Nachton, K'an'kuireiitein! odieirj Kpli'elgeVi te^ertod ajuissehalten lÄw, um; d$as> Erbb sedtifear Kwn'dschlaft oder Klientel; seiner sozialen; S.tels l'unig. lujnd ~ liast nol least — seiiner Verdienstmögh W^tjem anautreten. PreSe Bahln1 dem! Rauf-Tü'ch- /: dieser Prozeß! Zerstölriunig der pxii-stf?n%^l'dl^lgf'^'ft 'd''ö.r Luiden i'pj Dei^tsehlajnd,, dessen Ausmaße Yi^^ch1 wntersehätzj; werden;, ist. von deni B'eji'öilto teils 'direkt vera!nla.ßit, teils (offiziell sj^n'ktipnfart iund gefördert, im vpljen öange und nShiert sich; seinem A'bseh'lu^. Die L^teö'rpers'öhaf-« ten. der rioehfechliilen, dte * Klinikein, Kra'n'ken'kassen, Ge^hte, iund Itngen'i^uirbfülrps sinldj vipUstänid^ od,er] „n;ur": inahezii judeairein ^macht wordeni Tajuisend'e! von jüidischiän! von Anf gesteUteh s|n;d aufs Pflaster geworfen. Wählend dfe großem Ware'njtiiäuser duroh^usltnich^ etwa' giesdh'lossen« wie man .es; d^p Kleifehaln'dtern jahrelajnlg: versprpch'en hatte, sondenn' neuerdings sogar, hjer Ui!nd dor;t s u Hv e n 11 p. in! iert werden, ist düe Existenz '^r kfeinenj jüdlfechep' WalnidejlsiuuW! Ipewe^tre|l^dieini fast gainz vernietet, D|e ßQy 'klo ttwellie;, clie mjtei aufgehört W, öteigt lAn^ufhorliCn am. „Willst du ein, reines G'e^issen 'b^h'altenV dsajnta kaufe nädht bjeim1 Mto. P,u wirst gefilmt und ve^öfentldhltr' Mit Riesen- Drofeujng^l ftW^ tnpdfe v|e| dlr^tisphyeipeji/ edhtein. rippligaTi'-iyieth'Pr den. w^d' dite ^evolkeruin^ terrorisiert tiind zur Xpftnah'tne am Boykott gezwungen'. dürclf fhehrere SA-Al^ilithgeniHiiiteil SÖllschJwieLgenderj Duldfuiife der am ^chläüplatz artwisfeenden Polizei völlig ■ zerstört worden war, hiatte iniajverwieise einej Klagie .auf Schädenersatz gegen* den pjrfeußjischen tSaat eingetieicht. Sie wurde kosteji'pflichtig; aibgiewiesien mit der neuklassischen Begründung, daß, wien'ni ein jüdischer Unternehmer in Deutschland ein Geschäft gründe und bfetreibe, er sich' darüber klar sein müsse1, daß das — eine „atißerord'einitlich'e Provokation gegen die überwiegende Mehrheit des deutschen Volkes bedeute; er müsse daher vom vorneherein müit der Möglichkeit einer Zerstörung des Geschäftes rechnien; diese Gefahr sei ein Teil des Umternehmerrisikos, das jeder Jude |n Deutschland zu tragen habe". Soweit das Berliner Landgericht____ Eine große Anzahl von lokalen Behörden, besonders in Bayern, Hessen, Thüringen!, Schlesien, hat den Haridel mit Juden offiziell luntersagt, jüdischem Händlern den Marktbesuch1 verwehrt, Fremdrassigeln), das Betreten von Ortschaften generell' verboten und1 zum Teil die, alteingesessen:^ jüdische Einwohnerschaft ausgewiesen. Die Zahl der von den diversen Nichtarle^-Verordnuingen betroffenen ju'dischietii Angestellten] und Arbeitern1 m peqtsch'laind muß auf mindestens! 55—6(XÖ0O geschätzt werdeni „Wir wollen nicht rüh'en bis, es in t>eittsdhland keine Juden! (mehr gpß'bt —' außer vielleicht jüdisch'er Bettier". Dieses Versprechen des zum' Minister-) Präsidenten', avancierten Morph'inisteni und Bratid'- stifters Goering ist seiner Realisierung nahte, sofernr man von: den oberen Fünftausend absieht. Diie Judien in Deutschland stecken mitten irr einer 'iunheimlichen, aussichtslosen Pauperisierung. Hitler hat zwar wiederholt erklärt: „Soll ich tausende dentsch'Mütiger Menschen vernichten lassen!, damit alle Juden geschützt arbeiten, leben 'Und prassen! klöninen, während ein! Millionen Volk verhungert und1 verzweifelt dem Bolschewis!m;us mm Opfer fällt?..., Wir zahlen Fracht rund Spesen iumd geben ein! ldeines Bankkonto dazu*, wenn wir sie los werden können";' doch diese bombastischen Verkiülnldiuiijgen sind nichts), als Raketen fürs Ausland. In praxi'sieht es, was "die Aiuswanderuin^m'öglichkeiten für Juden aus'Deutsch* land ^betrifft, wesentlich' änidiers ajüs: nicht nur, daß! ä_'ü' : wti^txi^:^.;' A:ll^^v,U:«+!«iU i, diejeri'SgSen"'Juden:, die'nur, 'geäihi•;atiswiarifdtern• würden dhd vijell'eicht auch die( Chtetnce" datzü ''!ha»bieii4 IdrürcW 'Paßlverweigerung iund Geldöperre dazu' im Dritten ^eicW ziii bteibew 'itoid ihrem1 Ümtergangt erifgiegiein'ziuseh'en. Es gab vor etimügen Zeit ^pipft unter, den deutschet! ijuden ^atnpfhafte Versüße,,. ' s^chJ Illusionen zit (macheii jülbler gewfese MÖgiicJikeiten1 einer hal%egsl erträglichen Existenz in der näheren Zxikutift. Esi tauchte d|ö Hoffniuinig auf, daß 'd^ Ereignisse ^esl Frühjahrs." und Sonders 193$ n'ur eine Episode bedeuten bürden.;,Sch^PG^ :w^ sJc'W do# ööjphl irgend eSp( modus viyaidi |#rstelle^ lassen'.'.. Bei allem] dmesen autoäuggestiveti B^ühlungiein warjed'odh diel? WamkihJ' imur* zu i$x& Vater des Gedarikäns. Djie jüngstte} Entwjidkiün^ hat auch diese Träume verschwuvdenl lassen. SÜe haben! einer bitteren. Verzweiflung! einer |.urcht<l?aren Aingst vor dem Morgen. Platz ge^ Und was morgen?..'.. D|e Perspektive wird gel^Tinzeichlnet vor ajll'ernl durcfi; »den '^lariitnäß|g iü^d! systejmaÜsch'rmit b'ri^täler; Kpnsieqiieri'z ^ürch^efiihrten,i, 'ttol^ß'äieii Äusschaltün^ der'werktätigen üitd toitte^^^chien: jiiden aus atlehj Zweigen der Wirtschaft Ini«eii|*söll j^' Existe^nö'g- Jfcfakeit' 'gienommy?">wierdien:. Die' Lü^tpiütn^e arbeitet.. Es besteht' ^ber äuT3erdem'nodh''d|je OiefaiWr ^er.Errieiueriu'Wig des bi'uttfge^'P.ogrömteirrors. Inl dnem im" Septem^ber errassenew GeHeim'befehl den NSDAP 'heMt ies unter anderem: „Wi& wtürdew nur das hälb^\ Wesfi voilbradht'habeb, wtoiltem wir üfcht ein für alle mal mit der jü d^sch^in! Pes;t aufräumen.' Die endgültige Bestrafung der Feinde deil deutschen Nation wxä im! ge^^eten, Atigenblick vpjn Führer angeordnet 'wrdien.'T Saplei^ti sat! Um ein Signal für die "Entfachlung des wilden Terrors audh1 gegen die Juden) „im geeigneten Augenblick" wird man im Dritten! ^eich1 nun" durchaus trieh't —en sein, Wie leicht können die NäzS es doch j^den Augenblick arrangieren! Anläßlich1 einer Veranstaltung der Bremer SS erklärte, laut Bericht der Nazü-„Weserzeitung,'' der Staudartenfühter, dte SS ha'be „zuverlässige Machrichten darüber, daß maw Pläne schmiede,' um die Führer zu .beseiti^emv vor allem den Volkskanzler Adolf Hitler. Wenn auf einen! der maßgebenden FühVer ein Attentat verübt würde, und sollte es auch' fehlgehen (VA), so könnte mari gewiß sein, daß von diesem Gesiridiel, 'insbesondere; auch von jüdischen Drahtziehern, tiinnen) vieruudzwaiuzig Stunden keiui'eiuiziger meh'p a m Leben'se |n werde,'' In der Tat, es muß aueW danalt gerechnet wenden* da.% falls to^ajz^qyo'l^teu^e- ^e^hte der w^hr senden Schwierigkeiten gewmgien sejijni soflten, sich]

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