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Der Jüdische Arbeiter · 1933-12-14 · Heft 50 (14.12.1933) · page 2

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
10 (1933)
Issue
Heft 50 (14.12.1933)
Date
1933-12-14
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. Der jtliecfce ArkMUr. ...... *■ ■ ■■■■-------■ ■ -..... - 14 Dezember 1938 {Juden umfassen wlr'd. Eine solche kolonisatorische» Tat kairn nicht ohne die Mitarbeit der Chaluztm1 aus dietn Osten vollbracht wenden1. Erstens haben die ostep^piaisd^ leinie größjere Erlahfumgi auf dem (MÄete der Iaitidr^r^s^aftHch^t'.. Arbeit als dfa deutschen Juden, Zweitens handelt es steh! ja nich't tuan um eke kolonisatorische Leistung, sioaideiin auch um ei« national jüdisch'es PfcdblernJ. Die neue Siedlung soll einen jüdischen. Chafa!kt!ein 'hja'ben, lUndl es ist wioh'l notwendig, daß tiie Ost|üden; dein deutschten Juden) helfen, ihre Assimilation zu überwinden und ih'men den iWeg zum Judentum zu weisen. Es soll' keine „deutsche" Kolonie entstehen. Die geplante kolonisatorische; Unternehmung! solli die größte in der Geschichte der Hetzten' 50 Jahre sein. Die Größe der Landfläche, d'as Kapital, das investiert werden wird, die Konzentration vieler jüdischer Menschen auf dieser Fläche, dies alles macht diese kolonisatorische Arbeit zu einer von größtem1 nationalen und strategischen Wert. IL Die industrielle Produktion Dk Aktion für die deutschen Juden wird sich1 nicht nur auf die landwirtschaftliche Tätigkeit beschränken. Das Rettungswerk füri die deutschen Judeni wird auch1 dä9 industrielle Gebiet umfassen'. Die materiellen Mittel und die Initiative der deutschen, ijuden für die Förderung der industriellen Tätigkeit! fruchtbar zu machen, ist eine wichtilge Aufgabe der, Exekutive.; Die deutschen Juden1, die in ihrer indu'striell'en .Tätigkeit Sn Deutsföhlland so erfolgreich! waren, sind berufen, auch1 im Palästina Pioniere der Industrialisierung zu werden. Es ist die; Aufgabe der deutschen Juden, die Industrien, die sie in Deutseh'lanid1 betrieben' halbem« ins Land zu übertragen, 'Und neue Industrien, die irn Landfe, bezw. 'im vorderen Orient günstige Absatzm'ö'gLicbkeiten haben', zu grühiden'. Ein Kollegium^- bestehend aus deutschen' urid palästitmenölschiani Fach1^ ieuten wird 'die Proldiuktion'sbediiiglulngeSni der zu schaffenden' Industrien, luintersuchein1. Es klomlmien haupitsiächlich Exportsindustrien1 in Frage, deren. Produkte in Syrien1, Aegypjten, Irak, Persien und auch! Inldiien. abgesetzt werden sollen1. Die Eröffnung des Hafens von Haifa hat Palästina zu einem Verkeh'rs'zentrfulm' gemacht. Palästina) sioll munmiehr' das Handelszentrum für,'ein Hilniteriand mit mehr, als 50 Millionen Menschen' werd'en. Die Exekutive gljäubt an. die Aufgabe, in Palästina eine Industrie für den ganzen Orient zu "errichto. Beil dier Durchführung dieser Aufgäbe wind das deutsche Ijudentum dank seiner B^hferrs;dh(uing 'd!es tech'nis'ch- 'wirits'Chaf tlichen Apparates einiej swfchfägtefRoHe spjeelri. r Die große Bedeutung lim! Auf blaupnozeß der nächsten fjähre wiird der ch'emiischieni1 Versuchsstation in. ■der Nähe von Reehiob'ot zukommen!, die unter der Leitung Prof. Weizmlainns stehen wird, und am deren 'Arbeit bedeutende jüdische,; Chternito aus Deutschland teimehmen werden. Es wird die Aufgabe dieser! Institution sein, die landwirtschaftlichen Pfcold'uk't'ions-« biedängungen zlix revolutiioinieren' iuinid1 damit die Bevölkerungskapazität des Landes ztt steigern. Es handelt 'Sich' bei, dieser Station nicht um,;.einen „Zur-. Wunftsplan", an ihrer Errichtung wird vielmehr .jetzti sdhon-gearbeitet. .... III. Das Bauwesen Infolge der großen Einwialnderung im den letztem Jahren ist -die .Wöhmungsniot-' in der Stadt :und im1 Jüdische Kinder in Palästina rr: . V , Von H. H. Thon. 1 Dem Europäer^ der durch den. nahen Orient reist, fällt es aiif, wie wenig sich hier das Leben der Kinder in den breiten VolksschicMen vonijLeben' 'der Eltern unterscheidet. So wielicilißr 4—5jährige Knahe die gleiche Tracht trägt wie der aiVter, so wie; das klein© Mädchen '.mit denselben schleppenden Röcken und schwweren Schmuckstückchen b'elareri ist wie; die Mutter, s'o verläuft. auch ihr .Tag in der gleichen schweren Arbeit auf dem! Felde öden in irgend einem anstrengenden „Job" in den Straßen der . Städte. Und kaum ist die Blüte1 des Jünglings- oder Jungfrauenalters erreicht, so sind sie bereits mit Sorgen belastete Familienväter, schwer beladene Hausfrauen und Mütter, denen jegliche" Muße und Ausbildung fehlt, über Sinn und Formen in ihrem und ihrer Kinder Leben nachzudenken. Ab#vniema^d erwärt die städtischen Kinder aus sozial gehobenen Schichten, die eine gute Schulbildung, meistens unter europäischer Leitung, erhalten, wachsen im Baniüei der alten Tradition und Sitte ihrer Familie und ihres Clans auf. Das jungei Mädchen etwa' ist wohl in eine Missionsschule!, vielleicht sogar in ein eLhrerinneinseminar gegangen, wenn aber die entscheidende Stunde des Lebens1, in der es vor allem auf die persönliche Neigung ankommen sollte!, naht, wird sie ungefragt dem Manne vermählt, der am meisten den Anforderungen ihrer Familie und ihres Clans teintspricht. , Umso, eigenartiger wirkt ieä, wenn man inmitten dieser großen Gleichförmigkeit des kindlichen Lebens im vorderen Orient eine Oase! findet, in weicher der Individualität jedes einzelnen Kindes die größte Aufmerksamkeit geschenkt wird, in welcher matt von der jungein Generation erwartet, daß sie ganz neue Löbensformen schaffen soll. Dieseä Streben nämlich findet sich' in deü jüdischen Siedlungen von Palästina. Der Jude war von jeher dafür bekannt, da'ß er »einen Dorf besonders verschärft worden. Auch hier hat die Spekulative Tätigkeit durch' ihre pmssMgernde; Wirkung großen' Schaden angerichtet unfd die Gründung manches neuen Untermehfaiens aus Rewtäbflitätsgründesn unmöglich gemacht. Die Exekutive h'ai| einen Plan ausgearbeitet, auf Grund dessen billige; Wohnungen errichtet werden sollen'. Es wird eben jetzt eine Gesellschaft 'gegründet, die Häuser bauen] und sie zu gülrtsltigsten Bedinjgwrtgeni ^iterverkaufenj &drd. Die Amortisation der Kauf schuld1 wird auf eine Frist von 15' Jahren erstreckt werden. Schon im dem nächsten Wochen wird mit dem Bau vion Häusemi am Hafen von Haifa für die deutschten Juden b'e- Igonnen werden. Das Baukapital und die Bauplätze sind bereits vorhanden', auch die Baupläne sind bereits fertiggestellt. Diese) Häuser werden von1 Menschen! 'bewohnt werden, die in Haifa ihrem Erwerb nachjgehh, aber auch von Gemiusegärtnern, die die intensive Landwirtschaft betreiben;. Die Häuser werdeitl auf Abzahlung Sinnerhalb von 15 Jahren vergeben1, der Boden gehört dem Naü'onalfonds. Auch in den Dörfern wird im den nächsten Tagen eine erneute Bautätigkeit einsetzen. /Das sind im allen Kürze dargestellt die wichtigsten! konstruktiven Aufgaben, die die Exekutive in den allernächsten Zeit in Angriff nehmen wird. Ihr Gelingen wird von der Gestaltung der politischen Lage im Lande, aber vor allem auch von der Aktivität der zionistischen' Bewegtung im Galut abhängen! RedeChaimWeizmanns in derFlüchtlingskommission des Völkerbundes Lausanne, 10. Dezember. Nach der Rede Lord Cecils in der Sitzung des Verwaltungsrates der Völkerbundkommission für die Flüchtlingsinteressen, wurde die Tagung von den Führern der jüdischen Organisationen begrüßt. Hierauf hielt Dr. Chaim Weizmann eine einstündige Rede, in welcher er einen Bericht über die Londoner Konferenz erstattete. Weizmann hat die jüdische Frage in ihrem ganzen Umfang aufgerollt. Er sprach ausführlich über die1 Wanderungsnot der jüdischen Massen in den verschiedenen Ländern, und vor allem über die Tragödie der jüdischen Jugend/ die sich nirgends in die Wirtschaft eingliedern kann, und schließlich auch'über die Möglichkeiten in Palästina. Er wies auch darauf hin, daß außer Palästina auch andere Länder, wie1 Nordamerika, Südamerika, die französischen Kolonien, für die jüdische' Kolonisation große Möglichkeiten bieten könnten. Schließlich berichtete Chaim Weizmann. über seine Verhandlungen mit dem englischen Dominionminister Thomas. Er habe den Eindruck, daß für Juden in den englischen Dominions Ansiedlungsmöglichlceiten bestehen. u. Die englische Arbeiterpartei für freie Einwanderung nach Palästina Anläßlich der Tagung der Konferenz der amerikanischen Gew&rkschaftskampagne für das arbeitende Palästina hat die britische Arbeiterpartei folgendes Telegramm an, dieselbe gesandt: Die britische Arbeiterpartei sendet ihre herzlichen brüderlichen Grüße und ihre besten Wünsche für den erfolgreichen Verlauf der Konferenz. Die englische Arbeiterschaft verfolgt mit größtem Interesse das Wachstum der Institutionen der Zionistischen Arbeiterpartei in Palästina. In gutein und schlechten Zeiten hat ungeachtet aller Schwierigkeiten die Arbeit des jüdischen Proletariats weiwahren Kultus mit seinen Ahnjen und den1 von ihnen (vererbten tLebensformen .»und'Anschauungen trieb. In den neuen jüdischen Kolonien in Palästina dagegen kann man eher eine! Art Kultus mit dem Kinde beobachten. Die jüdischen Palästinasiedler sind ausgezogen, nicht nur um in einer politisch und materiell gesicherteren Weise leben zu können als in ihrer alten Häirriat, sondern,1 in.allererster Linie in der Hoffnung, da'ß die Beirührung mit dem] Boden der uralten Volksheimat in ihnein eine Rückkehr der alten schöpferischen Geisterkräfte bewirken werde. Die erste Generation freilich ist so ausgefüllt damit, sich! äußerlich' irgendwie im neuen Lahde einzurichten und ihre aus anderen .Ländern mitgebrachten Gewohnheiten und Anlagen den neuen Lebensbedingungen anzupassen, daß sie sich wenig Hoffnung auf ein .selbständiges! Schaffen originaler neuer Lebensformen mächen kann. Umsomehr setzt sie ihre Hoffnung auf die Generation deir Kinder:, sie, die schon invUäies^L'ana^K'jürt,' untOT^diWem' Himmel aufgewachsen sind, die noch die Erbschaft jüdischer Religion und Ethik im (Blute trägen, aber gleichzeitig auch! im Besitz aller europäischen Geistergüter sind, und in, denen noch die Erschütterung des Auszuges der Eltern in die alt-neue Heimat nachzittert — von ihnen erwartet man den Beginn des neuen geistigen Schaffens. In dieser großen Hoffnung auf die! Kinder bemühen' sich die jüdischen Eltern in Palästina, diesen alle Möglichkeiten zu einer harmonischen Ausbildung zu geben: die besten hygienischen Bedingungen, ein möglichst großes Wissen, Fürsorgeeinrichtungen für hungrige, kranke, verwaiste, gefährdete: Kinder, sowie Möglichkeiten zur Bildung des guten Geschmacks und zur Auswahl der Gefährten. Dagegen haltein sich! die Eltern zurück in der Leitung und Lenkung der jungein Geister, lassen ihnen eine möglichst große Freiheit der eigenen Wähl in dem Bewußtsein, daßl sie selbst, die erste Generation, noch nicht einmal ahnen, welche Wege der jüdische Geist bei seiner Rückkehr zum eigenen Schaffen betreten wird. tere Fortschritte gemacht. Die Zahl der% sozialpolitischen» Institutionen hat sich vervielfacht, die kooperativen Organisationen haben sich glänzend entwickelt. Di« Gewerkschaften kämpfen für höhere Löhne der jüdischen und arabischen Arbeiter. Genossen unserer Partei ,waren vor kurzem in Palästina und sind begeistert über die Leistungen der jüdischen Arbeiterschaft heimgekehrt. Wir wissen, daß noch viel zu tun ist, um die Araber zu gewinnen. Eure Brüser gehen aber dem richtigen Weg. Wir fordern offene Tore für die jüdische Einwanderung nach Palästina, entsprechend der wirtschaftlichen Aufnahmefähigkeit des Landes. Die britische Arbeiterpartei begrüßt es insbesonders, daß Palästina den jüdischen Flüchtlingen aus Deutschland eben Zufluchtsort bietet. Die Organe der FifiehtlingskomtnteslOH Die Exekutive der Flüchtliingskommission beim Völkerbund besteht aus Vertretern folgender Staaten: Frankreich, England, Schweiz, Holland und Urugway. Die jüdischen Organisationen werden ihre Delegierten im den Beirat entsenden,, und zwar ist die Agency, der Joint und die Ika vertretungsberechtigt. Judenfrage und Vaterländische Front Das abstrakte Ideal des christlich-deutschen Staatswesens beginnt konkretere Formen anzunehmen. Die Juden der Vaterländischen Front haben bisher an der These festgehalten, daß zwischen dem „christlich-deutschen Staate", wie er den Führern der vaterländischen Front vorschwebti und dem Dritten Reiche im Judenpunkt ein wesentlicher und unüberbrückbarer Unterschied besteht. Ja vielfach wurde in diesen „israelitischen" Kreisen die Auffassung vertreten, daß wir Juden, wenn wir rn Oesterreich unsere Gleichberechtigung aufröcht erhalten wollen, gar nichts besseres tun können, als uns der österreichischen Front anzuschließen. Zu diesem Optimismus stehen vielfache Aeußerungen der legitimen Vertreter der Vaterländischen Front in einem gewissen Widerspruch. Wir verweisen diesmal auf die Reden, die kürzlich der Obmann der christlichsozialen Partei, Prof* Czermak und nunmehr der bekannte Ethnologe und Theologe Prof. Schmidt gehalten haben, die beide von einer Vormacht der Juden sprechen und behaupten, daß, die jüdische Konkurrenz es der christlichen Jugend unmöglich macht, einen eigenen Hausstand zu gründen. Es schieint uns, als ob diese Aeußerungen von Iden Juden Oesterreichs sehr beachtet werden sollten. Wenn die vaterländische Front darangehen wird, ihre praktischen Folgerungen aus dieser Auffassung der Judenfrage zu ziehen, so wird dem Problem der Gleichberechtigung der Juden! die größte Aktualität zukommen. Wir hoffen, daß es in diesem Zeitpunkt eine einige österreichische Judenheit geben wird — denn dies ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Abwehr der uns bedrohenden Gefahren. Herz Großbart In Wien Der jüdische Meisterrezitator Herz Großbart trifft dieser Tage zu einem seiner in der ganzen Welt berühmt gewordenen Wortkonzerte in Wien ein. Herz Großbart ist der kongeniale Interpret der bedeutendsten jüdischen Dichter der modernen Literatur, ein Wortgestalter von großer Originalität und Eindringlichkeit. Gfoßbart wird dem Wiener jüdischen Publikum in der ' Schulem-Alechem-Akademie, die Donnerstag, 21. d. M., im Festsaal des'' Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12, stattfindet, die Gestaltenwelt Schülern Alechems in 'ihrer grotesken Wunderlichkeit vorführen. Das Streben nach Bereitung von möglichst günstigen Lebensbedingungen für die Jugend ist ein hervorstechender Zug des. I^ehens inj;edn jüdischen Siedlungen. Jeder kleinste Ort hat seine Säuglingsstation, seinein gut ausgestatteten! Kindergarten, der oft nach.einer aus Elementen der Froeb'elschen und Montessorischen Lehre zusainmengesetzten' Methode geführt wird, eihne Schule mit'Geräten für Turn- und Werkunterricht und mit ein'eta' Gemüse- und Blumengarten. Die Zionistische -Organisation als Jelwisb Agency hat diesem1 Streben nach bester physischer und; geistiger Ausbildung der Jugend eitietoi großen Raümi in ihrem Aufgäbenkreis eingeräumt; sie hat'sieit %inemv Jahrzehnt das Gessundheitswesen, mit dem sich speziell die amerikanischen Zionismen befassein, materiell und moralisch' in starker *Weise gefördert, sodäß man besonderen Wert auf die Säuglingspflege, die Gesundheitspflege in den Kindergärten und Schulen legen konnte!. Diesen Bemtihungen ist es zu danken, wenn die früher im Lande allgemein verbreiteten 'Kopfkrankheiten fast, verschwunden' und die Augenkrankheiten auf ein geringes Maß beschränkt werden konnten, und wenn "die Säuglingssterblichkeit in den jüdischen Siedlungen gesunken ist, ja! sogar geringer ist als in europäischen Ländern. Für das Schulwesen hat die Zion. Org. in einem Jahrzehnt 860.000.— Pfund ausgegeben und hat dadurch fein© der wertvollsten Schöpfungen der neuen jüdischeil Kolonisation ermöglicht: die Neuschaffung der hebräischen Sprache!. Die Kinder, die in palästinensischen Schulen erzogen werden, kommen aus den verschiedenartigsten, kulturell ganz entgegengesetzten! Häuslichkeiten;! im Elternh'ause spricht man russisch, polnisch, deutsch, englisch oder eine andere europäische Sprache, vielleicht auch' arabisch, spaniolisch, persisch, bucharisch oder einen Dialekt des Kaukasus. Diese ganze Schar der jungen Europäer, Jemeniten, Kaukasier oder was sie sonst der Herkunft nach sein mögen, wird vereinigt durch die hebräische Sprache, welche die Kinder vom Kindergarten bis zur Hebräischen

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