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Der Jüdische Arbeiter · 1933-12-01 · Heft 48 (1.12.1933) · page 3

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
10 (1933)
Issue
Heft 48 (1.12.1933)
Date
1933-12-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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1, Öe*itfcB€fJ*33 — ~- •-"! -^-^ . ■■■■ v-r fi^r Htoiiief. Seite 3. tfttidk fand, GWßeii Anteil im die&Sf Sewing vielleicht den größten ^- öähfniön die "'teilte 2i6tt. die sich späterhin in der r,ech^^ ünd klas- ^nsozi^i^scheji 2. :S. '.(Zianislen^SoäalMdn) '^ältetfehi, Die Z3rBewe«uii« jö^tö grpßen .Eii$u& $af den Hefchaluz söw9fii als politische Päjßtei wie >äuch:;al§ Trägeirin einer großen Mdungs- und Aufklärungsarbeit in ,den .osteuropäischen Ländern. Ihre; Tätigkeit umfaßte sowohl die HechaJnz- und^^ugeldbWeguftg wie aiicn die politische Arbeit. Verschiedene Faktorein bewirkten, daß nach der Vereinigung der ZS mit Poale Zion, diesel drei Zentren des sozialistischen Zionismus von einander getrennt wurden. Die spätere Entwicklung des chalüzischen Jugendbewegung ging in den meisten Ländern getrennt von der Partei vor sich. Im Zuge dieser Entwicklung kam einerseits eine nicht auf die Partei orientierte chaluzische Ideologie auf und andererseits eine nicht chaluzische Lebensanschauung in der Partei: jaier setzte (üiei Ajbpit, jener Ju^ die „Dror,,-Bewegung bilden. Schwach1 und klein in ihren Anfangen, unsicher in der Auffassung ihrer Ziele, ohne den Weg' klar zu sehen, machten sie alle die gleiche Entwicklung durch, bis auf den ersten zwei Besprechungen ihrer fünfenden Genössen (beim sozialistischen Jugendtreffen in Wien 1929, bei der Olympiade 1933 und an der Weltkonferenz in Prag) es zu einer .Formulierung und Kon- Zeew Scherf. Interterritoriale Wunderkonferenz in Wden Sonntag, den 26. November, fand! im Sitzungssaale der Kultusgemeinde < <Ji»e dritte Wanderfürsorgekonierenz statt, zu j der außer dien Vertretern der Gemeinde, der Fürsorgekommisaion und der humanitären Vereine Wiens auch Delegierte aus : Ungarn' und der Tschechoslowakei, sowie aus einigen österreichischen! Provinzen erschienen waren. Unsere Organisation war diurchi Gen. Kultusrat Meyer vertreten. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Dr. Klaber eröffnete Präsident Dr. Friedmann die Konferenz und wies1 besonders darauf hin, daß das Wanderungsproblem wieder einmal zum zentralen Problem dies jüdischen Volkes geworden sei. .In einem kurzen Bericht über die Londoner HiWskonferenz hob Präsident Dr. Friedlmann hervor, daß es sich . nunmehr klar erwiesen' habe, daß Palästina das eini zige i EinwarMexunigszael für die heruimirrenden jüdischen rMas-j sen bilden könne. Um so schwerer trefifen uns die neuen Einwanderungsbeschränkungen der englischen Regierung; die Konferenz müsse dagegen ihren scharfen Protest aussprechen. Schließlich machte Präsident Dr. Friedmann auf den engen Zusammenhang der Wanderunigsifrage mit < dem Problem der ) Berufsumschichtung aufmerksam;! In einem inhaltsreichen Referat berichtete sodann Herr Dr. Blauer über alle Fragen der Wanderfürsorge. Aus dem mit reichem Zahlenmaterial belegten Bericht wäre heworzuheben: Die Fürsorgezentrale der Kultusgemeinde hat «eit Gründung der Wanderfürsorgeorganisation im Jahre 1930 fast 5000 Fälle zu betreuen gehabt. Der weitaus überwiegende Teil davon waren junge Männer, die auf Arbeitsuche gingen oder, noch häufiger, von verlorenen Arbeitsorten in die Heimat zurückkehrten. Meistens handelte es sich um Durchreisende, das Bestimmungsland war in 1100 Fällen Ungarn, in 900 Fällen die Tschechoslowakei, erst an dritter Stelle kommt mit 500 Fällen Palästina. Im dieser Hinsicht ist im laufenden Jahre ein bemerkenswerter Wandel eingetreten. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres steht zum erstenmal bei den Herkunftsländern Oesterreich, bei den Bestimmungsländern Palästina an der Spitze. Das zeigt, daß durch die herrschenden Verhältnisse Oesterreich für die jüdische Bevölkerung aus einem Durchreiseland zu einem Auswanderungsland geworden ist und daß als Ziel dieser Auswanderung, wie in allen anderen Ländern, vor allem Palästina in Betracht kommt. Dabei handelt es sich allerdings zum größten Teil um die sogenannte „illegale** Einwanderung, die immer mehr zu einem schweren Problem der Wanderfürsorge wird. Bemerkenswert erscheint noch die große, noch immer ansteigende Zahl der Rück- und Einwanderer aus den .Westländern, Frankreich, Belgien und der Schweiz. Dr. Blauer schloß mit dem Hinweis auf die Wichtigkeit der Mitarbeit des Palastinaamtes und des Hechaluz bei der Wanderfürsorge. Aus dem hierauf folgenden finanziellen Referat des Herrn Amtslejters Engel ging hervor, daß die Ausgaben für Wanderfürsorge bei der Wiener Kuiltusgemeinde im laufenden Jahre gegenüber den letzten Jahaen um ca. S 32.000 auf etwa S 70.000 steigen werden. Hier macht sich der Einfluß der deutschen Katastrophe geltend. Dabei sind die Ausgaben für die Unterstützung der hier lebenden deutschen Emigranten in der Höhe von bisher S 150,000 separat zu rechnen. Insgesamt gibt die Wiener Gemeinde über 40 Prozent ihres gesamten Budgets, das ist fast iso viel wie die Kultussteuern ausmachen, für Fürsorgezwecke aus. Die Generaldebatte, an der sich die ausländischen und die Provinzdelegierten beteiligten, erfüllte leider nicht die , Erwartungen, dje die ausgezeichneten Referate erweckt hatten. Die großen, prinzipiellen Fragen der Wanderfürsorge, wie insbesondere das Problem, die dafür aufgebrachten Gelder in rationeller, einen produktiven Erfolg verheißenden Weisel zu-verwenden, wurden mit keinem Wort berührt. Vielmehr' erschöpfte sich die Debatte in der Versicherung eines jeden Redners daß seine Getnein.de \yeit flfeer ihre Kräfte zur I Ünterstützutur durchreisender Juden beitrage, während er' den anderen Gemeinden dabei sroße Laxheit vorwerfen müsse, sowie in der Frage, ob man jüdischen Hilfesuchenden in Lhu Fahrkarten bis Salzburg oder bis Innsbruck aus-1 folgen müsse. vDemeh^refcheod f auch .das; JExgebnis.. $er . -JCon* fereHz iiicKt übser^ä-l^eti<t, w;enn man vom ßeitritt .$ey? ungarischen! jKWtusgemefrjrfen zu - der Organis^ion ,,der Jüf jachen %a^erfürsorge ansieht. £9,|ßlj^eji einige jt&spiutiörien, die vorher in zwei Kommissionen ausgearbeitet wur? f '. 1 5' «> .. r «.•!!.!. .* .•,»!»«,,. i :< I . .»,.• ' .,.'•'» ' den, zur einstimmigen Annähme. Die erste war eine sehr * ° «i ti i i<». •« ■ i * i , <- i zahme Protestr^oliution gegen das Verhalten «der englischen Regierung, die unter allgemeiner Teilnahmslosiigfeeit ,der D«r legierten verlesen und angenommen wurde. Reiters - wurde eiiie Resolution an den Hochkommissar des Völkerbundw» für Emigrationswesen gerichtet, die für Staatenlose und .Emigranten _ die freie Aüfei^h^tt^wilUgung und das Recht auf Ausstellung eines Passes m allen Staaten fordert. Eine dritte Resolution fordert die Verpflichtung aller österreichischen Kultusgemeinden zur Unterstützung der Wänderfürsorge. Schließlich wurde ein Appell an ,<üe jüdischen Gemeinden Polens, Rumäniens, Bulgariens und Jugoslawiens gerichtet, sich der Organisation der jüdischen Wanderfürsorge anzuschließen, sowie die Schaffung einer internationalen Organisationsleitung mit dem Sitz in Wien beschlossen. Zusammenfassend kann man sagen: Wenn man auch die die vorbildliche Arbeit, die speziell die Wiener Zentralkommission für jüdische. Fürsorge und, die Fürsorgezentrale der Wiener Kultusgemeinde auf diesem Gebiete leistet, .sowie die Fortschritte, die die Idee einer organisierten jüdischen Wanderfürsorge in den letzten Jahren, gemacht hat, anerkennen muß, so ist doch noch eine gewaltige Arbeit zu leisten, bis die Organisation..der. \Wa^ertürsprge den Bedürfnissen der jüdischen Massen nach produktiver Hilfe wirklich ge recht werden wird. . , „ R. R. -«ZStfr Die Tätigkeit der jüdischen Kredithassen in Deutschland .pje jüdischen! Darlehenskassen sind , über ganz Deutschland verbreitet' — überall, wo jüdische Gemeinden 'bestehen, hat der Gedanke der Geroeinschaftshilfe auf genpssensch'aftlich'er -Basis gesiegt. Die einheitliche Kreditpolitik dieser Kreditgenossenschaften, das sachliche Funktionieren ihres Apparates, nicht zuletzt ihre Finanzierung geht von) der zentralen1 Instanz der Zentralstelle für jüdische Darlehenskassen, aus. Die Zentralstelle ist in der Lage, unter Bürgschaft der Gemeinden bestehenden oder , neu gegründeten Darlehenskassen so viel Kapital als Kredit zu vermitteln, wie Eigenkapital von den beteiligten Gemeinden, sei es durch die Gemeinden, sei es durch Einzelpersonen, Stiftungen', Organisationen usw. aufgebracht "wiird. Dieser Kredit wird mit einer Laufdauer von fünf Jahren gegeben, zu einem Zinsfuß von 3 Prpzenit und unter günstigen Amortisationsbedingungen. Daneben besteht die Möglichkeit, für Bezirksdarlebnskassen: von Kleiinstgiememden zinslos Kreditmittel zu vergeben, — immer unter der Voraussetzung, daßi Eigenmittel in angemessener Relation zu dem Kredit aufgebracht werden, um die Idee der Selbsthilfe anzuregen und'wachzuhalten, — mit einer Verlustbeteiliguing der „Zentralstelle für jüdische Darlehnskassen'' in angemessenem Prozentsatz. Diese letztere Form ist gewählt worden, um die schwierige wirtschaftliche Situation! der Juden in den Kleinstgemeinden so weit wie irgend angängig zu mildern und um die Bezirksdarlehnskassen vor unangemessenien Verlusten, die einer ordnungsgemäßen Verwaltung der Darlehenskassen nicht zur Last gelegt werden können, so weit wie möglich zu schützen. So sind mit Hilfe der Kreditmittel der „American Joint Reconstruclion Foundation" im letzten Jahre 14 Darlehenskassen in ihrem Tätigkeitsbereich' erheblich ausgebaut, 4 Einzeldarlehnskässen und 6 Be^ zirksdarlehrfskasseni neugegründet worden; insgesamt sind demnach 24 Darlehnskassen zu erweitertem Geschäftsbetrieb gebracht worden. Die Schwierigkeiten, die einen weiteren Ausbau des jüdischen Darlehnskassenwesens in Deutschland gegenüberstehen, sollen gar nicht verkannt werden. Es ist vielfach1 schwer, genügende Sicherheiten'und Bürgschaften! für die hergegebenen Darlehen zu bekommen, es ist nicht minder schwierig, die Gemeinden dafür zu interessieren, sich aktiv an dem Ausbau! der jüdischen Darlehnskasse zu beteiligen, sei es durch Ueberrilahme von Bürgschaften für die hergegebenen Kredite, sei es durch Beisteuerung von Eigenkapital: Dennoch1 hat es sich gezeigt, daß immer dort, wo eine genügende Erkenntnis der Situation gegeben! ist, und wo der Wille vorhanden ist, aktiv die Lage zu gestalten, der Gründung und Fortführung von Darlehnskassen unüberwindliche,Scwierigkeiten nicht im Wege stehen. Es gibt eine ganze Anzahl von Darlehnskassen, denen es gelungen ist, trotz der außerordentlichen Krisenperiode ohne nennenswerte Verluste ihre Geschäfte zu führen'. Es gibt andere, die in der Lage waren, ihr Kapital durch Werbung nicht unbeträchtlich zu verstärken. Aber alle, die arbeiten, haben erfahren müsseh, wie wichtig, ja entscheidend diese Tätigkeit für cjia Erhaltung tausender jüdischer Existenzen ist. Die weitere Entwicklung des jüdischen Darlehnskassenwesens wird in folgender Richtung gehen mussgnji 1. Ausbau der bestehenden Darlehnskassen, so weit, wje nur jrgfci«!- möglich1, 4a 4aa Kr#itbfdürfnisi in allen Gemeinden Deutschlands außerordentlich groß ist. 2. Neugründunigi von, ßnzeldarlehnskassen in allen Gemeinden, immer dort, wo eine tragfähige Basis $m ^Migei-'Daflieteka^ V :' ■ "l -3. Zus^mm«nfassifftg de'r; Meinen <föid WänäÄ mein-den!, die allein urfd urtörgani^fert 'h^htarr1^; Lagiei. sind, -sich zu ftelfem, in Bezi>ltedaHfer?hs1ca$s% niÖf * * ' *ir" Ml-?-«■•-' ,<>»»* ■•■!♦*«■:r-,^sW TW die der Lage ist. 4. Genossenschaftlicher Aufbau immer1;tf{jfi' 46 ein genügend großer Kreis von Personen vbftederi ist, der cjje Größe der Aufgabe ernennt 'ünfi/tJe? bereit ist, sich' selbst aktiv um die Gestaltüng 'iÄlÖ den Ausbau zu kümmern'. Damit im Zusammenhang und 41s Grundlagefür jede weitere Arbeit das .Einhämmern' der Erkenntnis, daß die wirtschaftliche HiliFe; in gllere?;s,teri Linie Selbsthilfe sein: riiüß, daß es sieb üro^jem Tätigkeitsgebiet handelt, das jeden rnnertiaifj der Git meinde angeht und daß dne Kredil h 11 f e/so -wieSi tig sie zu Beginn! und für deri Aü^baV ä rnaff] irtimeinur eine zusätzliche sein kanni ün3 cj?rf: 5 Angleichung und Änpa^süiigi ,^r,(.A,fWits-> methoden der einzelnen Darlehnskassen' ünterÄnder um allmählich eine einhteitliche'Gesch'aftsM und Geschäftsgebarung alier '.ÖarlMs^ss^{j?iri ' rÄufecBland zu erzielen, um die ' Wirkün^nio^ ämzelnien paflehnskassen wirtschMlicku'nd f/nanz^ft ziu erh'öhen' und um eine erleich'teffe 1 UeberprfrunS der Geschäftsgebarung der einzelrien Öäffehn?lras|«i zur Sicherung VJer ihivestierten Kapitalien und iSr' Eiiitlastungi der leitenden Persönli^hk^itert zu/Irziel^;, Dr. iVlax Kr^utzbe rger. Zur Änsiedlung de österr. Kwuzcth in Beer-Trrwia? i':! ' f"-': ,. ■ \. ■ ■ ' ' . Ein Brief aus Rfscban , . . .,: Wer eiinnert ,s|qh:..noch 'jenen rAbteßhleds^Nfes schef vor Jahren, den ,die. «Partei -ihren nach1 Pä* lästina abreisenden Ch'awerim yeranst^ltete! ..Wer ererinnert sich noch an diese Gruppe Chä^rim deßl österreichischen Hechaluz, die damals als ..die ,«rs|ä österrdchische organisjerte A-ijjah ins Land;gingen:,, Von den Chawerim, die damals den „Öesterreicife sehen Kibuz" in Risqhon le Zion begründeten, bli^bert nicht alle, aber viele blieben. Wie . überall,,-gibt \esi ' auch .'hier solche, die am Wege bleibten. Unser-xWeg| den wir gehen, yon der Alijah zur■ .HitjaschwüV^Vder Weg der jüdischen Arbeiter in' Palästina. Er^jisf schwer, aber, wir gehen ihn. Bei euch1 i'h cler- GaltttW versteht man nicht ganz, was für uns in Palästina^ Ansiedlung bedeutet.Man' versteht darunter nur einet! bestimmten' soziologischen, Begriff, , ohne aber den Pathos und das glühende Gefühl zu verstehen, ^drnft wir den Begriff Hitjaschwut erfüllen. So wie'alle deren; begannen wir mit der Lohnarbeit -in der "M'o-' sChawa, Pardes, Binjan, Brunnen, Facharbei*, Sch'warz^1 arbeit mit einer selbständigen 'Hilfswirtschaft. x Das}, erste Pferd, die ersten Kühe, all das sind Meilenstej:niä auf der langen Strecke zum Ziele, zur Hitjaschwut Wer würde'noch unter unserem Chawerim^ ehemalig Studenten, Mittelschüler und Handelsangestellte^noctiJ seine alten Bekannten und Freunde wiedererkennenff Das ganze Schicksal unserer, Bewegung spiegelt siclii in unserem ^Einzelschicksal, in dem Schicksal unseren rCwuzah wieder. Rischon Le. Zion jst eine der ältesten'Kolonien Palästinas. Eine Moschawa des*Baron;. Rothschild mit all den Mängeln, die sie anj sich ,^t'r* Arabische Arbeiter und jüdische Aufseher,''jüaisene Plarita£enbesitzer, die mit ihrer brutalen Gewinn^ sucht vor nichts Halt machen. Den Kampf um, jüdi? sehe Arbeit — Kibusch Awodah — den Kampf ühr Lohnerhöhung, den Kampf um Anerkennung der Arbeiterorganisation, alles, den KamPf °-er Gesamtber' wegung haben wir, im «Kleinen, selbst mitgemacht.; Von. der Alijan zum Kibusch Awodah, zur' Aner-; kennung der Histadruth1. Aber auch die Konjunktur Palästinas und alles; was schlecht und «gut an . ihn ist, haben wir in unserem eigenen Leben zu spürert: bekommen. In den letztem zwei Jahren litten wir stän-? dig an Arbeitermangel. Unsere Kwuzab hatte^ die Möglichkeit, noch mindestens 50 Ghawerim aufzunehmen,1 aber es fehlt an Olim und so fehlt es eben an Arbeitern. Die Konjunktur. Palästinas und die .damit verbundene Bodenspekulation treibt auch m Rischow Le Zion -den Bodenpreis in die Höhe. Sie - machen* es uns unmöglich, an eine Ansiedlung im Gebiete Rischon Le Zions zu denken. 'Und so mußten -wir denn daran denken, einen anderen;Ort für unsere* Hitjaschwut zu suchen. ":l Und so kamen wir zur Kolonie BeerrTuwia.' Beer- Tuwia ist ein Moschaw Owdinvder eine'große Ver^ gangenheit hat. Im . Jahre 1929 wurde er bei 'den- Unruhen zum Teile zerstört. Ein Teil der Bewohtw verließ den Moschaw," andere füllten die Lückeni Qi§. Kolonie wurde wieder aufgebaut. Die Boden verhält-» nisse des Moschaw ermöglichen durch: Intensivierung} 4 und Arrondierung (eine große Fläche Bodens für andere Siedler freizumachen. Außerdem besitzt den, Keren Kajemeth Lejisrael eine angrenzende Fläche von 50.0 Dunam, die der Moschaw «nicht henützt. Diese 500 Dunam wurden uns übertragen. Sie sind nur ein Anfang. Durch die bereits angedeuteten-Mög* lich'keiten kämien noch Böden für uns in Betracht Außerdem gibt es angrenzend noch arabische. 3öden, so daß wir insgesamt auf die für uns .nötige Fläche von 1200 Dunam kämen. Die 500, die wir bereits

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