Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- Heft 47 (24.11.1933)
- Date
- 1933-11-24
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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8<$fi8^. j-m^fb^O Der j ü d i|.IhV; A rfa e i t e f. .24 Novenihef IÖ33 Die sozialökonomische Bedeutung dfei Mifal AMösbröff Es gibt giewiääe Krdie innerhalb der zfonististhefo Bew%tfttg, die bemüht &nd, dfe-erfolgreiche Dufcfa fühfuhg des Mifel Arloöötoff, dieser zentralen Aktfoto d« Zionismus im gegenwärtigen Augenblick", di^ ^röBteii Schwierigkeiten in dem Weg legen. Dieses Vorgehen ist politisch begründet, sein Zweck ist keim landerer, als der Versuch1, die Parteien, die die zionistische Exekutive gebildet haben, um einen Erfolg , zu 'bringen; ja, mehr noch, ihnien eine Niederlage! Im größten Maßstabe zu bereiten. Denn mit Recht spekulieren diese Richtungen, die dem Mifal Arlosoroff boykottieren: 'das Schicksal dieses zentralen iWerkes der zionistischen Bewegung ist gleichbedeutend mit dem Geschick des Zionismus der nächsten zwei Jahre, ja vielleicht mit der Entscheidung über seinen Sinn und Wert überhaupt! Denn, wenn es nicht gelingt, den breiten jüdischen Massen konkret firnd real zu beweisen, daß. die zionistisch^ Lösung der Judenfrage ihnen wirkliche und entscheidende' Hilfe in ihren furchtbaren materiellen und moralischer Nöten zu bangen imstande ist, dann werden sie, tief Äfttftöert Vöh* dein" Vergeh' unserer Bew^tmf, del ©ku&tsim. m vmmft » BM^Mt wird lendgültig von der Geschichte gerichtet sein! 'u Ül£ hier, absichtlich' nich't genannten, abter uns Uim'XfpU '.p&temfitffl Heinde des Mlfal-Arfosoroff d^'neÄ mit einem „sachlichen'' Argument: nicht (etwa aus einem parteipolitischen Grunde kämpfen sie (gegen das in Angriff» genommene Werk der Neu- 'kobnisation an, mein, ö<ott bewahre, — sie sehen nur elfte grdßß Gefahr hefähfiähteni, und diese' zu verhindern, ' ist diesen h Etilen, ihr Schweiß Wert: sie befüfcfitöft ihänflich1,{ daß die;Kol6nisätionspoliuk der aemt; Ekekü'.uVe'' auf'grundsätzlich rmMi Prinzipiell la'tifgfebaüt sein wird, die eiih)e einseitig BeVorzugungl der' LaridwirtscMft bei#hate. Es kann 'inid soW /kaiheswegs bestritten werden ••werden, daß| der Mifal Ärlosoroff, der sowohl vom I^än$nalfönds! Ms, 'auch1 tföfh Äüfbaüfonds durchgeführt wird, ■Vvf-töB&H 'dfep 'ßfwe'iferü'n^-d'et' ä^rarischenl Lebensbasis des jüdischen1 Jischuw zu dienen! hat.. (Dieses; Ziel entspringt aber keineswegs irgend eiiietf romantischen' Hochwertung der landwirtschaftlichen) Erwerbstätigkeit und einer naivem OeringäChätzungj der städtischen. Berufsarbeit. Nicht eine „Wirtschafts- •pMlosophie", die. die //Produktivität" loder e den volkswirtschaftlichen Nutzens von Hände;! und Industrie gering, einschätzt, hat den Ziomistenkongreßi beü der! Proklamierung 1 des MifalrArtosoröff geleitet, viel- «mehr einzig und allein die Einsicht in die konkreten1 . (Notwendigkeiten des ^zionistischen! Aufbauwerkes in diesem Augenblick. Wenn wir die wirtschaftlichte Entwicklung Palästinas in; den .letzten zwei, Jahren betrachten; so müssen wir .,ein tragisches Ergebnis derselben feststellen. Während der , Anteil der landwirtschaftlich1 tätigen Juden tvom Jahre 1922 bis zum Jahre 1931 von 18 Prozent auf .27 Prozent der gesamten jüdischen Bevölkerung gestiegen ist, sprechen! nunmehr alle Anzeichen dafür, daß, in den! letzten zwei1 Jahren ein verhältnismäßiger Rückgang der; landwirtschaftlichen jüdischen Bevölkerung vor sich1 geht. Das Privatkapätal, das gegenwärtig ins Land importiert, wird, ist ein „Fluchtkapital" im (eigentlichen Sinne des Wortes, es geht den Weg des leichten Zionismus: es vergrößert die Depositen der palästinensischen! Banken, macht ihnen durch' kurzfristige Bindung,.eine aktive^ Bankpolitik im Wege langfristiger Investitionisgeschäfte unmöglich — bestenfalls aber bevorzugt es die Sfädtwirtschaft und vernachlässigt die Förderung der landwirtschaffliehen Bevölkerung vollkommen!" Was aber eine einseitige Konzentration des jüdischen Volkes ind*m .Städtern Palästinas bedeutet, das tnuß msüesondere jtkjem mitteleuropäischien 2lbn,isten klar jind deutlich1 werden, wenn er denkend tfrirl sehend die Geschichte (der letzten' Jahrzehnte ,rhi Zentraleuropa miterlebt hat. In den nationalen AüsV einandersetzungem auf dem Boden der" österreichischen Monarchie hat nicht die Stadt, sonderndas flache Land die Entscheidung gefällt. Eine jüdische Kolonisation, die den Schwerpunkt der jüdischen Siedlung in Palästina im den Bereich1 der Stadt verlegt, die einseitig Handel und Industrie fördert Und die Landwirtschaft vernachlässigt, mag vielleicht die zahlenmäßige Entwicklung der jüdischen! Bevölkerung beschleunigen. Auf weitere Sicht aber — und zwar angesichts der rapiden Entwicklung des arabischen Nationalismus auf gar nicht sehr weite Sicht — wird aus . dem Stillstand der landwirtschaftlichen Entwicklung des jüdischen Jischuws die größte Gefahr, für das jüdische Nationalheim erwachsen. Eine insulare jüdische Städtwirtschaft im agrärisChLärabäschen Meere, das bedeutet den sicheren Untergang des jüdischen Gemeinwesens! Sollen wir wirklich1 auch noch' von der Wirkung der einseitig1 städtischen Kolonisation; äuf die Berufsstruktüf der Jüden in Palästina sprecheni und die tMäffr einerÄffp&ünf d&selbeli an' die jüdische Berufsgliederung im Galuth beschwören? MUß Wirklich1 auf die deutsche Katastrophe hingewiesen werden, die sozialökonomisch1 durch die Hypertrophie der städtischen Berufe bei dem deutschen Juden verursacht wurde? öesürid'ung, Normalisierung des jüdischem Wirtschaftslebens, das ist der Sinn und Zweck des Zionismus. Die fünfte Älijafr hat die Tendenz (den Zionismus 'um diesen Sinn zu bringen. Der Ruf zum Mifal-Ärlosoroff ist nichts anderes als ein Aufruf zur; Selbstbesinnung, zur Rückkehr zum wahren! ■ Wesen unserer Bewegung, das in der nationalen und sozialen Erneuerung (des jüdischen Lebens besteht. Wehe unserer Generation, wenn.sie diesem Rufe nicht folgt! Der wirtschaftliche Niedergang der Juden in Polen Kürzlich hat das jüdiisch-wirtschaftUche Komitee in Warschau dem Präsidenten! des staatlichen Arbeitsbeschaffungsfonds ein Memorandum über reicht, das die furchtbare Lage des polnischen Judentums grell beleuchtet. In diesem Memorandum heißt es unter anderem; Die wirtschaftliche Krise im Land Hat die jüdische Bevölkerung besonders schwer getroffen. Die Verarmung der jüdischen Bevölkerung schreitet überaus schnell vorwärts, und vernichtet alle Existenzmöglichkeiten. In vielen Industriezweigen siind die Arbeiter bis 80 Prozent arbeitslos, der Prozentsatz der Erwerbslosigkeit unter den Handwerkern beträgt 60—80. Aehnlich ist die Lage auch im Handel. 200.000 jüdiische Familien leben in großer Not, mehr als 100.000 jüdische Familien haben nicht einmal das Existenzminimum. Infolge dieser wachsenden Verarmung verlieren -immer größere Teile der jüdischen Intelligenz ihre Einnahmsquellen. Das , polnische Arbeitsbeschaffurigsgesetz wird der jüdischen arbeitslosen Bevölkerung nur dann Nutzen bringen, wenn seine praktische Durchführung auch die Juden berücksichtigen wird, und wenn in die Betriebe, die vom Staate aus dem Arbeitsbeschaffungsfonds subventioniert werden, auch jüdische Arbeiter eingestellt werden. Zur Bekämpfung der jüdischen Not werden auch spezifische Mittel von Staats wegen angewendet werdien müssen, da die jüdische Arbeits? losigkeit ihre besonderen Ursachen hat, die in der spezifischen wirtschaftlichen Lage der Juden begründet sind. Auf Grund eines sehr reich jn Materials <ommt das Memorandum zu folgenden Ergebnissen: a) Hunderttausende jüdischer Familierf haben jede Exi- ^eJiÄittöglichkieit' verlofdt und ihre Not hä furfcnibafö Formen angenoftfmeÄ, b) Dieser unerträgliche Zustand ist fflitVeftffäSacht durch die allgemeine Wirtschaftskrise; vor allem ist ef abef auf die spezifische wirtschaftliche Struktur der jüdischen Bevölkerung, auf die Steuer-, kredrr- Und Arberfepoliük der Regierung den jüdischen Arbeitern und jüdischen Angehörige» der freien Berufe gegenüber, zurückzuführen. c) Eine gerechte Verwendung des Arbeitsfonds wäre geeignet, die Not der jüdischen Massen zu lindern. d) Den spezifischen Ursachen der jüdischen Not muß mit spezifischen Methoden begegnet werden. Das jüdische Wirtschaftskomitee wendet sich daher an das Direktorium des Arbeitsbeschatagsfonds mit folgender Bitte: 1. Es möge an die unteren Instanzen die Weisung gegeben werden, daß bei der Einstellung von Arbeitern in den vom Arbeitsfonds subventionierten Betrieben keine nationalen oder religiösen Unterschiede gemacht werden sollen. 2. Die Investitionen der jüdischen Gemeinden sollen dui-clt den Arbeitsfonds finanziell gefördert werden, da bei der Instandsetzung und Erbauung von jüdischen Schulgebäüden und Gemeindehausern und Bädern viele Arbeiter Beschäftigung finden können. 4. E»en Wojwodsc'häften soll der Auftrag gegeben werden, daß bei den dringendsten Fürsorgeaktionen (Ausspeisüng etc.) die jüdische Bevölkerung berücksichtigt werden soll. 5. Der größte Teil der erwerbslosen jüdischen ße* völkerutng in den Kieinstädten besteht aus- - deklassierten Menschen, die iti'e'nials mehr den Weg zu ihtten früheren Berufen zurückfinden werden. Es ist daher notwendig» sie. neuen Berufen, wie der Gärtnerei, der Tierzucht etc., zuzuführen. Mit Staaishilfe konnten diese. Verzweifelten zu Pionieren neuer Produktionszweige gemacht werden. Sc'hließnch bittet das Wirtschaftskomitee die Regierung, £, Millionen Zloiy für eine Hilfsiaktlon für die jüdische, Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Konstituierung des Verwalturpsrafes für die Interessen der deutscht r< Flüchtlinge! Genf, den 19. November. Am 28. November findet in Lausanne die konstituierende Versammlung des VerwaitÜrigsrätes für die Interessen der deutschen Flüchtlinge statt. Im Sinne der Forderungen der jüdischen HilfskonfereHz werden 8 Vertreter von privaten 'Organisationen zugelassen werden. Verfolgtirtg der deutschen Fftichtiinge im Alis and Innsbruck. Infolge von. Intrigen, der döutscihen. 13.^ gierung ist, der Plan, deutsche' Aerzte in Aegypten zu. beschäftigen, gescheitert. An ihrer statt werden nationalsozialistische Aerzte die- Stellungen erhalten. Gleichzeitig bemüht sich gegenwärtig die deutsche Regierung, auch den Pla^ für deutsche Juden in der Türkei Ärbeitsmöglichkeiten! zu schaffen, zunichte zu machen. Cahitn Wetzmann 60 Jahre a*t Am 27. November feiert Dr. Chaiim Weizmanri seihen C60. Geburtstag. Die Arb iterbärik in Palästina Im Monat September hat die' Bank Poalim Kredite in der Gesamtheit von 30.000 Pfund gewährt. Die Kredite wurden in den verschiedenen Zweigen der palästinensischen Wirtschaft investiert. Der Außenhandel Palästina'* Im zweiten Viertel des Jahres! 1933 hat der Import nach Palästina 2,498.060 Pfund, der Export des Landest 445.702 Pfund betragen. Ueber die Herkunfi der jüdischen Fellachen Von Dr. S. Kalek'o, Berlin. Die Tatsache der Existenz jüdischer Fellachen in . Palästina ist bereitsi aus der Mitte des 18. Jährhunderts (bekannt. Der "/deutsche lOrientreisende Stephan Schulz, berichtet im Jahre 1754 über ein jüdisches Dorf,, in dem . jüdische Ackerbauerfamilien wohnten1,, die sich' bezüglich ihres Aeußeren, ihrer Sitten und' Sprache von den' drusischen' iunid arabischen Fellach'en nicht unterschieden. Dasselbe lesen wir auch in dein 1765 von Rabbi Simcha-ben-Joschua verfaßten Werke „Ahawath-Ziön", in dem gesjagt wird: „... und im Peki'ih (einem 10 engl. Meilen nördl von Sefad gelegenen Dorf)'wohnen 50' jüdische Ackerbaufamilien, die sich', „Fellachen'4' nennen." Weit interessanteres Material über jüdische Fellachen enthält der Nachlaßi des Sir Moses Mohtefibre, der Palästina in der ersteil' Hälfte d^efe vorigen Jahrhunderts1'bereiste und wichtige; Dokumente über das Land und seine Bevölkerung! Igesammelt hat. Dieses Material hat neuerdings der Chawer J. Beh-Zwi bearbeitet und eine Auslese veröffentlicht. Daraus geht hervor, daß im Dorfe Peki'in tnoeh heute Y! jüdische Fellachenfamilien (63 Seelen) [wohnen, dje sich als Nachkömmlinge der einstigen; jüdischen Inwohner Palästinas nig&h1 ajijs den Zeiten Josiia-Ben-Nim's be%QHw. IhrefrT4uptbeschäftigung{ ist der Ackerbau; jed'bch1 sind' sie inifolge des Bodenimangels, der äußerst primitiven Bestellungsform mdi der Verarmung wählren'd des Krieges gezwungen1, auch Nebenbeschäftigungen 'vom ihren drusischen Nachbarn anzunehmen. Auf Grund lunternommeneir Untersuchungen' läßt sich1 mit Bestimmtheit feststellen, daß, unter den 17 jüdischen Familien Peki'ins inur die drei Hauptfamilien Sinati, Assulijah1 und( Odijah zu dem ursprünglichen Bewohnern gehöreni, während sich' die übrigem Familien erst zu einem späteren Zeitpumkt hier angesiedelt haben. Vor allem ließen sich die jüdischen, Fellachen aus dem nahegelegenem Dorfe Almah in Peki'in nieder. In Almah', das schani im Talmud erwähnt wird, bestand wätirend des ganzen Mittelalters) eine jüdische Siedlung. Bis auf den heutigen! Tag ist hüer noch eine Synagoge erhalten! geblieben, aus 'deren hebräischen Inschriften zu schließen ist, daß) sie noch vor der Eroberung des Landes durch die Araber erbaut worden ist. Benjamin aus Tudeia berichtet gleichfalls über dieses Dorf, in dem zu jenen Zeit 50 jüdisch'e Familien lebten, und in dessen Nähe sich ein alter Friedhof befand, auf dem angeblich/ die Grabstätten 'der Tainfaiten Eleasan-Bien-Asarajah1, Ch'onne Hamaagal, Sim'on-BenrGamliel u. a. lagen., Auch' andere Reisende und Touristeni aus dem 13, und späteren Jahrhundert berichteni hierüber. Erst! zu Ende des 16. Jahrhunderts wurde ,dte jüdische Siedlung in1 Almah von .wanderndem Stämnien1 vernichtet. (Heute ist' das Dorf von Emwaniderern/ ,aüsl Algier bewohnt). Die jüdischen Fellachen aus AlmaW wanderten nach der Zerstörung! ihres Dorfes nach1 Peki'in und Schafraam u. a. Dörfern aus. Eini Teil ließ, sich aüch in Haifa nieder. Die Herkunft der jüdischen Fellachen steht wie die Herkunft der Fellachen1 überhaupt — heute noch nicht fest, jedoch scheint es sicher zu sein,, daß sie weder von den byzantinischen Griechen nochl von den arabischen Erob'erni des 17. Jahrhunderts herzuleiten ist, da diese keine kolonisatorische Tätigkeit in den von ih'nen eroberten Gebieten zu enf-< falten pflegten, sich vielmehr hauptsächlich m denl Städten, an den wichtigstem Handelsstraßen nieder ließen. Dagegen blieb das flache Land im Besitzer der einheimischem Bevölkerung. Als die eigentlichen! Abkömmlinge der arabischen Eroberer werden dahen nur die städtische arabische Bevölkerung und dia Beduinen angesehen, die nöch beute ihrer ganzen! Lebensweise nach1 den ehemaligem Eroberern Palästinas sehr stark ähneln. Zwischen den Beduinen» und Fellachen besteht auch' heute noch eini großen Unterschied sowohl in wirtschaftlicher Beziehung (diel Beduinen sind Nomaden', die Fellachen Ackerbauer) als auch1 in sprachlicher und sogar religiöser Hin^ sieht. Man neigt daher zu der Behauptung, daß die Fellachen vom (der einstigem jüdischen Landbevölkerung Palästinas, die auch nach der Zerstörung des1 Tempels im Lande» bljeb', abstammen.,; In der Tat. findet man auch in d#.-Sprache, dem Sitten und der Lebensweise der Fellachen vieles,' was auf einej eventuelle jüdische Abstammung schließen läßt. Den Dialekt der Fellachen trägt nach der Ansicht des