Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- Heft 38 (20.9.1933)
- Date
- 1933-09-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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20. September 1933 per j ü dische A rheiter. Seite 3. trachtet hat, das führerlose Judentum zu leiten; und alte Maßnahmen zu treffen, um ihm sein furchtbares) Schicksal so weit als möglich zu erleichtern; in: welch 'h'ohfem Maße es dem deutschen" Zionismus gelungen ist, kann man aus dem Jubel"ersehen, mit welchem; allenthalben das iWiedererschein;en der verbotenem ijüdischeti! Rundschau begrüßt wurde. Trotzdem kann die zionistische Organisation eine das Gesamtjuden-« tum 'Deutschlands vertretende Repräsentanz nicht ersetzen. Es sind daher Bestrebungen vorhanden, die bisherige „Reichsvertretung jüdischer Landesverbände", zu einer wirklichen Vertretung der deutschen" ijuden1 umzubilden. Leider muß nun festgestellt werden; daß die extrem-liberalen' Kreise, die nichts ver-, gesseiT und nichts dazu gelernt haben, sich einer solchem Bildung einer jüdischen Gesamtvertretung mU gegenstemmen, da sie auch heute noch nicht erkannt haben', daß es außer den Kultusfragen! brennende jüdische Lebensprobleme gibt. Allerdings ist inner-, 'h'albf des Liberalismus eine Oppositioni gegen' diese volksverräterische Haltung der liberalen! Kreise entstanden1, es sind vornehmlich die 'Jugendschichten cies ■■liberalem Judentums, die stürmisch1 eins Erneuserung 'der jüdischen Führung, eine positive jüdische Szialipolitik fordern. Man kann mit Sicherheit rechnen!,, daß 'diese liberale jüdische Jugend im Verein! mit! der mächtig angewachsenen: zionistischen Bewegung! Kraft genug haben! wird, dem die Einheit der deutschen Juden bedrohenden Treiben der Assimilation erfol'gh reichen. Widerstand zu leisten. Entscheidende Tage? Die ununterbrochene und rasche Aufrüstung! Deutschlands hat, wie von uns an dieser . Stelle letzthin auseinandergesetzt wurde, England an Frankreich und seine Verbündeten angenähert und einen Umschwung in "der öffentlichen Meinung Englands herbeigeführt. In' dem Bestreben dem latenten: Angriffswillen Deutschlands iüberall zu begegnen, sucht wiederum Frankreich1 seine! Differenzen mit Italien zu bereinigen, um eyie gemeinsame Front gegen' Deutschland herzustellen. Es ist ein offenes Geheimnis, daßi Frankreich! Mussolini die 'Kolonie Djibouti am Ausgang des Rotem Meeres, dann: Verblesserungen des Status den Italiener ini Tunis und schließlich das Man dat üblen Syrien angeboten-hat. Alles dies hat Mussolini abgelehnt und freie Hand in Mitteleuropa verlangt. Seihe weitgehenden Bestrebungen zur Umformung! Oesterreichs und Ungarns auf alter Grundlage scheiterten einstweilen an dem Widerstand Daladiers, während der Außenminister Paul-Boncour diesen Plänen Schon zugestimmt hatte. Immerhin)'Waben' England:!und Frankreich' Mussolini die Regelung der deutschösteiTeichischen Frage überlassen, in dem Glauben,, 'dadurch1 einen Konflikt mit dem intransigeriten Deutschland zu vermeiden und zugleich1 Italien durch1 'diese Regelung die sichtbaren außenpolitischen Erfolge zu bieten, denen; es so sehr bedarf, in: der leisen' Hoffnung, vielleicht damit auch1 Mussolini in r einen) Streit mit Deutschland zu bringen'. Daß, auch Italien mit'einem solchen, Konflikt recfh'net, zeigt der Freiin'dsch'af tsver trag mit Rußland, der beweist, daß die 'Bündn'isfähiglk'eit Deutschlands so sehr gesunken ist, daß Italien sich1 beeilte Frankreich nachzuahmen und' gern1 auf Kreuz'zugsideen gegen: die Sowjets verzichtete. Mussolinis Absichten und Pläne in Mitteleuropa sind aber nicht bekannt, denn tiefstes Geheimnis umgibt seine '.Unterredungen' mit Dollfuß!;und Starhemberg. Zweierlei steht jedoch fest: Solange die gegenwärtige Haltung der Westrn ächte andauert, wird der heutige Regiernnigs1<!urs in Oester^ reich mit seiner Offensive gegen1 Links, mit sdnen 'Verhandluingsbereitschaft mit Deutschland, mit seinem! schleichenden 'Antisemitismus lund seiner Abwehr Beutscher Anmaßungen "bleiben. Die Entwicklung! "der Dinge hängt heute wesentlich von den Entscheidungen des Duce ab. Auch' in Oesterreich. Vielleicht kann uns über seine Haltung die Tatsache einen Fingerzeig geben, daß bei der jüdischen Welt-i Konferenz' in Genf sich die italienische D-elfeigjatfonf bei der Abstimmung über die Boykottresolutioni der Stimme enthielt und an den weitereu Verhandlungen! nicht mehr teilnahm. 1 Diese Eutscheidungen Mussolinis werden aber von der Politik der Westmächte auf der Ab'rüstiingsikbnferenz lund iVölkerbundversammlung bestimmt werden, Amerika und England sind heute mit der; Forderung Frankreichs, eine wirksame internationale'! Rüstungskontrolle von mehrjähriger Dauer einzurichten, bevor an eine tatsächliche Abrüstung geschrit-* ten werden! kann, weitgehend einverstanden. Diesej Kontrolle richtet sich nur gegen Deutschland, dem der Versailler Vertrag genaueste Beschränkungen auferlegt. Deutschland wird eher aus dem Völkerbund austreten, und die Abrüstungskonferenz sprengen, als zulassen, daß eine internationale Kontra Ilkb'mmissfcm. nach Deutschland kommt, denn alle Welt weiß, wieviel es zu verbergen, hat. Es wird sichter b'qi dfcr arnj 18. September stattfindenden engifech-amerikanisch-. französischen /Konferenz zu einem Feilschen überdie. Modalitäten und in Genf zu taktischen Manövern: Italiens und Japans kommen, um eine weitgehende! 'Kontrolle zu verhindern, aber schon der kleinste) Rahmen der ^Kommission muß Deutschlands Vertragsbrüche enthüllen. Pie jüngsten Enthüllungen über die internationale Rüstungsindustrie werden ihre; Manöver jedenfalls erschweren, so daß in einigjen) Wochen ein Konflikt entstehen kann, der dem Ruhrkbnflikt von 1923 an Gefährlichkeit gleichkommt. Italien wird eher Deutschland nach Aushandeln voni „Kompensationen'' fallenlassen1, als dem Westmächten und Rußland entgegenzutreten. Erst dann wird auch1 das innerpdlitische Schicksal Oesterreichs entschieden werden. In diesem zukünftigen Moment der Isolierung: Deutschlands muß. auch die Aktion! der Exekutive um die Hilfe des Völkerbundes einsetzen', um den günstigsten Moment auszunützen. So sind in der nächsten Zeit Ereignisse zu erwarten, die der Exekutive Gelegenheit geben können,, die Resolutionen! des Kongresses über die Hilfe des; Völkerbundes eher zu verwirklichen1. Alroy. Die Lage der jüdischen Flüchtlinge aus Deutschland Anläßlich der Genfer Konferenz zur Vorbereitung des Jüdischen Weltkongresses wurde von verschiedenen Hilfskomitees in den einzelnen Ländern Material über die Lage der jüdischen Flüchtlinge aus Deutschland, Einwanderungs¬ und Beschäftignngsmöglichkeiten, die Tätigkeit der Hilfskomitees den Delegierten der Konferenz zur Verfügung gestellt. Wir geben nachstehend die wichtigsten Angaben, soweit sie aus Antworten der verschiedenen Komitees zusammengestellt werden konnten. Da nicht alle Komitees geantwortet haben, verschiedene Antworten auch nicht erschöpfend waren, ist dieser Bericht alles andere als umfassend. Die Angaben sind im nachstehendien nach den Ländern geordnet, es sei bemerkt, daß der Stichtag für die Zahlenangaben der 1. Juli ist. A. Europa. 1. Belgien. Die genaue Zahl der deutsch-jüdischen Flüchtlinge ist nicht bekannt. Das Brüsseler Hilfskomitee hat bisher etwa 1100 Flüchtlinge registriert, das Antwerpener Komitee ca. 900. Man kann damit rechnen, daß etwa 2500 deutschjüdische Flüchtlinge insgesamt nach Belgien gekommen sind. Die Regierung verhält sich, bezüglich der Aufenthaltserlaubnis sehr entgegenkommend, allerdings ist die Erteilung des definitiven« Aufenthaltsrechtes von bestimmten Voraussetzungen abhängig, insbesondere von der Möglichkeit einer produktiven Betätigung, die auch im Interesse der belgischen Wirtschaft liegt. Ein Teil der Flüchtlinge verlläßt Belgien nach einer gewissen Zeit, um nach anderen Ländern auszuwandern. In Zusammenarbeit mit der HICEM bemühen sich die belgischen Komitees, einen Teil der Flüchtlinge in anderen Landern, vor allem im Brasilien unterzubringen. 2. Däne m a r k. Die Zahl der Flüchtlinge ist ca. 7—800, von denen 2S0 von den Hilfskomitees unterstützt werden. Die /"Möglichkeit, eine Existeniz im Dänemark zu finden, besteht kaum. Die Behörden gewähren sehr entgegenkommend allen Flüchtlingen das Asylrecht. Eine Arbeitsbewilligung wird jedoch nur in den allerse Iltens ten Fällen erteilt. Das Hilfskomitee erhält etwa 120 Chaluzim aus Deutschland, die in verschiedenen Bauernhöfen Landwirtschaft erlernen und nach einem Jahr nach Palästina gehen werden. 3. England. Nach England sind bisher etwa 2500 deutsch-jüdische Flüchtlinge gekommen, von denen etwa 1400 beim Jewish Refugees Committee, bei dem die Flüchtlings fürsorge zentralisiert ist, gemeldet sind. Es ist Ausländern in England nicht erlaubt, Stellungen anzunehmen. Das englische Komitee versucht, soweit wie möglich, Flüchtlinge nach den überseeischen Ländern unterzubringen; doch besteht noch keine klare Uebersicht über die diesbezüglichen Möglichkeiten, vor allein soweit Süd-Afrika, Camilla und Australien in Frage kommen, Bis jetzt ist es noch nicht geilungen, selbst innerhalb des Rahmens der Einwanderungsquotcn die Einwanderung deut?ch-jiidli.S'Cher Flüchtlinge nach den englischen Dominions durchzusetzen. Der Central British Fund, for German Jews hat bisher etwa Pfund 170.000 gesammelt, d)ie fast ausschließlich für konstruktive Hilfsarbe.it bestimmt werden sollen. Ein erheblicher Teil des Geldes muß satzungsgejnäß für konstruktive Hilfe für deutsche Juden in Palästina verwendet werden. Die Verteilung des Geldes erfolgt durch ein Allocati-ou Comittee, dem drei Zionisten und drei Nichtzionisten angehören und dessen Vorsitzender Mr. d'Avigdor Goldsmid ist. 4. Frankreich. Frankreich ist das Land mit der größten Zahl deutschjüdischer Flüchtlinge. Man rechnet mit etwa 25.000, von denen etwa 5000 bei den Pariser Hilfskomitees tun Unterstützung ersucht haben. 6—700 befinden sich unterstützungsbedürftig in den anderen französischen Städten wie Straßburg, Metz etc. Das Pariser Hilfskomitee hat bis Anfang Juli ca. 4 Millionen Francs für tägliche Unterstützungen ausgegeben, befindet sich jedoch jetzt finanziell in einer schwierigen Lage. Für die konstruktive Hilfe und für die berufliche Einordnung der Flüchtlinge ist noch sehr wenig bis, jetzt geschehen. Vor der Hand besteht in Frankreich die Möglichkeit für die deutsch-jüdischen Flüchtlinge zu verbleiben, da die Behörden sich außerordentlich liberal und entgegenkommend verhalten; doch haben in letzter Zeit die französischen Konsulate fast ganz aufgehört jüdischen Flüchtlingen aus Deutschland, die polnische oder rumänische Staatsbürger sind, Visen zu geben. Das generelle Recht auf Arbeit ist bisher in Frankreich nicht durchgesetzt worden und wird wahrscheinlich' auch nicht erlangt werden können. Daher können Flüchtlinge im allgemeinen nur selbständig sich betätigen, du Ii. in Handel, Fabrikation, als selbständige Handwerker, aber nur in selteneren Fällen Stellungen annehmen. Augehörige der freien Berufe sind in erster Reihe nacht Frankreich gekommen (Aerzte, Rechtsanwälte, Journalisten ' und Kaufleute), wie auch Angestellte, hingegen nur wenig Handwerker und technische Arbeiter. Auch aus diesem Grunde sind die Möglichkeiten der beruflichen Einordnung sehr begrenzt. Der größte Teil der Kaiufleute ist ohne Mittel. 5. H o 1, l a n d. Nach einer ungefähren Schätzung befinden sich im Holland ca. 5000 Flüchtlinge aus Deutschland. Die Hilfsaktion liegt in den Händen des. Comites voor bijzondere joodsche Belangen, Amsterdam. Die höchste Zahl der Unterstützungsbedürftigen betrug 1500. Augenblicklich werden ca. 700 Menschen unterstützt. Von diesen sind ca. 60 Prozent Deutsche, 20 Prozent Polen, 20 Prozent Staatenlose. Von den Unterstützungsbedürftigen sind viele weiter gereist nach' Belgien, Frankreich, Spanien, einige wenige nach Palästina und: Brasilien. Bis Mitte Juni wurden ungefähr 200.000 Gulden für die Flüchtlinge verausgabt; das Geld für den Unterstützungsfonds wurde in Holland gesammelt. Für die in Holland verbleibenden Flüchtlinge gibt es wenig Arbeitsmöglichkeiten. Die Behörden haben« sich bis jetzt entgegenkommend verhallten und den meisten Flüchtlingen Aufenthallfserlaubnis von 3 Monaten bewilligt. In der letzten Zeit wird jedoch den Staatenlosen und insbesondere den Polen, wenn sie nicht über genügende Mittel verfügen, diese Aufenthaltsbewilligung verweigert. Auf besondere Intervention hin hat sich jedoch die Regierung in schwierigen Fällen bereit gefunden, die AufenthaiMserlaubniis auch in zweifelhaften Fällen zu verlängern. Das Hilfskomitee hält es für dringend notwendig, den Staatenlosen oder den Deutschen, welchen ihr Paß abgenommen' worden ist, neue Papiere zu verschaffen. 6. Itaiiie n. Italien ist im großen ganzen die Durchgangsstation der jüdischen Flüchtlinge aus Deutschland mach Palästina gewesen. Es sind in Italien ca. 100 Flüchtlinge registriert, welche von der Uniioue della Commumita Israelitische Italiane, Roma, unterstützt werden-. An Unterstützungen sind bis jetzt 100.000 Lire verausgabt worden. Arbeitsmöglichkeiten gibt es in Italien für Ausländer nicht. 7. Luxem bur g. Das Luxemburger Hilfskomitee hat ungefähr 300 Flüchtlinge registriert, von. denen aber der größte Teil Luxemburg wieder verlassen hat. Etiim Verbleiben einer größeren Zahl von Flüchtlingen in Luxemburg ist unmöglich, weil Arbeitserlaubnis nicht erteilt wird. Auch Kaufleuten wird nicht die Konzession zur Gründung eines" Geschäftes gegeben. Die einzige Möglichkeit besteht für .kapitalkräftige Personen in der Gründungindustrieller Betriebe falls dieselben keine Konkurrenz für bestehende luxemburgische Industrien darstellen. . S. O e s t e r r e i c h. An das österreichische Hilfskomitee haben sich etwa 750 Flüchtlinge um Hilfe gewandt. Die Gesamtzahl djer deutsch-jüdischen Flüchtlinge in Oesterreich ist nicht festgestellt. Die Aussichten für einen dauernden Aufenthalt der Flüchtlinge sind schlecht, sofern es sich um Arbeitslnöglichkeit handelt. Hingegen ist die Haltung der Behörden gegenüber Flüchtlingen/, gegen die nichts vorliegt und die gültige Pässe besitzen, durchaus wohlwollend. Ca. 300 Personen wurden nach anderen Ländern weitergeleitet. Anfangs gingen, sie meist nach den westeuropäischen Ländern; in letzter Zeit mehren sich Fälle der Rückwanderung in die Ursprungsländer, hauptsächlich in den Osten. Das Hilfskomitee hat bis zum S. August ca. S 80.000 verausgabt. 9. Polen. In Polen befinden sich ca. 4000 Flüchtlinge, davon 10 Prozent Reichsdeutsche, 5 Prozent Staatenlose, aus Westpolen, die zum Teil schon seit Jahrzehnten in Deutschland lebten. Viele der Flüchtlinge sind in Deutschland geboren. Die materielle Lage der Flüchtlinge ist größtenteils sehr schlecht. Ca. 60—70 Prozent sind auf Unterstützung angewiesen. Hilfskomitees bestehen in Warschau und in allen wichtigeren Städten, vor allem auch in den Orten an der deutschen Grenze. Soweit die Flüchtlinge Polen sind, besteht naturgemäß keine Frage ihres Wohn- und Arbeitsrechtes in Polen. Die Haltung der Behörden den Flüchtlingen gegenüber, die reichsdeutsche Bürger sind, ist entgegenkommend. Hingegen ist die Lage der Staatenlosen sehr verzweifelt, da die Behörden sie in Polen nicht tolerieren wollen. Das Zentral-HHfskomitee hat bisher ca. 10.000 ZI. gesammelt. 9. Tschechoslowakei. Das Prager Hilfskomitee hat bis zum 20. August 1933 . ca. 927 Flüchtinge registriert. Bis Ende August dürfte sich diese Zahl um etwa 200 erhöht haben. Der monatliche Zuwachs beträgt ungefähr 200. Ca. 40 Prozent der Flüchtlinge sind deutsche Bürger, 14 Prozent Staatenlose. Der Rest verteilt, sich auf andere Staatsangehörigkeiten. Das Komitee unterstützt etwa 400 Flüchtlinge laufend. Was die Haltung der Behörden betrifft,, so genießen deutsche Bürger und Staatenlose das Asyirecht der Republik. Die Angehörigen anderer Staaten erhalten keine Aufenthaltsbewilligung für längere Zelt. , Von den registrierten Flüchtlingen sind 70. Prozent nach anderen Ländern weitergefahren, doch sinkt der Prozentsatz der Abreisenden in den letzten Wochen, was auf die Erschwerung der Einwanderung in andere Länder zurückzuführen ist. . ,