Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- Heft 24 (16.6.1933)
- Date
- 1933-06-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2. Der j üdische Arbeiter. 16. Juni 1933 A. Liebenstein (Ejn-Chafod) Unsere Sorgen in der Konjunktur Der gegenwärtige Aufscfrwuing der palästinenh süsidhJeirt Wirtschaft birgit fn sich' die; Gefahr rieuerj Krisein1. Zwar ist dejr JfecWuw wirtschaftlich1 gefestigten als im Jahre 1925, das Ergebnis der landwirtschaftlichen' Investitionen) des /neuen Privatk'apitals — die Plantagien,wirtsch!aft — ist, so stcWeint es 'heute, konsolidiert, weinin auch durch' die neueste Preisbföwegungefn am prangen markt gefäh'rdet, die Wirtsch'aftsten:d;eln'zen des jüdischen1 Bürgertums können! aber trotzdem mur zu leicht zu einer 'neuen Krise; führen. Von drei Seiten droht uns die Gefahr einer Krise. Die naheliegendste Krisenquelle ist das Fehlen eineil orgapisiertejfri Alijah. Das Land kann sehr viele arbeitswillige Juden erfass'ew. (Es bestehen genug! Möglicfhkeitejni für Mensehen mit mittelgroßem Vermögen. Auch breitere Volksschichten mit geringere'n! Mitteln könintelni dem Lande zum Segen gereichen!, wen'n sie sich kooperativ zusammenschließen und zur .Verwurzeiluinig Im genossejn^haftlfcher Eigenarb'eit in Landwirtschaft iti'nd Handwerk erzogen; werden. Aber die Sage, die im die Gallith1 dringt, daß; jeder Jude, sei erauch mittellos :iin!d ohne Möglichkeit 'oder! Willen zu physischer Arbeit, ins Land kommen' und .einte Existenz finden könne, schafft im Lande jene ökonomisöh/e JLagje, die uns aus dem Jahre 1926 'noch sehr wohl im Erinnerung ist. 'Die zweite Gefahr erwächst aus dem Charakter tlier Be^häfti]giun!gsartew des jüdisfchteni Bürgertums, das inte Land kommt. Beinahe die gesamte Kapitalsanlage konzentriert sich auf zwei Zweige: die Plan'r tagenwfr'tsc'h'aft und dien Häuserbau. Au'cfr in' diesen Zweigen beschränkt sich' die Tätigkeit wiederum aitfl ganz geringe Gebiete: Tel Aviv ist der Hauptstanidort fcler Bautätigkeit und die alten Kolonien für Investitionen dies Pflanzuniglskapitals. Es entspricht dem' Charakter des jüdischen Bürgertums, daß: es nicht einmal auf diesem1 kargen Flächen bfetäli'igt ist zu plaimmäßiger Arb;eit. Die Bodeuspiekulation! ist zu einielm organischem Bestandteil der kapitalistischen EiinWa:n!d!e(nu;ug| geworden. Die Boden preise erreichen eine solche.1 Höhe, daß die Möglichkeit einer Verwurzejliung im Land inicht allein1 den Arbleitern, sondern, {.auch 'd:en landern nicht ausbeuterischen) ScMchteim im Völkfe versperrt bleibt, Wieviele Juden gibt es, 'die diese libben Bodertpreise in! Tef Aviv und in den Kolonien bezahlen können? Diese! Spekulation1, verhindert automatisch die Möglichkeit der Absiedlung iuud Prödnlvtivieirung des JisChuws, ebenso; wie die hbhe Miete eine allgemeine Verteuerung der Lebensmittel . Äiervorruft. In 'keinem Lande erreicht; "die Miete ei|n Viertel des 'Arbeitslohnes, wie dies inj Palästina 'der Fall ist. Eine solche ökonomische Lage ist wahrlich für die AnSiiddl'Ung eines armen Volkes sehr förderlich! •. 'Aus Arbeitejrhäß. lumld1 aus wirtschaftlicher Leich'tferti|gk!e(it iniimmjt das jüdische Bürgertum der Zio'-' imstischieln: /OliTgainisjatiöni f[je(de finanzielle und wirtschaftliche liScH'affeinsmöigljch^eit, blri'ngt den' Hebel1 .zum Stülstainld, der die ge!s!iimtwirts!Chafflieh' schädlichen Auswirkungen der Konjunktur vermeiden und' den Wie^h'sel der KomjUnilrturen erleichtern könnte. Hä|tte!die zionistische Organisation! ein; größeres! nationales Vieifmögen für den Bodenkaitf zur Verfügung, so köimnteni größere Bodenreiserven an' den Igjeejijgn'etein! Ojtftöni, für Arbeitenanisfieldlung erworben] wenden1. Hätten wir in den: Tagen vor dem Ausbruch der Wielt'wirtsdhsaftsld-ise iiwser 'nationales Kapital entspreCheinid vergirößert, sei tes durelr Verstärkung der Ker,elnLHaijesso[d-;Arbeit oder Auflegung elfter Volkse aUIeih'e, so "hätten! wir den Aufstieg der Orangen-! kbnjumkfur zur Errichtung von' gemischten Arbeiterwji-tschaftein uinld zur Beendigung der großen Vorj iWerei'tuinlgsarbeitön für die Erwieiteiluinlg der Ansiedlumigiszonie ausnlufzqn' können1. Bis jetzt hat es inj der Geschichte der jüdischen'Kolonisation1 noch keine! Epoche gjejgiebem, die derartig zur AufniaWme einerj in'afiönialen Anlejihe geeignet gewesen wäre, wie die hleutgiie. Die allgemeine Imvestitionisumtust infolge geringer Profitchafncen einerseits und die höhen Erträge idfer Investitionen! in; Arbeiteransiedlungen' andrer^ seits (dife „Ansiedlung der Tausend" zahlt 8—9 Prozent), schaffe^ gemeinsam die psychologische und! ökonomische Basis e&ier großen Volkslanteihe. Wer weiß, welches Unglück uns noch bevorsteht, wenn wir es nicht verstehen' werden, die Gegnerschaft und Teilnahmslos^glkfeit des Bürgertums zur Erneuerung) 'der finanziellen!und kolonisatorischen Orgtäne desj Zionismus zu brechen. Prei epochale Aufgaben' haben insbesondere der Kibbuz und die Histaidnutb im "Rahmen'der Ueberwin'dung der anarchistischen: Konjunktur zu erfüllen1. Zunächst müssen1 wir .uns der „prosperity" bedienen, um 'die jüdische Arbeit in den Kolonien zu vermehren. In einer Zeit wirtschaftlichen Aufschwungs) un'd günstiger Prqise ist es leicht, Arbeitsplätze für; jüdische Arbeiter zu versebaffen. //Der Einwände, rungsstrom muß gewaltig und permanent sein, um efniefn Druck auch auf jene "Wirtschaften, die sich! bis nun billiger Arbtejitisfkräfte bedienten, auszuüben. Der Mangjel an nationalem Siedlungskapital 'fordert von uns, mit doppelter Kraft an die Schaffung von Kapital für den „Nir" heranzutreten. An uns liegt es, im kurfzer Zeit 'die Kapitalskraft des Nii'rj so zu vergrößern", daß er zu einem wichtigen Kolo^ nisationsinistrurnent wird. Der Kibbuz, abhängig von 'der Gestaltung!der {Arbeiterwirtschaften', von der Existenz;und Stärke der Grundlagen einer Ansiedlung! Selbstarr>ei't'ender, muß die treibende Kraft sein, dem! „Nir" auf die Beine zu helfen. — Nun zum Boden. Theoretisch bestünde die Möglichkeit mit "dem weiteren; Bödenkauf bis zum Ausbruch einer Depression) zu warten, o!ie o"h!ne "Zweifel die Preise verbilligen! würde. Aber leider kan|n der Kibbuz sich1 dieser ökönomischfen Wieüsheit .nicht bedienen. Wehe uns, träfe einte Aenderungj der Konjunktur nicht alle unsere Gruppen mit genügend Boden unter den Füßen, um' einte große eigene Wirtschaft zu bilden1! Der Zwang zur Auswanderung im den meisten1 Ländern der Galuth ist so intensiv, daß für die nächste Zeit kein Stocken der Einwanderung zu befürchten ist. Aber auch eine fortwährende Atiah' enthält viele "Mö'glichkeite[n, den (wirtschaftlichen Aufstieg der jüdischen Wirtschaft zu gefährden, insbesondere gilt "dies von der Disproportion, die zwischen dem Xapitäf, das bereit ist, jüdische Hände zu beschäftigen1, und' der, Zahl der einwandernden, arbeitsuchenden Arbeiter,; besteht. Die Bödenspekulatio'n ist bereits so weit gegangen1, daß es für viele unserer Gruppen, beinahe keine Mö'g-» lichkfeit gibt, Boden in der Nähe der Kolonien; zu eriwerben (Rischou rle Zion, Nies Zionäh). Unser Ausweg wäre, macht die Hoffnung auf Gewinnung eines Siedlung^punktes in der Nähe der Kolonien aufzugeben1 mrid ebensowenig 'heikel zu, sein in Frage der geNvünsChten Fläche, sondern' große, geeignete Länidereien an: anderem Orte zu erwereben. Wir müssen eben unsere Anschauung von Kibbuzim in der Nähe von Kolonien' ändern. Eine Entfernung etwa von dreiviertel Stunden hindert unsere iSedlungl inicht, am Gemeinleben1 und an der Arbeit der Kolonie teilzunehmen1, wie dies Giwath Brenner' lehrt. Wen'n; es unmöglich' ist, in der Umgebung etwa von Nes-Zionah Böden zu bekommen, so ist Beer Jakow auch inicht untauglich für einen Siedlungs'puhkt der Gruppe Nes-ZioUäh.' /Die GreiUzenl der Kolonien erweitern sich', was heute entfernt ist, wird morgen nahe sein, unsere wirtschaftlichen Berechnungen waren immer auf die Zukunft gerichtet. Tm Jahre 1924—25 sahen wir, daß das Zentrum der Arbelteränsiedlung zu einem' Pflanzungsgürtel wurde. Gemäß unseren Kräften bereitejllen1 wir dem 'iK'ib'buz vor. Heute müssen wir Vorsorge treffen, damit wir dein drohenden Gefahren einer großen ^und ■*(anarchistischen jüdischen Einwanderung, die ohne nationale Führung und ohne Gemeiln'schäftsziele vor sich geht, begeginen können. Ihr wahres Antlitz Aus Jerusalem: „Die auf der Ins^l Cypern gelegene ICA-Kolonte „Margoa" wurde von palästinensischen Juden käuflich erworben. Die Käufer beabsichtigen, in der Kolonie Orangeu Pflanzungen anzulegen." Seit Jahr und Tag wird in gewissen zionistischen Kreisen ein lauttön,en<des Loblied auf die Privatinitiative gesungen. Diese wird als das Um und Auf zionistischer Hoffnung und Verwirklichung gepriesen und der nationalen Kolonisation entgegengestellt, um die letztere als kostspielig und unzweckmäßig zu stigmatisieren. Die allgemeinen reaktionären und antisozialen Losungen und Tendenzen finden heute auch im zionistischem Lager einen günstigen Nährboden und vergessen ist mit einem Male die hohe Bedeutung der nationalen Kolonisation utodi die übermenschliiche Pionierleistung des jüdischen Arbeiters, Schomers und Lehrers. Die nationalen Fonds sind, gleich dem Chaluz, zum Plunder geworden, Trumpf ist die alilein retten de Privatinitiative. Wir sind in Anbetracht der ungemein schwierigen Lage und der exzepzionelllen) Verhältnisse, unter denen sich der Aufbau Palästinas vollziehen muß, keine geschworenen Gegner einer Privatinitiative. Wir müssen jedoch unablässig vor der Ziigeilosigkeit einer solchen warnen und nachdrücklichst auf die eminenten Gefahren aufmerksam machen, die eine skru.pe'lf- und hemimunigslose Privatinitiative für den gesunden nationalen und sozialen Aufbau Palästinas in sich birgt. Es genügt, auf die sattsam bekannte Erscheinung der Bodenspekulation hinzuweisen, die in der letzten Zeit derartige Dimensionen angenommen hat, daß sie neben ihrem materiellen und moralischen' Schaden für die jüdische Gemeinschaft auch die weitere Entwicklung, des Nationalheims erheblich bedroht. Eine ähnliche Blüte der Privatinitiative ist der exorbitante Mietwucher der Hausbesitzer, die letztens sogar zu den Mitteln der Wohnungskündigung und Delogierung greifen. Den ganzen nationalen und sittlichen Verfall einer von bloßer Gewinnsucht diktierten Privatinitiative vermag jedoch die soeben bekanntgewordene Erwerbung einer Kolonie auf Cyipern seitens palästinensischer Juden zu veranschaulichen. Diese letzterwähnte Tatsache verdient besondere Beachtung. Es ist nämlich der erste Fall in der Geschichte des Zionismus und der Kolonisation Palästinas, daß jüdische Kolonisten ihren langjährigen einträglichen Besitz in Palästina verkaufen, um hiefür billigen Boden in Cypern zu erwerben. Dabei geschieht dies in einem Augenblick, wo jüdische Massen, getrieben von der unsäglichen Not, sich an die Tore Palästinas drängen, und dort eine Zuflucht und ein Heim suchen, in einem Augenblick also, wo alle unsere Kräfte und Mittel dazu verwendet werden müßten, um die Aufnahmsfähigkeit des Landes zu erweitern und den Aufbau des National'heims zu beschleunigen. Diese Bojarenbesitzer aus Rischon und Petach Tikvvah, bisher angesehene Landwirte und. Mitglieder der Kolonistenvereinigung Palästinas, diese „Ueberpatrioten", die sicherlich die judische Arbeiterschaft mitbekämipft, den Waad Leumi mitboykottiert und die Zionistische Exekutive mitkritisiert haben,, verleugnen auf einmal ihre Vergangenheit und ihr Ideal, verlassen leichten Herzens ihre Heimatscholle und ziehen mit ihren Geldbündeln dorthin, wo sie größeren materiellen: Profit wittern, wo es billigen Boden und billige Arbeitskräfte und keine Histadruth gibt, und sie gehen daranr in ihrer neuen Cypern-Kolonie ausgerechnet Orangenpflanzungen anzulegen, also einen neuen Konkurrenten für die Palästinaorangen zu schaffen. Wahrlich, ein sicherer Hort und Fels diese Privatinitiative, die solche Blüten zu treiben vermag. Mögen ihre Wortführer, voran die Revisionisten, in dieser auch weiterhin die Erfüllung ihrer Wunsichträume erblicken, für uns, wie für alle Zionisten, die einen national und sozial gesunden Aufbau Palästinas wünschen, gibt es nach wie vor nur eine feste Basis und Sicherung: Die nationale Kolonisation mit Hilfe der nationalen" Fonds. m. h. Erniedrigung? Eino Entgleisung der Wiener „Arbeiter-Zeitung". Darüber, wie man dem Terror der Nazi-Banditen entgegentreten soll, kann man verschiedener Meinung sein. Die einen sind für die gewaltsame Unterdrückung der Terrororganisationen und die strenge Bestrafung ihrer Urheber, während die anderen für eine Einhaltung der demokratischen Grundsätze auch den Mordbanden gegenüber eintreten, und zur Abwehr des Terrors den Votkswillen durch die gesetzgebenden Körperschaften der Demokratie mobilisieren wollen. Den letzteren Standpunkt vertritt auch die Wiener Arbeiter-Zeitung im Leitartikel: „Wie schlagen wir den Terror?" (Arbeiter-Zeitung vom 13. Juni 1933). Das ist gewiß ihr gutes Recht. In demselben Artikel wird die Kurzsichtigkeit gewisser „liuiksdemokratiseher" Blätter getadelt, die mit Hilfe des schwarzen Faschismus den braunen Faschismus besiegen zu. können glauben. Das ist zweifellos richtig. Dort finden wir aber auch folgenden Satz: „Sie erniedrigen den Kampf gegen dien Nationalfaschismus, der ein Kampf für die Freiheit des deutschen Volkes, ein Kampf gegen die Knechtung der deutschen Arbeit und der deutschen Kultur durch eine barbarische Diktatur ist, indem sie ihn nur als einein Kampf um den Schutz der Juden führen." Und einige Zeilen weiter wird behauptet, daß sie den Kampf „nur aus dem Interesse der jüdischen Bourgeoisie"- führen. Wir haben nicht die geringste Veranlassung, die charakterfeste „ltnksdemokratische" Presse in Schutz zu nehmen. Wir haben 'ihr niemals vertraut und sind auch jetzt nicht enttäuscht. Was uns zur Stellungnahme veranlaßt, ist die wegwerfende Bemerkung der „A.-Z." über den Kampf gegen die Nazi vom Gesichtspunkte der jüdischen Interessen und der Versuch, diesen Kampf als einen solchen für die jüdische Bourgeoisie zu bezeichnen. Es wäre von Nutzen, wenn sich die führenden österreichischen Genossen über die Rolle des Antisemitismus in der politischen Konzeption des Nationalsozialismus klar werden. Wir wollen hier nur darauf hinweisen, daß sie gerade mit den Losungen des Judenhasses die Faschisten aller Länder zu e ammeln versuchen. Und nicht ohne Erfolg. Trotz der vielfachen nationalen Gegensätze hat der deutsche Faschismus mit den Parolen des Judenhasses Freunde unter Polen und Ukrainern, Russen und Franzosen gefunden, j Selbst der Einfluß Italiens nützte nicht, um Hitler von 1 seinem Vernichtuingskampif gegen die Juden abzubringen. Es ist also einleuchtend, welche große Rolle der Antisemitismus in der Politik des deutschen Faschismus spielt. Und daß es die Hitlerbanden nicht nur auf die jüdische Bourgeoisie abgesehen, haben, dürfte den Genossen von der A.-Z. auch bekannt sein. Gerade die arbeitende jüdische Bevölkerung Deutschlands wird vom Faschismus zermalmt, gerade sie ist dem Hunger .preisgegeben. Seelisch aber trampelt der faschistische Stiefel auf die Juden als Gesamtheit herum. Warum sollte es also eine „Erniedrigung" sein, wenn man den Faschismus vom Gesichtspunkte seines antisemitischen Programmes bekämpft? Die Scheu, als Judenschutztruppe bezeichnet zu werden, verleitet manche führende Genossen in Oesterdeich, die. Judenfrage in falschem Lichte zu) sehen. Darauf ist auch die Entgleisung d|er „Arbeiter- Zeitung" zur ückzuf ü hr en. Genossen und Freunde! Nur wenige Tage stehen noch für die Schekel-Werbetätigkeit zur Verfügung. Nützt sie voll aus! Die Wahlagitation muß mit größter Energie aufgenommen werden. Stellet euch zur Verfügung! Von Samstag, den 17. bis Mittwoch, den 21. Juni (mit Ausnahme von Sonntag) hält unsere Schekel- und Wahlkommission von 6—10 Uhr abends Sprechstunden ab. Alle arbeitswilligen Genossen und Freunde werden aufgefordert, sich zu melden. Montag, den 19. Junj letzter Tsirmi|n für die Schekel- Abrechnung. Schekel, die; aim 19. n|cht verrechnet werden, können für die Erwerbung des Stimmrechtes nicht mehr berücksichtigt werden. Unverkaufte Schekel-Blocks, die bis zum angeführten Datum nicht abgeliefert werden, müssen bezahlt werden. Haltet die Termine genau ein! Nützet die letzten Tage für eine Schekel-Werbetätigkeit aus!