Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- Heft 23 (9.6.1933)
- Date
- 1933-06-09
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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'9 . OOWS Der jücOTxTOjti-beiter. - ■...... 1 -* '' LÜ Unsere innere Unwahrheit und die Unabhängigkeit der bürgere liehen Zionisten. Wienef Kultusgememde, Jüdische Volkspartei und Regierung Peifuß. Die „Neue Welt" des Herrn Stricker nennt die Anfrage taisierer Mandatare irt der KtiBtusgemeinde an den Präsidenten Dr. Friedmann (siehe „Der Jüd. Arb." Nr. 22) eine Demonstration voll innerer Unwahrheit.. „Wie alle österreichischen Juden, so denken auch die Po ale zionisten und a.Jile anderen sozialdemokratischen Juden nur mit Angst und Bangen an die Möglichkeit eines Sturzes der Regierung Dolilfuß in dieser Zeit." Wieder Stricker ist, so denkt er. Er hat sich im Laufe einiger Jahre nach allen Richtungen hin gewandelt und als man ihm seine (gelinde gesagt) Inkonsequenz vorhielt, gab er zynisch zur Antwort: „Ich bin kein historisches Dokument." Nun meint scheinbar der in seine Art verliebte Mensch, daß die „Inkonsequenz" allgemein üblich ist. Wir wollen ihm deshalb zur Kenntnis bringen, daß für uns demokratische und sozialistische Gesinnung kein Konjunkturantikeü ist. Die jüdische Arbeiterschaft hat zur Genüge den Beweis erbracht, dlaß sie für ihre Ueberzeugungen kämpfen, und wenn es sein muß, auch sterben kann. Es ist deshalb eine unerhörte Verleumdung der Poalezion und der sozialdemokratischen Juden, wenn man ihnen imputieren will, daß sie für die Regierung Dollfuß sind. Wir erblicken vielmehr in dieser antidemokratischen Regierung den Wegbereiter des Faschisrnius, die trotz ihres wortreichen Kampfes gegen den Nationalsozialismus, mit oder gegen ihren Willen, sein Platzhalter ist. Für unssind die ChristKchsozialen, welchen auch der Bundeskanzler angehört, die Partei des Antisemitismus, die seit Jahrzehnten bis auf den heutigen Tag die Existenz der Judenschaft untergräbt. Es dürfte Herrn Stricker kaum entgangen sein, d,aß Bundeskanzler Doltfuß mit dem Kommissär Hitlers über eine Koalition verhandelt hat. Es tut gar nichts zur Sache, daß diese Verhandlungen einstweilen gescheitert sind. Einflußreiche Kräfte in der christlichsozialen Partei wirken für eine schwarz-braune Koalition und wir glauben nicht, daß Herr Stricker oder die Juden überhaupt früher gefragt würden. Wir wollen nur an die langjährige politische Kampfgemeinschaft des Herrn Stricker mit dem' verstorbenen Bundeskanzler Schober erinnern, der auf die Unterstützung der Juden verzichtete, als ihm seine politische Linie zu den antisemitischen Deutschnationalen führte. Wir sind uns darüber klar, daß nur die. Kraft der sozialdemokratischen Arbeiterschaft und der wahrhaften Demokratie den Faschismus aufzuhalten vermöchte. Jeder andere Versuch ist vom jüdischen, demokratischen und sozialistischen Gesichtspunkte Selbstbetrug. Die „Neue Wellt" spricht gegen ihr besseres Wissen, wenn sie behauptet, daß wir von der sozialdemokratischen Partei kommandiert werden. Die Herren wissen ganz genau, daß das nicht der Fall ist, daß wir uns in unserer Politik ausschließlich von den Interessen der arbeitenden jüdischen Bevölkerung und von unserer Ueberzeugung leiten lassen. Die „Neue Welt" hat aber keinen Grund, auf ihre Unabhängigkeit zu pochen. Wir haben noch ihren Vorgänger, die „Wiener Morgenzeitung", in guter Erinnerung. Es gibt auch eine UnÄart|ffke% von jedem Verantwortungsgefühl und voni jeder primitiven politischen Anständigicefe ». fcJM'~\'\ , \%* * .". ■!■';, 6s ist nicht richtig, wie die „Neue Wett" behauptet, daß sich unsere Ktittüsvorsteher gegen die politische Betätigung des Präsidenten Dr. Friedmann verwahrt haben, sie haben vielmehr erklärt, daß sie dieses Recht nicht antasten wollen, aber sie haben ihn an seine Pflicht als Oberhaupt der Wiener Jüdischen Gemeinde erinnert. Das war ihr gutes Recht, dazu waren sie sogar verpflichtet. Oder hat die;^Neufc- Weif* in ihrer Unabhängigkeit eine andere Auffassung über die Pflichten eines prinzipientreuen jüdischen Mandatars?' * Präsident Dr. Friedman« glaubte wohl seiner Verpflichtung durch das Eingreifen für die Regierung Dollfuß hierzulande nicht genügt zu haben und er benützte auch seine Anwesenheit in Brünn, um für sie dort Stimmung zu, machen. Sonderbarer Ue bereif er! . . . „Dritter Zionismus" im dritten Reich Brith Trumpeldor vjerwüstet ein Heim des Haschomer Hazair - und stiehlt steine Möbel. Wir entnehmen einem Brief der Moazah Rasehith des Haschomer Hazair in Deutschland folgenden Bericht: „, . . Am 19. April sollte unser Heim in 'Berlin wieder eröffnet werden. Als wir vom Hauswirt die Schlüssel erhielten, wurde uns mitgeteilt, daß das Heim während der Osterfeiertage vollständig demoliert worden sei. Als wir das Heim betraten, fanden wir einen unbeschreiblichen Zustand vor. Das Heim glich einem Schlachtfeld. In zweifellos mehrtägiger Arbeit waren zunächst sämtliche Einriehtungsgegenstände g esto hlen wor de n. Kein Stuhl, kein Tisch, keine Lampe waren mehr da, die eisernen Fllurtüren mit Gewalt erbrochen, von allen übrigen Türen dfie Klinken und Scharnieren abgerissen^ die Leisten von den Wänden entfernt, ebenso Wandbretter, ja sogar elektrische Leitungen, Kleidungsstücke, Papierkörbe, Gardarobenhaken, Tischdecken, Tintenfässer, Stühle. Tische, Bänike, Besen, Schreibtische, Gardinen. Bilder, Leitern, Töpfe, Bücher, Aktenständer, elektrische Kronen, Kleiderstoffe, Briefumschläge, kurz alles, was. man nur finden kannte, war verschwunden. Im Büro, aber insbesondere im Zimmer der Bo^rim — war, der Boden' zentimeterhoch mit Akten, Zeitschriften, Uebersetzungen bedeckt.; Unser; ganzes Archiv lagin .Gemeinschaft mit einer brutali zertrampelten K.-K. L. Büchse auf dem Boden. Was nicht weggeschleppt worden war, wurde planmäßig demoliert. Der Anblick eines solchen Chaos ließ glauben, daß nur Irrsinnige . dieses Werk der Zerstörung begangen haben konnten. Auf jeden Fall war hier nicht nur Bereicherung das Motiv gewesen, hier mußte hemmungslose Gemeinheit der Anlaß zum Tun gewesen sein. Der Verdacht des Hauswirtes richtete sich gegen den Brith-Trumneldor. der im selben Stockwerk sein Heim hat. Wir konnten es zuerst nicht glauben, vwa?de~ft aber bald eines Besseren;.,hetehrt,,,ab wir in den gegenüberliegenden, äfit Abend helf Srieuch|eten .Räumeft des- Brith-TrurajfeKlor deutlich einen?*fl unserer IMobet erkannten. '■ •'; -< Auf VeräftJassung \fles Rechtsvertreters der jüdischen Jugendverbände nahmen wir^hi Gegenwart de* Leiters des B. T. in, Deutschland, des Referenten Dr. Hans Eger, eine Lokalbesichtigung unserer Räume und der des B. T. vor Dabei wurde im Heim des Bri|th-Trumpeldor tatsächlich der größte Teil unserer Sachen ^gefunden. Dr. Eger gab zu, daß Mitglieder des B.-T. die Täter waren und unterschrieb das über-; diese Besichtigung aufgenommene Protokoll. Weitere Sachen aus unserem Besitz waren in einem Depot untergebracht, wie sich später herausstellte.. Als Entschuldigung hatte Dr. Eger nur vorzubringen, daß er angenommen hätte, der Haschomer Hazair existiere nicht mehr. Er hatte keinen Versuch gemacht, sich darüber zu vergewissern. Dr. Eger, der zu Beginn der Protokollaufnahme, den bei Revisionisten bekannten provokatorischen Ton anschlug, in der Annahme, unser Bund müsse sich bei den gegenwärtigen Verhältnissen in Deutschland alles gefallen lassen, und uns durch leere Drohungen einzuschüchtern suchte, änderte seine Taktik, als er bemerkte, daß er uns durch diese Art nicht einzuschüchtern kennte. Er bemühte sich dann, an unser .gutes Herz zu appellieren und gegen das Versprechen des Totschweigens die ohnehin selbstverständliche Wiederherstellungen vornehmen zu lassen. ..." Fünfter Parteitag der PoaleZion sn der Tschechoslowakei. In den vpfingsttagen fand in Mährisch-Ostrau der fünfte Parteitag der Poale Zion inj den Tschechoslowakei fctatt. Der Parteitag wurde durch, eine groß© Kundgebung Sam&tag, den' 3. Juni abends, eröffnet. Nach den Begrüasungsworten des Obmannes Keßler folgtet Begrünungen seitens aller Brudeirparteien und! des Welfcverbändes. Hierauf sprach Dr.. Schächter über die Aufgaben der Ptale Zion in der Tschechoslowakei. Schon das äußerer Bii^jd dieser Kundgebung, der überfülltet große Saal des» Pblslri-Dum, zeiget für die bewundernswerte Entwicklung der Partei im abgelaufenen Jahne. Äm( Sonntag hielt Oreoiosse Singer (Wien) das Palästim-Referat. in welchem er die Bedeutung des Zionjfeimujs un'd die Aufgabe der jüdischen; Arbeiterschaft im gegenwärtigen Zeitpunkte schilderte. Hierauf erstatte Keßler* «den Berich^ der Parteileitung, Scliächtef referierte über Organ^ti'onsfragen und Baum über, die „Presse". Der. Nachmittag war der Debatte gewidmet, die insbesondere «durch, die Schilderungen der Delegierten aus der Slowakei unjd Karpathö-Rußland einen außerordentlich interessantem Verlauf nahm. M'ontag referierte Ing. Rosenkranz über die Liga für <dais' arbeitende Palästina und Willi Rosenzweig über die Jugendarbeit. lESs darf wohl der Hoffnung Ausdruck! gegeben werden, daß der fünfte Parteitag Voraussetzungen für einen weiteren Anstieg unserer Bruderpartei in der Tschechoslowakei geschaffen hat. Zurück von Biro-Bidschan. I. Die Reise ins „Gelobte Land" des Geserd. Ich habe .mit meiner Familie und drei Kindern im August 1932 Palästina verlassen. Ich schloß mich einer Auswand er ergruppe an, wir zählten zusammen 29 Seelen. Ich habe auf ein sorgenfreies Leben in Gleichheit und Brüderlichkeit gehofft. Den Berichten des „Dawar" über das Leben in Biro-Bidschan brachte ich Mißtrauen entgegen, ich hörte auf die verlockendien Schilderungen mir nahestehender Kommunisten. Ich hatte zwar kein russisches Visum, man versprach mir aber, daß mir daraus keine Schwierigkeiten erwachsen werden. Unsere Gruppe war sehr differenziert; ein Teil der Reisegefährten fuhr aus (kommunistischer Ueberzeugung, ein anderer hatte Verwandte in Sowjetru&land. Als wir nach Odessa kamen, blieben wir zwei Tage auf dem Schiff. Einem Teil der Reisenden, palästinischen Staatsbürgern hat man das Landen verboten. Erst auf die Intervention des Kapitäns, der weiterfahren mußte, ließ man sie ans Land, doch mußten sie sich verpflichten, die Stadt vor dem Eintreffen der Erlaubnis aus Moskau nicht zu verlassen. In Odessa haben wir drei Tage in einem Hotel verbracht. Der Ozet hat jedem Erwachsenen 40 Rubel, und für jedes Kind eine Zulage von 10 Rubel gegehen. In Odessa sahen wir, wie die Menschen nach einem Stück Brot lechzen. Wir besuchten das Haus, wo dlie aus Palästina vertriebenen Kommunisten wohnen. Der größte Teil von ihnen arbeitet, ein Teil studiert. Ein Bewohner des, Hauses, ein junger Schlosser, erklärt mir, daß er am liebsten Rußland verlassen würde, da er Hunger leide; er bekomme nur 300 g Brot täglich. Nachdem die Erlaubnis der Behörden angelangt war, fuhren wir nach Moskau. Auf der Fahrt sahen wir in den Gehöften Armut, Enge und Hunger, Ich habe beschlossen, meinen Paß nicht abzugeben.... In Moskau hat man uns auf den Jarosilaver Balmhof geführt. Es war 10 Uhr früh, die Kinder hatten Hunger; wir hatten nichts, um ihnen zu geben. Ohne Karten kann man nichts kriegen. Wir haben' einen ganzen Tag gewartet. Niemand ist gekommen. Erst umV 5 Uhr nachmittags ist ein Funktionär des Ozet gekommen, umi 6 Uhr gab man uns Essen. Man gab uns Fische und Brot, Suppe und Fleisch. Das Fleisch war ungenießbar. Der Kellner hat die Reste gesammelt, um sie im Schleichhandel zu verkaufen..... Umi 7 Uhr abends wurden wir einwaggoniert und fuhren 141/2 Tage direkt nach Biro-Bidschan. Unserer Gruppe wurden noch 6 junge jüdische Komsolzen beigegeben. Als wir Moskau verließen, waren wir 29. Eine Familie blieb in Moskau zurück. Ein Gefährte hat uns verlassen um — gegen den Protest dies Ozet — zu seiner Familie in die Krim zu fahren. Von dort wollte er dann nach Biro-Bidschan reisen. Wir sind nach Biro-Bkfechan in einem besonderen Waggon zusammen mit den Komssolzen gefahren. Mit Fremden haben wir nicht gesprochen. Auf den Stationen hat man uns sowjetistische Mahlzeiten gegeben. Wir haben für unser Geld Lebensmittel von den Bauern gekauft. Auf einer Station haben wir einen jüdischen Rotarmisten kennen gelernt, der nunmehr Kaufmahn war. Er hat uns erzählt, daß in Sowjetrußland eine große Zahl von Arbeitern gezwungen ist, Handel zu treiben, damit sie ihre Familie erhalten können. Einmal ist auf der Reise ein russischer Offizier zu uns gekommen und hat uns einen Vortrag über die Erfolge des Sowjetregimes und der Roten Armee gehalten. In Biro- Bidschan angekommen, hat man uns nach Tischonkaj gebracht, einem Städtchen mit 4000 Einwohnern, Juden und Kosaken. In Tischnokaj hat man unsi in einem Auswandererhaus untergebracht, und mit Pferdefleisch, Tee und Zigaretten bewirtet. Im Kindergarten hat man unseren Kindern ein Nachtmahl zubereitet. Man hat unsere Betten mit frischen Leintüchern ausgestattet, leider waren aber die Betten voll Ungeziefer, so daß an ein Schlafen nicht zu denken war. II. Das Leben in Biro-Bidschan. Am nächsten Morgen haben wir uns im Einwandererbureau registrieren lassen. Der Sekretär des Bureaus ist Baskin, ein ehemaliger jüdischer Arbeiter aus Palästina. Die offizielle Sprache ist dort Russisch. Man hat unsere Berufe festgestellt. Mich hat man als Verwalter einer Versuchsanstalt für Viehzucht angestellt. Ich habe diese Stelle abgeschlagen, da ich zu wenig Russisch konnte, um mich mit den Einwohnern zu verständigen. Man hat versucht, mich zur Annahme der Stelle zu überreden, am nächsten Morgen aber ist ein Parteifunktionär gekommen, und hat uns alle nach Landako weggeschickt. Landako ist ein Ort mit 1000 Bewohnern, Tataren, Ukrainern, Koräern und Juden. Die dortigen Arbeiter sind mit der Kaikgewinnung beschäftigt, 35 Prozent der Arbeiter •sind Juden. Main hat uns verschiedenen Arbeiten zugeteilt: der Bauarbeit, in eine Hol'zsäge, dem Transport und der Kalkerzeugung. Man verdient täglich 6 bis 7 Rubel und erhält 800 Gramm Brot für einen Tag. Das Frühstück wurde gemeinsam eingenommen und bestand, aus Gerstensuppe und Gerstengrieß. Innerhalb der 2 Monate, die ich in Biro- Bidschan verbracht habe, hat man uns einmal 400 Gramm Zucker, 500 Gramm Wurst und 800 Gramm Butter für jede Familie gegeben. Man wohnt in hölzernen Häusern. Die Räume sind überaus eng, einer klebt am anderen, 8 bis 9 Familien wohnen in einem Zimmer. Als wir nach Landeeko kamen, war der Kindergarten noch geschlossen. Ansteckende Krankheiten begannen sich zu verbreiten. Einige Zeit später öffnete man den Kindergarten und nahm die palästinensischen Kinder auf. Die Kinder kamen immer verlaust zurück. \ Als die Kälte hereinbrach, verschlechterte sich die Lage außerordentlich. Im September hat die Kälte 7 Grad unter Null erreicht. Unser Gepäck mit den Kleidungsstücken ist noch nicht eingelangt. Ein großer Teil der Kinder ist krank geworden. Medizinische Hilfe war nicht vorhanden, Medikamente standen nicht zur Verfügung. Krankenkost konnte nicht verabreicht werden. Nach einigen Wochen haben wir eine Versammlung der Eingewanderten einberufen. Die palästinensischen Arbeiter haben das Regime scharf kritisiert. Der bolschewistische Funktionär antwortete: „Wir werden über die Köpfe der Unzufriedenen hinweg unseren Weg gehen." Der Unzufriedenste bei der Versammlung war ein Mitglied der palä-r stinensischen kommunistischen Partei. Bei der Abstimmung hat die Mehrheit gegen die Kritiker gestimmt, sechs Genossen enthielten sich der Stimme: diese kamen auf die schwarze Liste und wurden bald als Fremde behandelt. Die Intrigenspinnerei nimmt in Biro-Bidschan unglaubliche Maße an. Diebstähle seitens der Leiter der Kooperativen sind auf der Tagesordnung, die Einkäufer wissen für ihre Tasche zu sorgen. Der Handel mit Parteibüchern etc. ist zu einem blühenden Geschäft geworden. Es herrscht in