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Der Jüdische Arbeiter · 1933-03-31 · Heft 13 (31.3.1933) · page 5

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
10 (1933)
Issue
Heft 13 (31.3.1933)
Date
1933-03-31
Page
– (sequence 5)
Language
German
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%t< mti 1033 *■ ■■ -tt- ^i. W ..-j^.ig,>-.fc a^-t * ■».'.£-VA- ]u, PEK HEtJE :1^ö 5 ZWEITE QUARTAL BE ^mnaHEE DQno]OED ■ - .- ■ *w .■■ DQEI3BBEIIB N NT 1 EMENT BEZAHL Revisionisten lernen denken Dawar veröffentlicht, im Zusammenhang mit dem Bauarbeiterstreik in Petach Tikwah folgende Zuschriften: >" Vor drei Tagen würden wkj ich und zwei meiner Freunde, durch den Irgun Betar in Tel Aviv nach Petach Tikvah geschickt. Man sagte uns, daß wir eine ständige Arbeit erhalten würden. Ich wunderte mich sehr, als wir in'Poli* zeibegleitung auf den Bau geschickt wurden und am Arbeitsplatz jüdische Streikposten fanden. Ich erkannte, daß dies nicht der Weg sei. Ich bin ins Land gekommen, um zu arbeitert und nicht um. Streikbruch zu treiben. Insbesondere da die Histadruth eine Arbeitsteilung zwischen allen Bauarbeitern vorschlägt. Ich habe die Arbeit verlassen und meine Freunde aufgefor: dert; sich mir anzuschließen. Ich war zwei Jahre im Ausland Mitglied des Betar, und Sekretär des Ken in •Radsin-Podol. Ich bin seit einem halben Jahre, im Lande. Ich wußte bis heute nicht, daß wir unsere Mitglieder auf einen destruktiven Weg führen. Ich hoffe, daß mein Austritt aus dem Brith und mein Eintritt in die Histadruth meinen. Freunden, die einen falschen Weg gingen und auch, heute noch gehen, die Äugen öffnen wird. , Dow Tcherni. * . . Vor vier Jahren trat, ich , in die revisionistische Organisation ein und kam vor fünf Monaten als Mitglied dieser Organisation und mit ihrer Hilfe nach Palästina, wo ich schon im Jahre 1919 war (als Mitglied , der jüdischen Legion, Kompagnie 38). So lange ich in Polen war, | toielfc? ieh^-deif B§im-ifa ■ dief^östfe^ aller zionistischen 'Öj^anisationen. Als. ich aber am 7......dieses Monats nach Petach-Tikwah zur Arbeit kam, sah ich auf meinem Arbeitsplatz Polizei, die vier revisionistische Arbeiter bewachte und gegenüber einen Streikposten der Histadruth. Mari fragte mich, ob ich streikbrechen wolle. Ich antwortete, daß ich arbeiten wolle, aber, keinen Aus dem leftcn der Partei Mähr. Ostraif (Vortrag Saskia). Am Don- Ben-Aharon (Die Probleme des jttd. Volnerstag detf -18."': cfii/ sprach in Mähr. Ostrau kes in der Gallith. Und in Palästina). Welters Herr Dr. SÖskin in einem von uns und unfolgten Rezitationen, Gesang u. Sprechchöre, serer Jugend, sowie von allgemeinen Zioniwelche die Chaverim der Ostfauer Poale-Zionsten vollbesetzten Saal über sein Lieblings* Jugend, die mit fast ,20. Jugendlichen nach thema „Völkerbund - Englang - Judenfrage" Teschen kamen, zur Aufführung brachten. Die Wir betrachten es als Kühnheit, daß die Versammlung wurde mit gutem Erfolg abge- Revisioniisten es wagten, im roten Ostrau schlössen. Nach Beendigung der Versammeinen öffentlichen Vortrag zu veranstalten, lung fand eine kleine Aussprache zwischen Schon bei der Eröffnung zeigte es sich, daß dem neugewählten Ausschuß und den die Revisionisten vollkommen kopflos und Ostrauer Chawerim statt. Man behandelte taktlos waren, indem Herr. Herlinger unsere Fragen organisatorischer Natur. Jugend, die die ersten Reihen besetzt, hatte, / Bratislava. Am 18. März hielt als Gast der mit einer geschmacklosen Bemerkung belei- Poale Zion Herr Dr. Oskar Neumanneinen digte, welche auf unserer Seite einen Sturm Vortrag über das Thema: „Die soziale Bevon Entrüstung hervorrief. Herr Herlinger deutung der Bodenerlösung in Erez Israel." hat es vorgezogen, zu verschwinden und Dr. Neumann schilderte den Aufbau des überließ die Leitung - des Vortrages Herrn Ky K. L., seine Institutionen und Kooperati- Dr. Huß,' einem allgemeinen Ziomsten. Das ven und die Bodenpolitik. Dem überaus span- Referat war ziemlich inhaltslos und leer und ripnden Vortrag folgte eine lebhafte Debatte, nicht einmal'das Programm der Revisionisten deren Hauptpunkt - die Wichtigkeit der konnte man erfahren. In seinen Ausführun- K'. K. L. Arbeit war. gen wurde der Redner mit treffenden Zwi- ^Bratislava. Gen. Stadtrat Eugen S i ng c r schenrufen unterbrochen, die dieser nur mit hielt am 25. März in unserem dicht'besetzten den Worten „Ich wende mich an die seriösen Parteilokal einen Vortrag über „Soziale Juden" widerlegte.>(Damit^meinte er seine K'ommunalpolit i k". Gen. Eugen Sin- GetreUen, ungefähr 15 Personen.) Nachdem ger, der einer der besten-Kenner der-Bratisla- Dr. Huß den Vorsitz übernommen hatte» väer kommunalen Wirtschaft ist, hat in seistellten wir gemeinsam mit den allgemeinen ri'em eineinhalb Stunden dauernden Vortrag Zionisten die Forderung, daß nach dem Voriihseren Genossen die soziale Tätigkeit der trag des Dr. Soskin eine Debatte eröffnet Stadt erläutert und die Wichtigkeit der Orgawird. Als erster Diskussionsredner sprach nisierung des jüdischen Proletariats zur Er¬ Herr Ing. Frischer, der den Standpunkt der reichung sozialer Errungenschaften hervorge- Linken in temperamentvoller Weise vertrat, hoben. Der sozialistisch ausgezeichnet fun- Der Clou des Abends war jedoch die . Ank 4icrto Vortrag hinterließ tiefen Eindruck. Gen. wort des. Gen: Ben Aharon. Gen.- Ben Aha- Max Taussig dankte dem Vortragenden für ron, der ein genauer: Kenner der palästinens,eine sehr lehrreichen Ausführungen. nu. sischen Verhältnisse, ist, hat-in einer 'rethor ,.; Bratislava. Am Dienstag den 4. April, 8 Uhr rischen Höchstleistung die Ausführungen .abends, hält der Obmann unserer Bratislavaer Dr. Soskins widerlegt. Ben Aharon schii-, Ortsgruppe Gen. Leo S pie lberger in der derte, in vortrefflicher Weise die Leistung ungarischen Arbeiterakademie einen Vortrag der jüdischen Arbeiterschaft für den Zionisüber das Thema: „Sozialistische Aufbauarbeit mus, machte auf die Gefahr des Revisionismus aufmerksam und - betonte, daß der Revisionismus nur den Antisemitismus in den einzelnen. Ländern fördertet Die Petitionen, führte Ben Aharon weiter aus, die Herr Soskin an den Völkerbund richten will, werden genau so, wie alle anderen .im Völkeri'n Palästina." Es wäre wünschenswert, wenn unsere .Bratislavaer Genossen diesen Vortrag ^zahlreich besuohen würden. ■ ' nu. Bratislava (J. S. J.. Gruppe). Die Zusammenkünfte der J. S. J. finden im Parteilokal Mittwoch, Donnerstag Und Freitag abends ab 8,Uhr statt. bund-Baläis bezw.;in, dessen KeUerr.äumen,;..., \ Bratislava. Montag den 3. April abends untergebracht, weisen,. phne daß,.,auch, nur /8 :Uhr Ausschußsitzung der Poale Zjon. Wich- ,ein einziger,,d'qr..Vöj^eryertf^^ .Tagesordnung. Jejdes; Ausschuß-' .und 'wird. .Ein*'Volk',''darauf den WßerDund'3^mfefi^sioj*sniiifelM*«r8Äet!' ';>''^i:'::l' gewiesen ist, ist ,zu: bedauern. Als . Beispiel. . 'tf. ■ ' : ___L führte er' die Armenier an, die wohl f#;p«||j|' einen Staat zugesichert bekamen, jedoch' aus' 72ILJZSSl : - eigener Kraft nichts leisteten und so noch : V&ranstaltüngskesiendf&r: bis heute auf die Hilfe des Völkerbundes A A .,'... warten. Auch die "Agrarreform,- von Herrn- .30;März bis 4. April: Früiahrsbazar des Soskin als einzige Rettung angepriesen, sei K. L.; geöffnet 10—22 Uhr, Freitag nur ein sehr gefährliches Experiment. Herr Soskin;^-.bis 17 Uhr Samstag 18—22 Uhr, Winterwill „sogar" den ' Arabern Land zuteilen.; .garten,' Aschermann. Wenn wk aber, die' jüdische Arbeiterschaft,. V April: Jüdischer Frauenverein: Five o'clockgemeinsame Arbeit mit den Arabern leisten i ,- 'Tee im Rahmen des Frühjahrsbazar, 16-30 ELEKTRO I N S TAL L ATI O N Luster und Lampen Radioapparate Neon-Lichtreklame ING. MAX SINGER, BRÜNN, Rosengasse 3 wollen, werden wir von den Revisionisten als Judenstaatsverräter bezeichnet. Ben Aharon führte weiter aus, daß kein fremder Staat», kein Völkerbund, nur wir Juden; allein, den. Judenstaat aufbauen können und werdenl Eimer vernichtenden Kiritik unterzog ,'Gen. Uhr. Blauer Saal des Cafe Aschermann. 1." April:' Poale Zion: Bunter Abend. 20 Uhr, "- Hotel Bristol. 2f. April: Keren.. Kajemeth. Leisrael: Bazar- \'fest. 20 Uhr. Caf6 Aschermann. 4.-April: Keren Kajemeth Leisrael: Vorlesung Aharon den von' Dr. Soskin vorgebrachten '"'"•.Pr- M- Brods irn Rahmen des Frühlings Anleiheplan, der als'Mißgeburt zu betrachten -^bazars. 20 Uhr, Blauer Saal. < , ist. Ein minutonlanger Applaus, die Hatikwah April: Verein jüd. Akad. Theodor Herzl: und dia .Techesa'knah schloß die Ausführa'n- Vortrag Konsul Dr. Fnc und Dr. Gotlheb. Streik brechen würde. Als ich am nächsten Tage in die revisionistische Organisation in Tel Awiw kam, sagte man mir, daß beschlossen wurde, 40 Revisionisten nach Petach Tikwah zu schikken, unter denen auch.ich sei. Ich antwortete, daß ich nicht Streikbruch treiben werde und auch die anderen kein recht dazu haben. Ein Teil gab mir Recht, ein anderer verlangte, daß ich sofort die Organisation zu verlassen habe. Man zeigte mir einen Arbeitsvertrag auf ein Jahr (30 Piaster täglicher Arbeitslohn), aber ich sagte, daß wir trotzdem kein Recht hätte», den Arbeitsplatz der Streikenden einzunehmen. Die Führer sagten, daß es sich sogar lohnen würde, für 12 Piaster tägJ lieh zu arbeiten, um die Histadruth zu brechen. Ich habe beschlossen, die .revisionistische Organisation zu verlassen und in die Histadruth einzutreten. Israel Friedländer. * Am 10. dieses Monats besuchte eine Gruppe Britharbeiter den Arbeiterrat. in Petach Tikwach und meldete ihren Austritt aus dem Brith Trumpeldor und den Eintritt in die Histadruth. Sie erzählten, daß die Gruppe des Betar in Petach Tikwah, die 20 neueingewanderte Betarim zählte, auseinandergegangen sei, da sich die Meisten weigerten, Streikbrecherdienste zu leisten. In der Gruppe verblieben hur 6 Leute. Brünn und dia -Techesa'knah schloß die Ausführun . „ , „ gen des Gen. Ben Aharon. Es sprach ferner i.;-20 Uhr, Festsaal Beth-Haam. Dr. Kahn, der die Anwesenden ,aufforderte, >v ■■ auf das Geschwätz detr Revisionisten nicht zu hören, nicht zu warten, bis - die Revision nisten eine Anleihe von 25 Millionen Pfund Sterling aufbringen, sondern tatkräftig \ unsere-> nationalen Fonds zu fördern und zu ,?Q- März: Die einzige Lösung, Husüv sbor, stützen, lün den Aufbau Palästinas zu er-Bdm botanischen Garten 1. 20 Uhr, möglichen, aber nicht wie es sich die Revisio; Veransialtungskalend&r i nisten vorstellen. Damit der .Vortrag .auch- 1. März: Jahrfeier des zion. Jugendheims, '/!Legionarskä 31. einen heiteren Teil habe, meldete sich ein 2«'AP^J: Sitzung der Ortsschekelkommission, Herr Rabinowicc zum Wort und beschränkte mir'„^911&fc? 57sich darauf, Herrn Dr. Rufeisetn anzugreifen. Bereits nach dem dritten Satz aber mußte er aufhören, da das Publikum nicht gewillt war. seine ^Phrasen weiter anzuhören. Den Herren Revisionistein raten wir, künftighin keine Ausflüge nach Mähr. Ostrau zu unternehmen. Der große Teil der Bevölkerung Ostraus ist links gerichtet und hat kein Verlangen nach Faschismus. 3: April: Klubmeisterschaften des BarKochba, Uhr, Charlottenbad. 3i' April: Chug Iwri, ^20 Uhr. 14. Mai: Lag Beomer-Feier der Kujko (Makkabisportplatz). VOLKS-BIÖ: 31./3.-3./4. Brig. Helm: GILQI. 4J4-6.I4, C. Veidt^DIE ANDERE SEITE. Kinder-Purimfeier des Tcheleth Lavan. Als M!). rt , s xt i -n Abschluß der PurimVeranstaltungen fand am Mahr. Ostrau (Marx-Feier). Nach Erd fnung J9> ds> im Schubertbundsaal die Kinder-Puunserer Marx-Feier am 18. März durch den ^Meiev des Tcheleth Lavan statt. Vor voll- Gen. Dr. Eisinger sang unsere Jugend einen besetztem Saale, bei frohem und lustigem lÄar^l6-11, Juif GrUr %lm^}id^ M%ehen der Kinder, wickelte sich das oril estrede hielt, m welcher erdie Richtigkeit sinello Purimprogram ab. Wohl den größten der marxistischen Theorie bewies. Unsere Erfolg neben dem^ aus den Jüngsten zusam- Jugendliohen führten einen Einalvter ,,Schafmongesetzten Orchester brachte das Purimiendes.iind raffendes Kapital1' auf. Dann restücg Der Kampf ums Hängen". Ami deutzitierte Frau Tauber-Tyras, die m unseren liebsten war hier die sorgfältige Einstudie- Kreisen bereits einen guten Namen hat. Bentng und Leitung zu sehen. Alles klappte endet wurde der Abend mit einem politischen und es ist wirklich schwer, die Leistung der Kabarett, gleichfalls von der Jugend aufge- Jüngsten mit der der Älteren in den Hluptführt der Internationale und .der Tech©- röllen zu vergleichen, Das Stück befriedigte saknah. Die Marx-Feier ist vollkommen ge* sowohl die Kipder als auch die Erwachsenen hingen und che Zuhörer waren^ msbesondere VQnaut und ,rfef allen m rfe^tige Purimdurch die Leistung der Jugend voll befrie- Stimmung hervor. Ein Bild vom Leben im digt. Auf diesem Wege danken wir Gen. Grün i3Unde und den Schwierigkeiten, die sich und Frau fauber die/ zur Gestaltung der ^ihem Jugendlichen im Elternhause ergeben, Feier beigetragen haben.; uber die er aber schheßlich Biegt, gß> das C. Teschen. Am 12. d. M. fand in Öechisch- Thema zur Aufführungvon ,<Hans Schmet- Teschen die" gründende Versammlung der terlingV—• ,,Die sohliinnlen Buben in der Poale-Zion-Jugend statt. Als Gäste begrüßten Schule", die nach der Pause zur Aufführung die Versammlung Vertreter der cechischen gelangten, paßten wohl nicht ganz in das und deutschen Bruderbrganisationen. Als Re- Programm, hatten aber dessenungeachtet ferenten sprachen Gen. Willi Rosenzweig durch die gute Darstellung Heiterkeitserfolg (Ostrau) (Die Aufgaben der J. S. J.) und Gen. im Publikum aufzuweisen. Nachdem Chorgesängö.deA offiifeüen Tgil des tfrögfämmes beendet.'hätten;^'l&mfo 4ie J«gen"6 fleißig Horah. Ihfolfe der vorgerückten Stünde mußte aber dieses den Kindern viel Freude bereitende Treiben beendet werden." Die 10. Generalversammlung des jüdischen Schwimmklubs „Bar Kochba" fand in Brünn am 18. d. M. statt. Theodor Huber, der zu dep Gründern dieses Vereines gehört, wies in seiner Eröffnungsrede auf die Wichtigkeit des Klubs hin, der in sportlicher und nationaler Hinsicht der hiesigen zionistischen Bewegung sehr wertvolle Dienste geleistet. hat. „Bar Kochba" vereint in sioh Mitglieder der verschiedensten zionistischen Organisationen* sorgt aber dafür, daß alle jene Mitglieder, die keiner zionistischen Partei angehören, innerhalb der „Bar Kochba" zu nationalen Juden erzogen werden. Die Generalversammlung wurde u. &. Vom Vertreter der ,»Poale Zion ' begrüßt, der im Namen seiner. Organisation der „Bar Kochba" weitgehende Unterstützung versprach. Aus den' Berichten konnte man die erfreuliche Tatsache entnehmen, daß ,,Bar Kochba" im abgelaufenen Jahre .seinen.Mitglied er höchst stand erreicht hat, der in der Zukunft hoffentlich überschritten werden wird. Dem Ausschuß wurde das Absolutorium . erteilt. Namens der Sportschwimmer übergab Schwimmwart Ä. R a d o Theodor Huber unter lebhaftem Beifall der Mitgliedschaft ein hübsch ausgestattetes Album. Die Neuwahlen ergaben: Theodor Huber (Obmann), Dr. Ernest Spitz (Obmannstellvertreter), Ernst Willheim (Schriftführer), Hirschmann (2. Schriftführer), Rosa Berber (1. Kassierin), Grete Huber (2. Kassierih), Arnold Rado (Schwimmwart), FrL Eisner (Archivarin), Schneider (Pressereferent), weitere Liselott Spitz, Piowaty, Neubauer und^ Frau Hansel-Lederer. kek. Jüd. Athlet. Club (2. A. C). Gymnastisches Saaltraining: für Damen: Montag u. .Freitag 21—22 Uhr, für Herren: Mitwoch 21—22 Uhr, Samstag 19—-20 Uhr. Neuanmelduhgen während der Trainingsstunden im Gymhastiksaal der Volkshochschule. Kalte ü. warme Duschen. Regelmäßiges Platztraining ab 1. IV. Donnerstag am 30./III. gemütlicher C l u b-r abend im GrillrRoom, Caffee Opera. Beginn 8 Uhr. Gäste willkommen!, . . Am 9./IV. Autokar nach Wien zum Länderkampf C. S. R.—Österreich. Fahrpreis Kc 58'—. Am 15./IV. (Ostern) Autokar Semmering u. Rax* Rückfahrt 17./IV. Fahrpreis Kö 95-— tour retour. Anmeldungen zu beiden. Fährten bis 2./IV. im Kaffee Zerrian, Glacis oder beim Clubabend. . „Ole einzige Lösung'' Die wirtschaftliche Läge der Juden in den' Galuthländexn wird immer aussichtsloser. Immer stärker droht die Boykott-Bewegung gegen die jüdischen \Geschäfte., Der. jüdische Angestellte, in welchem! Berufe es auch immer sei,' findet verschlossene Türen. Die Unternehmer, wagen bei' derimmer mehr aii-;wächsenden Judenfeindlichkeit . der Bevölkerung nicht, jüdische Angestellte einzustellen. Die allgemeine Arbeitslosigkeit trifft die Juden doppelt schwer. Wo ist hier * ein Ausweg? ''.■.-'' , ' .:. , Von dieser Voraussetzung ausgehend, haben vor Jahresfrist: sich junge zionistische Studenten in Berlin .. zusammengeschlossen, um diese Tatsache dem, jüdischen Publikum zu demonstrieren. Sie. versuchten in ihrem zionistischen Tendenzstuck „Die einzige Lösung" aufzuzeigen, daß bei der wirtschaftlichen Not der Juden in den 'Galuthländern nur ein -Weg bleibt:. Palästina. Hier, in diesem Land ohne Krisö, findet der Jude Arbeit und ein neues Leben. Die Form dieses Stückes ist den kollektiven Spielen der sozialistischen Gruppen entlehnt. Der Ohiar ist Träger der Handlung und zieht nach jeder Einzelszer^e das Fazit. Die Form ist einfach und jedem verständlich. Songs unterstützen die' Wirkung des Stückes, das überall, wo es aufgeführt wurde, große Bogeisterung erweckt hat und neue Menschen für die 'zionistische Bewegung, geworben hat. Das jüdische Brünn hat. die Möglichkeit, dieses Werk am 30. ds. 20 Uhr im großen Saal des Husüv sbor zu seihen. Purim-Akademie der Poale Zion. Ein ' gelungener und in jeder Weise zufriedenstellender Abend war die Purim-Akademie der Brünner Ortsgruppe am 18. März; Herr Fritz Glaser sang mit Hingabe zwei schöne ostjüdische Lieder, womit der Abend eingeleitet wurde. In bunter Reihe folgte dann Frau Mira Froimuth,. die mit der Arie aus der „Jüdin'' sowie mit dem ,JJiebesbriefchen" von Korngold stürmischen Beifall hatte. Wir lernten in Frau Freimuth eine Sängerin großen Foin mats kennen. Frau Ing. Braud6:intei,pretierte die moderne Note. Insbesondere ihre Tonfilmschlager fanden beifallsfreudige Zuhörer. Mit einerkleinen Verspätung f kam- Herr Walter Bach von den Ver. deutschen "Theatern; gleich ' beim Kommen mjt orkanartigem Applaus begrüßt, brachte er Schlager auf Schlager in mitreißender Weise, so daß auch der größte Griesgram Tränen [lachen mußte.- Von der autogiammheischeuden Damenwelt umlagert, Hätte Herr Bach, wenn es nach dorn Wunsche sämtlicher Anwesender gegangen wäre, seine stimmungsvolle Kleinkunst bis früh fortsetzen können. Schließlich 'kam. der Tanz und vereinigte die, tänzende Jugend? von einer rythmenfesten Jazz befeuert, bis 2 Uhr morgens. Den Mitwirkenden für ihre glänzenden Darbietungen vielen Dank. — Die Zehnminutensammlung für den KKL. ergab den Betrag von Kc 88*60. '" > Menon. Persönliche Nachrichten J. S. J/ Hanoar Haoved, Bratislava, gratuliert herzlichst der Chaverah Terka Zlatner und dem Ghaver Jenö Blitz zu ihrer Verlobung. , Poale Zion, Bratislava, gratuliert herzlichst den Gen. Terka Zlatner und Jenö Blitz zu ihrer Verlobung.

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