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Der Jüdische Arbeiter · 1933-03-31 · Heft 13 (31.3.1933) · page 3

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
10 (1933)
Issue
Heft 13 (31.3.1933)
Date
1933-03-31
Page
– (sequence 3)
Language
German
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ai. Mä^i933 4^M^ISg^.r^BM]pi|l- Seite 3 Min Swsmifzer Pte lorttüewi Hilters lassen iftn nlciu ruften. . . . ,,,v ««»w*, >. I! '. . f . r i .■" <t<:-'«s, v. <•:»., L.-.tL" -\ ii/'? :.f t» . 1 - •-. f» . vi » n .. i t %. ^_; ,■• -\! £feder Genosse Redakteur!;■ j tt : , •. | Z)e'e Zeitew sind sehr schwer, die Gemüter sehr ' aufgeregt und eine solche Äfniosphäre führt auch unier den besten Fremden leicht ' zu Mißverständnissen uhd trübt das gute Einvernehmen. Es ist bestimmt keine Absicht, sondern ein purer Zufall, daß in einer Woche sowohl im „Sozialdemokrat", wie int, „Prdvö Lidu" Notizen erschienen sind, welche mancher unserer Genossen schlecht deuten und bei denen er vielleicht söt/ßr ayf den Gedanken kommen könnte, daß Hitlers Lehren in den csl. sozialistischen Parteien auf guten Boden gefallen sind. Das wäre aber nicht richtigs Vor einigen Jahren hat ein guter Freund von uns, der gewesene Genosse Abgeordneter Modrdcek, eine Broschüre veröffentlicht, in der er uns mit väterlicher Nachsicht .verzieh^ daß wir so sind, wie\wir eben sind, da wir ja nichts dafür können; aber, hieß es da weiter — einen Fehler könne er uns doch nicht verleihen: Daß wir so, überaus empfindlich .sind; wenn uns .die ,anderen als. Juden zurechtweisen. Ich habe mich beim Lesen der genannten Notizen sofort an diese Broschüre erinnert und in. der Angst, nicht wieder in denselben Fehler zu verfallen (was beweisen würde, daß wir von Modrdcek nichts gelernt haben), habe ich mich entschlossen, Ihnen diesen -Brief zu schreiben, denn es1 ist mir be- 'kannt, daß viele unserer Genossen sowohl den „Sozialdemokrat", als auch das],Prdvo Lidu" täglich lesen und zu jener Sorte Juden gehören, die Modrdcek für ihre Empfindlichkeit .gerügt hat. Es handelt sich um die Notizen im „Sozialdemokrat" vom 11.JHI. d. J. „Vog elfrei .sind nur Arbeiter" ut$4m\;J?r.dv.Q Zidu" 'vom 12.\UL d. J. \\So muß man Steuerdefraudanten behandeln".,, ■ : : In der ersten Notiz wird nur so nebenfier^düvon] gestochen,,daß ,'$ie( NJazis ^Ä\?^ii5ömiiism«5 über Bord, geworfen Jiäben", [was Göring ■.einer: -jüdischen Abr Ordnung>\ eindeutig erklärte,^'und daß. (w'örtUch!); „die Weisen von Ziön es; 'an\ scheijrienti$en 'HMaUben'sgierios&en l#;:«iT&£ ler$"^Reich ^richtet, haben,. sofern v sie nichtr-bei: der,Ehrung.-der; NS.DÄR<ihre Hand ■ im Spiele haben.; Vggelfrei ' sind nüf Arbeiter"}; \: £ '(fj''{gertie\ vermieden Wis\ j?^*:»i^^-j Qehosseniauch mär,i'entfarini^. vorgehalten-i wird,: Hitler inkönsequenz; in, i i Bezug ■■ auf die>Juden Vorgeworfen {zü^-Jiaben. Sie würden so ■etw^{ sch^ri' deshalb nicht tun, weit e,s in ilifßn '{eigenen Heiken nur, allzideicht mißverstanden, und ■. dann selbst von den Weisen Von}'Zion nicht mehp korrigiert 'werden -könnte.'•' 'Als Beweis 'hierfür \ soll f$er(i£ j^ffr. erfindlichsten '.uris\er fier, -Genossen,', .ein andere);: Saiz/derselr bem Notiz dienen; , wo es' heißt: „Gewiß; ■Es" ist* erfreulich^ daß keine' Judenpogrome:. katifindenv'1 Wer da vielleicht haar': #§0m wollte: vPogrome: \nicfii.;-','.aber U'etf, Antisemitismus ganz ßber. ,Bovd werfen, heißt den Hakenkreuzkatechis'r miis, fälschen", 'ist, 'eben.ßin-^syphqpath nach Modräceks,, Analyse, ^em nicht zu; - .v ./.------ , . .----- »v 'däs^Ur'Ute! ''RmSfi'zum Kerker und Mas} Is^fi^rdÖ tjäW^d&ifäcfiew Volksgenossen'^, tiingefieri'spazieren'1 Juden hui Hitler und Görinj^(ünier^Me^ytiina^--ikH'singen g^- fäeinsum M.ä-Jufys - -Ich'bin-übHgens davon ^überzeugt, daß diese Notiz : von eineml j-'üid is c-h'-deutschen::' Genossen stammt, \ ■ derrdie.. "Verhältnisse / in ■■ beiden ■Lagern 'gefhau-'ke.nnt, und dem es darum m tun War,..den „Volksgenossen",zu. zei- {fß% daß .er., hein.],,sqlcher".sei, kein. Mod- Tdcek-Typus.,;; -;; , <. f oofi' weniger Anlaßzu irgendwelchen Deiitungen gibtdieLNotiz im „PrdfyorLidu"vEs wird.über flfie Tätigkeit der „fliegenden Steuerkommissionen" in der •Slowakei:..berichtet-, auch: davon, ivie diese braven Beamten dem Staate gerettethaben% was des Staates ist. Der Schluß heißt;. „Es überrascht; niemandeni daß von 4iesen 'Nichtzahlern^ $9%' jüdische Kaufleute und Advokaten sind, wie immeri Die nämlich, die am meisten verdienen, zahlen am schlechtesten". Esiwird ihnen, lieber Genosse Redakteur; .ja b.e&annt sein,„daß dies Slowakei der bestprosperierende Teil d#r Jtepvibti'M/üA. \rvh&pt?jij»n r:hg.:pt-yk I f: C . V t \. ■: -A Jatiotlitsky's Pulsen: Leitung der Union ,,ät>j|&efrtu.<iiei' OüVe obernintnit das Dlhtat. - Prolest der üiiderenr Droiiuna mit dem Anschlnß. :>>';• : Die am 20* März, in KattowitZieföffnächsten Morgen, erlieft Jabotinnete Konferenz des Parteitags der resky eine Erklärung, in der er visionistischeti^Jnjon stand gleich vom teHttng abäetöt und sich Anbeginn im Zeichen schwerwiegender «^^„i ^i*«.«^« t^A.«^^« Differenzen zwischen dem Jabotinsky^ selbst ™rer bestimmt, Hügel und der durch Großmann reprä- Wir veröffentlichen, dieses pathologisentierten Richtung. Während Jabotinsehe Dokument im Wortlaut es besky einer völligen Loslösung der Reviweist, wie, weit sich die faszistische Insionisten von der Zionistischen Weltorfektion irt den Körper, der zionistischen ganisation das Wort redete und für Bewegung hineingefressen hat, wie undas Primat revisionistischer möglich es dem „Führer" dieser großen, Disziplin eintrat, plädierte Großmann nationalen, „Volljüdischen'' Bewegung für planmäßige Kampf zur Eroberung ist, auf die Phraseologie der Goering des Zionistekongresses. Die Revision!- und Hitler zu verzichten, d|e zur gleisten? haben,1 sagte er, den politischen chen Stunde, in der sie „Kommissa- Kampf faktisch nicht einen Augenblick riate" in ganz Deutschland eingesetzt aufgeben müssen, weil sie sich der Dishaben, Juden und Arbeiter bis aufs ziplin der Zionistischen Weltorganisa tion unterwarfen. Jabotinsky stellte die Blut quälen und morden. Außer dem „Erlaß" Jabotinskys sind Forderung^ in die Leitung drei weitere noch weitere Aufrufe des Duce an sei- Mitglleder zu kooptieren, die seine nen Brith Trumpeldor und an die Revi- Ansichten vertreten. Gegen diesionisten angekündigt, „hinter den Fühsen Vorschlag sprach sich Großmann rer" zu treten. ■h iv.>i,-,"' i f o rwrfc i i rs -iX'ir.Ki f<: i'j,-rn', v.*r * ,V Jr;1! ' •aTiiMi ,!■••.•. on , SCHREIBMASCHINEN preist ab Kg 16$ö'^ 12: ver s c h i e de n e Modelle für alle. " 1 Zwecke: ■ ' '•' Tragbar — geräuschlos -4 Standard.;: Rf niNöTON Schreibu. Rechenmaschinen Ges. m. b. H., . I t . •■ ■ i . > : i Urfinn s&izamtsgasse 5-9* W M"H< Anruf 33.18(1. Präg I., Ceietriä 35. - Anruf 62.816. Verkaufsstellen in größeren Städten. ' Es ist fraglos, t daß dieses neueste Abenteuer Jabotinskys, das den Unetne (Stufouf§qucHe AUeituHp ffo modezKe Heccenkleidut*^ täfo^ (1676-6) nochniemals majorisiert worden sei. Did Gegensätze Averschärften sich, schon ani ersten Tage" in einer solchen Weiset daß;.,i/lyf>:; :''• •'• ,! 'ivu r; s f j JI. in . 'j;;;ü * :;.';;:!••;:;'?•> eine ,vS^chIiclitungskomiiiissiqn* , eingesetzt '/'".".>, •;: fio: :iv;m :.-f* T*™vr *:sf(?;•. (':■■ l £lUZ eiüiacU& JleJdiUUUiCL ernst und die gefährüche Romantik die- **r*fum* /wwnuwp 8ef Bewegung aujfs deutlichste demonüberaeuot. ba& ©i*;;©toff, ^uttet unb 3ugestriert, nicht nur die .Stärke der ReVi- & KÄÄ »Ä -ö-ifp. 'Z Wahlkampf'zum Kongreß t<tattff)au§ qjtacef Geboten Serben. 3>a bte %afr entscheidend lähmen, sondern auch den form. erftFIafftG, bte 3lu§fü^rutig ^odjfolibii tft, einsichtsvollen Elementen,. insbesondere bie ©toffe mobegetedfjt imb unDertüüftltdj finb, unter der" Jugend, die Augen öffnen;gröt e§ für bte ^rüIjiarjrSCteibuna be§ §errn_nur wird über : die ■ Gesellschaft von Halbirren, durch die sie in das Dritte Reich eines reaktionären Judenstaates in Palästina geführt werden sollten. Die Komödie von Kattowitz ist ein Mene Tekel für alle jene Zionisten,r,die in der Tiefe ihrer Seele für die billige Argumentation, das Kräftnieiertum uhd die Patentaus, der daräuf] hinwies, daß Jabotinsky Problemlösungen der Jabotinskyan- ' >-■■■■■■' * hanger Sympathien gehegt haben. . Jabotinsky's v »Aufruf, hat nach der J. T; A. folgenden Wortfauf:; i - „Ich,» der Präsident. a der Weltunion der. - Zionisten rRevisionisten, erkläre, daß ichi von ( heute ab jp e r s ö n l i c h : die faktische^ Leitung der revisionistischen ... . .. t .........Weltunion iund die .Ffihrun^c:aUer''.A'h- ÄTSfe?:"mw,ß*-e;!i Em''-.ähiilicheä Schau, gelegenheiten " der revisionistischen WiiTO;ies'^uf!den ■: m'e%teii* vorherge- Weltbewegung übernehme.. > D i e . T ä% hendenin.revisionistischien Kpnferenzeu tlgike i t d e r b i s h e r ig e n Iz e n t r aauch. ischon gegeben;, doch« noch, nier len iWeiltinistainzeni der Bewemäls hat der Züsämm'enprall von Jabo^ gung« wird hier durch liqui- ^^!'TP^W!^feitdiert- Bis Ende der Woche werde ich n9Pn. i ^?ttl?^r^*!?.ic^en Gru^danschauunvorläufiges •;: Sekretariat ernennen, gen einzelner revisionistischer .Führer welches provisorisch' als Exekutivkömizu feinem'. so; (eklatanten Bruch s geführt tee der Weltuniön funktionieren . wird, wie 'auf' dieser , Konferehz. Der f dritte während meiner Anwesenheit in, Polen ^qnfe^nztag war -ganz -und "gar den -wird : der, Sitz des Sekretariats än Warr ^sgleichsverhandlungen .gewidmet, es schau sein. : l . wurde i jedoch (i; '•: f Gleichzeitig e rne n nie i c h e i n p r o- : IM visoris^he^s ■ Komrr/issaHat, ' (.., , welches die-Angelegenheiten der re vi- Eine r ^gemeinsame f.. Plattform konnte sioiiistischen jSchekelzaliler leiten und nicht/getfiinden werden. .Dagegen gaben, einen Aufruf an die breiten Schichten Jdie mit« Jabotinsky 's •>') Auffassungen der revisionistischen Und deribethari- •nicb't ■ übereinstimmenden'- Revisionisten sehen Bewegung zur; Teilnahme an den Züsic%rurigen,! auf Gi-und derer 'Jabo^ Wahlen zum 18. Zionistenköögreß eriiiisky, scheinbar auf die Umbildung der lassen wird. Leitung verzichtete. .In,,Wirklichkeit/jer Indem ich ^meinen^ Beschluß als das ddefe 'stand"• sein jPUtsch-Plan, bereits einzige Mittel- -zur" Sichefuhg der festl1 tim 3 U h r ri ä c'h t s\ zog Jabotm* Einheit der - revisionistischen Bewesk!y;seine, Vorschläge zurück nach gyng in schwerer Zeit >und als. die heifast '4 Tagen .schloß der , P^rteiraty p$fafa desr Begründers der Beweohne daß Beschlüsse gefaßt ^ung ansehe/fordere.ich alle:Revisioniw er den, k o n n te n ui$ bot so das >8ten auf,ihre,n Präsidenten zu unter- BÜd einer Körpeschaf t, die sich in ihrem stützen und durch brüderliche, ruhige Radikalismus ^selbst' ad absurdum ge- und ^el^stbeherrschte jHlaltuhk zu hel- ^ü|irt hat., ....; _ fen, daß wir ui Ehren die beutle Krisis 1 a;ch Sch 1 uß! des Parteirates, am : '(Siebq Sqi*e 4.) lik ist \iind daß bei der letzten yolkszählün'g 'in 'NiWa^urri *: 'ivelch'es' es sich in) Vorliegenden Fälle handelt, viele jüdische. Kaufleute, die Millionäre wären, 'gezahlt' 'wurden. Die genaue Ziffer 1 ist mir leider nicht mehr geläufig. Da es jedoch in Niira keine oder fast keine christlichen - Käufleute gibt, so ist es selbstverständlich, daß nu& die jüdischen Kaufleute es sind, „die äm meisten verdienen".■ Sie sind' Bourgeois großen Kalibers und deshalb haben sowohl unsere braven Beamten; wie* auch 'das „Prdvo Lidu", ganz. Jlecht. Von den' Advokaten habe .ich zwar^ gehört; daß 'es axteh nichtji$iWherynter4hnen:V?bßn S°M> daß 4ß4^ph^u^T9-:\^V' charitativer < Weiße ausschließlich "■ proletarische Interessen vexiretefi, riui\ sehr ..wehig. ^efdienen und alle Steuern schon, fyf einige. Jahre, in Voraus bezahlt haben sollen, so daß die fliegende Kommission angeblich den Antrag auf '.. sofortige ': Rückzahlung ' der Steuern 'gestellt haben sott* um die Existenz dieser guten Republikaner nicht zu gefährden. Es soll sich hier um rund ein Prozent aller Kayfleuter und[ Advokaten' aüjs Nitra gehandelt i haben, und das würde also ganz gen^au mit äer Rechnung des Prqvo Lßü übereinstimmen, d. fr, zusammen 100 % ergeben . '{..'ich. hoffe, daß1 Sie., geehrter Genosse Redakteur,, im, Interesse de% gyfen Sache ' nieinen {Brief, K veröffentlichen iip'erden, wofür ich Ihnen bestens tränke. '.' '{..'{",{{MiTorißWMßi .Z '&ßu Au* da fädUcfonytdt § Hochschulstatistik in Polen. LaaiMo- ©ben vietröffeiitiiohtein. statistischen Daten zahlte man i. J. 1931 an den polnischem Hoc^hßclluleri' iinieh'r als .48.0.00 Studieiiteh', davon',waren 34.303 römisoh-katölisöli, 8923.jüdisch. - . ■. § Budget der Wiener Kultusgemeinde für 1933. Das, Budget der Liener Israelitischen Kultusgemeinde für ^das Jahr 1933 beträgt 6,134.975 Schilling auf der Äusgabeh und 5,725.040 Schilling auf . der .Einahmenseite, sodaß sich ein Defizit von 409.930 Schilling ergibt, für das eine Deckung gesucht werden wird. Zusammen mit den Defiziten früherer Jahre .beträgt das Gesamtdefizit der Israelitischen Kultusgemeiride rund. 600.000 Schilling . r '.[/'{.] § Noch keine Mazzoth in\ Moskau. .. Biß heute hat vder, Moskauer Stadtspwjet.clie.xEiilaubnis ,: zur Eröffming-;ein,er- Mazze^BUck^erei nicht erteilt. Mau , führt, dies,, auf "die.ICani; pagne der •, jiddischen kommunistischen. Zeij- Lungen;.zurüok, ,die; ,in,...(den'!. ausländischen Hilfsaktionen .., eine. •' „planmäßige -Jcpriterjrevpjlutipnär.e.1Äind ..äjitiso^jetisohe Aktion: seitens klerikaler\ Elemente" sehen -, und - zur . Verstärkung der.WachsaMkeit gegen«, die'?,Man8.yer des Klassenfeindes''. 'aufrufenj \yöh, 'i'dehen eijüea.^iövi'jM^zzöihTAJctipn*?.• ist! v " § Uber, zwei. Millionen ' Juden in« New-York. Im, Jahre:. 1932 lebten ,2,001.104, .jüdisphe SeeJlen.. in. GroßrNew.-York;1sie. machten/.27^7,% der.t? .ges.am'ten;-: Bey.Qlkerung •,'Ne.w- Yorks\-aus... Während unter der allgemeinenvBeyölkerüiig das Yerhältnis. .■.:dei';, im1 iAuslandev Geboireeen 33% betrüg, zählte^, .nian-,.unter .den.-.Jüdeflt 4ß %. '• im, /Ausland Gebotene..' Unter.: der.. allge- .meinen;Be,völilcer,uhg- .betrug \ die; <7eburtei\- zahl 16"5 prO iTausendy in d]er , .indischen'•, ,Be.r völke.rung , betrug-, die Geburtenzahl 17*5 pro Tausend. Die, Kindersterblichkeit. ..*b)ßtrae bei Juden 42,' pro Tausend, ^egeii' 57, pro. Tausend •bei, Niciitjuden.!;<( «'. -, :,. .' " " ■.{• '{{{■ {? § Die Wiener Welthandelshochschule 'geschlossen. Die ' Wiener l Welthandelshochachule 'r wurde ■ wegen:. der Sohlägereieny -beji denen -,* einige jüdische.'-Studenten:.verprügelt und alle jüdischen .Studenten,' auch, die, a"uß ,dem> Auslände; aus «, der- Höphschulo, 'y.ertrior ben wurden, geschlossen. ' ...: \* <> s V.; §. Judaica-Ausstellung der Yale?Uniyex8i'r tat; Aus Anlaß , des 40, vTodestages, des 4üdi,- schen. Gelehrten, und- Begründers des .Jüdijsehen Theologischen Seminars; .iji New-York Dr. Alexander Kohut ist in derBibliothek der " Yale-Universität eine.,Ausstellung . von Judaica eröffnet worden,' die, .auch, seltene : Bücher und. ^laniiskripte,;aüs. früheren Jahrhunderten enthält. ' , 1.;> . §. Jüdischer Vizepräsident des Obersteh Gerichtes Hollands^ JCönigin' Wilhelmirte voto Holland ernanntedas Mitglied des Obersten Gerichtes Dr; L, E. Visser ' zum Vizepräsi«- denten des Obersten Gerichtes.' Er ist der erste /Jude, ."d^or dieses Amt bekleidet, Dr. ^Visser- Ist Präsident1 des 'holländischen- Keren Haiessod. ■ ' 1 ' i-v § Die Zionisten erobern die Kultusgemeinde . in Krem9. Bei den Neuwahlen , inden Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde in Krems , an der Donau, einer derältesten TELE FUN K EN 250 Mtf 1,395— Oer EmpfUncer, den sich..jeder, leisten kam*. UnverbindHche Vor(ührüngbei '. ' 4"' ' - R 2V DIO - »t E N S T - $ VI HTl t E K priimi*Sel?rQwiizMas.9rykstr. 33l)« > ■. 1 •. .,..Tel,.'35 8i38. v

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