Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- Heft 8 (24.2.1933)
- Date
- 1933-02-24
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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24. Februar 1933 DER JÜDISCHE' ARBEITE R Seite 6 Aas dem leben der Panel A Ein Sieg im Roten Zürich. In Zürich' besitzt die Sozialdemokratie eine äußerst knappe Mehrheit. Sie hat von den 9 Stadträten, die in direkter Wahl vom Volke gewählt werden, 5 und verfügt im Großen Stadtrat, dem Parlament der Stadt Zürich, über 63 von den 125 Mandaten. Die bürgerlichen Parteien machen alle Anstrengungen, wieder: ans Ruder zu kommen. Ihre große Hoffnung war, den Sozialdemokraten bei der Volksabstimmung; der G em e i n.d'e o r dnttng eine Niederlage zuzufügen. Trotz alledem hat die Sozialdemokratie, ganz auf eigene Kraft gestellt, die Vorlage, wenn auch mit der sehr knappen Mehrheit von 112 Stimmen, nämlich mit 30.410 ja gegen 80.298 nein, zum Siege geführt. Dieses Ergebnis eröffnet die günstigsten Aussichten für die Erneuerungswahlen der städtischen Behörden für Groß-Zürich, die im Herbststattfinden werden. A Parteitag der lettischen Sozialdemokratie, Das Zentralkomitee der lettischen Sozialdemokratie hat beschlossen, den diesjährigen ordentlichen Parteitag für den 8. und 9: April nach Riga einzuberufen. Folgende Tagesordnung ist vorgesehen: I. Die politische Tätigkeit der Partei, 2. a) die organisatorische Tätigkeit der Partei, b) der Haushalt und die Kasse der Partei, c) die "Presse, d) Bericht der Revisionskommission, e) ' Bericht der Kontrollkommission, 3. Wahlen des Zentralkomitees,^ der Revisions- und der 'Kontrollkommission, 4. die Wirtschaftspolitik der Partei, 5. die Kulturpolitik der Sozialdemokratie^ 6. Statutenrevision, 7. Verschiedene Anträge und Fragen. A Marx-Ausstellung. Aus Anlaß der fünfzigsten Wiederkehr des Todestages von Karl. Marx Avird am 11. und 12. 'März,im Pärteihaus. der,. Britischen Arbeiterpartei . in London. (Transport House) .eine A u s s t e 1 Iii n g stattfinden. Die Ausstellung soll .die Beziehungen zwischen Marx und. der Klassenbe.weg'ung des Proletariats . in Groß b r itannien darstellen. Sie wird „Photographien' von'-'Orten zeigen^ die 'mit Marxens Leben; in England zusammenhängen und historische und literarische Belege, für die Entwicklung des Marxismus bringen. V Nachrichtendienst der tschechosl. Sozialdemokratie. Die ■ Tschechoslowakisch'e Sozialdemokratische Arbeiterpartei hat mit . Beginn des Jahres ihren Informationsdienst für das Ausland umgestaltet.- Die kleine Monatsschrift „Der., Klassenkampf", die durch sechs Jahre in deutscher . Sprache erschien,, "wird ersetzt durch eine Pressekorespondeiiz, die unter dem Namen „Internationaler: . N.ac 1,1 riebt! enjd i e n s t der Tschechoslowakischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei"' erscheint; A Sozialistische-Juristen organisieren sich. Eine Gruppe sozialistischer Juristen in den Vereinigten Staaten hat eine Sozialistische Juristen-Vereinigung geschaffen, um der Sozialistischen Partei, wenn nötig, Rechtshilfe zu leisten, den Arbeitern mid Mietern Rechtsschutz zu sichern, für eine freiheitliche Gesetzgebung und Rechtspflege zu kämpfen, und bestimmte Vorschläge in dieser Richtung zu unterbreiten' und durch die Veranstaltung von Diskussionen und Vorträgen für die Weiterbildung ihrer Mitglieder zu sorgen. Die Tätigkeit der Vereinigung wivd'sich auf Vertretung vor Gericht, auf wissenschaftliche Forschungen, auf Vorträge in den Parteis§l?,tionen und äUnlM$s erstrecken,. Öji-Mjtgliedschaft ist auf 'jene Mitglieder der Sozialistischen . .Partei beschränkt, die den Advokatenberuf ausüben. Parteimitglieder, die noch nicht das Recht erhalten haben, vor Gericht zu plädieren, aber Substituten oder Rechtsstudenten sind, können tiber mit der Vereinigung bei wissenschaftlichen 'Forschungen zusammenarbeiten und an den Versammlungen und Diskussionen teilnehmen. 50. Jahrestag des Todes von Marx. Ami 14. März begeht unser Weltverband gemeinsam mit allen anderen Parteien der sozialistischen Arbeiteriwternatioircile das Gedenken an den, 50. Todestag von Marx. Das Verbandabüro hat alle Landesparteien angewiesen., Gedenkfeiern zu veiunisfcatfcen. Neues Partei-Organ. In kürzester Zeit erscheint ein neues Organ der Partei in jiddischer Sprache, die Monatsschrift .,Unser Gedanke" unter der Redaktion von A. Tartakowev und A. Ro.iss. Als Herausgeber zeichnet da« Verbandabüro. Die neue Tribüne, für deren Herausgabe die Vorbereitungen im vollem Gang sind, wird sich iniit den ideologischen Fragen der Bewegung, mit dem Probleme dos Fail;i9tiin«Aufbau« und den Fragen der internationalen Arbeiterklasse beschäftigen. Der Abonnementspreis beträgt 1/50. Dollar und kann auf die Rnstschcekkonti Prag 89.600, Wien 79.500 und Bertm. 11.000 eingezahlt werden. Einzelnummern 15 amer. Cents. Konferenz in Lettland. In Dwinsk tagte am 11. Feber eine aiißerordentliche Konferenz der lettischen Partei'. Aus Bulgarien \rärd berichtet., daß am 29. und 30. Jämncr eine Pairiteikomfereniz abgehalten wurde. Nähere Nachrichten bringen wir in der nächsten Ausgabe. . Auch in Belgien tagte die Parteikonferenz am Beginn des ArbeLtsjahrcs (22. Jänner) > unter außer ordentlicher Beteiligung. Es erschienen 25 Vertreter von 5 Ortsgruppen und zahlreiche Giiste. Den Bericht des Sekretariates erstattete Gen. Lewinski. der auf die Anfangssöhwierigkeiten hinwies, die schließlich durch Schaffung eines. Sekretariates nach Auflbriingung entsprechender Mittel beseitigt werden konnten. Das Referat über den Jüdischen Weltkongreß erstattete Gen. Ahr. Weiss (Brüssel). Über die miit den Wahlen in die Jüdische Gemeinde 'xusammebhängenden Fragen referierte Gen. Kubowitzki. Er spi-ach >n,uoh über das Thema .,Unsere Arbeit und die Jugend". Poten. ITe Werbeaktion der Partei macht <?ute FortPicbritte. In Warschau wurden in den letzten Tagen 250 neue Mitglieder, in. Lodz 220 nette Mitglieder gewonnen. Außerdem leiben sieb! in den letzten Wochen mehrere 100 neuer Mitglieder angemeldet. Be' den Wahlen in die Jüdische Gemeinde von Biialystoek eroberte die Partei 4 Mandate, bei! den Stadtjatwafolen ihi Littewsk ebenfalls 4 Mandate. Auch die Werbeaktion der .Freiheit"-Jugend zeitigt große Erfolge: Irmorhalb von 4!Wochen wurden 69 neue Gruppen gegründet. Politischer Fonds. Dai3,.Veiibiandsbüro bringt allen Landesparteieii den Beschluß der Dan- 7,'ger Konferenz in. Erimmarumj, alle jene Genossen zu einer Leistung für dien Politischen Fondl's zu verhalten, die materiell in der Lage sind; die entsprechenden Aktionen sollen vor dem 'Einsetzen der Schekelakbion abgeschlossen werden. bie Arbeit der J. S. A. J. in Deotscltlatfd. Ein Jahr ist es nun her, seitdem fünf Chawerim in Berlin nach schweren Diskussionen mit dem Brith-Haolim die Notwendiigkeit einsahen, eine Parteijugend Organisation zu schaf. fen. Meute umfaßt sie schon vier Ortsgruppen mit zusammen 150 aktiven Chawerim und Chaweroth, Soziologisch gesehen, erfaßt die -J. S. A. J. zu 80% Erwerbslose (ehemalige Arbeiter. Angestellte tind Handwerker). Studenten., Schüler und beschäftigte Arbeitnehmer sind wenig vorhanden. Die J. S. A. .1. erfaßt in der Haupt- -saohe Jugend im Alter von 16—25 Jahren. Wir haben aber auch schon einige Jüngerengruppen zwischen 9—16 Jahren. Die Arbeit der J. S. A. J, wird durch diese soziologischen Gegebenheiten beistimmt. Wir haben die Aufgabe, die Erwerbslosen zu beschäftigen, zu schulen, und ihnen die Perspektive der Bel'ufsumschichtung zu aeigen. Es ist überraschend, wie ischndil diese. jüdlsolien Arbeitslosen bereit sind, andere Berufe zu ergreifen, um.nach Palästina zu gehen. In dem ednen Jahr, .hat die Berliner Ortsgruppe der J; S. A. J. schon 10 Chaweirhn und Ohaweroth nach Palästina geschickt. . Unsere Arbeit ist natürlich nicht sehr leicht, denn wir müssen unseren Chawerim überhaupt erst einmal beibringen, wie mlan elin Buch oder eine Zeitung liest. Trotzdem sind unsere Infolge .schon, sehr beachtlich. Natürlich ist die Jugend Mitträger der Parteiarbeit. Unsere Chawerim erscheinen zu aillen Versammlungen der Partei. Auch die technischen Arbeiten werden meistens .von Chawerim der Jugend durchgeführt. Die Reich3leitung der J. S. A. J., die in ständiger Venbiindung mat ihren Ortsgruppen steht, ist identisch mit der Berliner Leitung. Sie gibt eine Monatsschrift „Unsere Bewegung" heraus. Getreu ihrer altem poaile-zionistischein Einstellung, hat die Jugend schon immer auf die Notwendigkeit der jüdischen Gegenwartsarbeh hingewiesen. So olrganisieJrten unsere Chawerim Aktionen der ErwerbsLosenausschüsse. verfaßten vir Flugblätter, veranstalteten wir Veräamnilungen, so in der tetzten Woche gegen den C. V. und u. a., vor einigen Monaten gegen die Kommunisten; in dieser Versammlung sprach Prof. Anthur Rosenzweig vor '300 - Leuten über die .»Krise des Leninismus". .0. Dresden. Auf Grund der m Dan zig vollzogenen Vereinigung von ,.Poale Zion-Hapoel Hazair" fand am 17. Dezember die konstituierende Generalversammlung. der Dresdner Ortsgruppe statt. Der neue Vorstand setzt sieih wie folgt, zusammen: Chawer Benno Korn (1. Vorsitzender), Oha wer Isaak Dankner (2. , Vorsitzender), Chawer Jakob : Schatz (Kassierer),. Ohiawera; Bettina Hahn . (1.' Schriftführerin). Chawer Simon Zwecher (2. Schlriftfüha-er.).. Zum Leiter der Kultur- Kommission ■ wurde Ohawer Elias Rosen- 'baum, und -zum Leiter der Propagandia-Kom- ' mission Ohawer Leo BaJtuch. gewählt. Es wurde" angeregt, sich neben den Auf klärungsarbeiten im Soizialismius 'in Zukunft etwas mehr mit Zionismus %u besohäftigten^ . Üroße Me Ben Onrions ml ütr llist^rffitMonfereiiz 30 Prozent olier Jtttllsctien Pfianzungsuniernehmungen DesclsaffSüen arabSsche Arbeiter Jerasalem, 20. Februar. (J. T. A.) In der vierten Konferenz der Histadruth hielt der Vorsitzende der Histadruth Ben Gurion eine großangelegte Rede, in der er die Rolle der jüdischen Ar> beiterschaft im Aufbau Palästinas darlegte. Uber 70.000 Palästina-Einwohner, also mehr als ein Drittel der jüdischen QesiamtbevöWterüng Palästinas, sagte Ben Gurion, sind direkt oder indirekt mit der Arbeit der Histadruth verbunden. Die eigentliche Mitgliederzahl der Histadnith übersteigt die Zif fer 35.000, von diesen sind 13.000 verheiratet und haben rund 22.000 Kinder. Die Histadruth-Institutionen verfügen heute über ein festes Kapital von 218.000 Pfund, der letzte Jahresumsatz erreichte die Höhe von 878.000 Pfund. . Von den Mitgliedern der Histadruth wohnen 56% in den Städten und 44% in den Kolonien. 152,000 Dunam Keren KajemethhBoden werden von Jüdischen Arbeitern in erster Hand bebaut, In den durch prn/ates Kapital aufgebauten Kolonien ist die Zahl der der Histadruth angeschlossenen jüdischen Arbeiter in den letzten Jahren von 8000 auf 18.000 gestiegen. Noch heute aber — fuhr Ben Gurion anklagend fort, — beschäftigten 30% aller jüdischen Plantagenunternehmungen Palästinas arabische Arbeiter. Ben Gurion erhob schwere Vorwürfe gegen die Palästina-Regierung die immer noch bei Vergebung öffentlicher Arbeiten die jüdische Arbeit benachteiligt nnd es duldet, daß auch bei öffentlichen Arbeiten der Gemeinden die jüdischen Arbeiter zu kurz kom> men. Auch kritisierte er die Arbeitspolitik der Regierung überhaupt. Die Konferenz beschloß gegen die Stimmen des linken Flügels der Boale, Zion, eine ihrer Sitzungen als Bialik- Festsitzuiig abzuhalten. Das Präsidium der Konferenz setztsich aus Ben Gurion, Joseph Sprinzak, Ada Fischmann u. a, m. zusammen. Der hiesigen P. T. Öffentlichkeit und den Besuchern Brünns erlaube ich mir mitzuteilen, daß ich mit 12. Feber 1933 die KS 9- BAHNH0F -RESTAURATION Abend-Menu Kö 7*50 tu Brünn vorderhand übernommen habe. Pilsner Urquell. ' ALOIS NEDVfeö, Südmähr. Weine aus eigenen Kellerelen BahnnoKresUurateur in znaim wie der jüdische Arbeiter Kftmpt and teilt Vptt Walter Preuf> Der am 12. Februar in Tel Aviw eröffneten Generalkonferenz der „Allgemeinen Organisation der jüdischen Arbeiterschaft Palästinas" (Histadruth) lagen einige Rechenschaftsberichte, vor, die besonders geeignet sind, einen Einblick in das Leben der Histadruth zu gewähren. Diese Berichte behandeln die Tätigkeit von Organisationen und Institutionen an verschiedenen Orten und in gänzlich verschiedenen Tätigkeitsgebieten. Die Histadruth ist sowohl horizontal, als ,auch vertikal gegliedert; vertikal sind alle Arbeiter jeden Ortes in einer Verwaltungseinheit (örtlicher Arbeiterausschuß) mit weitgehenden Funktionen zusammengefaßt; horizontal in Berufslandes verbänden (Ländarbeiter-Angestelltenverband usw.). . Der Bericht des „Städt. Arbeite r a u s s c h u sses" f ü r T e 1 A v iw und Jaffa zeigt, daß insgesamt in Tel Aviw am 1. Januar 1933 ca. 7000 Arbeiter organisiert waren. Dazu kamen ca 700 Mitglieder des Arbeiterjugendverbandes, sowie 3500 organisierte Arbeiterfrauen, die nur in ihrem Hause tätig waren. 7 5 % ä 11 e r A f b e vtTe r Tel Avi.wssind organisiert. Der Rest ist im Privathaushalt. oder kleinen Werkstätten beschäftigt. Ca 500 sind Bauarbeiter, 800 Angestellte, 550 Transportarbeiter. Gegen 4000 Arbeiter sind in Fabriken und Werkstätten beschäf tigt. Der Rest verteilt sich auf verschiedene Berufe. Die Histadruth umfaßt in Tel Aviw 15 örtliche Gewerkschaften. An jedem Arbeitsplatz bestehen Betriebsräte, die den Gewerkschaften unterstellt, sind. Von der umfangreichen Tätigkeit des Tel Aviwer Ausschusses erhalten wir einen Begriff, wenn wir erwähnen, daß vom 1. Januar 1931 bis 1. Juni 1932 ca 500 Versammlungen an verschiedenen Arbeitsplätzen und von. Betriebsräten, sowie mehr als 500 Sitzungen von Gewerkschaftsausschtissen, außer lov al 1 ge meinen Mitgliederversammlungen stattfanden. - Ausführliche Ka.pitel * behandeln die ' Tätigkeit der einzelnen Gewerkschaften, des Arbeitsnachweises, die Beziehungen 7,u den. Arbeitgebern, die umfangreiche Kulturtätigkeit, die Tätigkeit der Krankenkasse, die sanitären Bedingungen, genossenschaftliche' und munizipale Tä- . tigkeit, Arbeits- und Wohnbedingüngen der Arbeiterschaft, Streiks und Aussperrungen, städt.,,Wohnsiedlungen, Arbeiterversicherung Usw. Der Bericht gibt einen lebendigen Einblick in das Leben und die Organisation der jüdischen' Arbeiterschaft in einem 100% jüdischen Territorium, in dem, zum ersten Mal vielleicht seit 2000 Jahren in der Geschichte, sie in die normalen Funktionen der Arbeiterschaft in einem n o r m al, gegliederten jüdischen Gemeinwesen eingerückt ist, gleichsam Abbild und Vorwegnähme ihrer Funktion im Gesamtjudenstaat der Zukunft. Der Bericht des Jerusalemer A r b e i t e r r a t e s zeigt, daß in Jerusalem mit seinem starken Einschlag orientalischer Judenschaft und. alten Jischuws die jüdische Arbeiterschaft — trotz aller Fortschritte in den letzten Jahren —, sich nicht in. demselben Maße wie in Tel Aviw und Haifa entwickeln konnte. 2812 Arbeiter waren am 1. Januar ,1932 organisiert, davon 379 Sefardim und Jemeniten (außerdem 2812 Frauen von Arbeitern, die nur in ihrem Haushalt sind, dazu ISO' Jugendliche). Der Prozentsatz der organisierten Arbeiter, sieht man vom aufblühenden Baugewerbe ab, ist kleiner _als in den; übrigen Städten. Der Bericht gibt in vielem ein Abbild des in Kasten, Kliquen und Gegensätze zerspaltenen Jerusalem mit seinem seltsamen Gemisch von Ältestem, Altem und Modernen, von dem auch die Arbeiterschaft nicht unbe rührt bleiben kann. Die Kapitel über den verzweifelten Kampf des Jerusalemer Arbeiters um seinen Anteil an den Arbeiten, der Sta4tverwaltung und der Regierung, der heute fast gleich Null ist, über die Kämpfe z,ur Reorganisation der ganz reaktionären^ » heute rein - -arabischen Stadtverwaltung führon uns in die allgemeinen Probleme der Judenheit Jerusalems ein. . (Schluß tolgt.)