Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- Heft 7 (17.2.1933)
- Date
- 1933-02-17
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 tm JÜDISCHE ÄRBEinßR 17. Februar 1933 Palästinensischer Zionismus Wird Transjordanien jüdisches Siedlungsland? & Zwei segeWolIe Strömungen, die votl entgegengesetzten Ursprüngen fluten, fließen im palästinensischen, Sozialismus kusaniniert.J <; ^. v.r ■ Getrieben vom Verwirklichungswiiien* Verzweifeln die einen jüdischen Denker an der Überheblichen AUsschließliehkeit feuröpäischer Theorie, -und europäischer "Theorie'der theoriö,!ah defen Streit und Kampf um die Alleinherrschaft, und schaffen auf der. Grundlage .altjüdischer Gefühlswerte und altjüdischer Symbole ein Weltbild beglückender Harmonie und Bindung an das Ewige: -die Weltgerech-r tigkeit vollendet sich, indem öott wird? an seinem Werden wirken wir alle mit unserem ganzen>,MensGh-?Sein . mit; unsere Sinnlichkeit ist' ebenso gottverbunden wie lunS^re'Willensergebenheitr Djsse. Männer. fordern, Gere.qh-* t iÜ k e i t d ü'r cli E r 1 ö s'ii n g G o t fe s. Ihr Führer ist Mar tin B.über. Enttäuscht ' Vom Leerlauf " jüdischen Rituajs .und aufgewühlt durch Geschehnisse jeden fTagesVund: jeder-,Stunde, die )hr> heißes Gerechtigkeitsempfinden nicht ertragen kann, reißen sich a n,d e r e J ür d i ß.c h e D e n k e r bewußt von jeglicher .Verknüpfung . mit irgend einem Judentum, mit irgend einem Fragment von Judentum-, los und ringen um ein neues Züsammendenken von Sein und Wollen ohne/; Anschluß an Altes, ohne Färbung „durch. Altes. Sie schaffen, ein Weltbild höchster Modernität; sie erschauen in der Maschine das größte Hemmnis und den bedeutendsten Hebel modernen Glükkejsi aller durch alle. \ , Diese Männer fordern G e r e c h - tigkeit durch Erlösung der A r b e i t. Ihr Führer ist K a r 1 Marx. Beiden Richtungen ist das gegenwärtige / Judentum, wie es sich zeigt, alt, abgenützt, ein Gemengsei' von unverstandenen' Symbolen, starr festgeha'lten'en Bräuchieniund. gefühlsleerem- - „Gottes"dienst; .beiden ist es so Schein, so unwahrhaftig?' >so .o h n e V e r p f 1 ich t u n g gegen .Gött^cnes und Menschliches wie das;Chr;i|tentum, den europäischen Völkern. ' ünd'die .eine vollführt an ihm "das, •"Wunjrfer der Erneuer ung,rdie ander e''n^acht folgerichtig mit' ihm t a b-u 1 a r a^fe:' Die eine führt .das \Jüdentutn wiedejrz'urück zum Wollen und zur Verwirklichujpg des notwendig „Guten, die' andere Ipst sorgsam ihr Wollen' und ihre Verwirklichung des notwendig. Guten vom verachteten Judentum los. V . ., In die ^Bestrebungen, beider - Richtungen 'wird die*neue Generation-1 des. jüdischen Volkes/hineingeboren. Beide befreien, sie. Die eine rettet sie' vor der jüdischen Neigung, das. Judentum, sich selbst, überheblich zu beträchten. Die andere zerstört in ihnen die letzten Reste einer leeren Treue zum Wortjudentum, einer sich, selbst' bespiegelnden Sentimentalität. Jenewverweist sie auf das erneuerte Judentum, das den höchsten Ansprüchen der Ethik Genüge leistet; diese gibt ihr die' Aufgabe, Wegbereiterin' des Sozialismus für die Gesämtmenschheit zu sein. Von:solcher Art Idealen geführt, mit solchen Ideen erfüllt, aber voll des Eifers, den Pioniere, den Wegbereiter haben, gelängt die nächste Generation nach Palästina.'Die Worte und Gedanken der früheren Generation sind in sie, in das bereite Erdreich, eingesenkt. Oft ahnen sie kaür& daß es nicht eigenes Gut ist, was sie denken und wirken. Ühdso vollführt sich in Palästina unter > stetem Widerstreit und Wehren beider Richtungen^ ja unter einem Mißtrauen, das .folgerichtiges Denken Immer begleitet,1 ,die. Synthese, der. höhere Einklang aus den scheinbar unverträglichen Gegensätzen. Dort verwirklicht sich ein Sözia-< Usmus, der europäisch und jüdisch ist. Dort einigt sich der. Sozialismus aus der Komponente, die zum freien Bunde -gleichgeordneter Arbeiter und zum Ver- . batnje dieser Bünde führt, und jener Komponente,, die eine disziplinierte politische , Kampftruppe zur... Befreiung des Gesamtproletariats schafft. Dort verwandelt sich Abkehr vom heutigen. Wort- Judentum in Rückkehr zum uralten Wil- . lensöudentum, Dort: gestaltet sich eine " neue,: religiös-ethische Verbundenheit aus dem Krimskrams hohler konfessioneller Beharrung. Antrage im «HU. Ontertians - Noch Keine Derahiünnü , London, 10. Februar (J; T. A.). GoiOT der Jüdische Nationalfoiids, wenn auch nominel Wedgwood fragte im Ühterhaus den E!!?M& Als K8üf(* '▼«««ehobien werit«in~iaJr—i«i«*«* ~u Ä. t«w«,o<:„««„ den mögen. Wenn auch der Repräsentant der Kolonienminister, ob er InfFormationen engiischen Regierung üi Amman dem Emir über Verkauf von Boden in Transjor- Abdullah den Rat gegeben hat, den Vertrag danien an Juden durch Emir Abdullah einige Zeit zu verschieben, um sich nicht habe und insbesondere, ob die Palästina ^?Arra?lschtnft-?°rn ÄU9lu8itz^'sc> damit Regierung In Tmnsjordänien oder iri *ÄÄjSÄ wW, hat Palästina dieser Transaktion entgegen-,, der Emir Abdullah in den letzten Tagen mingearbeitet habe. V destens 80 Telegramme von. arabischen FühiW Knlmitotiminfofor Philln Cutt. mm Traftsjördanien» erhalten, in denen er i.tt t. ♦ JSSJ? «r-Lt? i5 " dringend ersucht wird, seinen Boden an Juliffe-Lister erteilte Wedgwood auf diese den zu verpachten, um jüdisches Kapital ins Frage die folgende schriftliche Antwort: Land hereinzubekommen und einer Hungeav Es sdheint, daß Verhandlungen zwK Katastrophe vorzubeugen, sehen dem Emir Abdullah und einer |xgj, firflfiriP *pr narlampnicver jüdischen Gruppe betreffend Pacht WIC ^runaC 7^-?? eines gewissen Bodengebietes in Trads- Jordanien stattgefunden haben. Ich bin ... Jerusalem!, 12, Februar (J. T. A.j Wie gerade dabei, diese Angelegenheit zll Jetzt mttgeteilt wird, hat die Siteumg der Prüffen, bin kber . noch %ic!t in ^Cn^|ÄX 'F^ÄenÄÄ Lage, eine . weitere Erklärung abzuT Juden ..behandelt; werden soUtert deswegen geben. . . rmM siattCinden können, weil die Anhänger cles Emirs Abdullah,, diie ein« Erörterung SltlUllg im IrOnSjOrflanlSChen dieser( Angelegenheit im jeteigen Augenblick nnpi Anu>n< nia&tfvii^H flhitMait«« viermeiden wollten, durch Fembleiben von der Parlament PlOIZllCn ODfieSaai:«;' Sitzung1 deren Beschlußunfähigkeit erwirkten. Jerusalem, 10. Februar (J. T. ' .:Da8; •fachen Exekwthre: Palär,. .... n ' „0f.0+ort. „ o u^i«; ^stinas, ^„nalaßtin" jährt, in .seinen Angriffen Die^. für. Donnerstag^ den 9. Februar^•;auf Emir Abdullah fort und geht sogar einberufene Gesetzgebende Versamn)-, so wei% zu behaupten, daß »ich bereits 2500 lung. Transjordaniens, in der über den1,. Juden auf drei »Dampfem auf dem' Wege nach geplanten Verkauf von transjordani^ Transjqrdaniem via Palastina. 'befinden. Diese e0Uf>m Rnrlnn hn Titripn bpratPn werdpii Mitteilung wird auch ira gemäßigten larabisc?1e*n Boa®n .an ^a^ ^raxeJ^^ra9», sehen Kreisen als lächerlich' bezeichnet. Es sollte, .wurde im letzten Augenblick a%., » hier auf. daß das Organ des Großgesagt. Das Parlameritsgebäude war, mufti.;.,Al Jamea el< Aralbia". in die Drakiisbereits zur Aufnahme der Abgeprdne-r ^n betreffend Bodeiniverlca.uf^ ain« Juden in ten hergerichtet, die Fahne, die an- 1 zeigt, daß das Parlament tagt, w4r schon gehißt, als den erschienenen Parlamentsmitgliedern mitgeteilt wurde', daß die Sitzung nicht stattfinden kört Trtam'Sjordanien .mit keinemi Worte eingreift. Sokolow von KOnl^ foafl empfanden Cairo, 10. Februar (J. T. A.). Der ne. Die Parlamentsmitglieder verließen Präsident .der Zionistischen Weltorga das Haus in einer gewissen Bestürnisation imd:der Jewish Agency Nahum zung, es wurde ihnen nicht gesagt; Sokolow ist hier vom König Fuad von wann die nächste Sitzung stattfinden Ägypten m längerer Audienz empfanwjrd - :j gen worden. . Über den Inhalt des Ge- Eine kleine arabische Gruppe, die spräphs zwischen Sokolow und dem sich „arabische Exekutive von Trans- Kö™S lst ein Bericht noch nicht ausge- •jordanien" nennt, sandte an den Emir ^eoen worden. Abdullah und an die High Commis- |^ |,auu |n Rußland WClH sioneir Telegramme, in denen erklärt iiimI ftBi«* wird, daß die öffentliche Meinung mit UIIW Besorgnis die „zionistischen Intrigerf"' Moskau, 10. Februar (J.T.A.). Seitbeobachtet. Die Zeitung „Felestiä^ ' dem' Ende 1929 die jüdischen Kredit- Organ der arabischen Exekutive PaläV geriossenschaften liquidiert 'worden' sind, stinas, beschuldijgt den Emir Abdullah,: i hat die Jewish Colonisation Association daß er unbeschadet seines bekannten1. (JCA) ihre Arbeit in der Sowjet-Union Dementis fortfährt, die Juden zu eraiif^ die Entwicklung intensiver Kultü.- muntern, ihre Arbeit auf Tränsjordaren^ / hauptsächlich Wein- und iOfostanbau, in den jüdischen Rayoneri der Ukraine konzentriert.; Die JCA arbeitet vor; allem in den Rayonen Neu-Zlatopol, Stalindorf, Ealinindorf und in den jüdischen Kolonien des Rayons Nikopoljev insgesamt in 42 jüdischen Kolleknien auszudehnen. Front der arabischen Presse Palästinas gegen f mir Abdullah s •'"Jerusalem, 9. Februar (J. T. A.). Die arabische Presse Palästinas macht wiederum ge In Litauen wie überall... gen den Plan einer jüdischen Arbeit in, Transtiv-Kölonien. JCA , gibt . Kredite für jordanien Front und erklärt, Emir Abdullah Wohnungsbau, gewährt den Kolonien ÄJÄÄ'ÄM SÄ technischen , und yonpmischen Rat mitdieder an. den High'Commissioner für Pa- -zur Entwicklung intensiver Kulturen, lästana und Transjordanien und dlan Emir Ab- sowie Kredite, zur Ermöglichurig., der clullah angeregt, in der• gefordert' wird^; daß Anlage von Wein- und Obstgärten. Im den Transjordaniorn die Freiheit gegeben rnh° -.qo« Vin+ ynA ffir VIipsp werde, ihren Boden zu verkaufen, an wen sie IVÖ^hM^ die JOA Im diese .wofllen. Emir AbduUah w.olle die Opposition dfer Zwecke .200.000 Dollar ausgegeben, palästinemsischen Ai'aber gegen Verkauf von Boden an Juden schw'ächon, indem er den Arischem - Zuerwecken sticht, daß er gegen ^ie m Volksmeinung in Transjordanien machtlos ist. Kowno, 11. Februar. (J. T. A.) JJie in Nicht um Kapital ins Land. zu bringen, -tön Kowrio erscheinende jiddische Tagesdio Bevölkerung vor einer Jungerkatasbr^ zeituijg V zionistischer Richtung „Ydizu bewahren, sondern aus persönlichem Eigen. .£> „ \„i/infrAn nutz woUe Emir Abdullah Juden nach Trans-, sehe'ßtime" erhebt scharfe Anklagen Jordanien kommen lassen. r gegen gewisse staatliche und gesell- " Die Zeitung „Isiqulal" eJklllrt, es wefde:" schädliche Kreise, die sich fortgesetzt ff\ zeig?n' >da:ß,fer LnVMUI+ffo^?nofSS und mit . Erfolg bemühen, die Juden in Abdullah, er beabsichtige nicht, transjordaiu T . \LV . •' M. u tS„ sehen Boden an Juden zu verkaufen oder zu Litauen, auß ihren wirtschaftlichen Poverpachten, nicht zu trauen, sei. Die letzte sitionen . hinauszustoßen. Die Zeitung Nummer der Jslamia" bringt nicht.weniger .fordert die Judenheit Litauens zu eials acht Artikel mit Angriffen auf den• Emir „fi ZiicnrnrhonsobhiR zwecks wirt- Abdullah. Die Zeitung behauptet, hinter dem 1em . ^usammenscniuß zwecks wiu traiisjordanischen Boclenkaufsabiommen ste^. schädlichen und politischen belbst- So eint sich in steten, immer neu aufgenommenen Versuchen reifstes geschultes staatsökonömisches Denken mit tiefsteni Versenken in'die jüdische .Seele; Vernunft und Gefühl lenken den Willen, der Erheuerungstrieb drängt das Erwägen und das Sinnen. Nicht mit Mißgunst schaut Palästina auf das Erneuerungswerk' in Rußland. Wie es sich auch gestalte: in Palästina werden alle Phasen mit der Leidenschaftlichkeit, die allen Werkmeistern, die besonders jüdischen Werkmeistern inne. Wohnt, verfolgt. Aber auch unbeirrt. Denn "jegliches Tun, das aus der ethischen Förderung nach Gerechtigkeit ersprießt, ist willkommen jenen, die aus derselben Forderung gestalten. In aller Bescheidenheit darf dies Eine gesagt werden: Die Menschenopfer unerhört,] die eine gewaltige gewaltsame -Umwälzung, wie die in Rußland, auf sich jiimmt, sind Palästina erspart. Nicht Diktatur und Militärgewalt erzwingen die Freiheit, sondern der freie Wille schafft den Bund der freien Gemeinden. Und noch ein zweites ist Palästina erspart; es braucht zur Erzielung seines Zwefckes keine Mittel anzuwenden, die das bürgerliche Leben für seine Unternehmungen bereit hat: die Drohung,' die Übefredung, die Lüge, die Verdrehung. Die Weltgeschichte ist das Weltgericht; sie wird Recht sprechen. Dr. Karl Teller. Schutzes auf; Obwohl, so schreibt Üüe Schutzes auf* Qbwohl, so schreibt die tauens unter der pherrschenden4 Wirtschaftskrise nicht 'weniger zu leiden hat als dier nichtjüdische, geht man zum Angriff auf die jüdische Position über, wälzt imimier schweresTe Steuerlasten auf die jüdischen Berufe und duldet eine stets wächsende Pressehetze gegen die Juden. Ohne viel äußeret Aufsehen, aber umso hartnäckiger werden die Juden aus der Wirtschaft und! aus dien intellektuiellen Berufen lti% naüsgedrängt. „Ydische Stime" fordert die Judenheit Litauens auf, sich unter der Führung ihrer Intellektuellen zusammenzuschließen, um gegen die wirtschaftliche Benachteiligung anzukämpfen und die zugrunde gehenden •jüdischen' Handwerker, Kaufleute und •Ladenbesitzer zu. stützen. Repräsentanz der österreichischen Juden geschaflen . Wien, 10. Februar. In d-er Pletnafsitzung des Vorstandes der Wiener Israelitischen Kultusgemieinde wurdo .mitgeteilt, daß die Gründiumg eine» Verbandes jüdischer Gemeinden ganz Österreichs Tatsache geworden ist. Von den in den österreichischen Bundesländern}! .bestehenden 33 jüdischen Gemeinden haben 26, unter ihnen 3 orthodoxe Geineihdeii im Burgenlande, den Anschluß an den Verband vollzogen, während 5 burgenländische Gemeinden, bis Jetzt eine positive Antwort .nicht und 2 einen ablehnenden Bescheid, gegeben haben. In den nächsten Tagten wird die Konstituierung des Gemeindeverbandes und die Wahl einer Repräsentanz der gesamten österreichischen. Judenheit vor sich gehen. Demnächst sollen Verhandlungen mit der Regierung und mit anderen politischen Faktoren über wichtige Angeilegenheiten der österreichischen Juden aufgenosmxoen werden. Die alte jüdische Gemeinde in Hohenems in Tirolhat zu existieren aufgehört und wurde aus' dem Register der •Gemeinden gestrichen. Diese einst blühende Gemeinde zählte zuletzt nur noßh 5 jüdische Familien. Aub dek judUefanWeU § Ein Jude Arbeitsbeschaffungskommissär in Belgien. Die belgische Regier rung ernannte zum Leiter des. neu eingerichteten ArbeitsbeschaffuTigskottv missariats beim Ministerium für Volkswohl Herrn Max Gotschalk. Gotschalk - behält auch sein Amt als der Vertreter Belgiens im Internationalen Arbeitsamt des Völkersbundes' in Genf. Er betätigt sich viel im jüdischen Leben und ist Mitglied des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Brüssel. § Steigende jüdische Einwanderung in Syrien. In Syrien macht sich seit einiger Zeit 'eine steigende jüdische Einwanderung bemerkbar, so daß Beirut allmäh: lieh ein starkes, jüdisches Zentrum wird1. Die meisten Juden kommen, nach Syrien .in der Hoffnung, von dort nach Palästina gehen , zin können, aber infolge, der Schwierigkeitj Visa für Palästina zu erlangen, bleiben sie in Syrien und pausen sich' den örtlichen Verhältnissen an. § Lettländische Nationalsozialisten stürmen Bialik-Klub. Lettländische Nationalsozialisten,' die das Protamin Adolf. Hitlers akzeptieren^ es aber in gleicher Weise gegen Juden wie 'Deutsche angewendet wissen wollen, stürmten den „Bialik-Klub", ein Kulturzentrum der lettländischen Hebräisten, mißhandelten die anwesenden Klubmitglieder, von denen miehrere verwundet wurden, und zertrümmerten die Inneneinrichtung, 'darunter Bilder von Theodor Herzl und Ghaim K Bialik. Die Polizei verhaftete die Eindringlinge. § Überfälle auf Juden in Danzig. Während ' der letzten Kundgebungen der Danziger Nationalsozialisten wurden mehrere jüdische Passanten von Demonstranten niedergeschlagen; einige Passanten wurden verletzt, unter ihnen ein Arzt, der palästinensischer Staatsbürger ist. Der englische Konsul in Danzig hat bei der Danzjger Regierung wegen Mißhandlung des Bürgers eines englischen MandatsteiTitoriums Beschwerde erhoben. ' •; § Ein Jude Finanzberater der Irak.Regierung. Die Regierung des Irak hat einen Juden, Abraham Bey El-Kabir, %vl