Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 10 (1933)
- Issue
- Heft 2 (13.1.1933)
- Date
- 1933-01-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 DEfc JÜDISCHE ARBEITER 13. Jänner 1933 Was wird aas dem» Lande&retbaod? Es ist kein Geheimnis geblieben, dass die Sitzuti§ des Landeskomitiei, die am S. Jänner ik; Mäht. Osit&H idjft« und sieh in det Üäiiptsache mit der „R6$ierm§äkri$e" in. befäs&en hatte, die dütth dem Rücktritt det Leltün^ infolge finanzieller Schwierigkeiten eniständ, kein Ergebnis hatte: Vielleicht ist das rtttf den »ehr technische* Grund zurückzuführen, daß' fnan den Versuch unternahm, twische-n Suppe und Eteischt in ein paar knappen Stundet*, mit dem Problem ernster überscnul- " düng und organisatorischen Neuaufbaus fertig zW'werdm. Die „Vertagung1" in der Frage der Leitungsdemission wird jedenfalls jene zionistische öffentlichkeit nicht befriedigen, die an einer wirklichen Gesundung der Verhältnisse interessiert ist und den von den Landespolitikern mißbrauchten und in seinen Kräften erschöpften Bau der Zionistischen Organisation t in der CSR., den die zionistischen Gesinnungs- * gruppen verlassen wie Ratten ein sinkendes Schiff, gern wieder im Vollbesitz seiner Kräfte sehen möchte. Man kann sich kaum mit der Methode einverstanden erklären, daß in solch halber Weise Geheimnisse aus der mißlichen Finanzlage der Organisation gemacht werden. Schlecht geht es mich größeren und reicheren Körperschaften und es scheint uns besser, daß die Schwierigkeiten einer Situation ausgesprochen und umrissen werden, als daß durch Geheimdiplomatie den wildesten Vermutungen und Ziffern freie Bahn gegeben wird. Daß die schwebende Schuld der Ostrauer sich immer um etwa eine Viertelmillion bewegte, ist allbekannt und keiner hat das weiter tragisch genommen, da die Organisation, in intaMem Zustand, den daraus erwachsenden Verpflichtungen nachkommen konnte. Nun hat es scheinbar weder die Freundschaft' zur Jüdischen Partei, noch die Sympatlrie des D. K. in Prag für die Revisionisten verhindern können, daß das Defizit des tschechischen Organs der Landesorganisation stieg. Hier wird man sich den Kopf ernst- * haft über eine Reorganisierung zerbrechen und in aller öffentlichkeit auch klarstellen müssen, daß die Schaffung des Territorialverbandes eine Dringlichkeit ist und daß die monopolistischen Sicherungen, die die Jüdische Partei von ihrem poaiezionistischen Partner fordert,' zwar, den Machtbedarf einzelner Personen decken, aber nicht der Notwendigkeit nach einer Normalisierimg der organisatorischen zionistischen Zustände bei uns" gerecht werden können. , Juden auf dem Weihnachtsmarkt. In dm etwas abseitigen Bertifen, die schon hart an der Grenze des 'Luftmenschentums lieaen, beginnen sich in immer stärkerem Masse Juden bemerkbar zu machen, die, aus ihrer bürgerlichen Existenz geworfen, noch irgendwo Halt und Verdienstmöglichkeit suchen, ehe sie tief im Lumpenproletariat untertauchen. Dass o in den Oststaaten jüdische Markt fahr er gegeben hat, noch ehe die Wirtschaftskrise mit dieser Schärfe kam, ist bekannt. Im Westen und in Mitteleuropa %oar diese Erscheinung weitaus seltener, jafast unbekannt. Jetzt findet man unter den Marktßeranten, Gelegenheitshändlern, Verkäufern an Strhssenecken, unter den Kolporteuren von Zeitungen, Jo-Jo-Verkäufern und anderen, das StrassenUld unserer Städte ■düster umrahmenden Gestalten so manchen .jüdischen Typus. Ins Groteske tauchst diese Erncheinwng, wenn wie auf dem -in Prag in der Mittergasse, Eisengasse und am Bergstein abgehaltenen ■ Weihnachtsmarkt etwa SO jüdische Marktfahrer beteilint toaren, die ihre Verkaufsstände hauptsächlich mit Galanteriewaren bestritten. Der grosse Teil von" ihnen stammte, toie uns berichtet wird, . aus Prag — mir xvenige kamen au* der böhmischen Proving. Man sali alte, iveissbärtige Männer unter ihnen. Andere mögen sentimental tverden. Für uns manifestiert sich in dieser und anderen Erscheinungen der Untergang einer Klasse, an der auch .unser Volk teil hat. Kleine Präge an die Schadenfrohen. Der Waad Leumi, das höchste nationale Institut des jüdischen Jischuio in Palestina, hat vor einigen Wochen die Zahlung der Gehälter an die Lehrer der hebräischen Schulen aufgenommen. Im Dezember lonräe der Oktobergehalt zur Auszahlung gebracht. Das bedeutet zwar noch keinen normalen Zustand, aber in diesem Akt liegt doch die Garantie für die Sicherung der materiellen Grundlage des hebräischen Kulturwerks in Palästina und es darf erwartet werden, dass nunmehr die Lehrerstreiks und Zahlungssclnoierigkeiten, die „Besetzungen" in den Büros der Jeiw'sh Agency und ähnliche aus der Not geborene Streiche ein- Ende haben, die in den vergangenen Jahren der uns schel betrachtenden. Assimilantengesellsehaft dller Länder immer zoillkommener Anlass waren, dn den VenoirklicJmngsmöglichkeiten des jüdischen Naiionalheims zu zweifeln. Denen mag übrigens darauf hinpeioiesen werden, dass in derselben Zeit, wo wir auch unser Kulturwerk auf eine gesunde finanzielle Basis zu stellen, beginnen, für geordnete Staatsioesen in dieser gleichen Frage die grössten Schioierigkeiten anheben, weil keine Bedeckung vorhanden ist. So zahlt die Tschechoslowakei, von der man jenseits der Grenzen glaubt, dass es ihr noch besser gehe als ihren Nachbarstaaten, schon seit vielen Monaten keine Gehälter an die wissenschaftlichen Hilfskräfte ihrer Hochschulen, an die Assistenten und andere Mitarbeiter in den Spitälern und Kliniken. Es wird uns getoiss keiner im Verdacht haben, dass wir einen Zustand begrüssen oder mit Genugtuung registrieren, bei dem zwar für Generäle, Maschinengewehre und Giftgase, nicht aber für den wissen- . schaftlichen Nachwuchs Geld da ist. Aber wir konnten es uns doch nicht versagen, den skeptischen Schmocks die Nase auf diesen kleinen Gegensatz zu stossen, der hier zwischen Palästina und einem festgefügten,, „fertigen". Staat besteht, wobei Palästina sicher nicht ungünstig abschneidet, Leset und verbreitet: „DER NEUE WEG' ichod in litiaaen durchgeführt -------, & Jännerv (Eigener Sericht.) form.. Gegen die Vereinigung ^^C9tnm In Anwesenheit des Führers der anterikleine Minderheit auf, die aber schließ- SSE 1* « kanischen Poale Zion, Boris Zuckerlieh erklärte, daß sie im Rahmen.der ™ t**A At0«*+ *rwrt i« tr*~r«~ au _____tk,**-.» a^l^:._ V*8 smd JabOUnskvs der zionistischen Organisation nicht» im. Gegenteil, ich will, daß ihr Einfluß gleich Kowüö, B. Jänner, (Eigener Bericht.) form. Gegen die"Vereinigung trat eine «^1!^ *^Amich ^cht ihrter'Disziplin; Tn A*«r*e**tfiA:t An« tUiu*«+a a** m^j.a.u i..1.«-unterwerfen, sondern Sie rnat allen meineiü ilysieren." i Jabotinsky» Erklärungen in deii mann, fand dieser Täge in Kowno die vereinigten Partei für ihre Anschauun- V,. trt, A , iL - - Vereinigungskonferenz der littauischen gen kämpfen werde. Die Meinungsver- S^h^f£S? ™% Ja£tm£kS Poale Ziön und Hitachduth statt, u. zw. schiedenheiten - belogen sich auf Spra- Ä^lJ^S^ ™m; hm Te,L auf der Grundlage der Danziger Plattchenfragen und auf die Landespolftik. "V^J^ioSi k Arbeit ——HHHMH_HMM_HMMMMMMSchiedsgericht, eingesetzt von Zionieten- (Schluß des Leitartikels.) eine nationale Institution an ahrer Stelle kon£reß und Waad Leumi.... .\ Muß ein Dunam Pärdess dem Besitzer 20 Pf. Arbeitsbedingungen und Arbeitslohn in * tragen, oder genügen vielleicht 18 Pf.? Und ihren Unternehmungen bestimmt? Gibt .doch Hier kana\ mir der Leser eine Frage stelwas sind die „notwendigen Bedürfnisse" seibat 'Jabotinsky in seinem Artikel zu, daß len: **ut> dieser Plan ist nicht aufrichtig der Arbeiter? Die Bedürfnisse eines chine- $jdas Privatkapital seine organisch einge- T*1 nicht^ möglich. Man kann in Palästina sischen Kuli, eines arabischen Fellachen wurzelte Eigenschaft hat, die — möge sie nicllt ^^ak Sabotage treiben und im und eines europäischen Arbeiters sind ganz gut oder schlecht sein — nicht beseitigt Galu<;h nationale Arbitrage predigen.. Aberverschieden. Nach welchem Maßstab soll werden kann". Und ist nicht eine diese* was fet.'Euer Plan, der Plan der Histadder Lohn des jüdischen Arbeiters bestimmt Eigenschaften der Wille, Herr in seinem ruth.? Muß M.m Erez Israel unaufhörlich werden? Das alles hängt von der sozia- Hause zu sein? Wird das Privatkapital be- Streiks, und wieder Streiks geben? Kam* len Anschauung und von den Neigunreit sein, sich freiwillig der nationalen Dis- T"0?1* einen Ausweg aus diesen Kongen der „neutralen" Schiedsrichter ab. ziplin zu unterwerfen? „ fhfeten finden? Jabotinsky schlägt vor, daß die oberstfi Wozu also diese Verstellung? Als ob die .e Antwort auf diese Frag© ist in eimem: Instanz für nationale Arbitrage durch den Arbeitgeber für diesen Plan seien und zu Berich* des Waad Hapoel der Histadruth Zionistenkongreß und die Assefath Haniw- Seiner Verwirklichung nur noch'die Zustimzur letzten Histadruth-Konferenz vor 5-Jah~ charim der Knesseth -Jisrael gegründet mung der Histadruth fehle... £en und ini Beschluß der Allgemeinen Arwerden soll. Beide Institutionen haben be- Und der zweite Kreis, der JaboheiterkonferenzPalästinas gegeben: Iii den* kanntlich keine gesetzgeberische Macht und tinskys Plan nicht ausführen wird und sich Ben£ht, der schon vor 5 Jahren im Druck die freiwillige Anerkennung und Unterwerkeinem Schiedsgericht unterwerfen wird, erscJj#ieI1> w*rd gesagt: fung unter die Autorität des Zionistenkondas vom Kongreß öder der Assefath Haniw- : "Em,e g^ze Reihe von Arbeitskonflikten gresses und der Assefath Haniwcharim von chadm gebildet wurde, istJabotinskys smd, dur.ch' .ein Schiedsgericht bereinigt Seiten des ganzen Jischuw.ist einC notwen- Tartei in Erez Israel. Jabotinsky worden, das m jedem Fall von beiden Setdige Voraussetzung des ganzen Planes. Ab^ weiß das so gut wie ich, denn er hat die tenb^tnnmt wurde." strahiert man die freiwillige Disziplin oder Partei so erzogen und den Zionistenkongreß " . Arbeiterseb&et ist daran interessiert, zerstört man sie, dann fällt der ganze Plan und die Knesseth Jisrael zu „zerschlagen",?,oweit a»# möghch Unterbrechungen und ins Wasser. ' ist sein, Jabotinskys, eigenes Programm. Störungen im Arbeitsprozeß zu vermeiden. Das muß auch dem Träger des Piaries Muß man das beweisen? In den gefährklär sein. Wenn man aber. Jabotinskys, lichsten Tagen des Jischuw, als ein Regime Artikel liest, in denen es heißt, daß die nationaler Disziplin eine Lebensfrage war, Histadruth den Jischuw durch. Klassenin den traurigsten Tagen des.August 1929 kämpf zerstört, daß sie eine Körporschaft ist Jabotinskys Partei in Erez Israel die ist, die „zur Herrschaft einer Klasse und einzige gewesen, die die Beschlüsse der . x - , _. _. . nicht zur Schaffung einer jüdischen Mehlhöchsten nationalen Instanz gebrochen hat Streik, in Anspruch zu nehmen. Die Histadheit in Palästina strebt" und daß man des- und, gegen die Meinung des ganzen Jiflmmt 6in,em' Streik nur zu> wenn &ie halb ihre Streiks brechen darf, trotzdem, schuw, die' traurige Demonstration an der ^ch davon uberzeugt hat, daß kein anderer ^nationale',' 'Arbmtßr Rfilhst RtrAifeßn Ichnnon. VlAcramttmnr nro-nnisiorfA wonino Ta'wo m Ausweg vorhanden ist. Nur wenn die Arbeitgeber die vitalsten Interessen verletzen, oder wenn die andere Seite sich weigert, die organisierte Arbeit, anzuerkennen und man mit ihr nicht zu; einer Einigung kommen kann, ist der Arbeiter gezwungen, das letzte Mittel,. „nationale''Arbeiter selbst streiken können, Klagemauer organisierte, wenige Tage vor weil das Schiedsgericht noch nicht vornandem Ausbruch der blutigen Geschehnisse, den ist, — hat man nolens volens folgenden Der Vorsitzende der revisionistischeijL Pav- Eindruck: Das ganze „nationale" und tei in Palästina, einer der nächsten^djurechte Palästina mit seinen Pardessim-Intanten des Führers, Wolf gang von Meisl, habern und Hausbesitzern, Fabrikanten und hat öffentlich erklärt: Unternehmern hofft und bittet schon jährej}wir Revisionisten anerkennen nicht den lang,gdaß der Zionistenkongreß und die Waad Leumi. Für uns ist er nicht der Ver- Assefath Haniwcharim im JiscKuw'eine natreter des JisChuw- -Wir. unterwerfen uns tionäle; Disziplin einführen und eine Institution einsetzen, die alle Arbeitsfragen löst. Und nur die „linke Klasseri-Histadruth" läßt diese „Erlösung" nicht zu und gestattet nicht, daß ein Regime nationaler Disziplin eingeführt wird., 1 Ist das wirklich so? . : Jeder Jude in Palästina kann darauf antworten und Jabotinsky weiß es sehr gütV Er weiß, daß, wenn die Histadruth seinen1 glänzenden Plan annehmen, wenn die ganze linke Arbeiterschaft, der Kongreß und die Assefath' Haniwcharim einverstanden sein werden, daß dennoch dieser Plan nicht durchgeführt werden wird und daß dieses Schiedsgericht nicht existieren wird, weil es im Jiscliuw zwei wichtige Kreise gibt, die schon einmal praktisch und theoretisch Und die allgemeine Konferenz*, die in* Sommer 1927 tagte, hat nach einer gründlichen Debatte einen Beschluß angenommen, der besagt: . „Ausgehend von dem Grundprinzip, daß", die jüdische Einwanderung Kolonisatioiv und Arbeit unbedingt die Entwicklung: aller ökonomischen Möglichkeiten im Lande- und den Aufbau einer produktiven Wirt-, schaft erfordert, die auf eigenen Füßensteht, sieht die Konferenz der Palästinaseinen Befehlen nicht." (Haam, 9. IV. .1931.) Noch, vor Kurzem hat Jabotinsky selbst Arbeiterschaft eine Lebensnotwendigkeit ii* einen Artikel veröffentlicht --- „Get"-- der Schaffung normaler Beziehungen zwi- „Scheidung", wo er. erklärt: sehen Arbeitern und Arbeitgebern aufc „Es wird vielleicht bald die Zeit kora- Grund kollektiver Vereinbarungen, die zwU. men, in der wir aus der Knesseth Israel sehen der Histadruth und. den Arbeitgebern, werden austreten und uns mit einem Appell geschlossen werden." an den Jischuw wenden müssen, daß soviel Das ist bis heute das leitende Prinzip Menschen als möglich uns folgen, damit die der Histadruth geblieben. Wenn die Hitac2i-. Assefath Haniwcharim und der Waad Leuduth Haikarim, der Kolonistenverb.and> mi nicht die Möglichkeit haben, als Vertresich verpflichten wird, jüdische Arbeiterter des Jischuw zu erscheinen." zu beschäftigen und gemeinsam, mit der- (Chasith Haam, 18. XI. 1931.) Vereinigung der Industriellen >ereit sein- Und wie. steht es mit der Autorität des wird, mit der organisierten Arbeiterschaftzu verhandeln und sich der Disziplin der Zionistenkongresses 'i? „Den Versuch, den Kongreß zu reformienationalen Instanzen und der nationalen* erklärt haben, daß sie ffle^AntoritttX ren'halte. fül'hh™ff midl ^r-^e^frtlZ^ZTlZt Zionistenkongresses nicht anerkennen, die ^^^^^^r wd Histadruth innerhalb von funk;. Disziplin der Assefath Haniwcharim nicht auf sich nehmen und keine höheren nationalen Instanzen kennen, die sie nicht anerkennen. Und Jabotinsky weiß wie jeder von uns in Palästina sehr gut, wer diese beiden Kreise sind. Es existiert in Palästina eine Klassenorganisation, wahrhaft keine linke — keine Arbeiterorganisation, sondern eine Klassenorganisation der Koloni- „Ich will*den Erfolg uud das Aufblühen Minuten ihre Zustimmung geben. Konzentration der SinKszionistisclien Jugend In Mähr. Ostrau fand eine gemeinsame Tagung der Chaluzim des Tcheleth Lawan und der Jüd. Soz. Jugend (Poale Zion) statt, die als ein wichtiger Merkstein in der Geschichte sten: Die Hitachduth.Haikarim (der Koder Beziehungen der beiden Jugendbünde lnisten-Verband). Vielo ihrer Mitglieder und ihrer Chaluzim angesehen werden kann. treten mit Füßen das zentralste und vital- Anoden 1Beratu^enM.nafeen üfer tS°t Men" . . , „. . n. , sehen, davon 50 Mitglieder der JSJ. aus ste Prinzip des Zionismus: Die judische Ostraii, Orlau und Ö.. Teschen teil, von denen Arbeit. Ihr ofizielles Organ, der „Boust der größte Teil im Snif Hechaluz Ostrau nai", bekämpft ganz offen die Forderung organisiert ist. Es wurden zwei Referate erdftr TTi^drnth' nach 100°/,.io-er indischer stattet, u.zw.von Ben Aharon über „Unser der Histadrutn?acn .1UU /°1^f;.^1f^ Weg in Erez Israel« und von H. Münk über Arbeit in den Kolonien. Revisionistische ^°%%m Stellung zum Hechaluz". Es wurde Kolonisten sind Mitglieder dieser Klassenu. a. die Wichtigkeit der Schaffungeiner Organisation. Und wir haben bis heute Jugendorganisation in Karpathorußland föst- „iotodavon gebärt, daß die reviriamstif^ÄSÄÄ sehe Partei und ihre ergebenen und ehrliwickiUIJ aes Hechaluz durch eine monopolichen Führer gedroht haben, diese Klassenstische Politik zu beeinflußen. Die Tagung, Organisation der Kolonisten zu brechen und die von tiefem Ernst gegenüber den Auffino „a+iminlfi" Tlitaphrliith Haikarim zu gaben des arbeitenden Palästina getragen eme „nationale mtacnoutti MaiKarim zu * faßtß eine Reihe von BeS(;Jllü8ßen) von schaffen, die dem Pnnzip der judischen denen wir die beiden wichtigsten tieferste- Arbeit 100% ig treu ist. hend veröffentliohen: Glaubt Jabotinsky, daß die Arbeitgeber, die sich weigern die Pflicht-der Beschäftigung jüdischer Arbeiter ■zu erfüllen, sich' in Arbeitsfragen einem Regime von nationaler Disziplin unterwerfen werden? Und die Arbeitgeber, die jüdische Arbeiter beschäf* Ügen — sind s i e einverstanden damit, daß Hechaluz: Als konsequenter Ausdruck der Ideologie des Kibbuz Meuchad und als/ Erfordernis der verstärkten Chaluztätigkeit anerkennt die Pegischah die Notwendigkeit der Schaffung einer Hachschärah meureweth (gemischte Hachschärah), der beiden Kibb'uzim und beauftragt die Maskirutlv beider ICibbuzim, die erforderlichen Schritte; zur yerwirklichung dieser Erkenntnis einzuleiten. Die gemeinsame Pegischah des KTIa und der KJSJ. fordert die AGSZ. und die, PZ. auf, die Konzentrierung der linken ziom. Kräfte innerhalb des ösl. Zionismusnicht länger zu verzögern und die ^Verhandlungen schleunigst zu einem, günstk, gen definitiven Abschluß zu führen. Beziehungen zur Arbeiterpartei Palästinas* - Die gemeinsame Pegischah des KTL. und der KJSJ. begrüßt die Miphelegeth. Poalej Erez I&rael. Mit besonderer Genug-- tuung nimmt sie die Beschlüsse der letz^ ten Konferenz der Mapaj zur Kenntnis, die auf die Verstärkung der zion.-sozial, Bewegung in der Gainth und die Verbreiterung der selbständigen Arbeiterkolonk satiön gerichtet Bind und verspricht, alles; aufzuwenden, um diese Parole durchzü-< führen. ,; Die gemeinsame Pegischah' des KTL, und der KJSJ. begrüßt die Konzentrier rung der zion. Arbeiterflügels, die, durch die Vereinigung der Weltverbände. Feale, Zion und Hitachduth vollzogen wwa«l« W hofft daß dies der hoffnungsvolle erste Schritt zur vollkommenen Vereinigung des proletarischen Flügels in der zion. Be* wegung ist.