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Der Jüdische Arbeiter · 1933-01-04 · Heft 1 (4.1.1933) · page 6

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
10 (1933)
Issue
Heft 1 (4.1.1933)
Date
1933-01-04
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Dfcft JÜDISCHE AfcfcElTER 4. Jänner 1933 Aber nicht nur diesen naiven Glauben äir, den barmherzigen Gottvater Leninl Wir finden bei A. auch die tragikomischen" Auswirkungen ^der kommunistfiöcheri ^hraseölögie. Wir sehen dort die ,,FührBrnaturenu, wie A. treffend sie fyezeichnetj die,' vollgepfropft mit .Sählägworten, groteske Redensarten führen, von „revolutionär", »marxistisch" uswi sprechen, ohne die blasseste Ahnung'zu haben, was das eigentlich' bedeutet. r ■'.}Als1 ich einmal in Leipzig in einer .ttffetitlichen jüdischen Versamnilung Äb'er ,',Kömmuriismus und die nationale $*rägeu sprach, bekam ich einen Zwischenruf eines. Kommunisten zu hören: ^Sftf sprechen doch hier deutsch! Ist cßsi&märüsiischV" (Nebenbei: ich sprecne 'gerne, on unü gut jiüüiscüj; urst gfiäuuie i'cn,'es sei ein Witz. Als icü jeuooii die. bitterernste Miene meines uegiieis' sali, wurae auch 'ich ernst, und .dachte über diesen pathologischen KinzeiiaU in Leipzig nach. JNun sah ich :;ai£er\bei iüueriph, daß dieser geistreiche^^ bei weitem Keine Einzelerscheinung, ist. Bei den unpassendsten Gelegenheiten hört .mandie Auswanderer von „Marxismus",, ^proletarischer Auffassung", vom ,^cht^ der Masse" usw. sprechen, öo erzählt Alberton yon dem „Führer!" Uefüel,, der sich dagegen auflehnte, daß man: während der einundzwanzigtägigen Reise einen Tag Halt machen müsse: „Man. müsse, meinte er, die Angelegenheit p r o 1 e t a r i s c h auffassen, und wenn der Verwalter Wert darauf lege, könne ihm Retuel das JParteibüchel vorlegen noch aus dem Zwanzi- ^erjahr." . ,,Und. äls^siclf der Verwalter,-verb»u, dag^^Refuel ihm .den Schädel voll- Äbrumme, wird dieser „Führer" einer kleinen Auswanderergruppe schon energischer; , . ... Genosse! Sie müssen wissen, wie man an die M a s s e herantreten muß. .;.^Dia Masse darf man nicht reizen!" (&-8&); .Per Bahnvorsteher beharrte aber auf seiner Vorschrift, daß die; Auswanderer -aussteigen-: .müssen, und einen Tag Aufenthalt haben. Nun handelte es sich •darum,. diese Unterbrechung auszunützen und baden zu gehen, zumal die AuswaM als zwei Wochen ununterbrochen unterwegs waren. Aber da melden sich gleich die „Führernaturen-":, „Man fährt doch nach Biro- Bidschanl Dort ist gewiß alles vorbereitet," Wozu also jetzt baden?. Aber auch die Diskussion um diese einfache hygienische Angelegenheit wird auf „revolutionärer" Basis geführt.. „Hier ist eine Verordnung der Regierung," rjef .Refuel aus,' „und da gibt es keinen ETa t 16 ri ali s in u s!" (S. 92.) •;,:DeV^weiteren schildert Alberton fast unbeschönigt--'die Mißwirtschaft in Biro- Bidschan selbst, die nicht zu einem genach dem anderen geht zugrunde im Ostens bewandert und übe« die geheimen PHringen Teil der unfähigen kommunisti- Kampf gegen Bürokratie und Willkür. ne <jfr «iomstische» ünkeii «« unt«rrichtet sehen Bürokratie zuzuschreiben sei* Die eiserne Walze schicksalsmäßiger "l^™"1 GuUcht*n Mt fol8ettde9 *u 6nt' Doch glaübt er selbstverständlich, al& Entwicklung der Diktatur knickt Ju- Das Lied „Tech-saknah" wurde, wie ver. linientreuer Kommunist, an das Gelingend, revolutionäre Jugend..." lautet, von einem gewissen Chajim Nachmen gen dieses Werkes. Und in bezug auf die jüdische Kolo-?Ä veffaßt' deswegen von den^Linken Nun, zur Biro-Bidschaner Kolonisanisationsbewegung in Kußland ließe jggj? Ä. 'tfct Äg ^t tion selbst kann m diesem Rahmen sich, von unserem sozialistischen Standschon darum «um Ausdruck, daß et sich 2wei nichts gesagt werden, zumal von ühpunkt aus, dem nur noch hinzufügen: Vornamen gewählt hat, die ausgesprochene Serer Seite dieses Problem bereits sehr Solange diese Bewegung keine Klassenkämpfer hahen (Chaim Ariosoroff, eingehend behandelt wurde. Erwähnen^ gesellschaftliche Atmosphä- „sw.^Ein kS"^« hebräiTchen Sprach" wert wäre nur noch zum Schluß folgenre hat, solange es keine soziawird ohne weiteres feststellen können, daß des pikante Zusammentreffent Auf dein I i s t i s c h e D em o k r a t i e g i b t, d i e B*«Mk' nicht8 andres als eine Zusammen- Umschlag dieses kommunistischen Bü- Selbsttätigkeit der breiten "ehung de8 Nameö8 Berl Locker bedeuches empfiehlt der Verlag das Buch jüd,ischen Uassen zu entwik- „Ich kann nicht mehr..." von Margakein, solange Werden alle Anrete Neumann mit einem JBrief von strengungen der Kommuni- Trotzki, mit folgenden einführenden sten auf ökonomischem, im be- Worten: „...Junge Menschen, Burr?.s anderem aber auf nati ohaischen und Mädchen in Stadt und Dorf ku 11ure 11 em Gebiete keine des revolutionären Rußland opfern ihre ' radikalehÄnderu ngen nervo rglühenden Seelen den Idealen. Einer ü rufen! Was Vciratcrilcd der Linhen Sensationelle CnfhttlluniSen. - Die:Budget-Sozialisten enmuiilöenllafit „Warum ist beim Jugendmeetitfg1 mus gefälscht haben, auch die hebräische . WT .1-- T»_« •!■_____ « ir : n ,D „i.. I Sprache gefälscht haben konnten! Um die letzten Zweifel an dem Klassen' kämpf-Charakter des Liedes „Tech-saknah" zu beseitigen, wandten wir uns an einen bekannten Führer der Union der Zionisten-Revisionisten, der in den letzten Monaten in nicht weniger als 58 Städten der polnischen Republik über „Die Geheimnisse des Orients" - sprach und auch sonst in der Geheimwissenschaft des Der Poale-Zionigimius blickt, bereits auf über drei Jahrzehnte seiner Geschichte zudes KKL. das Präsidium der Versammlung beim Absingen des „TeclM saknah" aufgestanden und so beinahe alle Teilnehmer veranlaßt mit? aufzustehen?" « Die von den angeblich-sozialistischen und angeblich-zionistischen Jugendgrüppchen befeindete und beneidete stolze Betar- Jugend kann nicht zur Ruhe kommen. Erst vor kurzer Zeit verursachten die Fragen Calais, Primat, Autonomie der Palästinenser Tausenden brauner Burschen und Mädchen schlaflose Nächte. Bis dann das erlösende Wort kam: ihr habt Maul zu halten; treibt lieber Wehrsport.;> Der tückische Feind ruhte und raste nicht. Er konnte den Gedanken nicht ertragen, daß die begeisterte junge Schar der Herzl-Zionisten laut-Tageshefehl Mr. 89213 Abd. ihr seelisches 'Gleichgewicht ' wiedererlangte. Er schmiedete finstere Pläne. Jetzt kam es. Um Zweifel und Zwiespalt in unschuldige Gemüter zu bringen,. stellte er die revisionistische Jugend vor das schier unlösbare „Tech-saknah"-Problem. Vor mehreren Wochen konnte man in Prag , anläßlich eines sonst nicht erwähnenswerten KKL-Jugendmeetings die beklagenswerten Folgen dieses teuflischen Spiels sehen. Das im Präsidium sitzende und den ganzen Saal durch Uniform, Achselstücke und pp-Abzeichen zierende Vertreter des Bettar, wurde durch den Anblick blauer Kittel so in Verwirrung gebracht, daß er beim Absingen des „Tech-saknah" aufstand. Seine Züge, verriete,!!. zwar- 'ein schweres inneres Ringen, die Haltung dfiärKSr'pers ytfx aber,^wip ''niwn..ji'ed^iBe^nd feststellen - muß, zweifellos senkrecht. Die übrigen;; im Saal vertretenen Revisionisten hörten sich teils stehend, teils' sitzend, meist aber ,in ., gex bückter Haltung das KlassenkampfUed an. "■ Die angeblichen Sozialisten versuchten gegen den Bethar-Redner eine nichtswürdige Verleumdung auszusteuern. Sie behaupten mit ... - , . Tv ... . . -j-, frecher Stirn, sein Aufstehen sei darauf .zum sich nach einer Definition^ von öororückzuführen, daß er die hebräische Sprache uhow drei Grundelemente, drei Gedariversteht und deshalb nicht einzusehen verkenreihen: > mochte, wieso denn Tech-saknah ein Klasseni c i j„„ o.^»,!,^ kampflied sei. Es unterliegt aber gar keinem •■ . •& O.Z 1 al 1 8 m U s: das Streben,. Zweifel, daß diese Verleumdung von jedem die kapitalistische Ordnung zu beseitiwahren Bethar^Mann abprallen und sich; gegen gen durch den Klassenkampf der Arbeiihre Urheber richten muß, Selbst wenn, wir wiederholen: selbst wenn die Kenntnis der hebräischen Sprache zu derartig abwegigen Annahmen verführen könnte, würde nichts die Tatsache aus der Welt schaffen können, daß die angeblichen Sozialisten, die ja den Zionistet. Vokale spielen bekanntlich im Hebräischen keine Rolle und der Buchstabe R wird als Anfangsbuchstabe des Wortes Revisionismus und als. Endbuchstabe des Wortes Bethar von den Linken verpönt. Zum Text übergehend meinte unser .Gewährsmann: „Tech-saknah" bedeutet eine Zusammenstellung der Anfangsbuchstaben folgender Wörter: Tenuwah, Chaluz, Klassenkampf, Nir, .Hille! (letzteres ist .der Name des Verfassers eines Klassenkampfliedes „Im en ami Ii mi Ii"). Unklarheit besteht Uber die Bedeutung des dritten Buchstaben „sajin". Da „sajin" aber die Zahlenbedeutung 7 hat und an dritter Stelle steht, ist anzunehmen, daß damit der Zusammenhang mit ,dem fünfzackigen Stern der Kommunistischen Internationale angedeutet werden soll. Durch dieses Gutachten ist endgültig bewiesen, daß „Tech-saknah" ein Klassenkampflied ist. . Daher ergeht an alle Betharim der Befehl: Bei Tech-saknah sitzen bleiben und wenn der Sessel voll Nadeln wäre! Tel-Chaj! . Für die Richtigkeit B. H. Was ist Poalc Zionismus? Von Berl Locker. wideruatürlieh, hat du den traurigen Zuständen unserer Tage ©inen neuen üppigen ..rück;, drei Jalir^hnte ideologischer Ent-_,„,^iNahrboden 'gefunden. ArbeiterfeiiicLUcüer Avicldung^Jiey-ÄicH* in einer quanMtatiVfun'd 1?591*' jiualitiV^ansehnliohen theoretischen Lite- ""ratur manifestiert; drei Jahrzehnte, sozialistisch-monistischer Praxis im Klampfe für die . ■wirtschaftiichiein, sozialen, poÄischien und nationalen Interessen der jüdischen Arbeiter. und Volksmassen in den Ländern jüdischer .'Massensiedlung,. sowie der proletarischen Aufbauarbeit und Kolonisationspolitik in Palästina. Aber lieute, nicht manK der als 'in den Tagen von Nachman Syrkins : ,'^Sozialistisoher Judenstaat (1897) und Ber . Boröchows j,Unsere Plattform" (1906), ist es,, notwendig, sich immer wieder mit der Frage zu befassen: Was ist Paole-Zionismus? Hypernationalismus und assiniilätorisolier Kosmopolitismus, insbesondere kommunistischer Observanz,, locken, unsere Jugend, die vor ihrer Ideen-Üntscheidung steht', durch eine trügeriseihe Gradlinigkeit und Eindeutigkeit, die alle Problemie auf einen einzigen, unkomplizierten Genenalneoner bringen zu ktfnnen vorgibt. Der Kampf um die tteele der jüdischen Jugend gegen die pseudo-saz-ialistischev Losung vom. »Untergang des Judentums", sowie gegen das pseudo-oäationale Geschrei über den „Bankrott des Sozialismus" ist aktuell' wie nie zuvor. Für diesen Kampf einen bescheidenen , Beitrag zu. liefern, ist . Aufgabe Die tausendmal widerlegte vulgäre M-^r ...dieser AiifsUtee. Ursprünglich im Jiddischer sichtj ials seien- Sozialismus und Zionismus SpradEe^gesVbjiebSn;^ b& mir auch unvereinbare. Gegensätze, eine Synthese der deutsch-spreohenden" jüdischen Jugend zwischen ihnen unmöglich, ja geradezu etwas sagen zu können. B. L. 'S',»,4 .... I. einen Zustand als normal ansehen, in Die poale-zionistische Idee vereinigt dem jeder Fortechritt der'Technik, je- ~ der neue t Sieg des Menschen über die Kräfte der INatur, jeder neue Triumph der Wissenschaft sich vor allem in eine satanische Kraft verwandelt, die Täusende, Millionen Arbeiter vom Arbeitsplatz verdrängt, ihnen und ihren Farai hat es euch nicht das Schönste ztnd Beste und Wertvollste, das ihr früher huttety ganz still und unmerklich aus der Hand gedreht, abgezwungen oder abgeschmeichelt? Denkt ihr etwa zu leugnen, daß es das Schönste Und Beste und Wertvollste war\ dieses Bohememäßige, dieses Traditionslose, dieses Gefühl, Anfänger einer Entwicklung zu sein? Gottfried Keller, der BoKemien, der Feind h der Konvention, hat in dem kleinen Philister Adam Litumlei (im „Schmied seines Glückes") den adeligen Ahnenstolz mit umgekehrtem Vorzeichen verkörpert, der nicht Enkel hoher Ahnen sein will, sondern Ahnherr eines blühenden Geschlechts von Enkeln. Ward ihr nicht solche Adams, aber frei von Philistertum und dummem Stolz, wolltet nicht ihr alle Ahnherren einer neuen Welt werden, hatte nicht jeder einzeihe von euch täglich und stündlich, in Arbeit und in Muße, das Gefühl der Verantwortung vor künftigen Geschlechtern, das Bewußtsein, Pionier und Wegebahner zu sein? Und was habt ihr an dessen Stelle bekommen, bei eurem guten und schönen und bequemen Leben? Die Sklaverei de r Konv ention. Das war es, %oas mich damals in Palästina am stärksten berührte: die Freiheit von der Konvention, von den tausend Fesseln der Eitelkeit, von der kleinlichen Eifersucht, dem Geltungswahn, dem Wetteifer in wertlosen Darbietungen, von dem Zwang des Sich-Messens in dem Reichtum an den in Wirklichkeit ach $o belanglosen Besitztümern des äußeren, des „schönen und guten und bequemen" Lebens. Und die Erringung voller menschlicher, bürter, der zur sozialen Revolution führen d6^,01986" vom ^il.de' die?Fleid?r muß; . 2. Zionismus: das Streben, die anormale Lage des jüdischen Volkes durch die Errichtung einer nationalen Heimstätte in Palästina zu beseitigen; 3. D i a s p b r a-E raanziipation: was ich nun —ich will ehrlich ein schränkend sagen — bei einem Teil der st ädtis chen jüdischen Bevölkerung Palästinas sehe, das ist ein ahnungslos blindes Aufsichnehmen dieses scheinbar schon vergessen gewesenen Joches, des Joches der Konvention. Wahrscheinlich konnte und kann es nicht anders sein. Man lebt nicht im luftleeren Baum, und gerade in Jerusalem gibt es so viel Zwang, mit der arabischen Oberschicht, vor allem aber mit der englischen Gesellschaft zusammengerlicher und nationaler Rechte für jevom Leibe reißt, ihr Heim zerstört,., sie dem Hunger und der Gefahr physischer und geistiger Degeneration preisgibt. Man kann doch eine Gesellschaftsordnung nicht normal nennen, die über die Welt das Unglück und die Schande des Weltkrieges gebracht hat und sie immer wieder mit neuer Katastrophe bedroht. nen großen Teil der Juden, der dauernd Nein, in dieser kapitalistischen Gesellin den Golusländern wird leben müssen, schaft, die auf Ausbeutung, .Elend, Hun- Zu dieser Definition Börochows ist Ser» Unterdrückung und Krieg autgenoch hinzufügen, daß jedes dieser drei Grundeleotnente sowohl ein selbst ä n d i g e s Ziel, als auch Mittel zur Erreichung der beiden anderen darstellt. II. baut ist, lebt kein Volk ein normales Leben. Dieser Gesellschaft haben wir zusammen mit der sozialistischen Arbeiterbewegung aller Länder und Völker unerbitterlichen Kämpf angesagt. Ziel dieses Kampfes ist, das kapitalistische System des Privateigentums und der Wir sind S o z i a I i s t e n. Zunächst um des Sozialismus selbst willen. Wenn Lohnsklaverei zu liquidieren und die wir davon sprechen, daß das jüdische sozialistische Gesellschaft auf den zuleben, daß wohl auch hier eine Art von Volk ein anormales Leben im Vergleich Grundlagen gemeinschaftlichen Eigen- Assimilation eintreten mußte. Die «wmit^ anderen Völkern führt, so ist die tums an den Produktionsmitteln, sowie geheure Energie und die Wirtschaftliche Normalität im Leben dieser anderen freier solidarischer Arbeit und Kultur Kraft, die nunmehr auch Jerusalem von Völker,lediglich eine relative — verzu errichten. Grund auf erneuert und modernisiert,; glichen mit dem jüdischen Volk. Besser ,JEs ist also nicht allein die spezifische europäisiert hat, zwingt mich zu höchausgedrückt, die Anomalie des jüdischen Lage des jüdischen Volkes, nicht allein ster Bewundemng; ich kann aber nicht VolkesU v ist spezifischer, schärfer, die besondere, anormale Situation der verkennen, .daß hier keine neue Gesellschmerzlicher, als die der anderen jüdischen Arbeiterklasse, die uns zu Soschafts- und Lebensform wächst> sondern Völker. Wahrhaft „normal" lebt in der zialisten macht. Wenn das jüdische eine alte importiert wird. Daß sie nicht kapitalistischen Gesellschaft kein Volk Volk sich in derselben Lage wie die zu einer Levantinischen werde, dafür der Welt. Unmöglich kann -doch die andern Völker in der kapitalistischen muß man seine Hoffnungen, trotz allem Tatsache als normal angesehen werden, Welt befände, wenn unsere jüdische Ar- Chaotischen und Gewöhnlichen, weit daß in der gesamten zivilisierten Welt beiterklasse durch den Kapitalismus mehr auf Tel Awiw setzen, vor allem der Löwenanteil am Nationalvermögen nur in dem gleichen Maß litte wie die aber auf das jüdische Dorf, auf die Koin den Händen einer kleinen Minder- Arbeiter „normaler4!4 Völker, würden lönie, den Moschaw, am stärksten auf heit yon Großagrariern, Fabrikanten wir ebensowenig wie die Sozialisten andie Kwuzah. Ich sagte früher und sage und Bankiers liegt, die erbarmungslos derer Völker unseren Frieden mit dem es heute mit verstärkter Bewegung: die Arbeit der großen Mehrheit von be» Kapitalismus machen. Zionisten brauch- Möge es uns beschieden sein, daß im jüsitzlosen Arbeitern, armen Bauern und ten wir in diesem Falle nicht zu sein, dischen Palästina das Dorf der Stadt anderen wirtschaftlich Abhängigen, also aber Sozialisten wären wir, genau so, sein Gesetz vorschreibt und nicfit der Majorität des Volkes überhaupt wie wir ©« heute sind, Stadt< das ihre dem Dorfe! . ausbeuten. Unmöglich köuuta ,wir doeh (Wird fovtgwtgt.)

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