Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 9 (1932)
- Issue
- Heft 16 (2.9.1932)
- Date
- 1932-09-02
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Der jüdische Arbeiter kämpft haben, da waren die deutschen Juden überzeugt, daß, für sie ein Rückschlag nicht mehr kommenkönne. Uni nun diese Riesenwelle antisemitischer Ablehnung der erhofften endgültigen Eingliederung der Juden in den deut^ sehen Volkskörpef, nun jenes jähe Zertrümmertwerden aller Hoffnungen... Man mißversteht die Tragik der seelischen Situation des deutschen Juden vollkommen, wenn man sie mit dem Hinweis auf die antisemitische Bewegung unter dem Hofprediger Stöcker und Lueger abschwächen will. Wenn jemals, so schlägt hier die Quantität in Qualität um: konnte der Antisemitismus dieser "Epochen als politische Gesinnung von Spießbürgern, eventuell als Jugendeselei studentischer Körperschaften bezeichnet werden, heute sieht sich der deutsche Jude in brutalster Form von fast der Mehrheit des deutschen Volkes abgelehnt, verhöhnt und als Pest, die in Europa wütet, betrachtet. Man wird sich angesichts dieses erschütternden Erlebnisses der deutschen Juden nicht wundern dürfen, daß nicht, geringe Teile des deutschen Judentums das Bedürfnis empfinden, ihre Haltung innerhalb des deutschen Kulturkreises zu revidieren, oder mindestens einer Prüfung zu unter-, ziehen. Man wird sich aber auch nicht wundern können, daß die geistig-seelische Reaktion auf diese Enttäuschungen, da man sich an der Ernte seiner bereits reifenden Blütenträume plötzlich verhindert sah, vielfach Formen angenommen hat, die nur zu sehr dafür zeugen, daß wir Juden das Schulbeispiel des nervösen Volkes sind. Nun soll liier nicht von jener Partei gesprochen werden, deren Programm und Tätigkeit eigentlich schon die Sphäre politischer Auseinandersetzung überschreitet und Gegenstand einer politischen Pathologie ist: wir meinen die Gruppe der dcutschnätionalen Juden, die unter Juden für Hugenberg und Hitler Propaganda machen. Wir wollen vielmehr jene Strömung innerhalb des deutschen Zionismus und nationalbewußten Judentums einer Kritik unterziehen, die da meint, daß die Loslösung des deutschen Judentums aus dem deutschen politischen Leben d i> e ""a ktu e 11 st e Forderung der Stunde seil Das deutsche Staatsvolk lehne aus nationalen Gründen die Mitwirkung der Juden an der Gestaltung des deutschen Staatslebens ab — es widerspreche der Würde des Judentums, und insbesondere des nationalen Judentums, seine Kräfte und Arbeitsleistung dem deutschen Gastvolke aufzudrängen. Unsere Aufgabe sei es, uns nunmehr der jüdischen Gemeinschaft zuzuwenden, auf die Pflege des immer jüdischen Lebens unsere freigewordenen Kräfte zu konzentrieren, der Verlebendigung der jüdischen Kulturwerte unsere gesellschaftliche Arbeit zu widmen. Der tiefe Ernst, der die Kundgebungen dieses Standpunktes erfüllt, entspricht durchaus seinen Vertretern und dem Organ, das ihnen Publizität verleiht: es ist einer der bedeutendsten wirtschaftspolitischen Schriftsteller Deutschlands, Alfred Markus, der in der „Jüdischen Rundschau" für diese politische Abstinenz des deutschen Judentums die Lanze bricht, und der dem deutschen Juden empfiehlt, als Maximalgrenze seiner Beteiligung am deutschen Staatsleben die Ausübung seines Wahlrechtes zu respektieren. Ganz konkret kann dieser Standpunkt so formuliert werden: die Tatsache, daß ein bewußter Jude, Rathemau, die Funktion eines jüdischen Außenministers akzeptiert, daß ein Zionist wie Hermann Badt die demokratische Regierung Preußens gegen das Staatsstreichregime Papens vor dem Staats^erichtshof vertritt, ist angesichts der Einstellung des deutschen Volkes ein Anachronismus und unerwünscht. Der innere Widerspruch dieser. Forderung nach politischer Indifferenz der deutschen Juden erweist sich schon durch ihre vollkommene Inkonsequenz. Denn es ist keineswegs einzusehen, warum der deutsche Jude, wenn er die nationalsozialistische Behauptung, die „nationale Autonomie" des deutschen Volkslebens sei durch die Juden, die 2 Prozent des 60-Mtlliomenvolkes ausmachen, bedroht; sich ausschließlich der Teilnahme am politischen Bereich des deutschen Lebens enthalten sollten. Wir sehen darin die für den Politiker charakteristische Ueberschätzumg der Politik als der Lebensäußerung" eines Volkes, während sie innerhalb der Volkskultur doch nur einen Faktor darstellt, der sich wohl der oberflächlichen Betrachtung als den Kulturelementen übergeordnet darstellt, während er in Wahrheit von den anderen Lebensbereichen eines. Volkes, seiner Wirtschaft vor allem, bestimmt wird. Daher müßte eine folgerichtige Abstin enzpolitik den Juden weitestgehende Enthaltsamkeit allen Kulturfunktionen gegenüber empfehlen, und ihnen nahelegen, auf jene exponierten Positionen, die sie innehaben, zu verzichten, oder sie zumindest nicht anzustreben. Ein künftiger Einstein, der in sich die Kraft fühlt, das Weltbild der Menschheit zu verändern, müßte auf sein Lebensziel, im Rahmen der deutschen Wissenschaft zu wirken, verzichten, ein künftiger Arnold Zweig seinen „Grischa" ungeschrieben sein lassen, weil es von einem Teil der Deutschen als ungehörig empfunden wird, daß jüdischer schöpferischer Geist, der seiner ureigenen Sprache verlustig ging, sich in deutscher Sprache objektiviert, Gustav Mahler hätte verzichten müssen; für sein Melodienreich im deutschen Kulturkreis um Anerkennung zu werben, weil dieses von nicht wenigen als jüdisch empfunden wird. Die,s auszusprechen, bedeutet nicht nur das Unrichtige, ja Verhängnisvolle dieser Gedankengnäge zu erkennen, es zeigt auch deutlich ihren utopischen Charakter. Denn utopisch .ist es, Genossen, zu glauben, daß unser Verbundensein mit dem deutschen Kulturleben jemals mechanisch gelöst werden könne, daß eine vom jüdisch-nationalen Standpunkt an den deutschen Juden gestellte Forderung nach kultureller Passivität, nach nur rezeptiver Anteilnahme am geistigen Leben Deutschlands, jemals erfüllt werden könnte. Bei aller Bejahung des jüdischen Volkstums in uns ist dieses doch nur eine Komponente unseres Seins, und ebenso wie wir uns der allweltlichen jüdischen Schicksalsgemeinschaft verbunden fühlen, ist es uns alltägliche, ja stündliche" Erfahrung, daß die Dinge, um die der große Kampf in Deutschland geht, in jeder Beziehung, unsere Sache sind, unser Schicksal zutiefst berühren. Und ebenso, wie es ireal ist, dem jüdischen Wissenschaftler, Dichter und Künstler, auch wenn diese ihr Judentum nicht verleugnen, ja. sich zum Ideal seiner Erneuerung bekennen, nunmehr nahezulegen, auf die Fruchtbarmachung ihrer Schaffenskraft, die, wie die Dinge nun mal liegen, nur innerhalb und mit den Mitteln der deutschen Kultur möglich ist, zu verzichten, ebenso gilt dies für denjenigen, der das politische Wirken als seine ureigenste Aufgabe betrachtet". Den jüdischen Menschen zur Apolitik verleiten zu wollen, ihm den Gedanken einzugeben, als ob er, wenn er sein Bestes im politischen Leben einsetzen würde, Verrat an der jüdischen« Würde, die uns keineswegs ein Phantom ist, begehen würde, das scheint uns noch abwegiger zu sein, als es das Predigen der anderen Formen kultureller Abstinenz wäre. Es sind die besten Kenner jüdischer Geistesart — wir erinnern nur an Achad Haam und. Martin Buber —^, die das Politische, das Streben nach gerechter Gestaltung des Gemeinschaftslebens, als das zentrale Merkmal derselben dargestellt haben. Wir glauben — vielleicht — im Gegensatz zu diesen hervorragenden Forschern der jüdischen Psychologie, daß es sich hier nicht um ein jüdisches „Rassenmerknlal" handelt, vielmehr um eine psychologisch und historisch leichtverständliche Reaktion der jüdischen Seele. Wie der Durstige am stärksten seine Gedanken auf Wasser konzentriert, so hat sich dieses Volk, dessen Staatslosigkeit keineswegs mit der Diaspora beginnt, immer am intensivsten mit den Fragen der Staatsgestaltung befaßt. Wichtiger ist es aber, daß wohl kein Volk der Geschichte ■ jemals sein physisches und geistiges Wohl und Wehe von Trägern politischer Macht in dem Maße abhängig sah, wie das jüdische: nicht etwa nur von der Machtverteilung im Großen, nicht nur von der Einstellung der obersten Staatsorgane, nein, - der letzte Landpfleger des römischen Reiches, der letzte Vogt oder Amtschreiber im Mittelalter, der letzte Bezirkshauptmann im' alten Oesterreich hatte die Macht, das persönlichste Schicksal des jüdischen Individuums zum Guten oder zum Bösen zu wenden. Wie nun auch die ursächliche Erklärung der spezifisch politischen Berufung jüdischen Schaffens sei — sie zu beweisen hieße Eulen nach Athen tragen. Und nun ermesse man, was es bedeutet, vom jüdischen Menschen zu verlangen, daß er sich gerade von diesem seinen ureigensten Gebiete wegwende, daß er gerade auf die Mitarbeit an der Lösung jener Probleme verzichte, für die er das brennendste Interesse besitzt. Nun wird uns eingewendet werden, daß heute dieser Aktivität innerhalb der jüdischen Gemeinschaft ein genügend weites Feld geboten ist;. der jüdische politische Mensch mag innerhalb der jüdischen Gemeinde, innerhalb des Zionismus mit seiner Kraft einsetzen. Auch wir sehen das jüdische Volksleben als den natürlichen Bereich jüdisch^ politischer Betätigung. Wer aber diesem Bereich die Ausschließlichkeit zuspricht; der muß sich darüber klar sein, daß er damit für den Westen die moralische Berechtigungdes Juden negiert, aktiv am Staatsleben teilzunehmen, durch organisatorische Leistung, mit der Feder oder durch mündliche Propaganda an der Realisierung der von ihm für richtig gehaltenen politischen Ideen mitzuarbeiten. Wieder ganz1 konkret: im gegebenen Augenblick soll es nicht zweckmäßig sein, daß ein. Fritz Naphtall gleichzeitig die politisch Die Konferenz der jüdischen Schul- und Kultur-. Organisation Polens, die im Gegensatz zur bundistjir> schien Schulbewegung unter poalezionistischem Einfluß: steht, hat in der Öffentlichkeit stärkstes Interesse; gefunden, was zur Genüge beweist, daß es der Orn ganisation gelangen ist, trotz ihrer Jugend und trotz! vieler Schwierigkeiten, die sie zu überwinden hat,, einen wichtigen Platz im jüdischen Kulturleben Polens zu erobern. Ueber den praktischen Wert der Ergebe nisse 'unsener Konferenz wird in letzter Instanz unsere. Arbeit im kommenden Jahr das Urteil sprechen, sie. wird zeigen, ob sie für alle Probleme unseres Schul-* Jebens die richtigen Lösungen gebracht hat; aber; schon heute ist es sicher, daß sie unsere Arbeit inj entsprechender und richtunggebender Weise beeinH flussen wird. , Es zeugt von der Größe des Opfermutes unserer} Mitarbeiter, daß trotz der im Ausland gar nicht, von stellbaren Not in Polen 150 Delegierte an der Konferenz teilgenommen haben. Aber nicht dies' ist das; wichtigste, von größerer Bedeutung ist der Geist, der unsere Konferenz beherrscht hat, die Art, wie die: Probleme unserer Bewegung* erörtert wurden. Win waren uns darüber klar, daß die Konferenz einej Reihe von Schwierigkeiten zu besiegen haben wird^ ist doch die soziale Grundlage unserer Bewegung keineswegs einheitlich. Wir betrachten uns als eine Bewegung, die die breitesten Schichten der jüdischen, Bewegung um die jüdische Schule und Kultur schä- , ren soll. Trotzdem war es unsere Aufgabe, zu verhüten, daß die Konferenz den Weg des'Kompromisses;und der Nachgiebigkeit, sei es welcher Gruppe auch immer gegenüber, gehe. Die Konferenz müßte siett , zu einem hohen Niveau erheben, wenn sie ihre Auf-« \ gaben lösen wollte. Den zentralen Gegenstand der; \ Konferenz bildete die furchtbare Kulturnot der jüdi-;i sehen Massen. Die Tagung hat unserer künftigen;;< bedeutsame Arbeit als Leiter der sozialistischen Forschungsstelle Deutschlands und als Mitglied der Leitung der zio-' nistischen Vereinigung leistet. Der Fehler, der in dieser Forderung steckt, beruht auf der grundsätzlich irrtümlichen Einstellung des nationalen Chauvinismus, der da meint, daß einerseits die Funktionen des modernen Staates ausschließlich nationalbestimmt sind, andererseits es für den Juden ausschließlich „jüdische" Probleme des gesellschaftlichen Lebens gebe. Der Klassencharakter des kapitalistischen Staates, die Klassendifferenzierung des Judentums, die Tatsache seiner politischen Differenzier rung wird übersehen, die Tatsache, daß es für den Juden schließlich auch andere belangvolle politische Fragen gibt,, als es der Antisemitismus ist, ignoriert. Die Richtung der Wirtschaftspolitik, der Sozialpolitik, der Kulturpolitik betrifft das persönlichste Schicksal des Juden und er soll darauf, verzichten, in der intensivsten Form, die er nach seiner. Neigung und Begabung seiner politischen Betätigung zu geben vermag, diese zu beeinflussen? Wenn es eine Abstinenz gibt, die sinnlos unnatürlich und schädlich ist, diese,, die da dem jüdischen Menschen gepredigt wird, wäre es bestimmt] Aber — meinen jene Prediger — eines wird zugegeben werden müssen: im Kampfe gegen den Nationalsozialismus ist es geboten, daß sich die Juden Zurückhaltung auferlegen, und zwar im Interesse des Kampfes selbst. Wenn wir Juden im Namen der Demokratie und des internationalen Sozialismus gegen den Nationalfaschismus kämpfen, dann wird uns die Verleumdung nicht erspart bleiben, daß wir den Antisemitismus unter falschen Fahnen bekämpfen, daß wir den Judenhaß meinen und von Faschismus sprechen. Wir stehen nicht an, zuzugeben, daß diese Befürchtung von besonderer Feinfühligkeit zeugt, glauben aber, daß sie zu weitgehend ist. Wie, wir sollen uns. das Oesetz unseres Handelns von einer Bewegung diktieren lassen, an der ihre zahlenmäßige Stärke das einzig Imponierende ist? Wir sollen unser Verantwortlichkeitsgefühl. für das Geschick des Staates, der Klasse, der geschichtlichen Bewegung, denen wir angehören, ertöten, wir sollen es uns versagen, mit unseren Klassen- und Parteigenossen gegen die braune Barbarei, die — man denke an die Aechtung Th. Manns — nicht nur das Proletariat, sondern die Kultur schlechthin bedroht, zu bekämpfen, weil wir /als Juden und Sozialisten im Nationalsozialismus denselben Feind haben, weil irgendwelche Literaten, die den braunen Mördern, den geistigen Weihrauch streuen, die Motive unseres Handelns verdächtigen können? Ist dies nicht ein Verfall in die ärgste Galutpsyehologie, die immer nach dem Richter außer mir selbst schielte? Nein, nein, wir jüdische Sozialisten werden diesen gewiß gutgemeinten Ratschlägen nicht Folge leisten. Der episodenhafte nationalfaschistische Aufstieg ist der Nährboden dieser empfohlenen Neuorientierung, die Ausdruck der Desorientierung erschreckter Juden ist. Jüdisches Galutschicksal ist es, an zwei Fronten um die Ideale der Menschheit zu kämpfen, an der jüdischen und an der des Volkes, innerhalb dessen Gebiet wir leben. In Palästina mag die Beschränkung auf den jüdischen Lebenskreis möglich sein;, im Galut würde' sie die Flucht vor dem jüdischen Schicksal', und nicht seine Erfüllung bedeuten. Arbeit den Weg -gewiesen; die Grundlage unsere^" Erziehiings- und Kulturarbeit bilden die Ideen derv nationalen Renaissance, der sozialein Gerechtigkeit und. der Erneuerung desd jüdischen Lebens. Unsere Schule' ist nicht nur deshalb jüdischweil ihre Unterrichts^ spräche das Jüdische ist, sondern hauptsächlich deshalb, weil das Volk in der jüdischen Sprache schafft, weil seine Leiden und sein Ringen um eine besserie Zukunft in dieser Sprache zum Ausdruck kommt. In: der jüdischen Sprache gtestaltet die jüdische Seele ihre Erlebnisse, in ihr lebt die jüdische Kultur, in: ihr liegt die Möglichkeit des kulturellen Aufstiegs der jüdischen Massen beschlossen. Unsere Schule;, ist nicht nur ihrer Sprache, sondern auch ihreim Wesen nach jüdisch, deshalb muß unsere Schule! ckis jüdische Kind mit allen Schätzen der jüdischen Kultur erfüllen, und deshalb ist es nur selbstverständlich, daß unsere Schule auch das gejstige Schaffer* vermittelt, dessen Ausdrucksmittel nicht die jüdische; Sprache ist. Die hebräische .Sprache betrachten wir alsr unlösbaren Teil des jüdischen Kuiturschaffens. Durch die Deklarierung unserer Schulen als- Volksschulen wollen wir nicht nur betonen, daß sie von Kindern der jüdischen Volksmassen besucht werden, wir wollen mit dieser Bezeichnung zum Ausdruck bringen, daß die Grundlage unseres Schulwesens das; Frei hei tsideal der jüdischen Massen ist, die ein neues, jüdisches Leben auf den Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit, der nationalen Freiheit und des produktiven Schaffens aufbauen wollen. Und in' einer solchen; Schule muß dem Palästinaideal ein wichtiger Platz;. eingeräumt werden. Unsere Schule muß weltlich sein und die Erneuerung des jüdischen Lebens vorbereiten. ) Das sind die wichtigsten Grundsätze, die um;sere Konferenz beschlossen hat. Diese Grundsätze! sind Produkt der jüdischen Wirklichkeit. Unsere Kontere Konferenz hat sich nicht nur mit den Fragend der Schularbeit befaßt, sondern auch mit den Pro»- Jüdische Kulturarbeit in Polen. Die Tagung der jüdischen Schul- und Kulturorganisation in Polen. Von Abraham Grodzewski.