Der Jüdische Arbeiter
- Journal
- Der Jüdische Arbeiter
- Volume
- 9 (1932)
- Issue
- Heft 9 (28.4.1932)
- Date
- 1932-04-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 2 Der jüdische Arbeiter Jüdisch-arabische Arbeiterorganisation. Von Ö. Ben Gurion. Ja, wir, die wir für volle jüdische Arbeit auf allen Gebieten der jüdischen Wirtschaft kämpfen, wir bejahen die gemeinsame jüdisch-arabische Arbeiterorganisation. Wir sind für gemeinsame Organisation, nicht weil wir auf volle jüdische Arbeit verzichten und auch nicht, weil uns der Glaube an die nahe Möglichkeit und die moralische Berechtigung der jüdischen Arbeit fehlt. Wir wollen die gemeinsame Organisation, indem wir auf dem Standpunkt voller jüdischer Arbeit stehen, an deren Möglichkeit wir absolut glauben. Wir sind für die gemeinsame Organisation des jüdischen Arbeiters, der die jüdische Wirtschaft aufbaut, und des arabischen Arbeiters, der in der Regierungswirtschaft, der städtischen Kommunalwirtschaft und im Land überhaupt arbeitet. Die Revisionisten und die Kommunisten sehen einen Widerspruch zwischen unserem Kampf für jüdische Arbeit und unserer Tätigkeit für gemeinsame Organisation. Entweder — oder: Entweder Kampf für jüdische Arbeit oder gemeinsame Organisation. Und wirklich, wenn der jüdische Arbeiter keine andere Aufgabe im Land hat, als ein Agent der sozialen Revolution unter den arabischen Arbeitern und Fellachen zu sein, so braucht er gar nicht um Arbeit zu kämpfen, weil das „Arbeitsbudget", die Ordnung der Welt zu ändern, alle seine Bedürfnisse zur Gänze befriedigen wird. Aber der Jude, den es vor dieser „Agentur" ekelt und der ein Arbeiter sein will, der von seiner Arbeit lebt und der nicht nur ein einzelner, zufälliger Arbeiter sein will, sondern eine Arbeiterklasse schaffen, die bestimmt und vorbereitet ist, sich in ein arbeitendes Volk zu verwandeln — ein solcher Arbeiter 'hat keine fruchtbarere und nützlichere revolutionäre Aufgabe, als den Kampf um die Vergrößerung der Arbeitsmöglichkeiten, welche seine Existenz, sein Wachsen, seine Kraft und seine Zukunft sichern. So auch die Politiker des „reinen" Zionismus, die in einem Atemzug einen jüdischen Staat zu beiden Seiten des Jordan errichten können, ohne Chaluzarbeit, ohne kolonisatorisch^ Tätigkeit ohna Anstrengung für den Aufbau, ohne Opferwilligkeit des Volkes — sie brauchen sich gar nicht abzugeben mit solchen Kleinigkeiten, wie jüdische Arbeit oder Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Land. Diese Politiker verlassen sich auf das „Regime" — in diesem Fall nicht auf das sozialistische Regime, versteht sich, sondern auf das Kolonisationsregime — das von der Regierung eingeführt werden soll und das alle Angelegenheiten des jüdischen Staates wie mit dem Zauberstab aufs beste ordnen und alle Fragen und Probleme lösen soll, und darunter auch das Problem unserer Beziehung zu unseren Nachbarn. Wir haben nicht das chassidische Vertrauen der Revisionisten in das Wunderregime mit seiner Macht vom Himmel, von außen. Unser Zionismus hat uns vor allem gelehrt, das Hauptgewicht auf unsere eigenen Anstrengungen zu legen. Und für diese verwirrten Probleme suchen wir die Lösung aus eigener Kraft. Mit eigener Kraft wollen wir auch das Problem unserer Beziehung zu unseren Nachbarn zu lösen versuchen, indem wir kameradschaftliche Verbindungen und Interessengemeinschaft zwischen den Arbeitern beider Völker schaffen. Wir sehen es als unser Verdienst an, die Organisierung der arabischen Arbeiter begonnen zu haben, und wir betrachten es als unsere Pflicht, diese Tätigkeit nach Maßgabe unserer Möglichkeiten fortzusetzen, obwohl wir nicht als Missionäre, als Menschen mit einer „Mission", hergekommen sind. Wir * sind nach Palästina gekommen, um unser Leben zu bauen, um durch unsere Arbeit die Arbeitsstätte für die jüdische Nation zu errichten, und gerade deswegen fühlen wir es als Bedürfnis und Pflicht, dem arabischen Arbeiter die Hand des Genossen hinzustrecken, bei seiner Organisierung zu helfen, seinen Zustand zu heben. Aus internationaler Klassensolidarität und aus zionistischem Kolonisationsbewußtsein wollen wir, daß der arabische Arbeiter nicht unter schlechteren Bedingungen arbeitet als der jüdische. Und nicht nur wir, die Arbeiter, haben ein Interesse daran. Ebenso wie es nötig ist, daß der arabische Arbeiter nicht dem jüdischen Arbeiter durch seine billige Arbeit Konkurrenz macht, so ist es nötig, daß der arabische Fellach nicht dem jüdischen Bauern Konkurrenz macht durch die Billigkeit seiner Produktion, und der arabische Fabrikant seinem jüdischen Kollegen durch die Billigkeit seiner Produktion. Die gemeinsame Organisation verzichtet nicht auf jüdische Arbeit, sondern sie ergänzt sie. Die jüdische Arbeit negiert nicht die gemeinsame Organisation, sondern ermöglicht sie. Ohne jüdische Arbeit gibt es keine gemeinsame und keine getrennte Organisation. Die Arbeit ist die existenznotwendige Vorbedingung für die Tätigkeit und Organisierung des Arbeiters. Der Kampf um Arbeit ist wichtiger als jeder andere Kampf — in bezug auf Zeit, Aktualität und Bedeutung. Der jüdische Arbeiter hat keine Arbeit „erobert" durch Lohndrückerei und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Im Gegenteil, in der Mehrzahl (der überwiegenden Mehrzahl) der Fälle wurde die Eroberung erreicht nur durch Erhöhung des Lohnes und Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Das Eindringen eines arabischen Arbeiters in einen jüdischen Arbeitsplatz ist immer mit Herabdrücken des Lohnes verbunden. Das Eindringen eines jüdischen Arbeiters in einen arabischen Arbeitsplatz ist verbunden mit Erhöhung des Lohnes. Daher besteht gar keine Möglichkeit, daß die Eroberung der Arbeit zur Verdrängung des arabischen Arbeiters von seinem Platz führt. Der jüdische Arbeiter kann den Arbeitsplatz erobern, der ihm zukommt, der durch die jüdische Kolonisation und die jüdische Einwanderung und um ihre,twHlen geschaffen worden ist, d. h. Arbeit in der jüdischen Wirtschaft und in einem gehörigen Maß Arbeit in der allgemeinen Wirtschaft des Landes, in der Landeswirtschaft und der städtischen Wirtschaft. Die Verwurzelung der jüdischen Einwanderer im Land geschieht nicht auf Kosten der arabischen Wirtschaft und der arabischen Arbeiter. Das Arbeitsfeld des jüdischen Arbeiters wurde nicht erobert in der schon existierenden palästinensischen Wirtschaft, sondern ist neu geschaffen worden durch die Kräfte der jüdischen Kolonisation. Eine jüdische Wirtschaft, die hundertprozentig durch jüdische Arbeit erbaut wird, braucht den arabischen Arbeiter nicht. Die jüdische Kolonisation verringert die Arbeitsquellen des arabischen Arbeiters nicht, sondern vergrößert sie indirekt, auch wenn sie nur jüdische Arbeiter beschäftigt. Sogar Simpson hat nicht umhin gekonnt, diese Tatsache zu sehen. Arbeiter einer veralteten Wirtschaft können in gewissen Fällen unter der Entwicklung fortgeschrittenerer Wirtschaftszweige leiden. Der Bau der Bahnlinie und der Automobilverkehr kann die Kamel- und Eselführer berühren, arabische wie jüdische. Aber das Hinzukommen neuer Erwerbsquellen und Wirtschaftszweige kann im ganzen die Arbeitsmöglichkeiten der existierenden Arbeiter nicht verringern, selbst wenn in die neuen Wirtschaftszweige Arbeiter kommen, die durch Einwanderung neu hinzugekommen sind, und die Pflanzungswirtschaft beweist das. Im. Jahre 1914 gab es in Palästina ungefähr 30.000 Dunam Orangenpflanzungen, davon 21.000 Dunam arabische und 9000 Dunam jüdische. Die Pflanzungsfläche im letzten Jahr beträgt ungefähr 115.000 Dunam, davon ungefähr 65.000 Dunam jüdisch und 50.000 Dunam arabisch. Die Fläche der jüdischen Pflanzungen ist um das Siebenfache gewachsen. Wenn alle jüdischen Pflanzungen 100 Prozent jüdische Arbeiter beschäftigten, so würden ■ diese neu hinzugekommenen Pflanzungen auch nicht einen arabischen Arbeiter berühren. Im Gegenteil, sie würden den Hafenarbeitern, den Chauffeuren, den Kamelführern, den Beamten mehr Arbeit geben außer der neuen Arbeit in den arabischen Pflanzungen. Was bedeutet unter diesen Umständen die Politik jüdischer Arbeit und gemeinsamer Organisation in der Pflan* zungswirtschaft? Es gibt 65.000 Dunam jüdische Pflanzungen und 50.000 Dunam arabische. Die erstere Fläche ist bestimmt für den jüdischen Arbeiter, auf der zweiten arbeitet der arabische Arbeiter. Die 7000 Arbeiter, die auf der jüdischen Fläche arbeiten und 20 Grusch im Tag bekommen, sind interessiert daran, daß die 5000 Arbeiter, die auf der arabischen Fläche arbeiten, auch 20 Grusch im Tag bekommen, darum helfen sie ihnen sich zu organisieren, und für die ganze palästinensische Orangenfläche die gemeinsame Organisation der Orangenarbeiter zu schaffen, in welche die jüdischen Arbeiter aus der jüdischen Wirtschaft und die arabischen aus der arabischen Wirtschaft eintreten, um mit gemeinsamer Kraft in der ganzen Orangenwirtschaft geeignete und nach Möglichkeit gleiche Arbeitsbedingungen zu sichern. Und die gemeinsame Tätigkeit wird nicht nur zum Segen für die Arbeiter beider Völker sein, sondern auch zum Nutzen für die ganze Bevölkerung, die jüdische wie die arabische. Und nur die Pflanzungsbesitzer, die gerade die billige Arbeit ausnützen wollen und die Politiker, die sich von Rassenkonflikten im Lande nähren, werden über diese Tätigkeit Kummer haben. Wir haben durchaus keine Ursache, an ihrem Kummer teilzunehmen. Sozialistischer Führer und aufrechter Jude. Gruß an Leon Blum zu seinem sechzigsten Geburtstag. Leon Blum war bis zur Ermordung Jaures ein stiller Mitarbeiter des großen Führers. Er genoß einen ausgezeichneten Ruf als Jurist, wie als Kunst- und Literaturkritiker. Er schrieb unter anderem zwei wertvolle Bücher über Goethe und Stendal. Als bei Ausbruch des Weltkrieges die Kugel eines französischen Chauvinisten den großen Führer des französischen Proletariats und Apostel des Weltfriedens, Jean Jaures, niederstreckte und eine große Lücke in der Führerschaft der Arbeiterschaft Frankreichs entstand, trat Leon Blum auf den Plan. Es gehörte Mut und großes Verantwortungsgefühl dazu, den ermordeten großen Führer zu vertreten und die Führung der Arbeiterschaft Frankreichs bei Ausbruch des furchtbaren Weltkrieges zu übernehmen. Leon Blum, der hingebungsvolle Sozialist, vollbrachte es. Er vollbrachte noch mehr. Der Weltkrieg und seine Folgen brachten auch für die Arbeiterschaft Frankreichs Spaltung und Zerstörung der Macht des Proletariats. Von der einstigen mächtigen sozialistischen Partei Frankreichs sind nur Trümmer geblieben. Leon Blum nahm unerschrocken die Zügel der Partei in seine Hand, und in wenigen Jahren stand sie wieder da als mächtiger Faktor im Kampfe um die Herrschaft in der Republik und für den Weltfrieden. Die gründliche sozialistische Schulung im Vereine mit tiefem ethischen Erleben und vorbildlicher Pflichttreue machten Leon Blum zum großen, erfolgreichen Führer des französischen Proletariats und zu einer der interessantesten Persönlichkeiten des Weltsozialismus überhaupt. Leon Blum bekennt sich auch stolz als Jude, er ist Mitglied der Exekutive des Rates der „Jüdischen Agentur", die die zionistische Weltbewegung repräsentiert; er hat, gemeinsam mit Eduard Bernstein, Vandervelde und Henderson, die denkwürdige Sozialistische Konferenz für das arbeitende Palästina im August 1928 in Brüssel einberufen und gehört seit damals dem in dieser Konferenz geschaffenen Sozialistischen Komitee für das arbeitende Palästina an. An Juden, die Führer sozialistischer Parteien sind, mangelt es wahrlich nicht. Neben den vielen Juden-Führern, die der jüdischen Sache ablehnend, ja feindselig gegenüberstehen, gibt es auch wenige, dieden zionistisch-sozialistischen Bestrebungen freundlich gegenüberstehen, aber keiner bekennt sich so restlos zu uns wie Leon Blum. Wir sind stolz auf den großen sozialistischen Führer und bewußten Juden Leon Blum, entbieten ihm unseren herzlichen Gruß zu seinem sechzigsten Geburtstage. Im Unterschiede zu vielen anderen Juden, die an der Spitze .sozialistischer Parteien stehen, bewies Leon Blum an seinem erfolgreichen Wirken, daß Judesein und Sozialistsein keinen Gegensatz bilden. Er war und ist uns stets leuchtendes Beispiel. Dafür wissen wir ihm Dank. M. S. Filippo Turati. Ein Wort des Gedenkens. Turati, der Inbegriff des Gewissens des italienischen Sozialismus, mußte im Exil sterben, da den bluttriefende Diktator die Freiheit, die Demokratie! und die Arbeiterbewegung Italiens zertrümmerte. Aben gibt es für einen Apostel1 des internationalen Sozia-* lismus wie Turati, für einen/ Bruder aller leidenden! Menschen eine Verbannung? Ist er nicht überall bfe? seinen leidenden und kämpfenden Brüdern daheim?. Bei aller Liebe des großen! Toten zu seinem Vaterlande und dessen Proletariat, er ist nicht unter Fremden' gestorben. Ein Kämpfer wie Turati ist nirgen'dsl fremd. Die Liebe Turatis zu allen.' leidenden und unterdrückten! Menschen brachte ihn auch1 uns, unseren! sozialistisc'hLziön^stisch'en Bestrebungen nahe. Den; Führer des klassenbewußten italienischen soziatisti-i sehen Proletariats zählte zu den aktivsten Förderernl des Aufbauwerkes des arbeitenden Palästina. Die jüdische Arbeiterschaft wird der proletarischen! Solidarität Filippo Turatis stets gedenken. ili!l!IH!ffi!ä:!!iilffi Sonntag, den 1. Mai um 8 Uhr abends im Theathersaale des Hotel Post, Wien, I. Bez., Fleischmarkt 24 Große Mai-Feier mit reichhaltigem künstlerischen Programm Festrede Gen. MENDEL SINGER Sprechchöre der J. S.A. J./Gertrud Kraus/Konzertsänger Urstein / Kurt Riegelhaupt (Petit Kabarett) Karten von S —.70 aufwärts im Borochowheim, HJ., Blumauergasse 1 und an der Abendkasse. S!!l!SSS!!!!!!SI Zwei Jubilare. David Pinski sechzig und Perez Hirschbein fünfzig Jahre alt. Die jiddische Literatur und über sie hinaus die gesamte jüdische Arbeiterwelt feiert die Jubiläen zweier jiddischer Dichter, von denen der eine, Pinski, der Schöpfer des jiddischen Arbeiterdramas ist, und der andere, Hirschbein, in allen Regionen der Welt heimisch, der erste Globetrotter der jiddischen Literatur, immer wieder zum jüdischen Arbeiterleben und zum Arbeiterleben überhaupt, zurückgekehrt und in dramatischer wie novellistischer Form jüdisches Arbeiterleben künstlerisch schildert. Beide, Pinski und Hirschbein, begannen mit dem Drama, und obwohl sie ihre literarische Tätigkeit auch über andere Literaturformen erstreckten — Pinski über die Novelle und den Roman, Hirschbein über die Skizze, Reisebilder und belletristische Publizistik — blieben sie doch hauptsächlich Dramatiker. Literaturgeschichtlich ist Pinski schwer in irgendeine Gruppe einzureihen, er steht altein zwischen zwei Generationen da. Zwischen der Klassikergruppe Perez, Mendele und Schalom-Alejchem einerseits und der jüngeren zweiten literarischen Generation: Asch, Nomberg und Reisen andererseits. Er vermittelt zwischen beiden und hat vieles vorweggenommen, was eine spätere literarische Entwicklung bringen sollte. Die Klassiker der jiddischen Literatur kennen den Arbeiter fast überhaupt nicht. Bei Mendele ist er überhaupt nicht zu finden, Schalom-Alejchem. hat ihn erst in seinen späteren Jahren in Amerika „entdeckt" und Perez kam erst durch die Vermittlung Pinskis in lebendige Berührung mit dem jüdischen Arbeiter. Die wenigen Erzählungen Perez' aus dem Arbeiterleben sind mehr symbolischer Natur (Bonzie Schweig!). Pinskis literaturgeschichtliche Aufgabe war es eben, diese Lücke auszufüllen mit einigen prächtigen Arbeitererzählungen und dem erschütternden Arbeiterdrama Eisik Scheitel, — das in der Uebersetzung Bubers auch dem deutschen Leser und Theaterbesucher bekannt ist und das mit seiner breiten, ausführlichen Milieuschilderung sehr naturalistisch anmutet und an den jungen Gerh. Hauptmann stark erinnert — den Proletarier für die jiddische Literatur zu entdecken und so den Weg für die spätere jiddische Arbeiterdichtung zu ebnen. Pinski ist aber nicht bloß Wegbereiter, dessen Bedeutung sich darin erschöpft, als erster, als Bahnbrecher gewesen zu sein. Pinski ist auch rein formal-künstlerisch einer der bedeutendsten, ja vielleicht der bedeutendste Schilderer des jüdischen Arbeiterlebens. Sein Jubiläum ist daher ein Festtag für die jiddische Literatur und die jüdische Arbeiterschaft.