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Der Jüdische Arbeiter · 1932-03-18 · Heft 6 (18.3.1932) · page 2

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
9 (1932)
Issue
Heft 6 (18.3.1932)
Date
1932-03-18
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Säfei 2 Pas jüdigdiva Artjeto :f Die Ißrtsfei^at!$öftteftfii& * V<*|-Dr. & P. &t ist fuf die Wirkung elfter jeden Krfefc, öb diese ntin das Leben eitles einzelnen Menschen oder einer sXttialStt Ötuppe erfaßt^ Ifennzeichii^nd, daß sie uns vt>f die Öfund* ffdgen dieses Lebens! stellt Je tiefgreifender die tffls ist, je schwerer die EBrsdiütterung der Grundlagen unseres geistigen oder politischen Daseins ist, um so brennender empfinden wir die Notwendigkeit, unsselbst erneut auf jene Probleme zu besinnen, die im Zentrum' desselben stehen. Die zionistische Bewegung befindet sich heute unzweifelhaft in einer solchen Krise, die auch der übertriebenste Optimismus nicht mehr als Wadistumskrise wird bezeichnen können. Man mag sich dagegen innerlich wehten, es ist nun einmal so, daß nicht nur nidht unbeträchtliche Teile der jüdischen Jugönd, sondern auch Menschen, die durch Jahrzehnte mit der Entwicklung unserer Bewegung aufs innigste verbunden sind, vört der bangen Frage nach Sinn und Möglichkeit des Zionismus! aufgewühlt sind, sjcft fragen, ob er nicht historischer Ausdruck vergangener Zeiten ist, seine Losungen geschichtliche Kategorien, dje ruinenhaft in unsere Gegenwart hineinragen. Selbstve/ständlich ist diese Krise des Zionismus nicht aus sich selbst entstanden, auch im sozialen Leben gibt es keine Urzeugung; sie ist bedingt durch den sozialen und politischen Raum', in dem sie wirkt. Vor allem ist es vdie Krise der Aufbauarbeit in Palästina, sind es die politischen Schwierigkeiten, die sieb seit den blutigen Ereignissen von 1927 auf unserem Wege auftürmen, der durch die Weltwirtschaftskrise bedingte ökonomische Stillstand unserer Kolonisation, welche die geistige Krise in unserer Bewegung hervorgerufen "haben. Es ist die Tragik unserer Bewegung, daß sie gerade im Augenblick, da sie sieb besonders zubewähren hätte, da die Not der jüdischen Massen in Polen ihren Höhepunkt erreicht hat, da die wirtschaftliche Position des'halbassimilierten WestjudentumS wankend geworden ist, da der Wirtschaftsantisemitis'mus der öffentlichen und privaten Wirtschaft im' internationalen Maßstab die proletarisierten Juden aller Länder zu einer Schicksalsgemeinschaft verbindet wie noch nie, daß sie gerade jetzt nicht über die Mittel verfügt, die Kolonisationsarbeit in verstärktem Maße fortzusetzen. Diese tragislche Gleichzeitigkeit der historischen Bestätigung unserer Lehre und unserer wirtschaftlichen Schwäche, die nichts anderes ist als! Ausdruck des funktionalen Zusammenhanges zwischen Galuthsituationen und der, Entwicklung des jüdischen Palästina, slie ist der wichtigste Grund der Krise des •zionistischen Glaubens. Geteiltes Leid ist gewiß nicht halbes Leid; aber wir können Mut schöpfen aus der Tatsache, daß unsere Situation keine vereinzelte ist, daß auch der internationale, demokratische So-, zialismus sich in derselben Lage befindet. Die Weltwirtschaftskrise hat in der ganzen Welt die Grundfesten des Kapitalismus ins! Wanken gebracht, die Not der Menschen schreit nach seiner Beseitigung und Ersetzung durch1 eine sozialistische Bedarfsdeckungswirtschaft. Aber gerade in diesem! .Augenblick ist das! Proletariat infolge der Spaltung, des Anschlusses: nicht unwesentlicher Teile desselben an den- Faschismus zu einer sichöpferis'chen Politik auf dem Boden der Demokratie nicht mächtig genug. Und wie die internationale Arbeiterbewegung ihre Arbeit fortsetzt, in täglichem Kampfe um soziaUstisehe Durchdringung der bürgerlichen Gesellschaft ringt, s!6 hat auch der Zionismus unverdrossen seine Arbeit zu leisten, dessen eingedenk,' daß auch in diesen Tagen des Stillstandes' dieser nicht absolut ist; die Einwanderung' geht, wenn auch in geringem Umfange, weiter, und der wachsende JiSdhuwi verpflichtet uns1 zum1 Ausharren. Die Krise des Zionismus! hat dazu geführt, daß auch in unseren Reihen die Frage erörtert wird, ob der Zionismus die Judenfrage löse, EsJ ,&t nur ein fegftmef Ausdruck der gegenwärtigen Wirtsfcfcaftskfise, daß for allem von der materiellen Not der jüdis^ehen Massen, von M Ökonomischen JudenfragS gesprochen wird; und eS ist feein iWundef, daß diese Frage vielfach unter dem Eindruck der durch die Krise gesteigerten Not verein! wird. Nun sollte doch wohl bedacht werden, daß der Zionismus keineswegs» berufen ist, die zusätzliche Not der Gegenwart, sondern mit anderen Faktoren allgemeiner und jüdischer Sozialpolitik die kontinuierliche, vom' Konjunkturverlauf tinbe* rührte anormale Lage der Juden zu beheben. Die ökonomische Judenfrage ist wie die soziale Frage ein Problem', dessen endgültige Bereinigung die Verwirklichung des Zionismus und Sozialismus bringen wird; es ist utopisch seine sofortige Lösung gerade in dem1 Augenblick zu fördern, da es seine schärfste Form angenommen hat. Sozialismus und Zionismus sind Lösungen, die Zeit . brauchen. Der demokratische Weg zum Sozialismus verlangt von seinen Anhängern Ausdauer; das gilt auch vom Zionismus!. Palästina kann und wird nicht in kurzer Zeit aufgebaut werden; wer die Geschichte der wichtigsten Siedlungskolonien kennt, in welchen sich Bewohner großer Staaten mit deren Hilfe eine .neue Heimat geschaffen haben, der weiß, daß auch hier das Zeitmoment eine wichtige Rolle gespielt hat. Die Realisierung des Sozialismus! und des Zionismus ist ein Prozeß von langer Dauer, ihr Fortschreiten bedeutet gleichzeitig eine Erleichterung der Lage der Träger dieser Bewegungen. Jede Durchsetzung eines dem Kapitalismus wesensfremden sozialpolitischen Prinzips ist von günstiger Wirkung auf die Lage des Proletariats, ist ein Schritt zum Sozialismus. Und kann es jemand leugnen, daß Palästina schon jetzt, in diesen zehn Jahren .des Aufbaues Zehntausenden von Juden die so ersehnte Arbeitsstätte gegeben hat, — in derselben Zeit, da sich die Tore der anderen Länder vor ihnen schlössen? Die Not der durch die verwattungstechnischen- Formen des modernen nationalistischen Schutzes der Arbeitskraft bedrohten jüdischen Menschen mag in diesem Augenblick besonders kraß sein, sie wird, wenn die Weltkrise durch einen Konjunkturaufstieg abgelöst werden wird, wieder mildere Formen annehmen. Die in der anorrnai'en wirtschaftlichen Struktur der Judenheit wurzelnde Judennot wird ein dauernder Bestandteil des jüdischen Lebens bleiben, bis' Palästina seiner Kapazität entsprechend einen wesentlichen Teil der Judenheit aufgenommen haben wird. Es ist der Mythos des' Fünfjahrplans1, der sich heute der demokratischen Verwirklichung des Sozialismus! und der Realisierimg des Zionismus! in den Weg stellt; der Mythos, weil das, was die Kommunisten aus ihm' machen mit seiner Wirklichkeit nichts zu tun hat. Die Tatsache, daß sich unter Verelendung der breiten Massen, unter Inflation, in deren Verlauf der Wert des Geldes auf die Hälfte gesunken ist, ein Industrialisierungsprozeß vollzieht, fällt aus dem' Bereich einer Betrachtung, die 'die ökonomische Bewährung des sozialistischen Wirtschaftssystems untersucht, heraus, und kann nur als Symptom dafür gewertet werden, in welch* hohem Maß eine Diktatur ein Volk zum Verzicht auf die Befriedigung vprimjtivster Bedürfnisse zwingen kann.' Daß dieser durch Inflation herbeigeführte Konjunktur auf stieg eine Steigerung der Nachfrage nach industriellen Arbeitskräften herbeigeführt hat, daß der bolschewistische Staat infolge der Tatsache, daß große Massen der russischen Arbeiter vor der Not der Städte flüchtend zur Scholle zurückkehrten, in hohem Grad die Eingliederung der russischen Juden in die Industrie begünstigt hat, ist gewiß sehr, erfreulich, ebenso wie die Koloriisierung eines Teiles der russischen Judenschaft begrüßenswert ist. Aber aus! dieser momentanen Konstellation sofort zu folgern, daß für das russische Judentum der Zionismus bedeutungslos! geworden ist, erscheint uns als eine unerlaubte Verabsolutierung derselben. Die Zukunft de« russisdiert Ju<fenturfts ist&to einer Reihe von Frören abhängig übethelfte kaum' etwas ausgesagt weäfeft karat. Eines aber vergesse man nicht: den außefördenfficJii starken. Bevdlkerutfgsdrtfek,; dem die tuslsisdie .Wirtschaft unterliegt. Gefordert einerseits durch die der agrarischen Bevölkerung eigefle Vermehrungskraft, andererseits! durch die Tatsache, daß infolge der Vorstellung einer vont Staat garantierten- Lebenshaltung die Neigung auch der städtischen Bevölkerung zur Geburtenkontrolle abnimmt, wird es eine wichtige Folge dieses Bevolkerungstoachstums sein, daß er die Konkurrenz um' Arbeitsplätze steigern, und so. nationale Spannungen auslösen wird. So ist es denn voreilig heute zu sagen, daß für das russische Judentum Zionismus und Palästina aufgehört haben, aktuelle Angelegenheiten zu sein. Soziale Tatsachen unterliegen der historischen Wandlung, sie müssen auf lange Sicht und nicht unter dem Eindruck des Augenblicks bewertet werden. Vor zwei Jahren stand das amerikanische Judentum zum Zionismus in einem philanthropischen Verhältnis, heute ist für wesentliche Teile desselben die Möglichkeit, sich in Erez eine Lebensgrundmge zu schaffen gleichbedeutend mit der Hoffnung auf Rettung vor drohendem Niedergang. Haben wir so erkannt, daß vom1 sozialökonomischen, Standpunkt der Zionismus seine Berechtigung bewahrt hat, so wollen wir über diese Seite der Judenfrage keineswegs die emotionalen Quellen des Zionismus vernachlässigen. Das, was wir als Judennot empfinden, ist nicht nur die ungünstige. Soziale Struktur der Judenheit, es besteht auch in der Gefährdung der Existenz des jüdischen Volkes!. Unser Wille zur Selbsterhaltung bezieht auch unser jüdisches Sein in seinen Bereich; unser Wille zum Dasein be- inhaltel auch den Willen zur Erhaltung des jüdischen Volkes, das uns als Sicherung der Fortdauer unseres Seins über das individuelle Leben hinaus erscheint. Denen, die in diesem1 Bekenntnis eine Ketzerei sehen, sei gesagt, daß auch der Uer. zlon. soz. flpb. Org. - Giga für das arbeitende Poale Zion - HitaAöuth Palästina in Oesterreich Donnerstag, den 24« März 1932. um punkt 20.30 Uhr in den Jüd. Künstlerspielen (Theater,Reklame") II., Praterstraße34 Sondervorstellung Zur Aufführung gelangt: Der Vater von Strindberg In der Hauptrolle: Dr. Paul Baratoff (Ben Zwi) Karten in allen Preislagen im Borochowheim, II., Blumauergasse 1 täglich von 17—20 Uhr. Sozialismus nicht aus's'dhließlicfo auf Erkenntnis und Interesse aufgebaut ist; an seiner Wiege stand das irrationale Streben nach Gerechtigkeit, das Karl Marx prädestiniert hat, sein epochales .Werk der Kritik des! Kapitalismus zu schaffen. Und so dürfen auch; wir es bekennen, daß wir die Erhaltung unseres Volkstum^ wollen, ohne die hundertprozentige Gewißheit zu haben, daß dieser Wille in Uebereinstimmung mit einer Entwicklungstheorie, steht Dieser Wille hat einen großen , Feind: die Zerstreuung des jüdischen Dem Andenken Jössef Trumpeldors. Erinnerungen von Abraham Lubes. Gen. Lubes, Mitglied der Kwuza Kefar Gi- Iadi, ehemaliges Mitglied der jüdischen Legion, hat an den Kämpfen um Tel-Chaj aktiven Anteil genommen. Nachstehend geben wir einige Fragmente aus seiner jiddischen Broschüre über Trumpeldor wieder. K Die Schießerei dauert fort. Auf beiden! Seiten! ■wird hartnäckig gekämpft. Uns gegenüber, auf dem Berge, 'blinkt ab und zu die weiße Abaje einiesi Arabers 'auf tm'd verschwindet wieder hinter dem Bergie. Später Nachmittag, Die Sonne sticht uns ins Gesicht Und blendet die Augen, kaum zu sehen, was um uns herum geschieht. Plötzlich1 hörem wir einige Handgranaten in. nächster. Nähe von uns, im Hofe einschlagen. Das war die Tat eines Genossen, der. in! die Höhte Metterte und unter einem Hagel von Kugeini die Araber, die das Tor zu sprengen versuchten, davonjagte. Mittlerweile geht im Stall, der in! zwei Hälften* geteilt ist, eine stille Tragödie vor sich. In jedem Teil1 des Stalles lag ein' Genosse und schoß durch eine ■kleine Oeffnung, um uns gegen einen! Ueberfall! von links, zu schützen. Den beiden Genossen gingen aber die Kugeln aus und da hören sie plötzlich wuchtige Schläge aufs Tor und einschlagende Handgrana-' tjen, sie glauben mit Bestimmtheit, die Araber wären sjehom ins Haus, eingedrungen. Verständigung mit t&tüs ist unmöglich, sie sind, völlig isoliert und so i&schließew sie,' mit den letzten zurückgebliebenen! Kegeln, Selbstmord zu begehen. » - Indessen: bemerken wir, daß im Stall alles vermummt sei und! beginnen vom Hause aus eine Bresche inj die Stallmaueri zu schlagen. Mit schweren! Eisen1- Stangen wird fieberhaft in die Wand geschlagen, die Hand bebt — sind sie noch am Leben? Und da — der letzte Stein fällt zu Boden und wir erblicken! die beiden! Genossen mit den Gewehren gegeneinander! gerichtet, jeder bereit, den andern die letzte Kugel' einzujagen; Sie glaubten nämlich, die Araber brechTen! die Wand durch ... Wir helfen ihnen1 durch die Löcher hindurchkriechen! und von den Erlebnissen erschüttert, lassen/ sie sich auß den Fußboden nieder. Vier neue Genossen mit frischer Munitioni versehen; werden auf den Posten geschickt. Die Tore gehen krachend auf und wir rühren vom FleCk. Hinter der ersten Gruppe/ die mit ge-' ladenen Gewehren vorgeht, wird Trumpeldor. von einer WaChe umgeben,, getragen. Dahinter unsre Toten und zuletzt Vieh, Maulesel, Pferde und Schafe, die kaum zu bewachen sind. Trumpeldor liegt uubeweglichl und still, Mund und Augen geschlossen. Die Genossen vor ihm begehren! zu1 wissen!, wie es um ihn steht. Eine unbestimmte .leise Hoffnung glimmt im Herzen, vielleicht wird er doch Kraft genug haben, die Gefahr zu über* winden. Die Genossen1 neben ihm schauen ihm! angestrengt und ohne Unterlaß ins Gesicht. Kein Mensch bringt einen Laut hervor, man hört, bloß; das stille Klingeln der Gewehre und der Steinchen, die unter den Füßen rollen. Einige Schritte noch und wir sind hinter dem Berge von Kefar Giladi. Plötzlich öffnet Trumpeldor die Augen und stößt hervor, kaum daß, man es hört: 1 „Wasser!" Mit bebender Hand führt ein! Genosse seine Feldflasche an des Verwundeten Lippen. Trumpeldor be^ feuchtet sie kaum, starrt den! Genossen an. Uebbri Trumpeldors Gesicht schwebt ein mildes Lächeln: und; als wollte en uns trösten, sagt er: „Es macht nachts, Genossen; es ist gut,, füjr unser} Land zu sterben!" *' Er streckt sich; als wäre ihm unibequem1 zu liegen und so bleibt er still in ewigem Traum. / Bei den! Arabern: geht eine weitverbreitete Legende vom Berge Tabor. Den ganzen Frühling und Sommer hindurch, ist dieser Berg von einer Blumenart bedeckt, die einer. Tulpe ähnlich schaut — blutrot. Der ganze Berg ist wie überschwemmt von diesen: Blumen und1 est, scheint, als wäre er von' Blut überströmt. Und kaum! werden die Blumen von einem Lüftlein bewegt, ists1,, als rinne Blut. Diese Blume ist hell1 an manchen! Stellen! und der Kopf h'at. einen bräunlichen Anstrich — wie erstarrtes Blut anzusehen. , - Die Araber heißem den Berg „Berg des! jüdi-i sehen Blutes". , Unsere historischen Helden1 häbein hier ehemals große Schiachten geliefert. Viele von ihnen haben! auf dem Taborberge ihren Tod gefunden. Und! die; arabische Legende hält tfie Erinnerung, daran fest. Aber um die Helden unserer Tage werden keine; romantischen Legenden gesponnen«, ihnen folgen! fruchtbare Taten. Sie sterben nicht. In1 ihren Werken leben' sie in alle Ewigkeit fort. Und solange die jüdische Jugend inj unserem! Lager ist, solange die unbarmherzige Notwendigkeit' uns zum Kampfe zwingt, obwohl wir nur nach1 Arbeit in unserem Lande verlangen, wird Trumpeldor, in uns erhalten' bleiben. Er bleibt in uns wach.

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