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Der Jüdische Arbeiter · 1930-05-23 · Heft 11 (23.5.1930) · page 2

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
7 (1930)
Issue
Heft 11 (23.5.1930)
Date
1930-05-23
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2. * Der jüdische 'Arbeitet . Zweite Konferenz der Poale Zion •>>•-*, in Polen. «?D\& ftonfcrerifc wurde am 17. d. M. eröffnet, nähere Nachrichten stettöfc noch aus. Bisher ist uns folgendes übef deli Verlauf bekanntgeworden, den. Reis sprach iXbßf urtsere Stellung in der Internationale, Gen. Neustadt üfeef, Palästina und Zionismus, Peschtenik erstattete den Bericht tfes M, Unsere Partei umfaßt 225 Organisationen, 10.000 Mitglieder, 27 Schulen, 112 Bibliotheken, 200 Jugendorganisationen. Berdischovsky lelerierte über die Ligen, Spießlfian über Jugendarbeit und Gewerkschaftsarbeit, Neustadt, über ' innerparteiliche Fragen, Gen. Bier über Presse. Die Diskussionen standen unter dem Eindruck der letzten Ereignisse, der verfügten Einwanderungssperre. Ein ausführlicher Bericht über die Ergebnisse der Konferenz folgt in der nächsten Nummer unseres Blattes. Robert Stricker erledigt. Schneller, als wir es erwartet haften;, ist unsere Prophezeiung1 in Erfüllunggegangen: die Wirksamkeit des Mannes, der die Verantwortung' dafür tragt, -daß sich der Zionismus in Wien jahrelang) der breiten Oeffentlichkeit als eine antisozialistische und arbeiter- * feindliche Bewegung dargestellt hat — man denke an die .iMorgeirzeitung" —■ ist 'nun endgültig auf das Gafe Produktenbörse beschränkt. Von den 60 Mandaten, um die bei den am 13. Mai stattgefundenen .Wahlen der Kampf ging, haben die „Radikalen"' bloß 18 Mandate erobert und auch diese bloß! unter An-; wendung jener'Mittel, die das Kongreßgericht bereits einmal 'gebrandmarkt hat. Im übrigen haben sich' die j Revisionisten als gelehrige Schillerndes Herrn Stricker , gezeigt: auch ihr „Wahlerfolg" (6 Mandate) ist darauf : zurückzuführen, daß 'der Apparat des Landeskomitees nicht in 'der Lage ist, eine strenge Wahlkontrolle durchzuführen. Die Zahl der Mandate der allgemeinen Zionisten beträgt 31 und die der „Hitachdut" 5. Es ist bemerkenswert, daß die Hitachdut mit der Forderung, die Landespolitik endgültig aufzugeben, in den Wahlkampf ging. Sie hat diese"Forderung mit' dem Hinweis auf die soziale Differenzierung des österreichischen Judentums, die eine einheitliche jüdische Politik unmöglich macht, begründet: rat haben, wief sie die Kolonisten im Ortsarb'ei terra t haben. * " E% sei noch erwähnt,, dar) auf bürgfeiiicher Seite nirgends eine Stimme des Protestes gegen dieses unerhörte Vorgehen zu vernehmen war. Als zweites Beispie! möge der Arbeitskonflikt in Kfar-Saba (Vgl. J. A. Nr. 9) dienen. Kfar-Saba ist eine der größten Kolonien in der Scharenebene, also deril neuen Pflanzungsgürtel, wo vorläufig noch 100 Prozent jüdische Arbeit und sogar das Prinzip der organisierten Arbeit herrscht. Die Arbeit wird hier bekanntlich durch die örtlichen Arbeitsbureaus der gewerkschaftlichen Arbeiterorganisation zugewiesen. Die Arbeiterbureaus, die wohl überparteiisch in dem Sinne sind, daß, sie an keine Arbeiterpartei gebunden sind, sind doch als Institutionen der Histadruth wirksame Vertreterinnen der Arbeiterinteressen. Als solche und vor allem als Bekämpferinnen der Lohndrückern, ■sind sie den Pflanzern seit langem Dorn im Auge, die deshalb mit aller Kraft versuchen, siel zu beseitigen und durch paritätische zu ersetzen. Um die Gefährlichkeit dieses Beginnens zu verstehen, muß man sich vor Augen halten, daß die Lischkoth-Awodalf andere Funktionen haben als ähnliche Gebilde in Europa. Dort gibt es zumeist Vermittlungssttellen, die den Arbeiter an eine freie Stelle schicken, die gewöhnlich mehr oder minder Dauerposten bedeutet. Hier ist der Prozeß der Arbeitszuteilung viel komplizierter, in der Kolonie gibt es keine Dauerarbeit, sondern zum allergrößten Teil bloß Arbeitsgelegenheit für Taglöhner. Es gibt überall und jederzeit eine Arbeiterreserve, die in der toten Saison wächst. Jeder Kolonist gibt am Vorabend im Bureau an, wieviel Arbeiter er am nächsten Tag braucht; er muß sich selbsttverständlich ihren Bedingungen fügen, die Vertragslöhne zahlen, den 8-Stunden-Tag einhalten n. ä. Das Arbeitsbureau verteilt Arbeiter, so daß selbst in; der toten Saison jeder einen mehr oder minder gleichen Arbeitsdurchschnitt im 'Monat hat. Er istt also der Mühe der Arbeitsuche enthoben, muß nicht von Pflanzer zu Pflanzer gehen und anklopfen, ober ihm Arbeitgeben könne. Zugleich ermöglicht dieser Vorgang ein konstantes Lohnniveau und verhindert Schmutzkonkurrenz.1 Es gibt keine zermürbten und ausgehungerten Arbeiter, die nach langer Arbeitslosigkeit bereit sind, um einen geringeren' als den üblichen stitutionen, in den Kampf <fer Klassen hineingezogen werden, und die Massen ihrer Anhänger, ebenso wie ifiVe Repräsentanten, gezwungen .werden, in dieser : weltg& schichtlich bedeutungsvollsten Auseinandersetzung Stellung zu nehmen. Mit welch tiefem Ernst diese Äüseinandersetzung in und um die Kirchen geführt wird, zeigM auch wieder der Aufsatz von Heinz" Kappes: Proletarische Religiosität in der Nummer 5 des »Morgen«. In dieser Arbeit befinden sich jedoch einige Stellen, die eine Entgegnung, Richtigstellung und Ergänzung notwendig machen. Heinz Kappes behauptet, daß die zionistisch-sozialistische Partei Poale-Zion mit dem »Bund der religiösen Sozialisten« und mit dem »Bund katholischer Sozialisten« in Fühlung stände (Seite 436, Nr. 5, Jahrgang 5: »Der Morgen«). An anderer Stelle meint der Verfasser im Zusammenhang mit der Bestrebung der religiösen Sozialisten, die Kirchen zu erobern und aus der Kraft der ursprünglichen Religion so zu erneuern,'daß die Auswirkung dieser Religion Sozialismus ist, daß sich wohl aus dieser Erwägung heraus auch gelegentlich die Poale-Zion an den Wahlen zum S/nagogcnrat beteiligt hätte (Seite 447). ...... Diese Auffassung ist nicht richtig. Es braucht nicht betont zu werden, Wielen gewaltige Bedeutung die sittlichen Kräfte der Religion für den Sozialismus besitzen. Nur wer den tiefen, in die Zukunft weisenden Gedanken des Marxismus lediglich nach den Erscheinungen des politischen- Lebens beurteilt, kann behaupten, der Marxismus schloße religiöse Impulse, aus echtem menschlichen Idealismus geboren, aus. Selbst ein so orthodoxer Marxist wie Max Adler (zur Kritik der Adlerschen Religionsphilosophie vgl.: Dr. M. P.: »Marxistische Religionsphilosophie?« Atheist 1930, März) lehnt bei aller Ablehnung der Theologie eine Befruchtung der marxistischaen Gedankenwelt durch den höchsten proletarischen, »religiösen«, Idealismus nicht nur nicht ab, sondern glaubt, daß er für die sozialistische Bewegung das Salz ist; das zu dem Brot des tagtäglichen Kampfes um höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen usw. gehört and dem ganzen Kampfe um die Emanzipation der arbeitenden Klasse einen gewaltigen, iemmer wirkenden, Auftrieb gibt. Wieviel mehr gilt das für die sozialistische Bewegung eines Volkes, dessen Geschichte eine Kette von m'essianischen Bewegungen aufweist, die die Besten dieses Volkes ergriff, der Juden!' Worum es geht, das ist: Die Befreiung der Religion aus den Händen der Kirche, Entkirchlichung der religiösen Kräfte!-Es bestehen in allen Völkern Gruppen und Parteien, die die Religion als Mittel benützen, um Proletarier dem sozialistischen Kampfe zu entziehen. Ob es das »Zentrum« oder die »Agudah« ist — hier .wird die Religion zur Parteisache gemacht, und hier steht ein Feind des Sozialismus. Für die sozialistische Bewegung ist die- .Religion keine Parteisachc, sondern Privatsache, das gilt genau so für die Poale-Zion im jüdischen Lager. Der Sozialismus sieht keinen Anlaß, in das innere religiöse Fühlen und Denken des Mitkämpfers einzugreifen,, der im Tageskampfe Seite an Seite mit seinem freidenkerischen Genossen ficht. In allen Fällen jedoch, wo die Gefahr besteht, durch die Duldung religiösen Einflusses die Träger bestimmter, dem Proletariat feindlicher, historischer Kräfte zu unterstützen, ist die Haltung der sozialistischen Bewegung zur Religion als gesellschaftlich-feindlichem Machtfaktor gegeben, entspringt den notwendigen Interessen der Politik der Arbeiterklasse und ist unbedingt gegnerisch. Sieht das deutsche Proletariat etwa im Protestantismus eine der «mächtigsten Hilfen des preußischnorddeutschen Feudalismus und der alldeutschen Bewegung, wendet es sich gegen den katholischen »Solidarismus«, der klasseufrindliche Illusionen in der Arbeiterschaft erwecken soll,, so hat die Poale-Zion nicht minder zu kämpfen gegen orthodoxe, gelbe jüdische Arbeitergewerkschafien, die dein fortschrittlichen sozialpolitischen und kulturellem Wollen .der. modernen jüdischen Arbeiterbewegung den Kampf angesagt haben. So ist es in Polen, so in Palästina, so in Amerika. Der Geist der Wirklichkeitsfremdheit, wie er in jüdisch-orthodoxen Kreisen Herrscht, ist ein starkes Hemmnis für den Klassenkampf, für die Einordnung der jüdischen Arbeiter in die Reihen der sozialistischen Bewegung. In Palästina ist es die Orthodoxie, die gegen die sozialistische Form der jungen palästinensischen Arbeiterkolonisation, gegen;die Kulturarbeit* der jüdischen Arbeiterschaft, gegen dessen poliüV sehen Einfluß, kämpft. Auch gegen jene unrealistische Methaphysik, die den Chassidismus , ungerechtfertigterweise idealisiert, ist sich die Poale-Zion einig, ihre Stellung zu einem Manne.wje Martin Buber, der. zweifellos in die Kategorie der religiösen Sozialisten ,zu rechnen ist,; ist damit klar umrissen. Ganz klar ist .für. die Po,alerZion die Stellung zur organisierten: Religion in der jüdischen 'Gesellschaft. Nicht verständlich und.inkonsequent, erscheint ihr die Haltung von Sozialdemokraten wie Hans' Goslar, die innerhalb der jüdischen Gesellschaft sich nicht zur Arbeiterbewegung zählen, denn wie sollen die Grundsätze, die einen Menschen zuni Kampf für den Sozialismus und die Umwandlung der Gesellschaftsordnung getrieben und seine Einreihung in eine Klassenkampforganisation herbeigeführt haben, plötzlich innerhalb der jüdischen Gesellschaft außer Kraft gesetzt worden sein? Dabei weiß sich die Poale-Zion frei von jeder Tempelstürmerei und Altäre-Einreißerei, als einer soziologisch denkenden Gruppe ist ihr jeder unhistorische Revolutionarismus frefhd, die Zeiten, wo jüdische Arbeiter es geradezu als ihre sozialistische Pflicht ansahen, am Schabbath Zigaretten zu rauchen, sind vorbei, die Wege des freien jüdischen Arbeiters sind andere als die des jüdi- Reaktion in Palästina« (Von unserem pal. Berichterstatter —orisch.) : Das reaktion äre Wa h 1 rech t i n d'en Kol;o- ■ ' nien.—- Kfar Saba. j ,! 4 Die Revisionisten, aber auch die meisten allgemeinen Zionisten verlangen ununterbrochen „Harmonie" innerhalb des Volksganzen; Verzicht -auf .Verfolgung^ von1 Klassen in teressen zugunsten der Volksinteressen zumindest während der ersten1 fünf Jahrzehnte (ich erinnere mich', diese- Zeitspanne von; Jabotinsky gehört zu haben) während1 des Aufbaues kies Landes. Wie sie diese Harmonie wirklich auffassen, mögen zwei Beispiele aus den Geschehnissen 'der' allerletzten Wochen zeigen. Sie beweisen, daß hier, gerade wie anderswo, die besitzenden Klassen sich bemühen, den Arbeiter so rechtlos wie nur jnoglich zu machen. . " Die Gemeinderäte in den Kolonien versuchen überall die Arbeiter von der Gemeindestube fernzuhalten, um schön „unter sich" zu bleiben. Sie haben es, bei diesem Bestreben sehr leicht, denn es besteht keine Regelung* der Dorfsverwal hing, von Seite der Regierung. Jede Kolonie hat ein eigenes Wahlstatut beschlossen," das ja nach der Stärke den reaktionären Gesinnung der Kolonisten entweder durch einen übermäßig höhen Steuerzensus die Arbeiter des Wahlvöllig beraubt oder durch „mäßiges" Steue'rminimum eine ganz unverhältnismäßig geringe Arbeitervertretung zuläßt. Es wird dabei selbstverständlich vergessen, daß das Wahlrecht heutzutage in einer demokratischen Gemeinschaft nicht an eine Steuerleistung gebunden werden darf, und schließlich, daß der Arbeiter, der -v nebenbei unter,?Einsetzung seiner Gesundheit.-,- die "Kolonien zu ihrer Blüte mitemporgebracht hat, genug hohe indirekte Steuern zu leisten hat. * . Die alte Kolonie. Gliedern, die nach so vielen Leiden heute eine der reichsten im Lande ist, steht''vor Gemeindewahlen. Hier einige Proben, des famosen Wahlrechtes: 9 Aktives Wahlrecht hat derjenige Einwohner über 21 Jahre, der an direkten Steuern der Gemeindeverwaltung jährlich 2 Pfund zahlt. Wenn ein) Familienoberhaupt mehr als 2 Pfund entrichtet, dann haben auch seine Hausgenossen das aktive Wahlrecht, und zwar für jede zwei weitere Pfund ein! Angehöriger der Familie. Das passive Wahlrecht ist au die Entrichtung der Werkosteuer gebunden. .. Das Resultat dieser Wahlordnung ist, daß vielleicht verschwindend wenige Arbeiter das aktive, aber, keiner das passive Wahlrecht besitzen wird, da selbstverständlich kein Arbeiter eine Werkosteuer entrichtet. * Als ein Arbeitervertreter darauf hinwies, daß bei* 'dieser Wahlordnung der Gemeinderat vollkommen arbeiterfrei sei, erwiderte ein Mitglied des Gemeinderatsausschusses: „Wir haben auch gar kein Interesse, Arbeiter hineinzubekommen". Ein anderer meinte, die Arbeiter sollen genau so wenig Vertreter im Gemeinde- Jüd. sozdem. Organisation Poale Zion PI enar Versammlung Tagesordnung: Die weltpolitische Lage des Zionismus Ort: II. Blumauergasse Nr. 1 Zeit£Samstag, 24. Mai 8 Uhr Lohn zu arbeiten. Die Arbeit'sb'ureaus. haben noch viele aridere. Aufgaben, wie Ueberwachung der Verträge, Nichtannahme von .gering bezahlten Akkordarbeiten u. a.; schließlich die Erziehung zur Solidarität ' Diese Institution verschwinden . zu Jassen, war nicht bloß Bestreben der Pflanzer, so liefern auch Tr a u m d e r R e vi s i o u i s t c u. Jabotinsky hat ja oft und bei vielen. Gelegenheiten. erklärt, die Histadruth und ihre Institutionen müssen vernichtet werden. In Kfar-Saba wurde der Versuch gemacht. Einige Pflanzer bestellten, sich über das lokale Arbeitsbureau hinwegsetzend, zwei Dutzend Mitglieder des Brith- Trumpeidor von auswärts zur Arbeit. Die örtliche Arbeiterschaft wollte diesen Ugbergriff nicht dulden" und versuchte, den Solidaritätsverbrechern den Zugang zu den Arbeitsplätzen zu verwehren. Es kam zu blutigen Zusammenstößen; -zugtiVerletzt beriefen die Pflanzer die Polizei, die einuge Arbeiter verhaftete und den Revisionisten das Arbeiten ermöglichte. Nun griffen sowohl die Gewerkschaftsleitung als auch die Spitzenorganisationen der Pflanzer ein. Es gelang, den Konflikt vorläufig beizulegen, gelöst ist aber die Frage noch nicht. Es handelt sich1 hier nicht um ejn lokales Ereignis, sondern um eine Angelegenheit Von allererster Wichtigkeit. Sollen die gewerkschaftlichen Arbeitsbureaus aufgelöst werden und durch paritätische ersetzt werden, die das Interesse der. Arbeiter sicherlich nicht so gut wahren werden? Soll um das Recht der bestehenden Bureaus hartnäckig gekämpft werden? Jerusalem, Ende April 1930. Religiöser Sozialismus und die Poale Zion. Von Fritz Fracnkel, Leipzig. Eine Richtigstellung und Ergänzung zu Heinz Kappes Aufsatz: Proletarische Religiosität. Die Verschärfung der Klassengegensätze in der heutigen Gesellschaft hat dazu geführt, daß auch diejenigen Teile des gesellschaftlichen Baues, die am meisten gefeit schienen gegen das Eindringen von gesellschaftlichrevolutionären Losungen, die Kirchen und religiösen In-

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