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Der Jüdische Arbeiter · 1930-05-09 · Heft 10 (9.5.1930) · page 3

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
7 (1930)
Issue
Heft 10 (9.5.1930)
Date
1930-05-09
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Der jüdische- Arbeiter Seife 3. ■•gelte-weit ist, forderten aber, daß alles unterbleiben müsse/ was den1 Assimilatiönsprozeß stören könnte., Sre beklagten sich darüber, daß die jüdische Kulturarbeit Leistenden nationalistisch sind, und den Weg5 zur Assimilation versperren. Die Meinung der Mehrheit wurde ' von der ehemaligen .--Theöretikenil des Buhdes, rriimkin vertreten -Ihr Standpunkt ist der des' Z. lC's der jevsektion. Sie hat nun folgende Thesen zur jüdischen Frage aufgestellt: Die Juden sind kein Volk, es fehlt ihnen dazu das Territorium. Nur jene Juden, die von der Kolonisationsbewegung erfaßt werden, haben infolge ihrer Konzentration auf cinefti: ftögeschlössehetri Territoriurh die Möglichkeit, sic'h als Volk zu fühlen. Die sich in die Industrie eingliedernden Juden sind zur Assimilation verurteilt, was auch von den übrigen in den Städten undStädt-, chen zerstreuten Juden gilt. Die national-positiv eingestellte Richtung kam iif den Reden von Lewitan und Novakovsky zum Ausdruck. Sie forderten Klarheit, Entweder ist das „jüdische Volk" eine, reaktionäre Kategorie, dann gilt es sie zu bekämpfen; oder die Juden-sind ein lebendiges Volk, dann soll das%lar herausgesagt werden, Die Lehrer im jüdischen Bildungswesen haben auf den Widerspruch hingewiesen, der zwischen dem Ziele jüdische Kulturarbeit zu leisten und den Perspektiven der offiziellen Leitung der Jevsektion besteht, woher sollen wir den Miiü und das Pathos für unsere Arbeit hernehmen, wenn wir sie ohne Glauben an die Zukunft des jüdischen Volkes leisten? Mit folgender Blasphemie hatihnen Frau Frumkin geantwortet: .arbeiten die Arbeiter in-.einer Galoschenfabrik mit weniger Pathos, wenn sie wissen, daß es in der Zukunft keine Galoschen geben wird? Jüdische Kultur — Galoschen, ein netter Vergleich, nicht? Welchen Wert hat das ganze jüdische Schulwesen im Lichte solcher Erklärungen? Ist das Galoschenpathos berufen; der Jugend Kraft gegen die Versuchungen der Assimilation zu geben?" Die Politik der Räteregierung«'den Juden gegenüber ist übrigens rein vom russisch-nationalen Standpunkt bestimmt: in der Ukraine fördert man die Entwicklung des jüdischen Schulwesens, weil man die Angleichung der Juden an die ukrainische Kultur und somit die Stärkung des ukrainischen Elementes verhindern will, in Großrußland hingegen wird eine reine- Russifizierungspolitik getrieben. Der Vorsitzende der an Stelle, der Jevsektion geschaffenen jüdischen Abteilung, Diamandstein beklagt sich, daß sich nunmehrniemand mehr Um die jüdische Arbeit kümmert. Der Sieg der assimilatorischen Richtung hat also auch das Garlöschen päthos vernichtet und massenweise "strömen {nun-die jüdischen Arbeiter in die allgemeinen Orga: 'nisationen des russischen Proletariats, welcher E\n-?gIiederungsprozeßf'^hnen!1<eine Kraft für Pflege der {jüdischen Kulturgüter übrig läßt. * i Bei allen Vorbehalten, die mau der Arbeit der ['Jevsektion:!''gegeiiliber.;.Imache'n..:mußte ~ sie stellte ■doch ein>lnstrument dar, das den spezifischen1 Bedürfnissen"der 'jüdsichen; Massen gedient hat. Nunmehr |ist'atiäh 1 dieses( Werkzeug, einer . jüdischen Arb'eiter-; po(itilv 1vgl:nich teC';U m so ■ grö ßer£ ,'Bede utu ng kom in t;im'gegenwärtigen Aiigehblickider Arbeit,u nserer i11 egal bestehenden ziön;-soz. Organisationen zu, und es ist •unsere Pflicht; dieIdee ilkämpferftlurfei^''unserer Bruderorganisation, im Lande des bolschewistischen-' Terrors nach Kräften brüderiliche „Hilfe ziu gewähren. . . Palästina auf der Tagesordnung der Exekutive der Soz. Arbeiter-1 Internationale. : Am 11. Mai findet in Berlin die'Sitzung dpr Exekutive 'der Soz. Arbeiter-Internationale statt, die sich ul a. auch mit der Frage der Liga für das arbeitende Palästina' befassen wird. Bekanntlich hat Gen; Friedrich.....Adler bei der letztem Sitzung der Exekutive in Zürich diese1 Frage berührt. Gen. Jarbium forderte damals, daß dem Welivertyind der Poäle-Zion die Möglichkeit gegeben werde, d$! Mitglieder der;Exekutive über Zweck und; Tätigkeit d^ij Isiga zu informieren.: Dieser Vorschlag wurde angenoni*1 men' -« $ Es ist anzunehmen, daß die Diskussion über die Liga, sich .auch mit dem ganzen zionistischen Problem befassen wird, Der^Pbale-Ziofi-Verband hvird b,ei > dieser Sitzung durch Gen.' M. Jarbium. und S^Kaplansky. vertretqh 'sein', Stude'nt'ehrecht an der Wiener Universität. f; Der Senat «der, Universität hat es' für notwendig be-! Runden, sich, der ,in Oesterreich momentan' ilierrschenden: Mode anzuschließen uncPauch seinerseits ein Scherflein beizutragen, faschistische Gebräuche mjt»dem Mäntelchejtj q'er Gesetzmäßigkeit zu-umgeben. Er,hat ein Studenten;! recht erlasseh» das eine''Sanktionierung Mer bisher alsj privater Verein bestehenden deutschen Studentenschaft darstellt. „ ff Formell werden auch den anderen Studentennatione$ Rechte gegeben, die ihnen jedoch jederzeit wieder gen uommen werden können ,sofern sie den .»deutschen« Cha"! rakter der Universität, gefährden. Das ist' natürlich ei$ ifautschukparagraphj/ der' dem akademischen Senat dif Möglichkeit gibt, ganz; nach seinem Belieben' eine nichj nach seiner Pfeife tanzende Studentenschaft beliebig aufi* zulösen, bezw. für längere Zeit zu suspendieren. ■> - Die'ganze* Studentenordnung ist'iri ihrer—'' hfan könnte fast vermuten — absichtlichen Unklarheit dazu angetan, der Vereinigung »Deutsche Studentenschaft«; Vor-» teile und eine Machtstellung «u gewähren, die ihr gemäß ihres zahlenmäßigen Umfange» niemals zukommen würde. Für uns jüdische, sozialistische Studenten ist es klar» daß diese Studentenordnung nur dazu dient, dem prole* tarischen Element den Weg zur höheren Schule zu ver* sperren, Studenten anderer Nationalität oder nichthaken-* kreuzlerischer Gesinnung noch mehr als bisher zu Bür* gern zweiter Ordnung zu stempeln» Wir. fordern unsere Mitgliederauf, sich nach wie vor, ob es jetzt zur Bildung der Studentennationen kommt oder nicht, gemäß ihrer Ueberzeugung zur jüdischen Nation zu bekennen. r. g, . Aus der Gewerkschaftsbewegung in Palästina. Bei den Eisenbahnern. Es ist hebräisch und arabisch »Hedim«, das Flugblatt der Eisenbahn-, Post- und Telegraphenarbeiter erschienen. In der ersten Notiz verlangt der Verband eine Lohnaufbesserung für die schlecht bezahlten Werkstättenarbeiter. Haff a. Der Eisenbahner-Verein der Histadruth in Haifa zählt gegenwärtig 150 aktive Mitglieder. Der Verein besitzt ein Klubhelm,' wo die Arbeiter außer der palästinensischen Presse auch die spezielle Fachliteratur und ausländische Zeitungen lesen können. Letztens sind auch der Streikfonds, wie auch der Fonds für gegenseitige Hilfe im Wachsen begriffen, In der letzten Zeit hatte sich der Verein mit Hauptfragen zu befassen: *1. Lohnforderun für die Arbeiter der Eisenbahnwerkstätten und 2. Errichtung eines Arbeiterwohnviertels. Es existiert hier eine gut organisierte Sektion der Post- und Telegraphenarbeiter. J af f a - L u d d. Vor den August-Ereignissen gelang es dem rührigen Lokalkomitee eine jüdische Sektion zu gründen-und auch bei der Organisierung der arabischen Arbeiter schöne Erfolge zu erzielen. Es wurden über 100 jüdische und arabische Arbeiter organisiert, ein Klubheim eröffnet und gemeinsame Schritte unternommen, die wirtschaftliche Lage der Arbeiter zu bessern. Bald begann aber die .Eisenbahndirektion-diese Arbeit zu stören, die Komitecmitgliederwurden in andere Orte transferiert. Trotzdem konnte die jüdische Sektion erhalten werden' und gegenwärtig wird die Arbeit intensiv weiter geführt, Der Verein befaßt sich mit dem Plan, Wohnhäuser für' die Eisenbahner in Tel-Aviv zu bauen/ ' Bei den Nadelarbeitern in Tel-Aviv. , Vor kurzem fand in Tel-Aviv eine Versammlung der' Naclelarbeiter statt. Es beteiligten sich 40 Arbeiter von 12 Arbeitsplätzen. In' der« Versammlung machte sich, wegen der Einfuhr fertiger Konfektionswarc naqh Palästina große Empörung kund. Um die Schmutzkonkurrenz nicht! organisierter Arbeiter zu vermeiden, wird unter den neu-j angenommenen Arbeitern eine Werbeaktion für den Fach-1, verein durchgeführt. Der »Hapoel hamisrachi« hat sich an1 den Fachverein . mit, der Bitte gewendet, sich, seiner neuankommenden Chawcrim anzunehmen. Bei den Beamten und* Handelsangestellten in Tel-Aviv. Der professionelle Verein der Beamten und' Handelsangestellteh in Tel-Aviv zählt gegenwärtig 540 Mit-; glieder. Aus einer statistischen Berechnung geht hervor, daß nur 50 Prozent aller Hanclelsangestcllten in Tel-Aviv organisiert: sind. rDicssis|£der kleinste, Prozentsatz, der in einem FaChverein" in Tcl-^Vviv .d'rgänisier'tcn' Arbeiter'. Im Bauverein: iri^Tel-Aviv. -In den letzten Monaten ist es .gelungen, den Achtstundentag für die Arbeiter zurüekzueroabern und Mini mallöhne durchzusetzen. So bekommt gegenwärtigein ungelernter, Arbeiter meist 30 Grusch (L50 Dollar) und der qualifizierte Arbeiter 40 Grusch (2'Dollar)- pro Tag. Aus dem arabischen Leben. Arabische Arbeiterbewegung, Man kann schon im Lande die ersten Organisationsversuche der arabischen Arbeiter beobachten. Die Anfänge sind sehr schwer, aber den arabischen städtischen Arbeitern müssen doch schließlich und endlich ihre eigenen ökonomischen Interessen bewußt werden. Dieser Prozeß geht zwar nur sehr langsam vor sich, aber man merkt ihn doch. So konnte man jn den letzten Wochen einige interessante Erscheinungen1 beobachten. In Nazareth fand unter der Beteiligung von 150 Arbeitern eine zweite Arbeiterversammlung statt. Der Vorsitzende sprach über die Organisierung der Arbeiter und der Sekretär hat die gegenwärtige Lage des arabischen ArbeiT ters mit der des jüdischen verglichen, Dies beweist, daß a.U<;h der arabische, Arbeiter schon merkt} daß der jüdische Arbeiter mehr fordert und' mehr erhält, , und daß der jüdische Arbeiter die'Besserung der Lage des arabischen Arbeifers wünscht' und forciert. Auch in Jerusalem hat eine.t arabische Arbeiterversammlung stattgefunden und das arabische Organ »Manet el $erah«. war über,die »schlechten Absichten ,dci; Arbeiter« sehr .ungehalten. , Die arabische Exekutive gegen die Organisierung der Fellachen. Will man wissen, wovor die Husseinis, Nassaschibis und ihre Advokaten, die die antijüdische Pölitik1 fuhren, wirklich Angst haben, muß man aufmerksam den Karnpf beobachten* den.sie gegen jeden Organisationsversuch der, arbeitenden arabischen Massen führen. Sie' preisen die' Empfehlung der Shaw-Kommission, Juden keinen Boden zu verkaufen, unterdrücken aber gleichzeitig jeden Versuch der'Feirathen, sich von den Wucherern zu befreien. Die-vor kurzem bei Hebron stattgefunäerie Konferenz der Fellachen hat den Sekretären dos arabischen Komitees viele Unannehmlichkeiten bereitet, ßie könferenz forderte, der Muselmännische Rat möge, die religiösen Interessen vertreten und sich nicht in die Politik hineinziehen lassen. Die Konferenz befaßte sich mit den wichtigsten arabischen Fragen, wie Erziehung der Kinder, Verbesserung der Lage der Fellachen,' Entwicklung des Dorflebens, Bekämpfung der schweren Regierungssteuern, Schaffung einer landwirtschaftlichen Bank, die dem Fellachen wirklich helfen und nicht zum Spiel des Effendis werden soll. Die Bemühungen der Mufti-Zeitung »<A'i Gameh«, die Fellachenkonferenz für ihre Zwecke auszunützen, sind nicht gelungen. Der Hebroner Scheich ist mit seinen . Forderungen, der arabischen Delegation in London, das-Vertrauen auszusprechen und einen Protestbeschluß gegen die Balfour-Deklaration zu fassen, vollständig durchgefallen. Auch das Eingreifen des Sekretärs der arabischen Exekutive hat nichts genützt: Von den;ßÖO Anwesenden haben kaum 100 diesen Vorschlag unierstützt* ^h<€*™m Die selbständige politische Entwicklung, der Fellachen steht erst in den Anfängen. Sic muß aber mit dein größten Ernst verfolgt werden. ■ \, Aus unserer Weltbewegung. Bulgarien. ', Unsere Bruderpartei in Bulgarien —der Benjamin unserer Weltbewegung — gibt ein Zwei Wochenblatt in bulgarischer Sprache heraus. (. Sie führt eine intensive Aufklärungsarbeit über den Poale-Zionismus,, das, arbeitende Palästina. In Uebcreinstimumng mittler Forderung der Histadruth hat die Partei eine Chaluzorganisation geschaffen und ist auch bei der Hachscharah tätig. ,ln,;der Hachscharahfarm »Heatid« werden im Laufe dieses Jahres 44 Chaluzim ihre Ausbildung empfangen. ,.. .....• Amerika. Unsere Bruderpartei in,;Newyork wurde zur Teilnahme an. der jüdischen Protestbewegung gegen die religiösen Verfolgungen in Rußland eingeladen; sie hat die Einladung in einem Schreiben ""abgelehnt, indem' es> unter anderem heißt: Trotz aller Ablehnung der bolschewistischen Methoden »ziehen wir in Betracht, erstens, daß die Verfolgungen alle Religionen zum Ziele haben und es sich nicht um. eine spezifisch jüdische Frage handejt,r>zweitens, j ^d'ai-ß.'ditre N a c h'r i ch t e n d e r ' j ird^s e'lVe u Presse stark übe.r:t rieben,.sind, drittens, daß^ die Protestbewegung die jüdische D e m o k r a.t i e i n G e I" a h r b r i n g t; a I s Teil r e a k t i o n ä r e r p o.i.i t i s c Ii c r B c s t r e b u n g e n b e t r a e h t c t z.u w e r d e n, d i e d i e- P r o tie s t b c - .weg ung für Zwecke verwenden, . k öin n e n, für die wir nicht verantwortlich sein w o 11 c n.« :Hingegen nimmt unsere Partei sehr energischen Anteil an den Arbeiterkomitees, die zur Bekämpfung jener im. Senat eingebrachten Bill gegründet, wurden, die den Einwanderern die Registrierungspflicht auferlegen und sie so unter, die Aufsicht der Behörden stellen will. Es( fand eine Arbeiterkonferenz statt, bei der die wichtigsten Gewerkschaften und: Arbeiterorganisationen , vertreten waren; es wurden organisatorische Maßnahmen zur-Schaffung einer allgemeinen Protestaktion getroffen. Unter der Leitung des Gen. Berl Locker wird in Newyork.eine^Parteischule .geführt. ■. -. 4 ...':..<■; m Die Zweigorganisation des , jüdisch-nationalen ,Ar<- beiterverbandes »Ber "Borochov« hat sich anläßlich ihres zwanzigjährigen IBestandjiibiläums unserer, Partei korporativ angeschlossen. :, : > :•■ i Die Organisation. »Kinderwelt« innerhalb des jüdischnationalen Arbeiterverbandes feiert ihr fünfjähriges Bestandjubiläum; der Zweck der Organisation ist, jüdischen Arbeiterkindern während der zehn Somrnerwochen in Lagern eine jüdisch-weltliche Erziehungzu \ geben..; : i Erinnerung an Brenner. . Anläßlich des zehnten, Todestages Chaim Brenners veröffentlichen wir die folgende Skizze. Eine erschöpfende Darstellung des Werkes! Brenners in; deutscher Sprache finden unsere Leser (in »Javne und Jerusalem« von Hugo Bergmann. D.ie Red. Es war vor 12 Jähren in Petach Tikwah. Es. war ein regnerischer Winter mit traurigen Tagen. In den Arbeiterzeritren saß man arbeitslos; Man suchte Arbeite Manche verzweifelten an Palästina und1 jeder Arbeitsmöglichkeit, andere hoffnungsvollere, debattierten, überzeugten und sangen:' »Hak haawodah hie chajeinu*. Die Losung »Eroberung der Arbeit« nahm neue Formen an: Arbeiterkolohien.>Dei Gallil rief, Qie Gefahr, die irn Gallil-Leben fprJ/*n /im ripnucenn rlio ''0!'t?.LlI ÜlfSm POSt?" WSTeH - riefen und zogen zugleich. ■ '■■ Petach Tikwah'war die erste Station nach Jaffa; ■ Jeder Einwanderer flößte neuen Mut ein. Auch A. P, Gordon arbeitete in Petach Tikwah. Damals kam auch Brenner nach Petach Tikwah. Gerade damals wurde in einem gemieteten Dachboden-Zimmerchen der Arbeiterklub eröffnet. Am Eröffnungsabend waren sämtliche Arbeiter der Kolonie vefsammelt: Große Leuchter beleuchteten das Zimmer und die Gäste. Es war Festtag. Brenner hielt die Eröffnungsrede. Er begann mit Puschkin und kam auf Bialik zu sprechen, schnitt Probleme an und löste sie, dann begann er von einem Wanderer zu erzählen, der in der Wüste herumirrte und zu Tode erschöpft nach Was-

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