Mannheim
Compact Memory

Der Jüdische Arbeiter · 1930-04-11 · Heft 8 (11.4.1930) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
7 (1930)
Issue
Heft 8 (11.4.1930)
Date
1930-04-11
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2641551-2641599-2641607--308-2642255
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Der jüdische Arbeiter Seite, 3. rechtigung der jüdischen und nichtjüdischen Arbeiter angenommen. Aucli die Aufklärungsarbeit unter den polnisch-sozialistischen Oemeinderäteu in Bialystok, Lodz, Petrikov, Lublin und anderen Orten macht Fortschritte. Den Höliepunkt des Kampefs bildete aber in dea letzten Wochen der Kampf im Warschauer Gemeinderat; es verdient vermerkt zu werden, daßi die Vertreter des jüdischen Bürgertums -- bürgerliche Zionisten und Klerikale das jüdische Proletariat im Stiche lassen und nicht den Mut aufbrachten, gegen das Budget zu stimmen! M. Beilinsohn. Arabische Arbeiten Der arabische Arbeiter, ob er organisiert oder nicht organisiert ist, ob er uns feindlich gesinnt ist oder sich -zu uns neutral verhält, lebt außergewöhnlich schwer, sein Leben ist eine Kette von Leiden, Ausbeutung und Verfolgungen. Wir haben immer festgestellt: Wir erkennen als gesetzliche Vertreter der arabischen Bevölkerung die Husseins und Naschaschibs und ihre Familien, unabhängig davon, welche Stellung sie zu unseren Bestrebungen "auch einnehmen; nicht an. Wir lehnen jedes Kompromiß! mit ihnen ab/weil ein solches Kompromiß den jüdischen«' Jischuv abhängig machen wird von den feudalen Kräften im Lande. Unsere Feindschaft zum arabischen Feudalismus,* dessen Verschwinden wir erhoffen, wird unser Verhältnis zur arabischen Arbeiterschaft und zu clen Felachen nicht beeinflussen, sie werden wir stützen und fördern, denn sie stellenden fortschritttlichen Teil des arabischen Volkes dar. Aber täuschen wir uns nicht: auch ein Kompromiß mit den arabischen Ar^ heitern wird, sehr schwer zu erlangen sein. Die Losungen der arabischen Exekutive und der Kommunisten sind verlockender als unserer Losungen, im Zeitpunkt der Primitivität der arabischen Arbeiterbewegung werden Schlagworte, wie „vertreibet die Juden aus unserem Lande", „vertreibt die Bourgeois und nehmt ihre Farmen in Besitz" gerne aufgenommen werden. Wenn aber die arabische Arbeiterschaft eine höhere Entwicklungsstufe erreichen wird, dann wird mit ihr, jenes Kompromiß möglich sein, das mit den Feudalen und den "Muftis niemals möglich ist. Mit den arabischen Arbeitern haben wir schon jetzt gemeinsame konkrete Interessen, die jetzt ■ schon eine gemeinsame Arbeit ermöglichen. Der jüdische und irabische Arbeiter, der jüdische und arabische, Landwirt, sie beide sind an sozialpolitischen Gesetzen, an der Erhöhung des Arbeitslohnes, an der Verringerung' der Steuerlast, die die Landwirtschaft so drückt ■• und an die .Intensivierung der Landwirtschaft bezweckenden agrarpolitischen Maßnahmen interessiert. Wir müssen. jeden Kampf mit diesen Kräften vermeiden, durch Annäherung dieser Schichten wird die irabische Arbeiterschaft Chauvinismus und Klasseninarchie abstreifen und der Weg zum Frieden, und gemeinsamen Schaffen mit der' arabischen Arbeiterschaft und den Felachen wird frei sein. Die Hindernisse, die wir zu überwinden haben, sind bekannt: das Mißtrauen auf arabischer Seite, .irtcf Unverständnis auf zionistischer Seite. In der ersten Zeit kann unser Eindringen in die verschiedenen Zweige des wirtschaftlichen Lebens im Lande die jcgnerschaft des arabischen Proletariats hervorrufen, is istuns noch nicht gelungen, weit in die palästitensteche Wirtschaft einzudringen; wir stehen erst im Beginn unserer Beteiligung an den Regierungsirbeiten, ohne' ihnen zu helfen 'und ohne sie zu beraten? lie uns sagen werden: „Ihr fordert von mir, daß ch aus nationalen Gründen jüdische Arbeiter be-;chäftigen soll und ihr selbst organisiert dier arabischen \rbeiter gegen mich!" Die R egier u n g wird gegen ms argumentieren: „'Ihr fordert von mir in Genf, -ondon und Jerusalem Arbeit; aber ihr wollt nicht inter denselben Bedingungen arbeiten wie die arabir chen Arbeiter; aber nicht nur daß ich euch höhere .ohne zahlen soll, jetzt helfet ihr clen arabischen Arbitern noch, sich zu organisieren, und das wird nich auch ein schönes Stück Geld kosten." Der rabische Kapitalist wird als erster uns als „Revoluionäre" und „Bolschewiki" bezeichnen, und viele -ngländer und Zionisten werden in sein Geschrei nNeinstimmen. Wir aber werden unseren Weg gehen. Die Frage ist: Werden sich die jüdischen' Posiionen im Lande entwickeln können, wenn der arbiche Arbeiter auf seiner jetzigen Kulturstufe verbleiben :'ird? Die arabischen Arbeiter haben uns gegenüber lie Funktion der Arbeitslosen in.anderen Ländern. reorganisierte Arbeiter ist stets gefährdet, seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Unter diesen Bedingungen ist eine 'erbesserungl'der Lage der organisierten Arbeiter kaum* lögüch und ohne diese wird es eine jüdische Masseninwanderung nach Palästina nicht geben. Die Lage es arabischen Arbeiters bei 'den Regierungsarbeiten schlechter als die der jüdischen. Ist es aber mögen, .daß.'-jüdische Arbeiter mit arabischen zusammen rbeiten ohne ihnen »zu helfen lind ohne zu beraten? )a Klassönsolidarität keine „abstrakte" Angelegeneit ist, sondern aus dem gemeinsamen Schicksal uillt, so muß 'diese Frage verneint werden- Erst kürzen ist in Jerusalem unter den bei den Regierungs- / rbeiten beschäftigten Arbeitern die Frage des,! Ra- . i a d a n, der Anpassung der Arbeitsbedingungen an die ' rabische Fastenzeit entstanden. Die Araber haben sich u die Histradruth gewandt und die Intervention des Jerusalemer Arbeiterrates war erfolgreich. Es ist selbstverständlich, daß der Arbeiterrat mit dieser Intervention recht gehabt hat, denn ohne sie hätten die arabischen "Arbeiter bei der arabischen Exekutive oder den Kommunisten, die sich ihnen ja anbiedern,' Hilfe gesucht. Solche Hilfeleistungen für die arabischen Arbeiter dürfen nicht zufällig1 bleiben, sondern müssen ihnen systematisch geboten werden: es bedarf cier Anstrengung der gesamten jüdischen Arbeiterschaft, ihren arabischen Brüdern zu helfen. Das ist unser Weg und \msere Antwort auf das arabische Problem. A. Sabarski. Die Arbeiter-Kreditgenossenschaften in Palästina. Die jüngsten aber auch nützlichsten Institutionen der palästinensischen Arbeiterschaft sind die Arbeiter- Kreditgenossenschaften, welche in den letzten 4 bis 5 Jahren in den Städten, in den Moschavjm (Arbeiter-Siedl ungen) und in den Privatkolönien gegründet wurden. Die drei städtischen Arbeiter-Leih- und Sparkassen in Tel-Aviv, Jerusalem und Haifa sind anfangs J926 entstanden, gerade also im Jahre cler schwersten; Krise. Trotzdem haben^sie sich sehr schnell entwickelt, was folgende zwei Tatsachen beweisen mögen: 1. Die Mitgliederzahl, die zu Ende 1927 noch 2740 betrug, hat sich bis Ende 1928 auf 3310 erhöht und erreichten diese Genossenschaften am L Jänner 1930 den Stand von 3955 Mitgliedern. 2. Die Anzahl der Anleihen, welche durch! diese Kassen gewährt wurden, betrugen 1927 1483, 1928 1950 und 1929 2475/ Das bedeutet also, daß die Mitgliederzahl im Verlauf von drei Jahren um 40 Prozent, die Zahl der gewährten Anleihen um 70 Prozent gewachsen 'ist. Diese verhältnismäßig schnelle Entwicklung erklärt sich aus der intensiven Anteilnahme und Hilfsbereitschaft dieser Kassen allen wirtschaftlichen und privaten Sorgen der Arbeiter gegenüber. Die Zwecke der Anleihen sind ungefähr folgende: Einkauf von Maschinen,. Werkzeug usw., Erlernen eines Faches, Ankauf von Arbeitstieren, Futtereinkauf für Milchkühe, Anleihen, um einer Genossenschaft beitreten zu können, Ankauf von Bauplätzen und Errichtung von .Wohnbaracken, Reisespesen für Verwandte, die ins Land kommen wollen, für Rekonvaleszenz in einem Sanatorium nach einer Krankheit usw. usw. Die Höhe der Anleihen beträgt durchschnitttlich 10 bis 15 Pfund; das Maximum war vorläufig 30 bis 35 Pfund.- Diesei Betrage1: sind -in monatlichen Raten im Laufe eines Jahres zurückzuzahlen. Mit cler Entwicklung der Kassen und ihrer Tätigkeit ist natürlich auch Kapital gewachsen, welches sich von Pfund 2000.— im 'Jahre. 1927 auf Pfund 2830.— im Jahre 1928 und auf Pfund: 3950 im Jahre 1929 vermehrte. Natürlich 'kann aber mit den zirka 4000 Pfund nicht 'den Bedürfnissen von ungefähr ebensovielen Mitgliedern Genüge getan werden, daher muß man ständig nach Bankkrediten; Ausschau halten. Für diesen Zweck kommen hauptsächlich zwei Institute in Betracht, und zwar .die Arbeiterbank, welche schon bei der Gründung'der städtischen Kreditkässen aktiven Anteil genommen hat und die im Lande bestehende Zentralbank für genossenschaftliche Untersuchungen. Aus mannigfachen Gründen konnte das Problem der Konzentration aller Ersparnisse der Mitglieder innerhalb der Kreditkasseif noch nicht gelöst werden, wodurch ja die Abhängigkeit von den kurzfristigen Bankkrediten zum Teile aufhören wird- Vom P. A. F.'und von der Histadruth werden jetzt große Anstrengungen, gemacht, um langfristige Anleihen zu niedrigen Zinsen zu ermöglichen, und zwar sowohl für die städtischen, als auch für die ländlichen Kassen. Von den letzteren bestehen acht in den Moschawei-Owdim, und zwar in Ben-Scheme u, Ba 1 - f u r i a, K f a r- J e c h e s k e I, K f a r, m'l a 1 (Ein-chai), Merchawiah, NahadaJ, Abaroth, Tel-Adasim. Ihre Mitgliederzahl ist von 582 im Jahre 1927 auf 748 im Jahre 1929 gewachsen. Die Anleihen von 1055 im Jahre 1927 auf 1330 im Jahre 1929. Die Mitgliederzahl ist also hier in drei Jahren um 31 Prozent, die Zahl der Anleihen um 28 Prozent gewachsen- Im Gegensatz zu clen städtischen Kassen gewähren die ländlichen flucti langfristige Kredite (bis zu fünf Jahren) und auch höhere Beträge (50 bis 60 Pfund).' Solche Anleihen werden hauptsächlich für die Anlage von Hühnerfarmen, verschiedenen Pflanzungen usw. gewährt. Als Geldgeber fungiert hier hauptsächlich die Zentralbank für genossenschaftliche Unternehmungen. Im allgemeinen muß gesagt werden, daß gerade in den Moschawei-Owdim die Kreditkassen viel mehr zu leisten hätten und auch leisten könnten, wenn die nötigen Mittel zur Verfügung stünden. Im Jahre 1929 ist nun auch die erste genossenschaftliche Leih-und Kredijkassa in einer Privatkolonie gegründet worden, und zwar in Petach-T'kwah. Das ständige Zunehmen der Zahl jüdischer Arbeiter, die in die Privatkolonien eindringen, die Verstärkung i|n;er Positionen durch1 die Errichtung von Hilfswirtschaften in der . Umgebung der Kolonien hat auch hier d.ie Errichtung solcher genossenschaftlichen Hilfskassen notwendig, gemacht, welche dem schwer ringenden Arbeiter helfen sollen, seine Lebensbedingung zu verbessern und seine Wirtschaft weiter zu entwickeln. Der gelungene erste Versuch von Petach-T'kwah hat eine starke Bewegung hervorgerufen, auch in anderen Privatkolonien solche Kassen zu errichten, und ..dieses Problem hat audh bei der letzten Beratung der Arbeiter aus den Privatkolönien eine große Rolle gespielt. Die Arbeiterbank zeigt großes Interesse für diese Frage und hat sich auch ^bereit erklärt, namhafte Kredite zur Verfügung zu stellen. Es muß! aber klar werden, daß diese Kredite keineswegs genügen können. Für diese Zwecke werden nämlich besonders langfristige Kredite zu sehr günstigen Bedingungen benötigt, edie lutr der Kapai, die zentrale Finanzierurigsinstitution der Histadruth, gewähren müßte. Man muß dabei erwägen, daß die Privatkolonien in der letzten Zeit eine kolossale Aufnahmsfähigkeit für Tausende von Arbeitern erwiesen haben und daß« im jetzigen Momente ja gerade .die Unterbringung der neuen Einwanderer in sichere Arbeitsplätze eine der wichtigsten Vorbedingungen für eine verstärkte Einwanderung ist. Die Arbeiter-Leih- und -Sparkassen können hiebei eine sehr bedeutende Rolle spielen,, und daher müßte man darangehen, auch in den Privatkolonien Chederah, Rechoboth, Kfar-seba usw. solche Kassen ins Leben zu rufen. Die Histadruth im Lande, der Palästina-Arbeiterfonds im Auslände müssen jetzt alle ihre Kräfte mobilisjieren, ,um diesen wichtigsten Aufgaben gerecht zu werden. _______,f. Aus unserer Weltbewegung. Rußland. Aus dem Parteileben, a) Parteiarbeit. In den letzten zwei Monaten haben laut Anordnung des illegalen ZK. zsv.ei Instruktoren eine-Reihe vor. Parteigruppen besucht; überall wurden Parteiversainnihmgen durchgeführt, auf denen die aktuellen Fragen der Parteipolitik behandelt wurden. In den uns zugegangenen Resolutionen ist deutlich ein Geist erneuter Aktivität und des tiefen Glaubens an die Zukunft unserer Partei zu spüren. Sie enthalten zudem die aufrichtige Versicherung an das ZK. der. Auslandsdelegation, die wichtige und schwere Parteiarbeit trotz des stärksten politischen Terrors fortzusetzen. . ■••. b) Aus dem Parteileben. Im November dieses Jahres fand die Plenarsitzung des Zentralkomitees der Partei, unter Beteiligung einer Anzahl seiner aktivsten Mitglieder statt. In dieser Sitzung ' wurden die Fragen, die auf der Tagesordnung der Parteiarbeit in Rußland stehen, eingehend behandelt. Das Zentrum der Partei hat ein besonde- . res Bulletin, welches diesen'Fragen gewidmet ist, herausgegeben. .., .. :v c) Antwort der russischen Genossen auf die letzten Ereignisse in Palästina. Die Partei hat eine Reihe von illegalen Protestversammlungen gegen die Stellung der Palästina-Regierung, die arabischen Effendi-Aufhetzer und die Kommunisten organisiert. Das ZK. der Russ. Partei sandte der organisierten Palästinensischen Arbeiterschaft folgende Begrüßung und Entschlüsse: »Das ZK. der ZS. spricht dem schaffenden jüdischen Volke in Palästina das tiefe Mitgefühl der gesamten .Zion.-Sozialist. Bewegung in* Rußland aus. Wir versichern unserer Arbeiterschaft, daß die Partei mit gesteigerter Energie den Kampf für die Befestigung und Erweiterung unseres Werkes in Erez Israel fortsetzen wird, trotz aller effendisch-kommunistisch-reaktionären Gegenkräfte. Auch weiterhin werden sich um die Fahne unserer Bewegung die Massen, die jetzt einmütig eine breite Einwanderung und Boden für Massenkolonisation in Erez Israel fordern, sammeln. d) Neue Verhaftungen. In den letzten Monaten begann eine Welle neuer Verhaftungen. In Odessa .wurden in der Nacht vom 22. zum 23. Oktober über 50 Menschen verhaftet, und zwar unter der Beschuldigung der Zugehörigkeit zum »Hechaluz«, der Zionist.-Sozialist. Bewegung oder zur Zionistischen Jugend-Organisation. Im letzten Monat wurden im Gouvernement Kiew und Podol Verhaftungen unter denselben Beschuldigungen vorgenommen. In Moskau wurden gleichzeitig 11 Soz. Demokraten verhaftet.. - Lettland. Wir haben in unserer letzten Nummer von* dem "in Lettland angestrebten Ichud berichtet. Es fanden zwischen unserer Partei und der Zeire Ziem tatsächlich Verhandlungen statt, die zu gewissen Hoffnungen berechtigten: Es wurde ein Abkommen getroffen, das folgende Punkte enthielt: 1. Internationaler Sozialismus. Die vereinigte Partei ist als Bestandteil des Weltverbandes Poale Zion Teil der sozialistischen Internationale. 2. Aktiver Zionismus. 3. Nationale Autonomie. 4. Na^ionalweltliche Kultur auf Grundlage der Gleichberechtigung der hebräischen und jiddischen Sprache'. Nicht erledigt war noch die Frage der Form der Aufrechterhaltung der Verbindung mit dem Hirtachdut-Weltverbaud. Wir mußten auf den vollständigen Abbruch der Beziehungen zur Hitachdut-Weltbewegung dringen, da es unmöglich ist, daß eine Partei, die — wie die Zeire Zion in Lettland — in der Landespolitik außer^ ordentlich aktiv ist — der Disziplin zwei politisch grundsätzlich verschieden eingestellten Parteien unterworfen ist. Das palästinensische Bureau der Hitachdut hat der lettländischen Partei vorgeschlagen, folgenden Standpunkt in .dieser Frage einzunehmen: »In der Hoffnung, daß die Vereinigung in der Mehrzahl der Länder wird, innerhalb

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.