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Der Jüdische Arbeiter · 1927-08-16 · Heft 9 (16.8.1927) · page 3

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Journal
Der Jüdische Arbeiter
Volume
4 (1927)
Issue
Heft 9 (16.8.1927)
Date
1927-08-16
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 9. Der jüdische Arbeiter Seite 3 Brief aus Polen. Tarnow. Die letzhin vorgenommenen Wahlen um XX Zionisten-Konorefi haben unserer Partei inen überraschenden Sieg gebracht. 1290 der abgegebenen Stimmen fielen auf unsere Liste. Wenn mn bedenkt, daß die kleine Gruppe unter den denkar ungünstigsten Bedingungen gearbeitet hat, ferner aß das Parteileben seit drei Jahren gänzlich lahmgelegt ist, daß die Gegner der anderen vier Listen ine breite Agitation entfalteten, muß man den Eroig afe vollkommen betrachten. Die verhältnismäßig;urze Wahlzeit haben wir intensiv ausgenützt. Die iVahlkampagne w urde durch ein Massenmeeting erjffii-et. auf welchem Gen. Wellner u. a. unser Programm einwickelten. Dieser erste Erntritt ins öfferttiche Leben hat unsere alten Anhänger wachgerüttelt ind neue Kräfte um uns geschart. Der ersten'Versammlung folgte eine zweite mit Dr. Laufbahn aus >brica als Hauptreferenten, ebenfalls massenhaft besucht. Die Zwischenzeit wurde zu einer kräftigen Agitation benutzt, deren Erfolg nicht ausblieb. Interessant ist, daß die mündliche Agitation ganz seitwärts stehende Jugendgruppen betrieben, die mit Begeisterung das Aufleben unserer Partei hier aufnahmen'. Der Wahlausgang lehrt uns: I. daß wir auf die alteren Genossen weniger Einfluß haben und. 2. daß wir unsere volle Aufmerksamkeit der Avantgarde des jüdischen Proletariats widmen müssen. Palästina-Rundschau. W. 'A >ie Eröffnung der dritten Konferenz der Arbeiterschaft Palästinas. Eine Menge von über 10.000 Arbeitern füllte am Abend des 5. Juli, das Tel-Awiwer Volksha.us bei der Eröffnung der dritten Konferenz der ,,Allgemeinen Jüdischen Arbeiterorganisation Palästinas". Nicht nur Tel-Awiwer Arbeiter strömten diesesinal ins Volkshäus, sondern Arbeiter aus dein ganzen Lande, aus den Städten und Kolonien, Kwuzoth und Moscliawim waren erschienen, um bei diesem wichtigen Ereignis ihrer Organisation anwesend zu sein. Hunderte von Histadruth-Genosson der verschiedensteil Gegenden des Landes verließen schon zwei Tage vor der Konferenz ihre Wohnorte und legten zu Fuß eleu weiten und sogar sehr weiten Weg nach Tel-Awiw zurück. Aber nicht nur in der Arbeiterschaft rief die Konferenz solch starkes Interesse hervor. Die gesamte Bevölkerung hörte mit Spannung und Aufmerksamkeit den 'Verhandlungen zu, die auf der Konferenz geführt wurden. Das ist auch nicht verwunderlich. Handelt es sich um eine Konferenz, die rein zahlenmäßig ein Viertel der ganzen jüdischen Bevölkerung Palästinas und; in Hinsicht auf die Kolonisation stätigkeit, das einzige aufbauende Element im Lande in sich vereinigt. Die Konferenz selbst eröffnete D. Ben Gurion mit einer längeren Rede. Er sprach ausführlich über die schwere Lage im Lande und über die Mittel, die man ergreifen müsse, um eine Aenderuug herbeizuführen. Er gab seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß es bei intensiven Bemühungen gelingen müsse, Wege zu finden, die in Palästina zu Quellen produktiver Arbeit führen und Tausenden Beschäftigung geben würden, die im Lande ohne Arbeit sind. Die Tore Palästinas müssen für weitere Tausend© geöffnet werden, die in allen Ländern der Diaspora auf ihre Einwanderung ins Land warten. Genosse Ben Gurion wies auf den gewaltigen "Weg hin, den die organisierte Arbeiterschaft Palästinas seit ihrerletzten, der zweiten Histadrut Ii-Konferenz vor viereinhalb Jahren, zurückgelegt) hat. Die Zahl der Arbeiter in den landwirtschaftlichen Arbeiterwirtschaften hat sich verdoppelt, die Zahl der Arbeiter in den privaten landwirtschaftlichen Kolonien . verdreifacht. Als zweiter sprach Genosse Sprinzak. Er schilderte die Krise des Zionismus außerhalb Palästinas; von »Seiten der organisierten Arbeiterschaft, dorn Kreis, der am meisten zu leiden hat, der alleine das Joch der schwierigen Situation und des Hungers zu tragen hat, müsse der Ruf der Aufmunterung und des Glaubens kommen, der Wegweiser und Ansporn für die ganze jüdische Diaspora sein. Nach dem Gen. Sprinzak hielt der Altmeister der palästinensischen Arbeiterschaft, Gen. Alexander Siskind Rabinovitsch, der auch einer der 201 Delegierten ist, eine Begrüßungsansprache. Mit gehobener Stimme ruft der alte Arbeiterfreund und Genosse zur fruchtbaren Arbeit mit vereinten Kräften auf. Dann begrüßt der Dichter Cliaim Nach mau Bialik die Versammlung. Nicht Palästina, nur die jüdische Diaspora befindet sich in einer Krise, ruft der Dichter aus. Ihr müßt klar sehen, daß ihr euch in der Hauptsache nur auf euere eigenen Kräfte verlassen könnt. Ais Vertreter der Tel-Awiwer Stadtverwaltung begrüßt der Bürgermeister, Gen. D. Bloch, die Konferenz. Er legt den schärfsten Protest gegen die Regierung ein, die sich so passiv verhält, während Tausende vou Arbeitern hungern. Die Stadtverwaltung wird weiters das mögüchste tun, um die Vrbeitslage zu erleichtern. Es halten noch Begrüßungsreden der Gründer des Volkshauses, Gen. Dr. Blufstein und der Vertreter des Tel-Awiwer Arl>eiteirrates, Gen. Fried mann, worauf Gen. Ben Gurion eine große Zahl von Begrüthiuursschreiben von verschiedenen Institutionen und Persönlichkeiten im Land, sowie P.riefe und Telegramme aus illen Ländern der Diaspora verlas. Von überall, ans Moskau und Xew-Vork, aus Berlin und Warschau, -ins Litauen und den übrigen jüdischen Zentren schickten die Genossen und Freunde des arbeitenden Palästina Begrüßungen. Sie, die Genossen der Bewegung, deren Streben auf Hin Wanderung nach Palästina, und Müschaffen an dem Aufbau de* neuen Arbeiterlebens in Palästina, gerichtet ist. betrachten sich als Genossen der palästinensischen Arbeiterschaft. Die Schwierigkeiten im Lande berühren auch sie und mit Ungeduld warten sie auf die Nachrichten über die Resultate der Histadruth-Konferenz. Zuletzt sprachen noch die 'Vertreter der arabischen Arbeiterschaft. Zunächst Genosse Philipp Oha«sung aus Ilaifa im Namen der arabischen Arbeiterschaft., die an Seite der Iiistadruth und mit ihrer Hilfe organisiert sind, und Gen. Achmed Ohamdi im Namen einer arabischen Arbeitergruppe. Die arabischen Arbeiter legen große Hoffnungen auf die Organisierung und die Kraft der jüdischen Arbeiterschaft. Mit Hilfe der ,,Allgemeinen Arbeiterorganisation" hoffen sie, wird es möglich sein, den arabischen Arbeiter aus seiner Gleichgültigkeit aufzurütteln] und eine organisierte gemeinsame Front der jüdischen uud arabischen Arbeiterschaft zu schaffen. Die Reden der arabischen Genossen wurden von Gen. M. Tschertok ins Hebräische übersetzt. Während aller Reden war auf der Bühne ein Megaphon der Radio-Abteilung der ,,Allgemeinen Arbeiterorganisation" eingeschaltet, mit dessen Hilfe alle Reden ausgezeichnetvon der gesamten großen versammelten Zuhörerschaft verstanden wurden. Während der ganzen, fast vierstündigen, Eröffnungssitzung bewies die zahlreiche Arbeiterschaft, eine musterhafte Disziplin. Es herrschte eine Huhe, die mau selten bei solchen Massenversammlungen finden ka.nu. Mit dem Gesang der Internationale schloß nach 12 Uhr nachts die große Manifestation der organisierten Arbeiterschaft Palästinas. Die Beratungen der dritten palästinensischen Arbeiterkonferenz. Die 2. Sitzung der Histadruth'-Konferenz, Mittwoch, den 0. Juli vormittags, arbeitete eine Geschäftsordnung für die Konferenz aus. Für jeden' Punkt wurde eine gewisse Zeit für Diskussionen bestimmt, die nach einem bestimmten Schlüssel den Fraktionen zur Verfügung gesteilt wird. Letztere bestimmen die Diskussionsredner und: deren Redezeit. Im Reglement gibt es einen Punkt, der besagt, daß Genossen, die noch nicht zwei Jahre im Lande sind und das Hebräische nicht beherrschen, jiddisch reden dürfen. Die linken Poale Zion beantragten, diesen Punkt zu streichen. Aber die große Mehrheit nahm diesen Punkt des Reglements an. Mittwoch, den G. Juli nachmittags, begann auf der dritten- Konferenz-Sitzung die allgemeine Diskussion über den Rechenschaftsbericht der Exekutive. An die Delegierten hatte man den bis dahin gedruckten Teil des Berichtes der Exekutive der Histadrutli) verteilt, ungefähr 50 Druckbogen, die folgende Abschnitte enthalten: 1. Verwaltung und Organisation; 2. Da.s Wachstum der Organisation; 3. Einwanderung; L Professionelle Organisationen; 5. Arbeitsbüro; 6. Arbeitsbedingungen; 7. Arbeitskonflikte und Streiks: S. Schiedsgericht und Arbeitergesetzgebung: 9. Arl>eiterschutzgesetzgcbung; 10. Verbindungen mit der arabischen Arbeiterschaft; 11. Arbeit und Arbeitslosigkeit; .1.2. Arbeiterjugend; 13. Arbeiterinnen; 14. Kibbuzim, Kwuzoth und sonstige genossenschaftliche Gruppen; 15. Industrielle uud Handwerksknoperativcn; IG. Die Konsumgenossenschaft „Mascbbir"; 17. Arbeiterbank; IS. Spar- und Leihl-cassen; 19. Lebensversichcruiigsgesellsohaft; 20. Städtische Kolonisa.ti'onskörperschal'ten und in den Stadtverwaltungen; 22. Külturabteilungan; 23. Lohnskala in den Histadrutli; 24. Genossengericht und Streitigkeiten in der Histadrutli; 25. Arbeitersportverband „Hapoel"; 2G. Verbindungen mit der professionellen und kooperativen Internationale; 27. Delegation nach Rußland. Im Verlauf der Konferenz erschien) auch der Bericht des Palästina-Arbeiter-Fonds, der Landwirtschaftszentrale und noch früher erschien der Bericht der Arbeiterkrankenkasse (über 20 Druckbogen). So bekamen die Delegierten ein volles Bild von der vielseitigen Tätigkeit, der Histadrutli. Für die Generaldiskussion, mit Ausnahme der Antworten der Mitglieder' der Exekutive, wurden 10 Stunden bestimmt. Es beteiligten sich die Genossen: Scherif (Unparteiisch); Leibowitsch, Jedidia, Schimoni, Korath und Wäscher (linke Poale Zion); Repotur, David Kohen, II Pinsky, Ben Zion Tschernoinorksy, Bat-Schewa Chaikin, Kizis, Sch. Kuschnir, Lcfkowitsch, Liebenstein, Mos che Schapira, Rachel Janait-, Herl Kazuelson, Goldberg, Tabenkin, Badichi (Jemeniterklub) (Achduth Haavodah); Schurer, Jaffe, Chaim Arlosoroff, Ada Fisehman und Kaplan (Hapoel Hazair); Fischman, Elias und Awiwi (linker Block); Dr. Weinsehel (Revisionist); Horovitz (linke Opposition); Hakohen und Meir Jaari (Liste der Kibbuzim). Im Namen der Exekutive antworteten die Genossen Aronovitsch, Ben Zwi, Galili (Arbeiterjugend), Heines (über Solei Boneh) und Ben Gurion. Die Diskussion selbst nahm die dritte, vierte, fünfte und zum Teil auch die sechste Sitzung in Anspruch. Gegen Ende der G. Sitzung begannen die Antwortender Exekutive, die die 7. und S. Sitzung ausfüllten'. Erst auf der 9. Sitzung, den U. Juli vormittags wurden die Referate der Genossen Kaplansky und Schkolnik über landwirtschaftliche Kolonisation und nachmittags die Referate der Genossen Berl Kazuelson und Chaim Arlosoroff über die Lage im Zionismus und im Land gehalten. Ueber obige .Referate begannen die Debatten noch in derselben Sitzung, die in der 12. Sitzung am 12. Juni abends1 geschlossen wurden. An den Debatten beteiligten sich die Genossen Ben Dor (unparteiisch): Leo Kaufmann und Studuietz (Liste der Kibuzziui): Doerfcl (linker Block); Dror und Franz Lederer (linke Opposition); Weinsehel (Revisionist); Dajaii, Zwi Jehudah, Wilkansky und .Sprinzak (Hapoel Hazair): Abra.tnowitsch, iNY (linke Poale Zion): Assaf, Reines, Koller, Duwdewani, Seid, Garns (Yemeuitenarbeitergiuppe). Lewitzki, Ifarzl'cld und Taben kin; (Achduth Haavodah). Auf derselben Sitzung hielt noch Gen. Kaplan sky sein Schlußwort. * - : In der G. Sitzung, Freitag, den 8. Juli, teilte Geh. Ben Zwi im Namen der Permanenz-Kommission mit, daß ein Beschluß, das Präsidium der Konferenz auf 7 Mitglieder zu erweitern, angenommen wurde. Die Konferenz wählte dann für das Präsidium die Genossen Abrainowitsch, Ben Zwi, Ben Gurion, Kaplan, Kaplansky, Remes uud Sprinzak. In der 7. Sitzung, Sonntag, den 1.0. Juli vormittags, wurde der Vorschlag der Kommission über die Tagesordnung" uud die Zeitverteilung gutgeheißen. Die Permanenzkonnnission bemüht sich, das Ende der Konferenz bis zum 15. Juli herbeizuführen. Die linke Poale Zion, linker Block und Revisionisten schlagen eine Reihe von Punkten vor, die man der Tagesordnung anfügen sioll. Die Konferenz lehnte aber alle Zusatzvorschläge a.b. Darauf wurden' G Hauptkoiumissionen mit je 1.1 Mitgliedern gewählt (G Achduth-Haavodah, 3 Hapoel. llazair und 2 von den übrigen Richtungen), die genaue Vorschläge zu den verschiedenen Puukten der Tagesordnuing auszuarbeiten haben. Nach der Annahme der Tagesordnung schlägt Genosse Arlosoroff in schärfer Protestrede vor, daß die Permaneuzkomuiissiou der Konferenz eine öffentliche Erklärung vorlegen solle, die gegen die Verfolgung unserer Genossen in Rußland protestiert. Unter stürmischer Zustimmung nimmt die Konferenz den Vorschlag des Gen. Arlosoroff an. Die linke Poale Zion und der linke Block fordern das "Wort zu Erklärungen. . Da der 'Vorsitzende ihnen mitteilt, daß Erklärungen gegen Ende der Sitzungen abgegeben werden und sie dann das "Wort erhalten, verlassen die linke Poale Zion, der linke Block und die linke Opposition die Sitzung. An der nächsten Sitzimg, am Nachmittag, beteiligen sie sich wieder. In der 9. Sitzung, am 11. Juli, wird der Bericht der Mandatskommission verlesen. Es wurden 201 Delegierte gewählt; 3 Mitglieder des Sekretariats der Exekutive erhalten Stimmrecht auf der Konferenz. Au der Konferenz beteiligen sich also 201 stimmberechtigte Mitglieder. Nach Fraktionen verteilt sich die Konferenz auf fiolgen.de Weise; Achduth Haavodah 111, .1 lapoel Hazair 51, linke Poale Zion 11, Liste der Kibuzziui S, Linker Block 8, linke Opposition 4, Unparteiische 3 und Revisionisten 2. Die Sitzungen der'' Konferenz finden im großen Aussteilungssaai statt. Den Saal füllen, während aller Sitzungen 1500—2000 Zuhörer aus allen Teilen des Landes und aus Tel-Awiw, die mit Spannung dein Gang der Verhandlungen folgen. Die Histadruth-Konferenz protestiert gegen di§ Gerichtstiftelle. In der 5. Sitzung der Histadruth'-Konferenz, am 7. Juli nachmittags, wurde das harte Urteil des Jaffaer Gerichtes gegen die wegen einer Arbeitslusendemonstratiiiu vor vier Monaten Beschuldigten (2 -S Monate Goiägnis) bekannt. Der Vorsitzende, Gen. Ben Gurion, gab -folgende Erkläru'ng ab: „Mau teilt mir mit, daß der Urteilsspruch! gegen die bei der Arbeitslosendemonstration Arrestiea'ten gefällt wurde. Der Delegierte der Konferenz, der Genosse Leibovitsoh', wurde zu 8 Monaten Zwangsarbeit, Gen. Kleiugewü zu G, Kalischer zu l'} Genossin Sarah Braudin zu 2 Monaten verurteilt. Die Konferenz kann über dieses verbrecherische Urteil nicht mit Stillschweigen hinweggehen. Wir müssen sogleich unseren energischen Protest gegen dieses 'Verhalten Arbeitern gegenüber und gegen! dieses unerhörte Urteil vorbringen. Die Konferenz wird den verurteilten Genossen ihre Solidarität erklären und die Histadruth! wird ihren Kampf gegen die Verfolgungen, die in letzter Zeit sich mehren, fortsetzen. Unser Gruß au all diejenigen Arbeiter, die für unser Recht auf Freiheit kämpfen und die von der Regierung — vom Maipogrom bis heute — verfolgt werden." Die Delegierten l>egannen die Internationale zu singen . und die ganze Konferenz erhob sich. Gen. Ben Gurion: „Ich bin sicher, daß ich die Meinung der ganzen Arbeiterschaft im Lande aussprechen werde, wenn ich sage: Diese Verfolgungen von Seiten der Regierung werden die Arbeiterschaft nicht abschreckeil. Wir sind an Verfolgungen schon gewöhnt. Wir werden unseren Kampf, den Kampf der jüdischen Arbeiter, fortsetzen.".

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