Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 13 (1910)
- Issue
- 1 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite 124 (sequence 148)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2638044-2638092-2638093--0986-2640833- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 124 — abbildungen. Verlegt bei Strecker und Schröder in Stuttgart. 464 S. Brosen. Mk. 2.60, geb. Mk. 3.50. Das Buch vereinigt gegenüber früheren populären Völkerkunden drei bedeutende Vorzüge: Arbeitsteilung des in seiner Gänze und in seinem neuesten Forschungsstande nicht zu beherrschenden Wissensgebietes, splendide Ausstattung in bezug auf Papier, Druck und Bildwerk und billigen Preis. Es konnte natürlich, was der Herausgeber selbst gesteht, bei der ersten Auflage nicht ausbleiben, daß Darstellungsweise und Umfang der einzelnen Abschnitte eine gewisse Inkongruenz aufweisen. Zu wünschen wäre, daß in der nächsten Ausgabe den Juden etwas mehr und verständnisvollere Zeilen gewidmet würden, zu deren Kenntnis Dr. Byhan, Abteilungsvorsteher am Museum für Völkerkunde in Hamburg, die dreiste Behauptung beiträgt: „Diese (osteuropäischen Juden) gehören alle zu der gröberen, der polnisch-deutschen Art den Aschkenasim, während der andere Schlag die Sephardim, der in den Balkanländern verbreitet ist, sich durch feinere Gesichts¬ und Charakterzüge auszeichnet." N. Weldler. Cronbach, Onkel Jonas. Neue wohlf. Ausg. Berlin 1910. Siegfr. Cronbach. Mk. —.50, geb. Mk. 1.— Wie einen alten lieben Bekannten, dessen unverwüstlicher jugendfrischer Humor uns ebenso staunen wie herzlich lachen macht, heißen wir diese prächtigen Schadchen-Geschichten, die schon so vielen heitere Stunden bereitet haben,, in der neuen Auflage von neuem willkommen und wünschen ihnen überall die günstige Aufnahme, die sie verdienen. Gleichzeitig sandte uns derselbe Verlag in der meisterhaften Uebertragung von H. H. Ewers Zangwills „Der Meister", ,,Der Mantel des Elijah" und „Die graue Perücke" (ä Mk. 5.—, geb. 6.—), die auch den des Englischen nicht mächtigen Verehrern des glänzenden Ghettoschild er ers die Möglichkeit bieten, die Meisterschaft zu bewundern, mit der es das Leben der englischen Gesellschaft wie kaum ein zweiter darzustellen weiß. B. L. Emil Cohn, Suchet mich, so lebet ihr. Berlin-Charlotten bürg 1907. Virgil-Verlag. Das Werk eines echten Dichters. In diesen religiösen Reden webt eine Poesie, die allbekannte Bibelstellen in neuem, reizvollem Lichte und damit zugleich in tiefe Gründe des jüdischen Volkstums schimmernde Schätze zeigt. L. Berichtigungen zu Mitteil. Heft 33 u. 34. Von Oberrabb. Dr. I. Low. Mitteil. 33. S. 35: UH'G H^pH ]pnb daß wir das Eecht haben, Verordnungen festzusetzen. S. 36 Z. 11: hebr. l^n'DN "ÜpTOi"} ClpJD ^1113') unsere Väter haben uns Kaum zum "Wirken (*q T"tänr6) hinterlassen! S. 37: np"l^ *&Q3n Synagogenvorsteher. Mitteil. 34. S. 58 Anm. 11: man schreibt NlIPPi damit der vermieden werde. S. 62 Z.4 von Hekdesch, nicht Hekdasch, ^"prj= Spital. S. 65 § 47: „Kreis zu machen'' ist die Namengebung von Mädchen: Holkreisch. S. 70 Anm. 1: ist j^HD unrichtig erklärt. S. 75 Anm. 4: Polisch aus porche. Nicht Paius. S. 80 Hftrttn HiD nifcOb nicht unser „Trost", sondern j-pt#D Erlösung bzw. Qin^n rVTiH« S. 86, Anm. 2, Z. 2: vi pHs- 88> &nm. 2: HDD VDinn» s- 88, Amnvorlz-: ^DH 1flJH- [Ein Teil dieser Corrigenda in der Ochser'schen Arbeit ist durch ein Versehen unseres früheren Druckers unserer Durchsicht entgangen. D. Eed.] S. 41 Anm. 54 entspricht dem hebr. V), wie in demselben Kap. V. 10 ^j; TTO^rttf die Paraphrase von Das Wort ist daher zu streichen. ~ Prof. Dr. "W. Bacher. Druck von Max Scbinersow, Kirchhain N.-L.