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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 52

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
13 (1910)
Issue
1 (1910)
Date
1910-01-01
Page
Seite 52 (sequence 76)
Language
German
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Wer einen Mann im Kaufladen auf halben Ertrag anstellt, wird darüber gestritten, was er ihm zu bezahlen hat. R. Simon lehrt: Er muß ihm seinen ganzen Lohn ausfolgen, denn es ist ein Unterschied, ob man in der Sonne oder im Schatten sitzt1). Ein Gerät, das man am Sabbat von einem Orte auf den anderen legen darf, darf von der Sonnenauf die Schattenseite nicht gelegt werden, damit es von der Sonne nicht beschädigt werde, jedoch gibt es da verschiedene Meinungen2). Wer am Fasttage in der Sonne sitzt, den darf man nicht aufmerksam machen, er solle sich in den Schatten setzen und umgekehrt. Man ist am Jörn Kippur zwar verpflichtet den Körper zu kasteien, aber nicht, sich der Wärme der Sonne oder der Kälte des Schattens auszusetzen3), Man darf vom Neumonde Ab bis zu seinem neunten Tage keine königlichen Lustgärten pflanzen, die zum Schatten dienen4). Man soll auch vom siebzehnten Tammus bis zum neunten Ab weder im Schatten noch in der Sonne gehen5). Für und nbas wird auch hwm und naian nkiM gebraucht. Das Wort bedeutet eigentlich die im Wasser oder Glas sich spiegelnde Gestalt, aber es wird auch im Sinne von Schatten gebraucht. Wenn man nur den Schatten-Schatten eines Menschen sah und hörte rufen: X Sohn Y—s ist gestorben, wird die Frau als Witwe betrachtet und sie darf heiraten. Wohl konnte dies auch ein Daemon sein, dieser hat aber nur einen Schatten und nicht n«mi nam6). *) T. B. M. IV, 380, 6. 2) Sabb. 123b, 124a. Sch. Ar. Or. Ch. 308, 3—5. Es hängt davon ab ob es ein Gerät ist, dessen man sich am Sabbat bedienen darf und ob man es selbst für sich oder nur dessen Raum braucht. 3) Joma 74b. *) mbü bw -prunK Sch. Ar. Or. Ch. 551, 2. 6) Schibbul. Hai. 222 b. 6) Jebam. 122a. S. Levy s. v. j. Seb. 15 a, 50 immer .Taia* T. Nazir IV, 289, 12 "6tt> nitfSM ^SflDJl; j. Nasir 51c, 45 ira^n lue TPKT); j. Nedar. 36d, 56 K^nnn DK •Wim; Num. r. 10, 7. loam Widerschein im Wasser. [Spiegelbild: nwzzb pnsiy Sifre II, 320 f., 137a (opp. d^ä). Im Wasser: Mech. 68a, 7, Friedm. Ned. 9b, Az, 47a, Ghul. 41b, bei Aruch HKlMn TM pnmy 1\W riWM laij KVW und Jalk. Jud. 62 (aber nicht bei Tanch. Toled. 19. Buber n«lM^ mnWD JTfi pyna bv 1111)* Im Spiegel: K^n Gen. r. 4, 4, p. 27 Theodor (Meir). Jalk. Jerem. 306 f., 65 c, 8. D*7K b& j. Jebam. XVI, 15 d, 57, 59; j. Gitt. VI, 48 b, 7—10; Gitt. 66 a n«üS1 HKm. Sch. Ar. Eb. haezer 141, 19; Hör. 12 a Kerit, 6 a »m Raschi b* wie Jeb. 122a; Gitt. 60a auch Raschi hat. Figur, Umriß der Schriftzüge flö"p ite natoS T. Gitt. IX, 334, 16 TBb. XI, 414, 12 nbv ."»KIM' nwn DK. S. Tora 3, 5; Sofer 3, 8; M. Vitry 691, 7 (Simon b. Eleazar). Erkl. Aruch II, 6a, 7 D^öS '-wn VW b$n, Raschi Az. 47a Spina. Etym. k^m Pupille Pupille und Bildchen in derselben Fl. u. Kohut, Low]. S. noch Low in Zeitschr. für Assyriologie XXIII, 274 ff. In bezug auf Nidda sei noch zu erwähnen : nona flKltD K^l Sin nara V. Nid. 664, oder nenn dk nam jw nai-o j. Nid. 5 b, 4.

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