Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 13 (1910)
- Issue
- 1 (1910)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite 44 (sequence 68)
- Language
- German
- Belongs to
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— 44 — aufgehellt; nach R. Akiba jpr bw der Sch. des Alten (Jakob) ist aufgehellt, weil von ihm Könige abstammen werden1). ^D^srn I. Chr. 4, 3 Personenname für die Mutter des Helden Simon gehalten. Weil sie einen Engel sah (Ri. 13, 3), hieß sie wehhü2) und weil der Engel zu ihr kam, nicht wie bei Lot, zum Manne, daher hieß sie wjcn. Warum nicht bsn? Weil ihr der Engel zweimal erschienen ist3). 3. Aga da. Zu Ruth 2, 12 ro33 r\nn niorb i^« bemerkt R. Abin: Von mehreren Dingen lesen wir in der h. Schrift, daß sie Flügel hätten, aber die Wohltäter suchen unter keinem dieser Flügel Schutz, sondern im Schatten Gottes, oder im Schatten dessen, der da sprach und die Welt entstand4). Schon das Targum umschreibt: Du wurdest Proselytin und suchtest Schutz im Schatten der heiligen Schechina5). Überall, wo die h. Schrift vom Schatten als vom Schutze Gottes spricht, wird dieser Ausdruck gebraucht6). Wer Wohltaten ausübt, wird Schutz finden im Schatten Gottes. Hosea 14, 8: Die in Seinem Schatten wohnen, das sind die Proselyten, die kommen und Schutz suchen im Schatten Gottes7). Israel klagt, daß es früher im Schatten Gottes, jetzt aber in dem fremder Herrschaft nach Jerusalem wallfahrte8). Unter dem Einfluße des oben erwähnten Ausdruckes in Koh. und Ps. 91, 4 wird häufiger der Ausdruck: mwn »dm nnn anDr6) oder onwn *ß» ^nn gebraucht. Da wir ihn zuerst bei Ruth finden, wird er in erster Reihe auf sie angewendet mit Anschluß an Prov. 31, 29 »Viele Frauen haben sich wacker gezeigt« das ist Ruth die Moabiterin, die unter die Flügel der Schechinah eintrat9). Diese Formel wird überhaupt bei Proselyten angewendet. Wenn es von Abraham heißt: Die Seelen, welche sie in Charan erworben hatten (Gen* 12, 5), so übersetzt das jer. Targum : Die Seelen, welche sie in Charan zum Übertritt bewogen hatten10). »Er rief den Namen Gottes an«, das will sagen: Er fing an *) S. noch Midr. Samuel 14. 2) Das heißt "jK^Dn fijlö k\«w, denn bb% bedeutet -jäte, wie •»jy-np b$X wo von Engeln die Rede ist, beweist. s) Num. r. 10, 5; B. bathra 91 a steht jweMx. Wöten Moed k. 22 a erklärt Raschi für einen Ortsnamen. *) ,T2pn bw ftstn Pesikta Buber 124a oder nbtyn rrm "löKtf b$2 Ruth r. 5, 4. Von Abraham heißt es: b%2 Ht53 Pirke di R. El. 2ö. *) rr^ naw hb* mnn ttKawüAi wucn Ruth 2, 12. 6j Zu Ps. 36, 8; Peszikta a. a. O. Zu Jesaja 51, 16 *»T 7) ,TSpn bv )b22 ü%-tTi) .DW ö^fi )bx Lev. r. 1, 2; Num. r. 8, 1; Jalk. z. St.; j. Meg. 74b, 41; j. Taan. 68a, 67. 8) nvste f?v f^stn in^jn rrapn nV>y my«^ Thren. r. 1, 52 (19 a). 1 9j ru*wn -«B» nnn HDJOJP Midr. Mischle Ende. Die übrigen Stellen bei L. Low, G. Sehr. V, 41. 10) pna KAP BJ m Oen. r. 39,14. Schon Raschi erklärt fD'OSJW WWfi *BJ3 nnn und Sifre 73 a Friedm. mr\ [D^Döl p^JD l^X DmrsK TT '5. Auch Midr. Tannaim 25. Hoffm.