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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 43

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
13 (1910)
Issue
1 (1910)
Date
1910-01-01
Page
Seite 43 (sequence 67)
Language
German
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— 43 — Targiim und Peschito haben gewöhnlich «nun a^ib, nur zu Jerem. 13, 16 ^wn und zu Arnos 5, 8 bsp Finsternis1). Nomina propriä. bxhxi Exod. 35, 30 ff. gilt als Compositum und wird in btirbxz aufgelöst. >w bxz Ps» 91, 1 bedeutet : Oott wohnt im Schatten (Heiligtum), den ihm Bezalel machte2). nba Gen. 4, 19. Eine der Frauen Lemechs. Sie trug diesen Namen, weil sie im Schatten ihres Mannes saß3). \mbx Ps. 68, 15 übersetzt Targum wie xrafek Nach Kimchi: Finsternis. Es gibt einen Berg pöbtf (Ri. 9, 48) und einen Personennamen II. Sam. 23, 28, wofür aber I. Chr. 11, 29 >bw steht5), pö^an mir ist ein Fluß, der vom Berge Zalmon herabfließt6). nsÄat I. Sam. 10, 2 Ortsname, wo das Grab Rachels liegt. Raschi zitiert im Namen der T. Sota (Zuckerm. hat die Stelle nicht) m"p"n bw nvb bv Schatten vom Lichte Gottes, das ist Jerusalem. Jalk. Samuel (109) wird das Wort in ^arnat geteilt und zwar nach R. Josze d. Gaüläer oi» bx nx der Sch. des Tages ist *) Mechilta Beschall. 45 a, Friedm. niö löp ^it.W DipD. Jelamdenu Ki Thißßa Ende (Aruch) TNlb lKg flltAs ma d. h. nach Ausgang des Sabbat jagt der Engel die Schatten wieder in die Hölle. Mit Hinweis auf Hiob 10, 22 jwö bv fl^Ä Tanch. «a Buber 2 (19 b). Nach Raschi hat 0^2 Ps. 39, 7 die Bedeutung von Finsternis, nach anderen: Schatten, eine Ansicht, die auch Gesenius (Thes. 1170) und Hitzig noch teilten. Die Angst wird mit Finsternis verglichen, weil man sie fürchtet, daher heißt sie ma?¥, als hätte der Tod einen Schatten, unter dem zu bergen man sich fürchtet. Bedarschi, Choth. Tochn. 266. 2) Cant r. Buber z. St., Jalk. Ps. z. St,, Ex. r. 34, 1 wo -»w mit bx identifiziert wird. Moses bewundert die Weisheit Bezalels und fragt: Kötf r^Pl ri"h hx *?tta. Warst du etwa im Schatten Gottes, daß du es weißt. Berach. 55 a. 3) l^tta TMVV nmw Gen. r. 23, 2; j.Jebam. 7c, 54 umgekehrt: »\w ,T» W rrtste a«w ihr Mann saß im Schatten ihrer Kinder, während sie nach Gen. r. keine Kinder hatte. 4) Sefer ha-Galuj s. v. Kimchis Erklärung stammt aus Schocher tob z. St. Wenn sich Israel mit der Thora befaßt, so ruht die Schechinah bei ihm, das steht in pö^ita AtWi; ist die Halacha gewichen, dann ma^ita etc. Ahnliches sagt R. Chama b. Chanina: Wer das Schema-Gebet mit präziser Pünktlichkeit verrichtet, dem kühlt man die Hölle ab: xbx pöStta bx rWD^a, Berach. 15 b \r\bw nmbn X)fl :b&n, Tanch. Bub. Gen. 9 b, 12 a, Peszikt, Bub. 97 b \nb& IHöte KH rttfn, Tanch. flx\ in der Bedeutung von Hölle Tanch, Bub. Gen. 59a. Bei Kalir (Geschem) D^D ruiD^S. ß) KiL 4, 9, Jebam. 16, 6 pöf?3to iWJJD ist wahrscheinlich auch der Berg gemeint. Auch T. Para IX 637, 37 Zuckerm. e) Graetz, Gesch. IV, 519. Malbim und Andere lassen nb% pD^umdMöte von bü abstammen 194b. Zu erwähnen ist noch rwofat Nr. 33, 41; Sifre II, 105, 95 b, 21, J. Low, Pflanzennamen 177, j. Orla 81a, 15, rwiD^X WH und j. Maasr. 48 c, 64. naiöfwtt nto"» und der Personenname #}D*?2 Ri. 8, 5 ff., Ps. 83, 12« In der letzten Strophe des Chanukka-Liedes, welche Landshut, Amude ha-Aboda 202, für einen späteren Zusatz hält, heißt es: pD*!K nm pö^St ^a. Das gibt nur einen Sinn, wenn pa^tt Unterwelt bedeutet. Stoße Edom in den Schatten der Unterwelt. prtx b* hat auch Kalir, Tal. Anf. n*™. ptHK als nom. propr. M. B. b. IX, 1; M. Kethub. XIII, 3. 4*

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