Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1924-1925
- Issue
- Jahrbuch (1924-1925)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 484 (sequence 505)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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484 Grunwald, Mattersdorf. Denn bei e so e meschuggenen Rauzeach Von e Mann muss das Weib habe Sechel, Sonst kriegt sie e zehargete Mechel, Rabbaussai, ich will nicht gehn zu weit, Denn seh jaum s'lichoh ist heut, Heut ist der Tog, wo sie sich kennen zeigen die M'chile Lifne kol b'ne ha-k'hille. Daher, Chothon und Kailoh, seit's enk gegenseitig m'ssameach, Du mit dein rote Mad und du mit dein meschuggenen Rauzeach. Chathan denan, heichober mit sein doppelten Scheker Ha-kalloh ha-g'rusehoh mit ihren gewaltigen Kropp Wünscht der Aulom massol tob. Mit den senn' mir messajem Ha-kol schorir wekajjem. Drosche- Geschenke. Ghossen Zad! Kalle Zad! Da schenkt der Mechutten E alte Trompet un e Kutten, E Mieder mit e Leibi Un e alt Kittelhäubl. Da schenkt die Machatenes Ghanne E zerbrochene Wanne, Und der Vetter Gumpel E Hobel mit e Zumpel. Die reiche Tant der Kalle von Wien Schenkt e gelächerte Kaffeemaschin Un e Schatel mit Zarken E Pischele Petersil mit gelbe Marken. R. Ahron Leser Trebitsch, was aus sich macht kein Wesen, Schenkt e Poor Stallbesen. R. Gabriel Trebitsch, der Fabrikant, Schenkt von seine Meschorssim e weiß Gewand, E Poor lederne Lappen Und zwei alte Tramwaykappen. Der Ba'al m'ssadder Qidduschin Lasst enk nicht lang erumnuschen Un schenkt enk den Rechasch In e zusammgeflickte Reisetasch. R. Leser Schischa ben Melr is auch kein Schmutzer Und schenkt e verfaulten Plutzer Und e Poor bedreckte Aufreibfetzen mit Monogramm Gett er se nach mit eham. R. Chajjim Vogel Is mit den Droscheschenk noch in Wigel Wogel,