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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · p. Seite 269

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1924-1925
Issue
Jahrbuch (1924-1925)
Date
1924-01-01
Page
Seite 269 (sequence 284)
Language
German
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Papo, Die sexuelle Ethik im Qorän. 269 nach einer Version von seiner Keuschheit herrührt, wird diesbezüglich mit den Worten gerühmt: 1tU2tt nnn IT» D^fin *6 „Er brachte niemals seine Hand unterhalb seines Gürtels." Derartige Vorschriften und Sentenzen fehlen bei Mohammed gänzlich. Dagegen hat er wohl die Keuschheit gegen andere Menschen betont. In diesem Sinne ist das Verbot gehalten, in ein fremdes Haus unangemeldet einzutreten1), und sogar dem Sklaven und den Kindern des Hauses die Pflicht auferlegt, zu drei Tageszeiten, da man beim Schlafen oder Kleiderwechseln begriffen war, vor dem Eintritt um Erlaubnis dazu zu bitten2). Nöldeke will diese Anstandsregeln in Verbindung mit Aischas Skandalaffäre auf dem Zuge gegen die Banu Mustaliq geoffenbart wissen, doch braucht dies nicht der Fall zu sein. Baidhäwi besitzt zwei Traditionen über die Entstehung dieses Verses, die ja, bis auf die wunderbare Erscheinung der Offenbarung im richtigen Momente als deus ex machina der Glaubwürdigkeit nicht entbehren: O 3 -öS - tJ£>J> g 1^*1^ C^Jb sUw^l fbU- WK _ O -> - w C)^ (J^Uai^S! 2j4jz &y»j J^b> \i>^j& 3 \ *.JLä ^Ä^xXi! »A'i», J.i>LXs j+z. ySi'J^A b^x^Jai! oijj L^L£!^Ü>l\j 0! Lujvi>3 Li^Lü^ li^U „41! eJ! cojyl jUs auj3 VsXz^jb +.xLo ^/JÜl ^.J! 2ut* vjüiiit ^OÜ oUL*Jt _ ,5 5 s)&j^S »JJ> **JU vi^Jji! oVi* „Es wird erzählt, daß der Sklave der Asma bint Abu Mursid bei ihr eintrat zu einer der drei Zeiten; da war sie unwillig gegen ihn und darum ist die Offenbarung erfolgt. Nach anderem Berichte habe Mohammed den Ansar Mudliq ibn Omar, der ihn zu Mittag bediente, gesendet um Omar einzuladen; er trat nun bei Omar ein, während dieser schlief, und es war ihm die Decke herabgeglitten; da sagte Omar: Ich wünschte, daß Allah es unseren Vätern, Söhnen und Dienern verbieten möge, bei uns zu diesen Stunden ohne Erlaubnis einzutreten. Dann ging 1) S. XXIV, 27. 28. 2) ibid. 57. 3) Baidh. II, S. 30.

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