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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · p. Seite 213

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1924-1925
Issue
Jahrbuch (1924-1925)
Date
1924-01-01
Page
Seite 213 (sequence 226)
Language
German
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P a p o, Die sexuelle Ethik im Qoran. 213 immissio penis in anum handelt, sondern lediglich die Freiheit erteilt wird, den coitus in vaginam in jeder beliebigen Stellung auszuführen: <m *» Z?1^ er* o! o* ^vüJjjü ^Lo äB! 4^ L^** * „Von welcher Seite ihr wollt; es wird erzählt, daß die Juden behaupteten, daß falls jemand seine Frau von rückwärts nach vornehm koitiert, das Kind schielend würde; dies wurde dem Propheten mitgeteilt, worauf die Offenbarung dieses Verses erfolgte". In gleicher Weise ist auch Qoduris Entscheidung aufzufassen: 2)&*p* £ 'tey*\ ^JSS „Wenn man die Frau von hinten aus beschläft, so besteht hierfür kein Verbot". Insoweit ist also Geigers Behauptung berechtigt, als Mohammed sich hier über eine rabbinische Ansicht über die Stellung der Koitierenden hinwegsetzt. Wenn sich nun auch in der Aggada kein derartiger Ausspruch findet, wie ihn Baidhäwi in der oben zitierten Stelle den Juden zuschreibt, so läßt sich doch eine Stelle finden, mit der bei Baidhäwi vielleicht eine Verwechslung vorliegt: p pms H *IDK yBD pn na msd pan mwi ■ottta ino nnn t •»tarn im« 7j; ffpwo» yöD pn hd msd d^k nan^» na Main» pno ttfwn nytsn n^SDOff ^öd pn no "usd n^enn tnpa 3)... mpD im«n n^nooty ^sd pn nn yao „Es sagte R. Jochanan ben Dehabbaj: Vier Dinge haben mir die Engel eingeflüstert: Weshalb werden (die Kinder) lahm? Weil sie ihren Tisch umdrehen4) Weshalb stumm? Weil sie sich auf die Genitalien küssen. Weshalb taub? Weil sie während der copula sprechen. Weshalb blind? Weil sie die Genitalien besehen." Doch handelt es sich bei Mohammeds Erlaubnis im 1) Baidh. I, S. 117. 2) Muhtaßar el Koduri, 1. c. S. 32*. 3) Ned. 20a. 4) vir suceubus mulier ineubus, vgl. Levy, Die Sexualsymbolik der Bibel und des Talmuds, Zeitschrift für Sexualwissenschaft 1914, Heft 7 u. 8. Sonderabdruck, Kap. „Essen Euphemismus für den Geschlechtsakt*, S. 3.

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