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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · p. Seite 149

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1924-1925
Issue
Jahrbuch (1924-1925)
Date
1924-01-01
Page
Seite 149 (sequence 160)
Language
German
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Goldschmidt, Zeena ureena. 149 tragen sollte, auch nicht Joseph, weil es sich nicht mit seiner Würde vertrage. Dafür sollten die beiden Söhne Josephs Ersatz bieten; jedoch weder die Mizrim noch die andern Enkel Jakobs sollten zugelassen werden; letztere, weil sie teilweise die Kinder kanaaanitischer Frauen waren. — Auf dem Wege kam zu ihnen Zefo, der Enkel Esaus, mit seinem Heere und bekriegte den Leichenkondukt; doch sie wurden geschlagen, und Joseph führte den Zefo nach Mizraim. Dort saß er bis zum Tode Josephs gefangen, wonach er entrann und im Abendlande König wurde. So berichtet Josippon ben Gorion im Sefer hajaschar. — U1N D^lpn by\ "PriKl Hin Er und seine Brüder und alle, die mit ihm hinaufgegangen waren. Die Großen Mizraims, nachdem sie die Huldigung der Könige gesehen, ließen Joseph und seine Brüder aus Ehrerbietung vorangehen. nrTOK DO *0 C)W ^ns INT! Die Brüder Josephs sahen, daß ihr Vater tot war, und fürchteten, daß Joseph ihnen nun ihre einstige Übeltat entgelten lassen werde, um so mehr, da sie bei ihres Vaters Leben an einem Tische gegessen und Joseph sich jetzt von ihnen trennte. Nach anderer Meinung hatte Joseph, als er vom Begräbnisse Jakobs zurückkehrte, auf dem Wege jene Grube wiedergesehen, in die ihn einst seine Brüder geworfen. Er hatte den Segensspruch über seine Rettung gesprochen und die Brüder, die dies gehört, glaubten eine feindliche Gesinnung gegen sie zu erkennen. imo ^ish mü£ Dein Vater hat vor seinem Tode befohlen. Da Jakob niemals von dem bösen Vorgehen der Brüder erfahren, konnte er auch keine derartige Verfügung getroffen haben. Die Brüder gaben dies vor, um den Frieden zu erhalten. —^2$ VQp ywsh Hl m Vergib der Missetat der Knechte des Gottes deines Vaters. Bedenke, daß wir, als wir die Tat verübten, nur die Diener und Vollstrecker des göttlichen Willens waren, der durch diese Fügung unsere Familie erhalten wollte und daß, wenn auch unser Vater gestorben, doch der Allgütige lebt, der ihn beschützte. DDfiK h2h2to *ÜJK Ich werde euch verpflegen. Es wird daraus entnommen, daß die durch Jakobs Ankunft in Mizraim unterbrochenen sieben Jahre der Hungersnot nach dessen Tode ihren Fortgang nahmen. Ü2h by DJW Er tröstete sie. Von einer eigentlichen, klar ausgesprochenen Vergebung

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