Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1924-1925
- Issue
- Jahrbuch (1924-1925)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 150 (sequence 161)
- Language
- German
- Belongs to
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150 Goldschmidt, Zeena ureena. Josephs ist nirgends berichtet; so schwebte auch ihre Sünde, ging auf die Nachkommen über und erlosch erst mit dem Martyrium jener zehn Großen in Israel, die mit dem Ausdruck ffobü WH bezeichnet werden, — EPVfbw Eft* KT»1 Joseph sah die Sphne vom dritten und vierten Geschlechte, die alle in seinem Hause erzogen wurden und unter seinen Augen und nach seinem edlen Beispiel zu braven Männern heranwuchsen, flTD VttÄJ? fiK Dn*6j?fT! Bringet meine Gebeine von hier hinauf, damit sie in heiliger Erde ruhen. Jeder Stamm trug die sterblichen Reste seines Stammvaters nach dem heiligen Lande, doch die Gebeine Josephs, der sich mit der Beerdigung Jakobs besonders bemüht, wurde von Mosche selbst begraben. D*nXM piö Und er ward in einen Sarg gelegt in Mizraim. Die Mizrim legten seine Leiche in einen eisernen Sarg, den sie in den Nil versenkten, damit durch seine Verdienste das Land gesegnet werde. — Als Mosche Israel aus Mizraim führte, trat er an das Ufer des Nil und rief in die Fluten: „Komme herauf, Joseph, daß ich deinen Schwur in Erfüllung bringe!" Der Sarg stieg empor und ward an das Land gespült. Und weil Mosche sich so eifrig mit dem Begräbnisse dieses Frommen bemüht, ward er gewürdigt, von dem Allgütigen selbst zur Grabesruhe gebracht zu werden. Wir ersehen daraus, daß jede gute, große Tat ihre Belohnung findet — hier und dort.