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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · p. Seite 139

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1924-1925
Issue
Jahrbuch (1924-1925)
Date
1924-01-01
Page
Seite 139 (sequence 150)
Language
German
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Goldschmidt, Zeena ureena. 139 stärkte sich, um Joseph zu zeigen, daß er den Segen, den er den Kindern des Sohnes seiner geliebten Rachel angedeihen lassen wollte, bei vollen Bewußtsein erteile. nnD Mir starb Rachel, deine Mutter; und ich habe sie nicht nach Machpela gebracht, obwohl es mir ein leichtes gewesen wäre. Doch Gott hatte es so befohlen, damit einst, wenn ihre Kinder in die Verbannung wandern, sie auf dem Wege an ihrem Grabe Trost finden; dann wird die fromme Rachel aus ihrer Gruft erstehen und beim Allbarmherzigen ihrer Kinder Erlösung erflehen. — Nach anderer Meinung hatte damals Jakob noch nicht volles Besitzrecht an Machpela, indem Esau dessen noch teilhaftig war, auch liegt das Feld, wo sie beerdigt wurde, in dem Landesteile ihres Sohnes Benjamin, während Machpela in dem Jehudas, des Sohnes der Lea, liegt. rjDl^ n« htinw trw Israel sah die Söhne Josephs. Jakob war, wie später erzählt wird, erblindet; er sah sie also mit geistigem Auge; er erkannte Josephs Stimme und begriff, daß er seine Kinder mitgebracht habe. Als er sie segnen wollte, verschloß sich ihm die Gabe der Prophetie, da dem Ephraim die schlimmen Könige Jerobeam und Achab, demMenasche Jehu und sein Geschlecht entstammen sollte. Und Jakob fragte: '■D n1?^ Wer sind diese, daß sie meines Segens nicht würdig sein sollten? Da entgegnete Joseph HD "h jrtf um Dil Meine Kinder sind es, die mir Gott gegeben. In rechtmäßiger Ehe habe ich sie gezeugt und hier sind die Dokumente meiner geschlossenen Ehe. JpTD HM tolBT» V»jn Und die Augen Israels waren schwer von Alter, er konnte nicht mehr sehen, den Segen also nicht mit den ihnen zugewandten Blicken bekräftigen, deshalb Yhtt DHK BOT brachte Joseph sie ihm näher, daß er sie mit seiner Händen segne. T»T hsü? Mit Bedacht legte er seine Hände. Joseph hatte seine Söhne so vor seinen Vater gestellt, daß Jakob seine Rechte auf Menasches, seine Linke auf Ephraims Haupt legen sollte. Doch Jakob, erkennend, daß dem jüngeren Ephraim edlere Männer entstammen werden, legte, um Menasche nicht den Platz wechseln heißen zu müssen, seine Hände übereinander, so daß seine rechte auf Ephraims, seine linke auf Menasches Haupt lag, TDun HWö *0 denn Menasche war der Erstgeborene, nach einigen, obwohl Menasche

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