Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1924-1925
- Issue
- Jahrbuch (1924-1925)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 137 (sequence 148)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Goldschmidt, Zeena ureena. 137 staben n und tD also (K)tan,Sünde' fehlte und glaubte sie sündenrein und würdig, Aufschluß über das Endziel ihrer Laufbahn zu erhalten, doch als er merkte, daß auch p und E also fp ,Ende' in den Namen nicht vorhanden, galt es ihm als ein Wink, daß es besser sei, ihnen die ferne Zukunft zu verschweigen, müh btir\W W TripTDie Tage Israels nahten sich dem Tode. Von hier ab wird Jakob verschiedentlich mit Jakob und Israel benannt. Der Name Jakob wird gebracht, wo er das materielle Schicksal seines Trägers anzeigt, während Israel — von HTW Herrschaft — die geistige Hoheit, das Bestreben, sein Heil in der Ewigkeit zu begründen, bedeutet. So auch hier apjp W Jakob lebte 17 Jahre des irdischen Glückes sich sonnend in der Wohlfahrt seines Hauses. Doch ^KIBh "DIp'H IVlEb Israel nahte sich dem Ziele seiner ewigen geistigen Glückseligkeit — Opvh MZh iXlp^l Er rief seinen Sohn Joseph — nicht den ältesten seiner Söhne, sondern den, dem die größte Macht zur Seite stand, sein Verlangen erfüllen zu können. *»1DJJ JWjn IDn Übe an mir Liebe und Wahrheit. Die wahre Liebe ist nur die, die man an Toten betätigt, bei denen von einer Vergeltung, von einem Gegendienst nicht die Rede sein kann. ffHSED VHpn bto Begrabe mich nicht in Mizraim, denn einst wird sein Staub in Ungeziefer verwandelt werden, bei der Auferstehung der Toten würde mein Leib sich nach dem heiligen Lande wälzen müssen. Zudem könnten die Mizrim meinem Grabhügel göttliche Ehre erwreisen und der ewige Richter bestraft nicht allein die, welche Wesen außer ihm verehren, sondern auch ihr Idol. Auch hat die Erde des heiligen Landes eine versöhnende Kraft und wer in ihr ruht, wird von Gott einer besonderen Gnade gewürdigt. VQK DJ? VDJDBfi Ich werde liegen bei meinen Vätern. Im Angesicht und in der Stunde des Todes ist sich der Mensch bewußt, welche Vergeltung im Jenseits seiner harrt. Sein vergangenes Leben, ob schuldbelastet, ob sittenrein, steht vor seinem Geiste, und zitternd oder hoffnungsfreudig sieht er sein Ende nahen. Auch Jakob sah, daß er würdig sei, nicht allein neben seinen frommen Eltern zu ruhen, sondern auch in jener ewig lichten Welt mit ihnen vereinigt zu sein. y)275 ilBf J?K Ich werde tun, nach deinem Worte. Nach deinem Beispiele werde auch ich die