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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · p. Seite 136

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1924-1925
Issue
Jahrbuch (1924-1925)
Date
1924-01-01
Page
Seite 136 (sequence 147)
Language
German
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136 Golds chiaidt, Zeena ureena. Wachstums im dritten Jahre der Hungersnot wieder. Doch da die Prophezeiung Josephs sich erfüllen mußte, traten nach dem Tode Jakobs noch fünf Jahre des Mangels ein. D'HIJ?*? UmK-fttp Kaufe uns zu Knechten. Sie wollten, daß Joseph ihre Felder und sie selbst als Leibeigene kaufen sollte, dafür, daß er ihnen Nahrungsmittel verschaffte, um ihr Leben fristen zu können. D^ISD nDTK b$ HS t|DT» Jp^l Joseph kaufte nur den Boden, nicht sie selbst, ihnen vier Teile des Ertrags zusichernd, während er für Pharao nur einen Teil zurückbehielt. Doch damit sie nicht mit der Zeit vergessen sollten, daß nun der von ihnen seit der Väter Tagen bearbeitete Boden Pharaos nicht ihr Eigentum mehr sei, ü*l$h intf TOJjn DJ?n versetzte er das Volk in die Städte, nahm sie von ihrem eigenen Felde hinweg und ließ sie den fremden Boden bearbeiten. *m Groß sind Wohltun und Mildtätigkeit, denn v/er ihre sonnigen Wege wandelt, dessen Geschick steht über dem Einfluß der Gestirne. So spricht auch der weise König: D^n HplS m&2 JYID bü H^rtf -pTI Auf dem Pfade der Mildtätigkeit ist Leben, und auf ihrem gebahnten Wege Unsterblichkeit. pN2 2pp rw TTWy J»ff D^SD Jakob lebte noch in Mizraim siebzehn Jahre, in welcher Zeit Joseph die Freude hatte, seinem Vater reichlichen Unterhalt bieten zu können; auch war Joseph damals 17 Jahre alt, als er vom Hause seines Vaters getrennt wurde. Diese 34 Jahre, die glücklichsten in der Lebenszeit Jakobs, sind in dem Worte Wl, im Zahlenwert gleich 34, angedeutet. — Der Wochenabschnitt Wl ist ohne räumliche Unterbrechung an den vorhergehenden gereiht. Es wird dies verschieden erklärt: Es soll eine Andeutung sein, daß, wie hier der Ruhepunkt fehlt, auch mit dieser Epoche die mizrische Knechtschaft des jüdischen Volkes begann und die Ruhe seiner beglückenden Freiheit endigte. Nach einer anderen Auslegung wollte Jakob seinen Söhnen das Schicksal seines Volkes für die entferntesten Zeiten mitteilen und der prophetische Geist schloß sich ihm, wie es durch die geschlossene Reihe der Abschnitte angedeutet wird. Jakob, so wird dieses Bild weiter begründet, sah, daß in den Namen seiner Söhne, die Buch-

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