Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1924-1925
- Issue
- Jahrbuch (1924-1925)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 131 (sequence 142)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Goldschmidt, Zeena ureena. 131 Ruhe im Grabe finden konnten, aus Strafe für diesen Schwur, dessen Erfüllung keineswegs in seiner Macht gelegen und den er also nicht hätte leisten dürfen. "p-D ITJHfi hü Fürchtet euch nicht auf dem Wege, weil ihr Nahrung und Schätze mit euch führt, denn das Ansehen meiner Macht wird die Angreifer fern halten. — Hadert nicht miteinander auf dem Wege, euch gegenseitig die Schuld an meinem einstigen Verkaufe beimessend. — Eilet nicht so schnell vorwärts, um die frohe Botschaft früher berichten zu können, denn schnelles Wandern schädigt das Augenlicht. — Beschäftigt euch unterwegs nicht zuviel mit Erörterung der heiligen Gesetze, damit ihr den rechten Weg nicht verfehlt. Und hätte sie, so wird gefragt, Jakob nicht vor diesem letzteren warnen können? Jacob gedachte des Satzes: min nDp DK Wo kein Mehl (Nahrung), da ist kein Gesetzesstudium, der Mangel an Nahrung bei ihrem Gang nach Mizraim ließ also eine derartige geistige Beschäftigung nicht zu, anders bei ihrer Rückkehr. — 13^ JS*n Sein Herz erkaltete. Die plötzliche Freude treibt die Wärme aus dem Herzen in die äußeren Körperteile und gefährdet das Leben. So Jakob, dem die unerwartete Freudenbotschaft augenblicks das Verständnis raubte. — DfTQK 3p rm ,»nrYI Und es lebte auf der Geist ihres Vaters Jakob; der Geist der Prophetie, der seit vielen Jahren von ihm gewichen war, beseelte ihn wieder, \D tpl1* T1JJ 3*1 Genug, noch lebt Joseph, mein Sohn, die Kunde von seiner Königswürde ficht mich nicht an, genug, daß er noch lebt. Nach einer anderen Deutung wendet sich Jakob frohlockend an Esau, der nach dem Ausspruche "Dp1* ITH ,der Ältere wird dem Jüngeren dienen' 3") genannt wird, ihm anzeigend, daß Joseph, Esaus Ankläger, da er nicht wie er, seinen Brüdern Haß nachgetragen, noch lebte. Kap. 46. prCT» 1*38 D^rn? ran Er brachte Opfer dar dem Gotte seines Vaters Jizchak. Die Ehre des Vaters liegt dem Menschen näher, als die des Großvaters, deshalb nicht auch Abrahams. Auch Jizchak hatte einst in Beerscheba Opfer dargebracht; zudem schaute Jakob, daß seine Nach- 9*