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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · p. Seite 130

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1924-1925
Issue
Jahrbuch (1924-1925)
Date
1924-01-01
Page
Seite 130 (sequence 141)
Language
German
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130 Goldschmidt, Zeena ureena. auf, ihnen das Beste mit auf den Weg zu geben und seine Familie zu sich zu entbieten, pKH ^bn AN "tot?! Und verzehret das Beste des Landes. Unbewußt prophezeite Pharao, daß Israel einst, mit den Schätzen des Landes beladen, aus der mizrischen Sklaverei mit erhobener Hand von dannen ziehen werde. JTI^J? EJDV» Di"6 |M Und Joseph gab ihnen Wagen — rrftjj? von bty auch: Kälber. Er wollte Jakob daran erinnern, daß er ihm damals, ehe er von ihm geschieden, die Pflicht, dem Fremdling das Geleite zu geben, erörtert habe, und daß man für den Fremdling, der am Wege erschlagen gefunden wurde, ein Kalb opfere, zum Zeichen, daß man an dessen Tod nicht schuldig sei, da man ihm Geleite und Zehrung nicht vorenthalten. Als Jakob die Kälber sah, gedachte er der letzten Stunde, die er mit seinem Sohne verlebt, ITH Tlfll und sein Geist, gläubig erkennend, lebte wieder auf. }J"tt übsb mbültr msbn Wtih Jedem gab Joseph Kleider, denn sie hatten die ihrigen, als man den Becher gefunden hatte, zerrissen. tpS iHKD Wtbw jm \^xh\ Benjamin gab er 300 Silberstücke. Er strafte die 10 Brüder, die ihn für 30 Silberstücke einst verkauft, indem er jedem diese Summe entzog und das Ganze seinem Bruder Benjamin schenkte, der bei dem Verkauf nicht beteiligt war. Nach anderen betrachtete er es als Sühne, weil er von seinen Brüdern dreimal üble Nachrede seinem Vater hinterbracht, er entzog es den Brüdern, weil sie ihn verkauft. Er schenkte Benjamin ferner fünf Feierkleider; — eines, weil auch Benjamin bei der Katastrophe sein Kleid zerrissen, das zweite, weil er auch von mütterlicher Seite sein Bruder war, das dritte, weil er in seinen Sack den Becher hatte stecken lassen und die beiden letzten, weil er ihn scheinbar des Diebstahls bezichtigt und durch diese doppelte Gabe entschädigen mußte. Auch wollte Joseph mit den fünf Kleidern andeuten, daß dem Benjamin der edle Mordechai entstamme und, mit fünf köstlichen Gewändern bekleidet, vor dem persischen Könige erscheinen werde. "D^l n« nbwtl Er entsandte seine Brüder, und sie gingen. Benjamin wurde von Jehuda, der geschworen, daß er ihn unversehrt zurückbringen werde, in besonderen Schutz genommen. Der Midrasch erzählt, daß die Gebeine Jehudas keine

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