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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1924-01-01 · Jahrbuch (1924-1925) · p. Seite 125

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1924-1925
Issue
Jahrbuch (1924-1925)
Date
1924-01-01
Page
Seite 125 (sequence 135)
Language
German
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Goldschmidt, Zeena ureeoa. 125 einnehmen. D*»tWNn inDM Darob staunten die Männer und auch darüber, daß Joseph weder mit den Mizrim noch mit ihnen aß. ]W2 n$WÜ mm Es überstieg Benjamins Ehrengabe die seiner Brüder um das Fünffache. Joseph gab ihm den gleichen Teil wie jedem seiner Brüder; ferner je einen weiteren für sich und sein Weib und seine beiden Söhne. VDttf*n int^t IftJJ Und sie tranken und wurden berauscht mit ihm. Joseph hatte dem Weine entsagt, bis daß er Gewißheit von dem Schicksale seines Vaters hatte, die Brüder, bis sie Joseph wiederfinden würden. Joseph war nun, da er von dem Wohlbefinden seines Vaters vernommen, seines Gelübdes entledigt. Doch die Brüder? Sie sagten sich, daß, wenn sie sich des Weines enthielten, Joseph es dahin deuten könne, daß sie doch Kundschafter seien, die den Weingenuß meiden, wTeil der Wein die Zungen löst und die Geheimnisse enthüllt. Kap. 44. UTa hy m m Und er befahl dem, der über sein Haus gesetzt: Fülle ihre Säcke mit Getreide und gib ihnen ihr Geld zurück, ihnen bedeutend, daß dies dafür entschädigen solle, daß man sie der Kundschafterei verdächtigt habe. Den Becher jedoch lege ohne ihr Wissen in den Sack Benjamins. Er argwöhnte, daß sie vielleicht einen Fremden für Benjamin untergeschoben, und wollte ersehen, ob sie ihr Leben für ihn wagten. Das sollte ihm beweisen, daß es wirklieh Benjamin sei. irÄff D^Km 11« Ipan Der Morgen leuchtete und die Männer wurden entlassen. Wir ersehen daraus, daß wir es vermeiden sollen, eine Wanderschaft vor dem Anbruch des Tages anzutreten. ptDpm hm VlTQ UPSM P&5 Er suchte, bei dem größten fing er an und bei dem kleinsten hörte er auf, damit sie nicht merkten, daß er von dem Verbleib des Bechers wußte. ]Wn nnriDSn JTOJH Und der Becher ward im Sacke Benjamins gefunden. Die Brüder machten Benjamin den Vorwurf, daß er das Stehlen von seiner Mutter Rachel als Erbteil haben müsse, die die Götzen aus dem Hause Laban gestohlen habe, und sie mißhandelten ihn. Benjamin wurde für den Verdacht, den man ihm ungerechter Weise aufgebürdet, entschädigt, indem in

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