Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1924-1925
- Issue
- Jahrbuch (1924-1925)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 124 (sequence 134)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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124 Goldschmidt, Zeeua ureena. Kap. 43. jtidj t&i nwi un« ijwn nrü» min4» idki Und Jehuda sprach, schicke den Knaben mit uns, auf daß wir leben und nicht sterben. Wenn du Benjamin dieser geringen Gefahr nicht aussetzest, führst du mit Sicherheit unser aller Hungertod herbei. Die Brüder warteten und begnügten sich mit geringer Speise, wie sie der Mangel zuließ, bis Jakob selbst sie aufforderte, Nahrung aus Mizraim zu holen und einwilligte, Benjamin mitzunehmen. Er riet ihnen auch, Geschenke von der Frucht des Landes, das doppelte Geld, das für das zu kaufende Getreide gefordert werde, das Geld, das sich in den Säcken vorgefunden, sowie Benjamin mitzunehmen und durch ein inniges Gebet zum Allbarmherzigen die Erreichung ihres Zieles zu fördern. iriK DDVJK DK Ü^h nbun Gott schicke euch euren andern Bruder, den Schimeon (den er wegen seines grausamen Vorgehens gegen Schechem hier nicht beim Namen nannte) und auch den Joseph (dessen Wiederkehr er noch erhoffte). DK DfiN t]D^ Als Joseph bei ihnen den Benjamin sah, gab er seinem Sohne Menasche den Auftrag, nach den Religionsvorschriften der Hebräer die Speisen zuzubereiten. D*nnM DWJKH pftt*0 VW *0 Denn mit mir sollen die Leute zu Mittag essen. Die Fürsten und Richter, die die Angelegenheiten des Gemeindewohles am Vormittag beschäftigt, können ihre Hauptmahlzeit erst am Mittag verzehren. rpV» JTO liOin D*»tMKn 1KT*1 Und die Leute fürchteten sich, daß sie in das Haus Josephs gebracht wurden; da sonst die, welche Getreide einkauften, bei Joseph nicht bewirtet wurden, glaubten sie, daß man Böses mit ihnen vorhabe. ]pm Ü2*2tk BlWil Geht es eurem alten Vater wohl? Das WON wird auf Jakob und Jptn auf Jizchak gedeutet. Der Brüder Antwort: „Unser Vater lebt noch" konnte Joseph entnehmen, daß Jizchak bereits gestorben war. Eine Lehre, daß man eine schlimme Nachricht so schonend wie möglich mitteile. im^M T>J?2ttTI liTDM Mäh Sie saßen vor ihm je nach dem Alter. Joseph ließ die Söhne einer Mutter zusammensitzen und Benjamin, zu dem er bemerkte, daß er wie er selbst keine Mutter mehr habe, ließ er neben sich Platz