Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1924-1925
- Issue
- Jahrbuch (1924-1925)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 113 (sequence 123)
- Language
- German
- Belongs to
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Goldschmidt, Zeena ureena. 113 Mir ward die Versicherung, daß ich nimmer der Hölle verfallen sei, wenn keines meiner Kinder, so lange ich lebe, dem Tode anheimfällt, — wie werde ich ihr jetzt entrinnen? — TQK IflK "pl Und es beweinte ihn sein Vater. Auch sein Großvater Jizchak, der damals noch lebte und von dem wirklichen Schicksale Josephs wußte, weinte darum, daß er seinem Sohne Jakob nach dem Ratschluß Gottes nichts mitteilen durfte. Kap. 38. riND mW rm tfinn iljn VW Es war zur selbigen Zeit und es ging Jehuda von seinen Brüdern. Die Brüder grollten ihm, weil er, als einer der einflußreichsten, sie nicht vom Verkaufe Josephs zurückgehalten, um ihrem Vater den Kummer zu ersparen; darum trennte er sich von ihnen. Kap. 39. rttynSö Tlin *|DV»1 Und Joseph ward nach Mizraim gebracht, in das Haus Potiphar, wo seine Gegenwart Freude und Segen verbreitete. IHK 71 'S TtiTK Sein Herr sah, daß der Ewige mit ihm war. Der Name Gottes war stets in seinem Munde und da er sein Gebet immer leise verrichtete, hielt ihn sein Herr für einen Zauberer. Doch als Potiphar sah, daß eine lichte Wolke ihn stets umlagerte, begriff er, daß Gott mit ihn war, und er setzte ihn über sein ganzes Haus und ließ es ihn verwalten, ohne je Rechenschaft über dessen Führung von ihm zu fordern. TTO n^SD 71 iWJJ tfin byi Und alles, was er tat, ließ ihm Gott gelingen, wie dem Kaufmann, dessen Handel gesegnet ist, der die Ware nicht lange lagern lassen muß, um Nutzen daraus zu ziehen. mtfitol fPin im Hause während des Winters und auf dem Felde im Sommer. Er stand also ein Jahr in Potiphars Diensten und zwölf Jahre war er im Gefängnis, erlangte also erst dreizehn Jahre nach der Trennung von seinem Vater die Herrscherwürde. Seinen Träumen von den elf Garben und elf Sternen zufolge, die auch in dieser Weise gedeutet werden, hätte er schon nach 11 Jahren diese Würde erreichen müssen. Er mußte jedoch, weil er anstatt von Gott vom Mundschenk die Befreiung erwartete, für die beiden Worte yntWIffi WVDTiTt „daß Grunwald, Jahrb. f. jüd. Volksk. II. 8