Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
- Volume
- 1924-1925
- Issue
- Jahrbuch (1924-1925)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- Seite 111 (sequence 121)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Zeena ureena1). Ins Hochdeutsche übertragen von Sal. Goldschmidt, Hamburg. (Fortsetzung.) Sttn (Gen. 37). Nach anderen bezahlten die Ismaeliten die zwanzig Silberstücke, die Midjaniter zogen ihn heraus, sie brachten ihn dann gemeinschaftlich nach Mizrajim und teilten, nachdem die ersteren ihren Kaufpreis wieder an sich genommen, das Übrige des von Potiphar erhaltenen Geldes. — Eine weitere Meinung läßt die Midjaniter die Makler zwischen den Brüdern und den Ismaeliten einerseits und zwischen diesen und Potiphar andererseits sein. E}D3 D'ntfifJD um zwanzig Silberstücke im Werte von fünf Sela. Um den Verkauf Josephs, des Erstgeborenen der Rachel, zu sühnen, ist es geboten, die Erstgeborenen um den gleichen Wert auszulösen (pn *tt KJK yttt Reuben, der an jenem Tage seinen Vater zu bedienen hatte, kehrte zur Grube zurück, um Joseph herauszuziehen, fand ihn nicht mehr und rief: der Knabe ist nicht mehr da, und ich, wro soll ich hin! Mein Vater wird mich, da Joseph mein Erstgeburtsrecht erhalten, des Mordes an ihm verdächtigen. D^DSPI JWD i!K ln^BPl Sie schickten den bunten Rock, den sie in Blut getaucht, dem Vater durch einen Boten, der vorgeben mußte, daß er ihn selbst gefunden habe. Sie wußten, daß der Vater, hätten sie selbst den Rock überbracht, sie der Tötung ihres Bruders angeklagt hätte. Daß es der Bote für den eigenen Fund ausgab, beweist der Ausspruch: 1) S. „Mitteilungen zur jüd. Volkskunde" 1914, S. 128.