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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 293

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1923
Issue
Jahrbuch (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 293 (sequence 297)
Language
German
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288 Marmorstein, Beitr. z. Religionsgesch. u. Volkskunde. bv um idd d^ijjd rrnj» xb nfnnn p« iöj? np^ rrojvu nb p« nm*w ffai yxD«3 ksd1* nt^a ö^id w d'hxt» ■Siran nvnn mj?pn irva dhd iwn D^n d^d "fn dVijjd TT^ IRK" nnwnn fflD». Vgl. auch S. Daiches, Babylonian Oü Magic in the Talmud and in the later Jewish Literature 1912 p. 18 mint? KMpn DJ? ttnn piDD Rp, ebd. p. 27. Text IL fOT d^d hk^d nann nnnp by ,wn rrnarA. § 2. JTDp und DD^D. Ein Agadist legt folgende Worte der Erzmutter Sara in den Mund: KVI JTDp pDliW DM K*? ,TDD W»n pNID J?TV» nDTO K\1 DÖT»D (Gen. r. 45, 2). Die Kopisten und Erklärer dieser Midraschstelle bemühen sich redlich und vergeblich, den Text dieses Satzes richtig zu stellen oder eine Erklärung dafür zu finden. Die Lesarten variieren so stark von einander, daß man verzweifeln könnte. Statt J?Dp lesen manche JPDp. Statt DD'PD finden wir DDPID oder D1DTJ, auch JPDp yöD S1?! ^ÖD N*?. Dr. Theodor, unsere erste Autorität auf diesem Gebiete, meint: jTQp findet sich in Cod. London. Notwendigerweise ist JTDp verschrieben, es muß JPDp heißen. Ebenso ist das Wort DDTO recht schwer zu deuten (s. mW nrUD p. 448). Ohne volkskundliche Untersuchungen wird man auch hier niemals vom Flecke kommen. Weder Lexikographie noch Textkritik werden hier helfen. Wollen wir uns einmal in der Volkskunde und Religionsgeschichte umsehen, vielleicht läßt sich dorther Rat schaffen. Wie bei anderen Völkern finden wir bei den Juden Gebete um Nachkommenschaft. Diese Gebete wurden in verschiedenen Formen und an verschiedenen Orten vor der Hochzeit verrichtet. Die größte Gefahr ist die, daß man durch Zauberei die Ehe unfruchtbar machen kann. Einen Hinweis auf diese Gebete finden wir schon im III. Jahrhundert. R. Levi und R. Berachja lehrten im Namen des R. Chama b. Chanina: Warum wurde Rebekka nur nach dem Gebete des Isaak bedacht? Damit die Völker der Welt nicht sagen können: Unser Gebet hat Früchte getragen! (Gen. r. 60,13). R. Chama kannte gewiß die Gebete, die bei

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