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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde · 1923-01-01 · Jahrbuch (1923) · p. Seite 281

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Journal
Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde
Volume
1923
Issue
Jahrbuch (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 281 (sequence 285)
Language
German
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276 Grunwald, Aus meiner Liedersammlung. wieviel stück hast du aus den fisch gemacht? Sie enfert: ihr sechs stück umbetracht. derweil weiss die wertin nit ihre sitten dass sie hat zwei stück herausgeschnitten in der mitten. der freitag ist far die maiden ein rechter jahrmark der halber schabbath gehör far sie allein aber mit die wertin gehn sie um ganz karg. nix is aso zum lachen wie sie vor tags aufstehnen zum bachen. sie tuhn sich kelomar alle Sachen zu anander suchen darin sie sich apparte können bachen ein kuchen. alls tut sie nit aso verdriessen wenn die wertin stellet sich zum einschiessen ihre geneboth weiss sie nit fortzubrengen sagt sie ein tiruc: geht mir aus die weg die barches werin mir verbrennen sorgt nix, ich gehe mit euch um ganz karg geht nur in G"tts namen auf den mark. so hat sie mit die wertin ihr spiel un tut sich machen, was sie will. sie denken bei sich: so wohl als ein mutter ein Mnd tut tragen aso muss auch das gross tagichz ein klein tagichzl haben. freitag zu nacht sitzen sie am tisch angefressen, sie verkaufen ihr cheleq fisch. das is einmal wahr, dass sie tuhn mehr aufschreiben. hingegen aber auf andre Seiten lassen sie wieder bleiben un' denken gut, wie sie bei einerlei sach haben aweggenommen. hingegen aber machen sie, dass der cheschbon zugleich araus soll kommen, auf ein seit legen sie zu auf die andre seit nehmen sie wieder dervon. was soll ich enk viel schreiben oder sogen sie muse sich far ihren bittren kreuzer genügen plogen sommer oder winter zugleich es mag sein arm oder reich muss men das essen in mark anaus tragen. wann gleich einer noch aso viel oder wenig tut vermagen er last sich aufwarten, wie jo der weil nein er sagt: ich bin herr far mich allein. aus den allen seilten die dienst ach lachen wann sie nur keine chalaqim brauchten zu machen. nun kann men glauben, was far ein bittren kreuzer haben sie un was sie sich nebbich dersammlen mit grosser müh

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